Kryptominer in Spielen: Avast warnt vor Crackonosh, über 220.000 Systeme infiziert

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Laut Avast versteckt sich in manchen gecrackten Spielen ein Kryptominer namens Crackonosh, der auf infizierten Systemen nach Monero-Coins schürft. Bislang wurden angeblich mehr als 220.000 Systeme infiziert.

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Mei Mitleid für die Betroffenen hält sich in Grenzen...selber schuld würde ich sagen. Cracks sind heutzutage vollkommen unnötig. Es gibt eigentlich nur die Ausnahmen für ältere Spiele wo der Kopierschutz nicht mit neuem OS oder Hardware klarkommt.
 
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Nachdem ein Nutzer entsprechende Software heruntergeladen und installiert hat, wurde sein Antivierensystem entfernt.
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Wird ein entsprechend infiziertes Programm installiert, dann werden das Antivirensystem deinstalliert und die Windows-Updates deaktiviert.
Ich rege mich ja oft über DRM auf, das immer nur die ehrlichen Kunden trifft, während die Cracker es eh aus den Spielen entfernen. Dabei stelle ich erstaunlich viele Parallelen zu Antivirensoftware fest: Antivirensoftware bietet keinen effektiven Schutz, schafft aber neue Angriffsfläche und bremst den PC. DRM hält keine Raubkopierer auf, gängelt aber die ehrlichen Kunden und wirkt sich mal mehr, mal weniger negativ auf die Spielperformance aus. Bei beidem gilt: Löst das Problem nicht, schafft aber neue – braucht kein Mensch.

Gleichzeitig ist man beim Ziehen der Raubkopie immer der Gefahr ausgesetzt, dass man sich Malware mit auf den Rechner holt. Man könnte meinen, das sei ein ausreichendes Argument, um die Software lieber legal aus einer verifizierten Quelle zu beziehen, doch stattdessen installieren sich die Leute eine Antivirensoftware, um sich zu „schützen“, oder besser gesagt: Um ihr Gewissen zu beruhigen. Mit dieser Geschichte hier haben wir einen wunderbaren Fall, der zeigt, was das nützt.

Ich glaube, die Contentmafia, von Spielepublishern über Plattenfirmen bis hin zur Filmindustrie, könnte das Problem mit Raubkopien sehr viel effektiver eindämmen, wenn sie, statt auf das Schlangenöl DRM zu setzen, daran arbeitete, den Leuten klarzumachen, dass Antivirensoftware Schlangenöl ist
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Spiele sind auf Steam und GOG so günstig. Da verstehe ich nicht wie man immer noch zu Cracks und Raubkopien greift.:ka:
 
Spiele sind auf Steam und GOG so günstig. Da verstehe ich nicht wie man immer noch zu Cracks und Raubkopien greift.:ka:
Also eine Motivation hätte ich ja: Um Spiele zu bekommen, die in Deutschland auf legalem Weg nur zensiert oder gar nicht erhältlich sind, weil sie z.B. bei Steam wegen Jugendschutz aus dem deutschen Store gefiltert werden und Valve ja um jeden Preis verhindern will, dass man sich zu ausländischen Steam-Stores Zugang verschafft.

Auf die im Artikel aufgelisteten Spiele trifft das natürlich nicht zu.
 
Software lieber legal aus einer verifizierten Quelle zu beziehen
Wobei es auch schon legale Software gab, die einen Schädling verteilt hat. CCleaner von Piriform hat eine Zeitlang Malware verteilt von den offiziellen Servern. Also es kann auch verifizierte / legale Quellen treffen.

Quelle: Computerbild (Weil es laut der News 2019 fast noch ein zweites Mal passiert wäre.)
 
Selber Schuld wer gecrackte Games installiert, aber wenn die nicht schon für das Spiel zahlen, dann immerhin die Leistung des PCs fürs Mining bereitstellen :D Das wird den Leuten die gecrackte Games installieren vielleicht zum Umdenken bewegen ;)
 
hmmm,... vielleicht ein interessantes konzept für die heulsusen der film- und musicindustrie.
einfach nen portal schaffen, amazon prime, netflix, disney+, hbomaxx etc,... "kostenlos", allerdings wird während der nutzung gefarmed,... ob sich sowas rentieren könnte?
 
Selber Schuld wer gecrackte Games installiert, aber wenn die nicht schon für das Spiel zahlen, dann immerhin die Leistung des PCs fürs Mining bereitstellen :D Das wird den Leuten die gecrackte Games installieren vielleicht zum Umdenken bewegen ;)
Denke Leute die das Zustande bringen wissen wo sie ihre cracks herbekommen ohne virus. Bzw merkt man das ja das der Pc ackert dann? nehme ich mal an.
 
Dachte solche Zeiten wären schon lange vorbei, weil jetzt Spiele gar nicht mehr auf DVDs passen. Kenne solche Cracks aus alten Zeiten, wo ein Kopierschutz und eine eingelegte DVD simuliert wurde. Lohnt sich auch meiner Meinung nach nicht, denn Spiele sind oft gar nicht so teuer und wer erwischt wird, denn kann es schon teuer zustehen kommen.

Ganz davon abgesehen, was man sich alles damit aufs Rechner holt.
 
Also eine Motivation hätte ich ja: Um Spiele zu bekommen, die in Deutschland auf legalem Weg nur zensiert oder gar nicht erhältlich sind, weil sie z.B. bei Steam wegen Jugendschutz aus dem deutschen Store gefiltert werden und Valve ja um jeden Preis verhindern will, dass man sich zu ausländischen Steam-Stores Zugang verschafft.

Auf die im Artikel aufgelisteten Spiele trifft das natürlich nicht zu.
Dying ligth wäre ja so ein Kandidat, aber: mit keystore via steam gift geht das auch ohne crack. Aber ja, bei solchen Beschränkungen finde ich Cracks legitim...auch wenn der der Leidtragende "hersteller" erstmal nichts dafür kann. Daher schaue ich vorher ob es nicht doch *legal* funktioniert. Und in den letzten 15 Jahren war es nie der Fall, daß ich einen crack für neue Spiele brauchte.
hmmm,... vielleicht ein interessantes konzept für die heulsusen der film- und musicindustrie.
einfach nen portal schaffen, amazon prime, netflix, disney+, hbomaxx etc,... "kostenlos", allerdings wird während der nutzung gefarmed,... ob sich sowas rentieren könnte?
Wie soll das auf dem TV funktionieren? Da reicht die Rechenleistung meist eh nur knapp für die Wiedergabe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erschreckend finde ich eigendlich immer wieder, wie leicht Antivirensoftware einfach ausgeschalten oder deinstalliert werden kann von Schadsoftware.
 
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