[Lesertest] A4Tech XL-755BK

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Software-Overclocker(in)
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Inhaltsverzeichnis
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1. Einleitung
2. Lieferumfang
3. Erster Eindruck/ Impressionen
4. Spezifikationen
5. Was steckt drin?
6. Funktion
7. Vergleich
8. Fazit



A4Tech ist noch längst nicht so bekannt wie die sehr beliebten Konkurrenten Logitech oder Razer. Trotzdem hört man immer wieder etwas von der zunächst kleinerscheinenden taiwanesischen Firma. Eines der neusten Flagschiffe von A4tech ist die XL-755BK getaufte Laser Gaming Mouse, die im Folgenden Lesertest behandelt wird. Optisch und nach der Bezeichnung zu urteilen ist sie der große Bruder der XL-750BK - der größte optische Unterschied liegt hier in Form des orange-roten Daumenbuttons an der linken Seite der XL-755BK vor.

Bevor es los geht möchte ich mich jedoch noch bei A4Tech und PCGH(-X) für die Bereitstellung des Testexemplars, die Auswählung zum Lesertest und das damit verbundene entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

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Quelle

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2. Lieferumfang




Der Lieferumfang gestaltet sich recht übersichtlich. Es befinden sich im optisch sehr anmutendem Karton die XL-755BK, eine MiniCD (Oscar Treiber, Benutzerhandbuch, Mausbenchmark 'miceJUDGE'), ein kleiner Zettel mit einem netten englischen Text* und zwei Sätze Ersatzgleitpads. Auf der Innenseite der mit Klettpads fixierten Klappe werden die Möglichkeiten des enthaltenen Oscar Mouse Editors beschrieben (englisch). Durch den geöffneten Zustand hat man dann auch endlich freie Sicht auf sein neues Eingabegerät.

*Der erwähnte Zettel mit englischem Inhalt besagt, dass die Maus Teil 15 der FCC-Bestimmungen erfüllt und so weder schädliche Störungen verursacht, noch sich durch irgendwelche Interferenzen in der Funktion einschränken lässt.
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OVP Innenseite & Inhalt


Die Verpackung ist optisch sehr ansprechend und preist auf der Vorderseite neben den Fähigkeiten des enthaltenen Peripheriegerätes auch den beiliegenden 'Oscar Mouse Editor' an, der zur Makrobelegung und Konfiguration der XL-755BK benötigt wird.

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OVP Front


Auf der linken Verpackungsseite sind die besonderen Fähigkeiten des Eingabegerätes nochmals aufgeführt und man erfährt, dass es sich bei enthaltenem Produkt um ein 'Class 1 Laser Product' handelt, was selbstverständlich sein sollte, da solch ein Laserprodukt für das menschliche Auge aufgrund seines Infrarotlichts ungefährlich ist.

Weitergehend wird die Mausbenchmarksoftware 'miceJUDGE' erwähnt und auf einen freien Download von der Seite A4Techs hingewiesen.

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OVP linke Seite


Dreht man den Karton nun um 180° hat man die rechte Seite im Blick, auf der der '3600 DPI X7 Laser Engine' mit seinen Eigenschaften benannt wird.
Fortschreitend findet man dort Angaben über die USB-Kabellänge, sowie die ungefähre Lebenszeit der Mausfüße und -buttons.

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OVP rechte Seite


Auf der Rückseite werden die Fähigkeiten der XL-755BK kurz beschrieben

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3. Erster Eindruck/ Impressionen



Markant für die A4Tech Gamer Mäuse (X7) ist der 3-Feuer Button, welcher oft farblich vom Rest der Maus abgesetzt ist. Die XL-755BK bildet hier eine Ausnahme und so fügt sich der in hochglanzschwarz gehaltene Button ohne große Auffälligkeit in das Gesamtbild ein.

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Nun zieht ein riesiger orange-roter Daumenbutton die Aufmerksamkeit auf sich und verspricht laut Verpackung 5 belegbare Makro-Tasten.


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Die von dem "X7"-Schriftzug gezierte Handauflagefläche ist genauso wie die beiden Maustasten und die Seiten mit einer rauen Gummibeschichtung überzogen, was die Maus sehr griffig macht und so ein Wegrutschen verhindert. Ebenfalls schwitzt die Hand selbst bei längerer Benutzung durch die gewählte Beschichtung nicht.


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Das Kabel ist für eine Computermaus ausreichend lang und der vergoldete Stecker macht einen edlen Eindruck.

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4. Funktionsweise und Spezifikationen




Laut Produktbeschreibung bekommt mal folgende Eigenschaften mit dem Nager geliefert:


  • On-board 16K Memory (Makrofunktion)
    Der integrierte Speicher ermöglicht es die Belegung der Daumentaste und des umliegenden Steuerkreuzes auf der Maus zu speichern, um diese Makros an jedem beliebigem PC nutzen zu können. Die Übertragung der Makros auf den internen Speicher geht sehr schnell.

  • Full-speed USB (bis 1000Hz)
    Verspricht eine rasendschnelle Verarbeitung der Eingaben über die Maus. Während der Nutzung konnten keine Ruckler oder Aussetzer der Maus festgestellt werden.

  • 6 einstellbare DPI-Stufen (100-3600 dpi)
    Per Oscar Editor lassen sich 6 verschieden DPI-Stufen einstellen und später über die DPI-Taste ändern. Der Laser soll hierbei bis zu 3600 dpi leisten.




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  • Programmierbarer Daumenbutton
    Bringt 5 programmiere Tasten mit sich (vier durch ein Steuerkreuz und eine große orange-rote Mitteltaste). Die Belegung gestaltet sich gleich der anderen Tasten.


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  • 4-Wege Scollrad
    Leider lässt sich erst mit der mitgelieferten Software das 4-Wege Scrollrad so wie versprochen bedienen.

Was garnicht weiter erwähnt wird ist der besondere "3-Feuerbutton" neben der linken Maustaste.


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Wäre die Maus mit ihren 104g nicht etwas zu leicht könnte man, den Daten nach zu urteilen, von einem starkem Stück Technik sprechen.


"In der Praxis und bei genauerem Hinsehen entpuppt sich einiges als Teil einer Scheinwelt."

Die DPI-Umschaltung funktioniert auch ohne installierte Software prächtig und ermöglicht das Wählen zwischen 400 - 800 - 1200 - 1600 - 2000 - 3600 dpi. Mit der Software ist eine Einstellung von 100 - 3600 dpi möglich. Schade hierbei sind die großen DPI-Sprünge, so folgt bei der Softwarekonfiguration auf 100 dpi direkt 400 dpi, zwischenliegende Stufen sind NICHT möglich.
Weiter nach oben schreitend werden die Abstände sogar zeitweise größer und es ist nicht immer die gewünschte DPI-Leistung wählbar.

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Oscar Editor Oberfläche


Aufheiternd ist dabei wenigstens die Möglichkeit X- und Y-Achse unabhängig voneinander eine DPI-Zahl und den 5 konfigurierten DPI-Stufe eine Farbe oder Farbkombination zuweisen zu können.



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Makrozuweisung per Oscar Editor




Daumenbutton und 3-fach Feuertaste funktionieren so wie sie man es erwartet, wenn man sie denn erreicht, denn die Schnellfeuertaste ist leider zu weit vorne angebracht.
Ein Erreichen war mit meinem Finger bei normaler Handauflage nicht möglich. Die Druckpunkte sind bei beiden allerdings sehr angenehm und selbst im Eifer des Gefechts kommt es nicht zu einer versehentlichen Betätigung des Daumenbuttons.



Das auf der Verpackung beworbene Programm "miceJUDGE - USB Mouse Quality Test" ist natürlich wie bereits der Name verrät ein Benchmarktool und dient lediglich der Überprüfung oder dem Vergleich der Mausgeschwindigkeit. Eine nette Spielerei, die man jedoch getrost unbeachtet lassen kann, denn wirkliche Vorteile bringt eine Installation nicht.
Unter Windows 7 Ultimate (64Bit) verweigerte das Tool zeitweise die Funktion und wollte, dass der PC neugestartet wird, da ein Treiber erst danach zu Ende installiert sein würde.




5. Was steckt drin?



Was sich unter dem Vollplastikmantel verbirgt soll hier grob aufgedeckt werden. Handelt es sich wirklich um einen Sensor, der 3600 dpi leistet?



Um in das Innere gucken zu können Bedarf es ersteinmal eines Schraubenziehers und dann der Entfernung von drei Schrauben auf der Unterseite.


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Position der Schrauben rot eingekreist


Das Innenleben ist natürlich nicht weiterspannend, da es sich bei einer Maus eher um ein einfaches Stück Technik handelt.


In der Oberschale führt ein Kabel zu dem Daumenbutton & Steuerkreuz und man sieht das links entlanggelegte USB-Kabel.

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Innenansicht der Oberschale


Viel interessanter gestaltet sich natürlich die andere Hälfte der Maus.

Oben befindet sich das Mausrad. Davon ausgehend nach unten ist eine kleine Steckplatine auf der sich die DPI-Statusled und der DPI-Moduswechseltaster befindet. Unter der Steckplatine ist der Maussensor (großer schwarzer Chip) neben welchem die kleine Platine mit dem roten und schwarzen Kabeln die Laser LED ist.

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Platine


Mir ist nach dem Öffnen direkt die schiefsitzende Laser LED aufgefallen. Das sie erst durch das Öffnen der Maus in diese Lage versetzt wurde kann ich ausschließen. Solange die Maus trotzdem ihre Arbeit verrichtet kann man dies vernachlässigen.
Weiterhin sind die Lötarbeiten auf der Platine nicht so sauber erledigt worden, wie man es von einem (ich denke mal) industriell hergestellten Produkt erwarten darf.

Auch wenn eine Laser LED wenig zur Leistung der Maus beiträgt habe ich das Datum selbiger nochmals für euch verdeutlicht. Einen negativen Aspekt stellt diese Tatsache nicht dar, da die wirkliche DPI-Leistung vom verbauten Sensor abhängt.


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Laser LED; der große schwarze Chip ist der verbaute Sensor (A6010)


Der von Avagotech gefertigte Sensor A6010 - B1014C stellt sich als 2000 dpi starker Chip heraus. Die von A4Tech angepriesenen 3600 dpi sind also eine deftige Mogelpackung und werden wohl durch Interpolarisation realisiert.

Wenigstens entsprechen alle weiteren Angaben A4Techs über die Leistung des Sensors der Wahrheit: er kann wirklich eine Beschleunigung von max 20g verarbeiten und auch eine Geschwindigkeit von 45 ips stellt kein Problem dar. Ebenfalls ist die Angabe von 7080 fps richtig.


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6. Vergleich



Beim Vergleich hielt ich eine Konkurrenzmaus aus den eigenen Reihen für sehr passend, sodass ich dabei natürlich zu bereits vorhandenen X718F gegriffen habe. Obwohl sie seit ca. 5 Jahren in meinem Besitz ist glänzt sie noch mit ihrem Aussehen. Mittlerweile hält sie als Maus für meine Schwester her, da sie bei mir schon früh von der Logitech G5 abgelöst wurde.

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Schauen wir uns erstmal die Daten beider Mäuse an:

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Rein technisch ist die XL-755BK auf dem Papier der X-718F in allen Belangen gleichauf oder sogar überlegen und kommt darüber hinaus noch mit mehr Funktionen und Zubehör daher.


"Das Papierdaten wenig aussagen merkt man spätestens bei der Benutzung."


Auch die Optik weist einige feine Unterschiede auf, was Vor- und Nachteile mit sich bringt.

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Die Schnellfeuertaste der X-718F ist rechts neben der linken Maustaste plaziert und zudem sitzt sie ein gutes Stückchen höher und ist dadurch sehr gut erreichbar. Dieses kleine Detail hätte dem Layout der XL-755BK sicherlich eine bessere Haptik verschafft.

Auf dem Bild lässt sie auch der klare Unterschied in der Kabeldicke sehen, wodurch sich die kleinere X-718F wieder gegen den großen Mitstreiter beweisen kann, der durch sein dickes und etwas steifes Kabel oft an flüssiger Bedienung gehindert wird.

Einen dicken +-Punkt holt sich die XL-755BK dann aber bei der Oberflächenstrukter. Der gewählte raue, leicht gummiartige Überzug gewährt eine Dauerbenutzung ohne eine schwitzige Hand zu kriegen. Zudem verleiht er dem Eingabegerät einen perfekten Grip.


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Die XL-755BK zeigt also, dass auch A4Tech sich weiterentwickelt und dazugelernt hat. Letzteres jedenfalls in den meisten Punkten.

Mit "besserer" Technik und mehr Features versucht man den Spieler für sich zu gewinnen, sodass es zu Marketingzahlen wie 3600 dpi kommt.

Das Layout ist fast unverändert im Vergleich zu der schon sehr alten X-718F. Dies könnte man damit erklären, dass dieses Layout zwar einfach ist, aber sich trotzdem als sehr angenehm bei langer Nutzung darstellt. Weitergehend kann man es als zeitlos benennen, da je nach Farbgebung der Maus ein anderer Charakter verliehen wird.




7. Fazit



Rein subjektiv betrachtet ist die A4Tech XL-755BK keine Gamermaus für mich, da ich viel in der Hand haben muss und die Maus auch einen gewissen Widerstand bieten sollte. Mit nur 104g gestaltet sich dies bei der getesteten Lasermaus schwierig.

Spieler mit großen Händen sollten hier jedoch auf ihre Kosten kommen und das selbst bei magerem Geldbeutel, denn der Preis macht die Maus sehr schmackhaft für das was sie bietet. Um bei den biologischen Voraussetzungen für diese Maus zu bleiben muss man ihr leider ankreiden, dass der 3-Feuerbutton zu weit vorne sitzt und so nur Benutzer mit langem Zeigefinger diesen effektiv nutzen können.

Ein Lichtblick bietet hier wenigstens der Daumenbutton mit umliegenden Steuerkreuz, der einen schnellen Zugriff auf Programme gewährt und darüber hinaus noch viel mehr Einstellungsmöglichkeiten bietet. Schade ist nur die große Mogelpackung beim verbauten Sensor. Wer möchte schon gerne auf 3600 dpi interpolierte 2000 dpi?

Für einen Preis von um die 30€ ist diese Maus für den spielereien-liebenden und preisbewussten Zocker sicher das Richtige.
Wo kriegt man sonst ein 4-Wege Scrollrad, eine Schnellfeuertaste oder gar einen als 3600 dpi betitelten Sensor (max. 2000 dpi - Realwert)?

Der Lieferumfang ermöglicht durch mitgelieferte Ersatzmausglides eine lange Nutzungsdauer und der mitgelieferte Mauseditor, die 12 programmierbaren Tasten, die Schnellfeuertaste, das 4-Wegerad und die 5-fache DPI-Umstellung runden das Angebot gelungen ab.



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Zuletzt bearbeitet:
Schön geschrieben. Das der Sensor real "nur" 2000 CPI hat und per Interpolation auf 3600 kommt ist ja schon bekannt. Aber das hat Logitech bei der G9 auch gemacht. Was ich lustig finde sind die Features die vorne auf der Packung aufgedruckt sind. Eine Drehung im Spiel um 180 Grad per Tastendruck ist oft nicht gern gesehen. Was ich mich frage ist, wie die Maus den Recoil im Spiel eliminieren will.
 
Nö? Hat der Sensor der alten G9 echte 3200 CPI?

Trotzdem ist immernoch die Frage da wie die Maus es schaffen soll den Recoil im Spiel zu eliminieren. :D Wenn die sowas könnte, dann wäre das ja so gesehen schon ein Cheat.
 
Danke für das Feedback. Ich fand es, auch wenn es schon bekannt ist, trotzdem nochmals erwähnenswert, was hier für eine Mogelpackung abgeliefert wird.
 
Ein sehr schöner und insbesondere das Technische hervorragend behandelnder Test!:daumen:
Das mit den 2000 CPI finde ich hart, habe extra mit Enotus Mouse Test die "echten" DPI messen wollen; das war wohl ein Fehlgriff.:daumen2:
 
Nö? Hat der Sensor der alten G9 echte 3200 CPI?
Jup, der ADNS-6090 der G9 hat wirklich 3200 CPI, eigentlich 3000 aber man kann ihn auch einfach auf 3200 laufen lassen (irgendwas in die Richtung).

Trotzdem ist immernoch die Frage da wie die Maus es schaffen soll den Recoil im Spiel zu eliminieren. :D Wenn die sowas könnte, dann wäre das ja so gesehen schon ein Cheat.
Random Recoil (also nicht vorhersehbar) kann man nicht eliminieren, fixen Recoil aber schon.

Wenn Recoil fix vorgegeben ist und z.B. pro Kugel das Verziehen des Fadenkreuzes 1° nach oben bedeutet muss man nur die äquivalente Gegenbewegung hinterher schicken.
Ist natürlich recht simpel für eine non-auto Waffe.

Für ne Auto-Waffe kann ich aber einfach ne Loop machen. Wenn ich die Maustaste gedrückt halte klickt das Macro einfach schnell hintereinander (RPM der Waffe enstprechend) + der entsprechenden Gegenbewegung auf der Y-Achse.

Für Random Recoil der Dauerfeuer zu ungenau macht und den ein skilled player kontrolliert indem er eben nicht stumpf die Taste runterdrückt kann ich auch einen einfachen Loop machen, der RPM künstlich niedriger hält.
Genauso kann ich damit einen non-auto Waffe zur Burst oder Full Auto Knarre machen (ähnlich den modded controlern für Konsolen).


K.A. wie gut die A4Tech Software in der Praxis funktioniert aber theoretisch ist es recht simpel auch wenn es Feintuning braucht.

180° Turn ist natürlich auch recht simpel, kann man teilweise aber auch über die Ingame Script Möglichkeiten realisieren.

Das mit den 2000 CPI finde ich hart, habe extra mit Enotus Mouse Test die "echten" DPI messen wollen; das war wohl ein Fehlgriff.:daumen2:
Dafür ist Enotus nicht wirklich geeignet.

A4Tech interpoliert die CPI quasi schon immer.
 
Gut das in der ESL so gut wie jedes Script verboten ist was einen erlaubt mit einem Tastendruck einen 180° Turn zu machen. Auch der Recoil bei Waffen zu veringern ist auch nicht so gern gesehen. Da gibts dann meistens 12 PPs und 2 Jahre Sperre für. :D
 
Na bei der ESL ist das jetzt relativ leicht nachzuweisen. Bei den Binds ist das ganz einfach weil Lineman die Config ausliest und verbotene Binds meldet. Ansonsten sichten die Admins die Demos und wenn da was auffällt wie No - Recoil dann ist man auch weg. Egal ob das jetzt per Script, Makro oder Cheattool ist. Wire Anti - Cheat sei dank. :D
 
Wenn es direkt auf der Maus funktioniert laufen Anti Cheat Tools schon mal ins Leere.

Der Nachweis per Demo ist verdammt schwer wenn man es "richtig" macht auch wenn es für den User bedeutet Kompromisse beim Nutzen zu machen.

Einen 180° muss ich ja nicht instant und konstant machen, zudem kann ich theoretisch einen Zufallsfaktor einbauen der daraus einen 170-190° Turn macht.
Das ist dann zwar weniger sinnvoll aber u.U. trotzdem weit über den händischen Möglichkeiten des Nutzers.

Ähnlich verhält es sich mit Recoil.
Es reicht wenn ich den Recoil nur teilweise und nicht immer reduziere um mir einen Vorteil zu verschaffen.

Wenn solche Dinge im Rahmen der händisch Möglichen bleiben, sowohl in der Genauigkeit wie in der Konstanz, wird es verdammt schwer sie von Skill zu unterscheiden.

Intelligente Aimbots zielen ja auch nicht "perfekt" und nen Wallhack kann man auch recht unauffällig verwenden. ;)
 
Mag ja sein. Aber bis jetzt sind bei DoD:S so gut wie alle gepackt worden. Selbst mit Private Cheats. Die Admins die sich die Demos ansehen merken schnell wenn der Recoil mit einem Programm oder mit Hardware reduziert wird. Bei der Heavy sieht man das ganz leicht ob jemand den Recoil mit der Hand ausgleicht oder ob da ein kleiner Helfer im Hintergrund läuft.
 
Jo, ich bezog mich rein auf die theoretischen Möglichkeiten.
Wars und Pubs sind in der Hinsicht natürlich auch 2 verschiedene paar Schuhe.
 
Stimmt. Bei Funwars kommt das noch vor das ein Nap halt meint was im Hintergrund laufen lassen zu müssen. Aber bei vielen Gathern läuft jetzt auch schon WAC mit. Spätestens wenn man mal ein Offi spielt und der Gegner der im Gather alles weggeschossen hat nichts mehr kann merkt man das der an hatte.
 
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