Laptop bootet nicht von HDD

Georgler

PC-Selbstbauer(in)
Hi,

ich habe meinen alten Laptop mal ausgekramt und wollte versuchen, ob man ihn mal wieder verwenden kann.

Was mir als erstes aufgefallen ist: Als ich das Ladekabel aus der Steckdose entfernt habe, ist der Laptop direkt ausgegangen. Ist das ein defekter Akku?

Jetzt zum eigentlichen Problem:
Das Logo vom Mainboard (also Acer) wird mir angezeigt, dort steht auch, dass man F2 für das Boot-Menü drücken kann.
Wenn ich dann nichts mache, kommt noch ein kleiner Strich oben links und dann wird der Bildschirm schwarz (aber der PC geht nicht aus und man erkennt die Hintergrundbeleuchtung).
Wenn ich F2 drücke, komme ich jedoch noch ins Boot-Menü, dort sind folgende Einträge in "Boot priority order":
1. IDE0: Hitachi HTS545050B9A300
2. IDE1: TSSTcorp CDDVDW TS-L633C
3. Network Boot: LEGACY PCI DEVICE
4. USB HDD:
5. USB CDROM:
6. USB FDD:

Wie gesagt kommt nach dem Mainboard-Logo nichts mehr.

Wenn ich jetzt "USB HDD" nach ganz oben schiebe und einen USB-Stick mit Windows 7 einstecke, bootet er erfolgreich von dem USB-Stick und mir wird die Windows-Installationsroutine angezeigt. Komischerweise kann ich da das Touchpad nicht benutzen und müsste eine USB-Maus anschließen.

Ist das ein Defekt der Festplatte, kann man das einfach reparieren (= welche Festplatte bräuchte man da)? Ist der Akku auch defekt? Und ist das Touchpad auch defekt?

Noch ne kleine Randinfo: Als ich die Festplatte mal aus dem Laptop ausgebaut und in mein Desktop-PC eingebaut habe, konnte ich da auch irgendwie nicht drauf zugreifen.

Edit:
- Ich habe den Laptop eben nochmal angeschaltet ohne Ladekabel, das hat funktioniert. Dem entsprechend würde ich mal schätzen, dass der Akku noch geht.

MfG
Georg
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass er jetzt auch auf Akku läuft würde bedeuten dass der Akku beim ersten Versuch einfach nur völlig leer war. Das ist schonmal gut dass er jetzt überhaupt lädt. Kann natürlich sein dass der Akku trotzdem platt ist nach langer Nichtnutzung. Je nachdem wie leicht er sich tauschen lässt und ob du das Notebook noch mobil nutzen willst wäre das mehr oder weniger fatal.

Dass du selbst mit einem anderen PC nicht auf die Festplatte zugreifen kannst sind im Prinzip gute Nachrichten. Dann ist wohl nur die Platte defekt und du kannst sie mit einer nahezu beliebigen 2.5" SATA Festplatte oder SSD ersetzen.

Ein defektes Touchpad wäre natürlich doof. Such mal ob es im Bios die Option gibt das Touchpad zu deaktivieren, vielleicht liegt es nur daran. Und du kannst mal schauen ob du den Laptop so weit auseinandergenommen kriegst dass du die Steckverbindung vom Touchpad zum Mainboard überprüfen kannst. vielleicht hat sich die nur gelockert.

Wie heißt das Notebook denn genau?
 
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Natürlich sind HDDs für Laptops total out, aber bei einem der wahrscheinlich ein defektes Touchpad und einen Akku mit unbekanntem Zustand hat kann man das mal machen.
Wobei eine SSD ja immer eine Investition ist die man in den nächsten laptop übernehmen kann.
Dennoch würde ich an deiner Stelle erstmal nach dem Touchpad und dem Akku schauen falls du diese beiden "Features" brauchst. Wobei zumindest Akkus gibts für das Teil ja günstig. Und beim Touchpad kann es eventuell noch sein dass beim Windows-Installer einfach kein passender Treiber dabei war.
 
Bei der Festplatte hast du mich überzeugt. :)

Zu dem Touchpad: Ich habe nach 5 Sekunden Google herausgefunden, dass man mit FN + F7 das Touchpad sperren kann. Das kurz gemacht und schwups, es ging wieder. :D

Ich glaube ich bestelle mir einfach mal deine verlinkte Festplatte. Selbst wenn's nicht geht, die Festplatte kann man noch wo anders verwenden. Ist da Mindfactory seriös, die waren da die günstigsten?

Zum Akku: Ich probier erstmal die Festplatte, dann kann man ja gucken, wie es dem Akku geht. Ich habe jetzt bei Amazon einen für 30 Euro gefunden, fliegt mir der nicht um die Ohren?
 
Ja, Mindfactory ist ein seriöser Händler :D

Nachbau-Akkus sind so ein Thema...Theoretisch sollte jeder Akku der in Deutschland verkauft wird die nötigen Schutzmechanismen eingebaut haben. In Einzelfällen kann das anders sein.
Ein bischen hilft der gesunde Menschenverstand. Wenn der Verkäufer nicht in der Lage ist eine Produktbeschreibung in halbwegs fehlerfreiem Deutsch zu verfssen sind die Chancen hoch dass er sich auch nicht mit den in D geltenden Sicherheitsbestimmungen vertraut gemacht hat. Auch mit Akkus die zum Großteil mit chinesischen Schriftzeichen bedruckt sind sollte man vorsichtig sein. Man kann auch mal ins Impressum des Händlers schauen, eine Geschäftsadresse in Deutschland wäre ein gutes Zeichen.
Dir bleibt wohl nur dich an den Bewertugen bei Amazon zu orientieren.
 
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