[Lesertest] DDR2 800 - Timings vs Clock

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Phil_5

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DDR2 - Timings vs Clock


Inhalt
1. Einleitung
2. Testsystem
3. Benchmarksoftware
4. Benchmarks und Overclocking bei 4-4-4-12
5. Benchmarks und Overclocking bei 5-5-5-15
6. Fazit

1. Einleitung
In diesem Test werde ich den Speicherlese -schreib und -kopierdurchsatz von DDR2-800 Modulen in Abhängigkeit von Taktraten und Timings analysieren und somit die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.
Um den Ram nicht zu beschädigen wurde die empfohlene Betriebsspannung des Herstellers von 2.1 Volt nicht überschritten. Dies ist die Spannung die der Ram braucht um bei den Referenztimings von 4-4-4-12 @ 800MHz stabil zu laufen. Während unserer Tests wurde diese Spannung nicht verändert.


2. Testsystem
Prozessor: Intel Core 2 Quad Q6600 @ 3GHz
Mainboard: MSI P7N SLI Platinum @ nVidia 750i
Ram: 2 * Corsair TWIN2X2048-6400C4 2GB Kit @ 4-4-4-12


3. Benchmarksoftware
Everest Ultimate v4.50.1330


4. Benchmarks und Overclocking bei 4-4-4-12
Da die 2.1 Volt nicht weiter erhöht wurden überrascht es nicht das der Ram nicht sonderlich weit übertaktet werden konnte. Die maximale Taktfrequenz die wir erreichten war 821MHz.

Daraus resultierten folgende Durchsatzraten:

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Und hier das ganze in Diagrammen:

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Interessanter weise veränderte sich der Schreibdurchsatz kaum, allerdings wurde der Lesedurchsatz des Speichers um 100MB/s erhöht. Durch den höheren Lesedurchsatz wurde auch der Kopierdurchsatz leicht erhöht.


5. Benchmarks und Overclocking bei 5-5-5-15
Um bessere Übertaktungseigenschaften des Speichers zu erzielen wurde bei den niedrigeren Timings die Speicherspannung von 2.1 Volt nicht gesenkt. Zum Betrieb bei 5-5-5-15 Timings reicht in der Regel eine niedrigere Spannung.

Durch die höhere Spannung gelang es eine Taktrate von 1000MHz zu erreichen was dem DDR2-1000 Standard entspricht.

Hier der Durchsatz bei den verschiedenen Frequenzen:

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Interessant hierbei ist das die Latenz nicht viel höher ist als bei 4-4-4-12er Timings. Weiters sei bei der Latenz zu bemerken das sich nicht wie zu erwarten bei Erhöhung der Taktfrequenz absinkt, so wie wir selbiges bei den Analysen mit den 4-4-4-12er Timings beobachten konnten.

Und in Diagramm-Form:

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Auch hier ist ein Anstieg nur im Lese- und Kopierdurchsatz zu finden, der Schreibdurchsatz bleibt jedoch annähernd gleich.


6. Fazit
Wie wir Anhand der Messergebnisse festellen konnten ist der Speicher mit den geringeren Timings bei 800MHz um ca. 200MB/s im Vorteil gegenüber den höheren Timings bezogen auf den Lesedurchsatz.

Da sich jedoch der Takt mit 5-5-5-15er Timings weitaus höher steigern lies ist bei maximalen Takt der 5-5-5-15 getimte Speicher um 176MB/s im Vorteil im Vergleich des Lesedurchsatzes.

Wenn man nun einen 5-5-5-15er Speicher auf das Niveau eines 4-4-4-12er Speichers @ 800 MHz bringen müsste wäre ein Takt von ca. 867 MHz notwendig.
 
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