Zu all euren Kommentaren über mir:
Ihr habt recht. Meine Aussage war zu allgemein gehalten.
Eigentlich trifft das was ich oben schrieb mir auch mich zu - ICH schaffe es nicht mehr solche Spiele zu spielen.
Ihr habt aber recht - andere, mit noch mehr Kindern schaffen es ja trotzdem irgendwie ohne ihre Kinder dabei zu vernachlässigen.
Und natürlich bin ich dankbar dafür wie es heute ist - ich war jahrZEHNTE lange unfreiwillig Single - ich hatte Glück. Das hat nicht jeder. Und nicht jeder kann etwas dafür !
Entschuldigt meinen plumpen Kommentar- und danke für eure einleuchtendes Feedback

PS: mein(e) Kind(er) dürfen selbstverständlich später Spiele spielen - bevorzugt am PC oder der Switch. Und auf jeden Fall bevorzugt Single Player Games
Alles gut, entspann dich. Hast ja nur Kommentare bekommen und keinen Einlauf.
Es kommt halt auch darauf an wie alt die Kinder sind. Als meine sehr klein waren, hab ich die den ganzen Tag beschäftigt (wenn ich da war) und darauf geachtet, dass nichts heftiges zu sehen, oder zu hören war. Nachts allerdings gab's Horrorfilme und Ballerspiele. Dann wurden sie größer, haben sich auch viel selbst beschäftigt und meine Frau und ich haben uns abgewechselt. Allerdings waren sie auch länger wach. Nun sind sie noch größer und mit der einen hab ich die Gothic Reihe durchgespielt. Jetzt kann ich auch mal tagsüber was spielen, ohne dass sie Angst bekommen, oder nachts unruhig werden. Dafür hab ich jetzt nachts den Horror, wenn die statt zu schlafen mit Freundinnen, aber auch mit Jungs chatten.
Ich bin allerdings viel unterwegs und meine Frau übernimmt 90% des Jobs. Für Witcher 3 hab ich gebraucht, bis Anfang 2023 und das obwohl ich es zu Release angefangen habe.
Bei KCD1 hab ich das Ende noch nicht gesehen und dennoch schon den zweiten Teil gekauft. Einfach weil ich solche Arbeiten auch wertschätzen möchte. Das Problem ist ja auch immer, wenn man so ein Spiel pausiert und Wochen oder Monate nicht weiter spielt, ist es super schwer wieder einzusteigen und das richtige zu tun.
Edit
Und genau das verstehen viele nicht.
Ein Hobby, ganz gleich welches
-kostet Zeit
-kostet Geld
aber es dient dem Erhalt der geistigen Belastbarkeit und Gesundheit, weil es ein Ausgleich zum Alltag ist.
Hobbies können unterschiedlich sein und je nach Person anders bewertet werden, was den Sinn betrifft.
Menschen können auch ein unterschiedlich hohes Maßan "Ausgleich" benötigen um "leistungs- und lebensfähig" zu bleiben.
Das kann dann von außen schon wie eine Sucht wirken, was es aber nicht ist.
Wobei ich gelernt habe, dass Suchtverhalten, ganz gleich wonach auch immer (und ALLES kann eine Sucht sein)
ein erlernter Stressbewältigungsmechanismus ist.
Das ist grundsätzlich richtig, klingt aber auch nach Ausrede. Man muss schon abwägen in welchem Verhältnis was zueinander steht. Ein junger Mensch der beispielsweise nicht sonderlich viel leistet auf der Arbeit, dann aber Stress deswegen hat und meint ungünstig viel zu zocken als Ausgleich, was aber dafür sorgt, dass er auf der Arbeit nicht bei der Sache ist, oder einfach nicht Vollgas geben kann... der hat den Schuss nicht gehört, finde ich. Dann erstmal eine Zeit lang weniger spielen und die Arbeit voranbringen. Wenn das geht, kann man auch mehr spielen.
Also da darf nicht aus der falschen Betrachtung eine Ausrede werden. Wer auf der Arbeit gut klar kommt, dem fällt auch vieles mit der Zeit leichter und es wird dadurch entspannter.
Meiner Auffassung nach gilt also: Wer auf der Arbeit besonders viel leistet, der darf sich gern viel Ausgleich einräumen, wer aber nur den Standard leistet, das nötigste, der sollte seinen Ausgleich vielleicht auch entsprechend einteilen. Am besten macht man noch einen Job der einem wirklich Spaß macht. Denn Ausgleich vom Spaß haben braucht's oft nicht und man ist in seiner Freizeit nicht gezwungen einen Ausgleich zu schaffen.
Das ist der Grund warum ich so viel arbeiten kann, ohne dass mir Freizeit fehlt.
Nur damit es nicht untergeht: ich bin grundsätzlich deiner Meinung.
