• Hallo Gast, du kaufst gerne günstig ein und erfährst oft vor deinen Freunden von interessanten Angeboten? Dann kannst du dein Talent als Schnäppchenjäger jetzt zu Geld machen und anderen PCGH-Lesern beim Sparen helfen! Schau einfach mal rein - beim Test der Community Deals!

LAN im Keller, wie konfigurieren?

Xasser

Freizeitschrauber(in)
Hallo zusammen

Zu meiner Situation:
Ich wohne im 5. OG. Dort steht das Modem vom Netzanbieter. Von diesem gehe ich direkt zum Asus Router RT-AX58U. Von dort geht es weiter in den Verteilerkasten wo jedes Zimmer + der Keller mit LAN erschlossen ist. Im Keller stehen zwei NAS, eine Überwachungskamera und einen Arbeitsplatz. Im Keller habe ich keinen Handyempfang.
Jetzt habe ich noch einen Asus Router RT-AC68U. Dieser möchte ich gerne im Keller nutzen (Vorteil W-Lan ein/aus Schalter für den Arbeitsplatz+ Handy).

Meine Frage an euch: Wie würdet ihr den Router anschliessen / konfigurieren?
WAN oder LAN, was sind Vor- Nachteile? Auf was muss ich sonst noch achtgeben?
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Über LAN. Zudem muss der so eingestellt werden, dass kein Routing stattfindet und der IPv4-DHCP aus ist.
Der WAN-Anschluss ist dafür nicht geeignet.
Der Modus nennt sich bei Asus Access-Point-Mode.
Da ist dann das WLAN-Aktiv, die LAN-Ports sind ein normaler Switch und das Routing ist abgestellt, ebenso der DHCPv4 und das IPv6-RA.
 

Crujach

Kabelverknoter(in)
Würde ich auch per LAN manchen.

Wenn du im Keller den Router im Modus "Access Point" betreibst, müsste das Kabel zum 5.OG in den WAN-Port - das hat aber (zumindest bei mir) das Problem, dass Du vom 5.OG aus nicht unbedingt Zugriff auf Systeme im Keller hast (NAS/Kamera) und das wäre ja schon sinnvoll. (Außer du konfiguriertst im 5.OG festes Routing...)

Theoretisch sollte sich die Geschwindigkeit bei beiden Varianten nicht viel Unterscheiden, wenn nicht Streaming und Backups gleichzeitig laufen :)
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Nein, der Access-Point-Modus macht nur Switching, das NAT-Routing wird nicht gemacht. Bei meinen ASUS-Routern war dann der WAN-Port normal an das 4-Port-Switch der LAN-Ports angebunden.
Routing soll der gar nicht machen.
Theoretisch sollte sich die Geschwindigkeit bei beiden Varianten nicht viel Unterscheiden, wenn nicht Streaming und Backups gleichzeitig laufen :)
Falsch, NAT-Routing erzeugt unnötige Latenzen und sit hier auf völlig unsinnig. Zudem geht dann kein IPv6.
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Moin moin DJKuhpisse

Ich hoffe es ist ok wen ich mal was dazwischen frage ...

Warum sollte ich zu Hause auch ein IPv6 Netzwerk aufbauen das macht doch kein Sinn oder übersehe ich da was?

MFG: Gerd
Weil es früher oder später Rechner geben wird, die nur noch per IPv6 erreichbar sind, da die Menge an Rechnern immer größer wird.
Zudem bieten viele Provider heute nur noch CG-NAT an, dann kannst du deine Rechner nicht mehr von außen per IPv4 erreichen, es bleibt dann nur noch IPv6. Damit bist du dann auch einer, der nur noch per IPv6 erreichbar ist.
Umso schneller die Welt zu IPv6 geht, umso angenehmer wird es für alle.
 

Nathenhale

Software-Overclocker(in)
Naja aber intern kannst du ja noch immer mit IPV arbeiten. Und Routest du nach außen halt über IPV6 .
 

Nathenhale

Software-Overclocker(in)
Also ich denke , ich weiß was du meinst du widersprichst dir aber selber ein wenig.
Denn entweder geht es nicht ( was Theoretisch Falsch ist) oder es geht halt doch durch tunneling und Übersetzungstechniken .
Aber ja weder tunneling noch die übersetzung der IPV4 auf IPV6 Pakete oder vise versa funktionieren zu 100%
 

tarnari

PCGH-Community-Veteran(in)
Wenn ich das nun nicht missverstehe, ist Erreichbarkeit von außen zumindest jetzt keine Anforderung, oder?
Dann spielt IPv6 doch wirklich keine Rolle. Im privaten Netz werden da keine Adressen ausgehen.
Vielleicht habe ich das aber falsch gedeutet. Es wird zwar „Arbeitsplatz“ erwähnt, ich versteh darunter aber im Kontext das „Homeoffice“.
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Wenn ich das nun nicht missverstehe, ist Erreichbarkeit von außen zumindest jetzt keine Anforderung, oder?
Dann spielt IPv6 doch wirklich keine Rolle. Im privaten Netz werden da keine Adressen ausgehen.
Vielleicht habe ich das aber falsch gedeutet. Es wird zwar „Arbeitsplatz“ erwähnt, ich versteh darunter aber im Kontext das „Homeoffice“.
Dann verstehst du es falsch.
Erreichbarkeit von außen kann z.B. für P2P-Verbindungen genutzt werden, sit z.B. auch bei Multiplayer-Spielen eine Option, so kann man selbst den Server betreiben.
Hat man kein IPv6 kann man niemanden per IPv6 erreichen.
Bei v4 sind die Adressen schon ausgegangen, sonst würde man daheim kein NAT machen, sondern für jeden PC eine öffentliche Ipv4-Adresse oder gar ein eigenes Netz zum Routen erhalten.
 

tarnari

PCGH-Community-Veteran(in)
Dann verstehst du es falsch.
Erreichbarkeit von außen kann z.B. für P2P-Verbindungen genutzt werden, sit z.B. auch bei Multiplayer-Spielen eine Option, so kann man selbst den Server betreiben.
Hat man kein IPv6 kann man niemanden per IPv6 erreichen.
Bei v4 sind die Adressen schon ausgegangen, sonst würde man daheim kein NAT machen, sondern für jeden PC eine öffentliche Ipv4-Adresse oder gar ein eigenes Netz zum Routen erhalten.
So ein Unsinn.
1. warum sollte ich jeden PC (besser jedes Gerät) von außen erreichbar machen?
2. was jenseits des Routers ins WAN stattfindet, ist Providerfrage.
3. NAT hat nichts mit dem Mangel der Adressen zu tun. Ausschließlich damit, dass Anfragen aus dem privaten Netz ins WAN von einer privaten Adresse, die das WAN-Netz nicht kennen kann, da privater Adressbereich, vom antwortenden Dienst aus dem WAN mit öffentlicher Adresse zur öffentlichen Adresse des anfragenden Modems an die anfragende private Unbekannte Adresse weitergeleitet werden kann.
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
3. NAT hat nichts mit dem Mangel der Adressen zu tun. Ausschließlich damit, dass Anfragen aus dem privaten Netz ins WAN von einer privaten Adresse, die das WAN-Netz nicht kennen kann, da privater Adressbereich, vom antwortenden Dienst aus dem WAN mit öffentlicher Adresse zur öffentlichen Adresse des anfragenden Modems an die anfragende private Unbekannte Adresse weitergeleitet werden kann.
Und du hast mal wieder so gar keine Ahnung.
NAT wurde eingeführt, damit sich mehrere Rechner eine öffenliche IPv4-Adresse nach außen teilen können, damit man z.B. in einem Büro mit 100 PCs nicht 100 öffentliche IPv4-Adressen braucht, wenn die mit der Außenwelt kommunizieren sollen.
Daher hat man NAT eingeführt, denn es gibt nur 2³² Ipv4-Adressen, von denen aber noch welche abgezogen werden.
Die privaten IPv4-Adressbereiche waren schon immer für nur internen Kram vorgesehen und sind auch bei IPv6 noch vorhanden (ULA fc00::/7).
Das war für Netze gedacht, die nie Kontakt zur Außenwelt haben sollen. NAT kam später und war nur eine Notlösung, da wie du schon gesagt hast, die privaten Adressräume im öffentlichen Internet nicht geroutet werden.
1. warum sollte ich jeden PC (besser jedes Gerät) von außen erreichbar machen?
Multiplayer-Spiele, P2P-Netzwerke, VoIP, eigener Server wären da so Kandidaten.
Hast du mal hinter einem CG-NAT IPv4-VoIP gemacht?
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Noch mehr Quatsch, macht Quatsch auch nicht besser.
Aber egal. Mach wie du magst
Und wer lesen kann ist klar im Vorteil:
Am meisten findet Source-NAT Anwendung aufgrund der Knappheit öffentlicher IPv4-Adressen und der Tendenz, immer mehr Haushalte (in denen private Subnetze verwendet werden) mit dem Internet zu verbinden.
Meinst du, man würde etwas unnötig verkomplizieren, wenn es keinen technischen Grund dafür gäbe?
 

tarnari

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich frage dann nochmal, warum sollte ich meine Geräte von außen erreichbar machen?
Haben hier alle einen eigenen Webserver oder einen eigenen Postfix?
Auf die Antwort bin ich gespannt.
Wenn’s nur ums dämliche Gaming geht, ich spiele selber seit 30 Jahren. Es war noch nie ein Problem, online zu spielen.
Liegt’s vielleicht doch am Provider?
Edit: und wenn du schon so genau bist. Wie du richtig schreibst, NAT soll umschiffen, dass alle Geräte eine öffentliche Adressen brauchen. Wozu brauch mein PC eine öffentliche Adresse? Dessen Anfragen nach außen sollen beantwortet werden, trotz einer privaten Adresse. Ich hab aber kein Adresse, dass mein PC Anfragen von außen beantwortet.
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Ich frage dann nochmal, warum sollte ich meine Geräte von außen erreichbar machen?
Haben hier alle einen eigenen Webserver oder einen eigenen Postfix?
Auf die Antwort bin ich gespannt.
Wenn’s nur ums dämliche Gaming geht, ich spiele selber seit 30 Jahren. Es war noch nie ein Problem, online zu spielen.
Liegt’s vielleicht doch am Provider?
Nochmal, von VoIP hast du scheinbar noch nie gehört?
Von Bittorrent auch nicht?

Das wären Gründe, die von außen erreichbar zu machen. Wenn du das nicht willst --> SPI-Firewall. Ist bei den Provider-Plasteroutern eh bei IPv6 standardmäßig aktiv.
 

tarnari

PCGH-Community-Veteran(in)
Das ist so typisch. Beratung vollkommen an der Frage vorbei. Hat er nach Bittorent gefragt? (Nebenbei, wer macht das noch?)
Und was meinst du mit VoIP?
Funktioniert doch wunderbar.
Aber gut, ich bin jetzt raus. Du wirst es schon richten.
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Das ist so typisch. Beratung vollkommen an der Frage vorbei. Hat er nach Bittorent gefragt? (Nebenbei, wer macht das noch?)
Und was meinst du mit VoIP?
Funktioniert doch wunderbar.
Aber gut, ich bin jetzt raus. Du wirst es schon richten.
Du hast wohl noch nie ein SIP-Telefon hinter einem IPv4-NAT-Router betreiben, sonst wüsstest du, dass das nicht einfach so wunderbar funktioniert.
Du hast gefragt, warum man einen Rechner von außen erreichbar machen will, ich habe dir ne Antwort geliefert, jetzt hast du wohl deine eigene Frage vergessen.
Willst du hier trollen?
 

tarnari

PCGH-Community-Veteran(in)
Du hast wohl noch nie ein SIP-Telefon hinter einem IPv4-NAT-Router betreiben, sonst wüsstest du, dass das nicht einfach so wunderbar funktioniert.
Du hast gefragt, warum man einen Rechner von außen erreichbar machen will, ich habe dir ne Antwort geliefert, jetzt hast du wohl deine eigene Frage vergessen.
Willst du hier trollen?
Habe ich hier laufen. Ich will nicht Trollen, ich will nur verhindern, das „cracks“ wie du alles verkomplizieren.
 
TE
Xasser

Xasser

Freizeitschrauber(in)
Bitte seid Nett zu einander :bier:
Besten Dank für euere Antworten.
Bei euren Diskussionen komme ich leider nicht mehr mit. Vom Arbeitsplatz im Keller müsste ich schon eine Verbindung nach aussen / ins Internet haben.

Kann ich mit dem Laptop und einem Patchkabel eine direkte Verbindung zum Router aufbauen, oder was wäre die einfachste Verbindung für die Konfiguration auszuführen?
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Kann ich mit dem Laptop und einem Patchkabel eine direkte Verbindung zum Router aufbauen, oder was wäre die einfachste Verbindung für die Konfiguration auszuführen?
Ja, dann von da konfigurieren und den in den Access-Point-Modus bringen.
Wichtig ist, dass der dann eine passende private IPv4-Adresse für die Konfiguration bekommt. Zeige mal
Code:
ipconfig /all
aus der cmd unter Windows.
 
TE
Xasser

Xasser

Freizeitschrauber(in)
So was?

1626896407166.png
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Dann muss die IP von dem neuen Router 192.168.50.x sein, Maske ist dann 255.255.255.0 bzw. /24 bei CIDR-Notation.
Die IP darf nicht belegt sein und auch nicht vom DHCP-Pool des DHCP-Servers (im vorhandenen Router) vergeben werden.
 
TE
Xasser

Xasser

Freizeitschrauber(in)
Heute habe ich mich dem Projekt gewidmet. Nach dem Zurücksetzten vom Router kam die Standarteinleitung. Hier hatte ich mehrere Auswahlmöglichkeiten.
Die möglichen Betriebsmodus die von Asus selber angeboten werden:
Wireless Router (Standard)
Repeater-Modus = Verstärkt das Signal vom Haupt W-Lan Router?
Access Point (AP)-Modus = Wie ein Switch aber nur für W-Lan?
Media Bridge = Funktion ähnlich wie einen Switch, nur das noch die W-Lan Funktion dabei ist?
AiMesh = Ist ein von Asus angebotene Möglichkeiten, mehrere Router mit W-Lan auf eine einfache Art einzurichten?

Wenn ich das richtig sehe, könnte ich ihn als Media Bridge konfigurieren und hätte die eingangs erwähnten Möglichkeiten damit?
 
Oben Unten