Inzwischen hat sich durch die Vermarktung der AMD9xxxX3D einiges im OC-Bereich getan. Insbesondere PBO, PBO2, Curver Opzimizer und Curve Sharper. Letzterer ist neu hinzugekommen.
Nein, es hat sich mit Ryzen 9000X3D nichts von dem dir genannten geändert.
All diese Funktionen bietet auch Ryzen7000(X3D).
Die einzigen Dinge, die sich von 7000X3D auf 9000X3D geändert haben sind, dass jetzt auch der Multiplikator höher als Serie gesetzt werden kann ohne dass die CPU danach im Basistakt verweilt und dass der Boost Override das Übertakten der Kerne erlaubt.
Derzeit habe ich pauschal alle Kerne mit -5 eingestellt. - 10 waren schon nicht mehr stabil. in Games habe ich z.T. 1,395 V VCore, allerdings bei 68° C max.
Klingt nach extrem viel. Es gibt Berichte über - sogar per Direct Die - gekühlte CPUs, die bei manuellem OC mit leicht über 1,40v gestorben sind. Dave warnt genau deswegen in seinem 9800x3D Tuning Guide auch ausdrücklich davor, mehr als 1,30v für den Dauerbetrieb einzustellen.
So zum Vergleich, das brauchen meine Kerne:
Das ist über eine Laufzeit von 34 Stunden, in denen Idle, Browsing, Gaming und Videoaufnahme stattgefunden haben.
(CO geht auch noch tiefer in Stabilitätstests, dann gibts aber clock streching und die Gaming Leistung sinkt leicht)
-10 auf allen Kernen scheint mein Neuer auch nicht zu mögen bei +200Boost
So ganz allgemein würde ich außerhalb von Benchmarks keine +200 Boost einstellen.
Das zerstört die Effizienz extrem, da ein 9800x3D überproportional viel mehr verbraucht im Verhältnis zur gewonnenen Leistung.
Ich bereite gerade einen Leserartikel vor, der sich mit der Frage beschäftigt, welches FPS/W Verhältnis der RAM Takt und der Boost bescheren, sowohl im CPU Limit als auch im Gaming Alltag in UHD.
RAM Takt deswegen, weil eine niedrigere SoC und VDDIO Spannung (bei niedrigerem RAM Takt) dafür sorgt dass die CPU weniger verbraucht, da diese Verbräuche zum PPT zählen.
Und Boost Override logischerweise deswegen, weil höherer Boost = höhere Vcore = höherer Verbrauch.
Du kennst das ja von RDNA2 mitm MPT (RIP) und temp_depend_vmin
Im Prinzip vergleiche ich da 5600/1867, 6000/2000, 6400/2133, jeweils mit dem Takt angepassten Timings und Spannungen sowie mit BO-200, BO+0 und BO+200 in drei Spielen â 2 Settings (s.o). Dauert aber noch etwas, da ich gerade wenig Zeit dafür habe und das doch schon einige Benchmarks sind die ich da machen muss.
An sich höchste Zeit, einen neuen Guide zu entwerfen.
Keiner hindert dich daran

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Ich weise dazu die Kerne separat einfach Prime zu und teste diese dann durch.
Das ist unnötig viel Arbeit.
Das im Guide erwähnte Programm CoreCycler macht das vollautomatisch. Wichtig ist aber, dass du die Configs richtig anpasst, weil default nicht vernünftig getestet wird. Sprich, du musst die Testdauer so anpassen, dass alle FFT Größen durchlaufen werden und eben auch alle FFT Größen einstellen.
Ich schick dir per PN mal meine Configs.