Die Meisten, die KCD nie probiert haben oder nicht sofort wieder weggelegt hätten, wären überrascht, wie chill das zu 90% ist.
- die Mehrheit der Quests kommt ohne Kämpfe aus
- das Spiel ist kein Skill-Game per se (je höher Heinrichs Attribute, desto leichter wirds)
- generell ist die Kampfdichte sehr niedrig -- wenn mans nicht drauf anlegt (laut Statistik bin ich seit Release über 90 Stunden im Game -- und habe keine 60 "Feinde" getötet, viele davon komplett optional)
Genau das kann natürlich auch ein Abtörner sein. Nonstop-Äkschn is nich, sorry! Warhorse sind eines der wenigen Studios, das seine Zielgruppe nicht für Leute hält, die die Aufmerksamkeitsspanne eines Kleinkinds haben -- und deshalb ZWINGEND alle drei Minuten was zum Kloppen, Killen oder Looten haben müssen. Ich hatte in Teil 2 schon Quests, in denen ich einfach nur in einem Riesenhaufen Scheiße nach einem Körper gesucht habe (und danach roch wie Güllehülle). Und selbst als letztens eine Quest-Situation eskalierte -- ein paar Dörfler probten einen Aufstand -- war ich gerade gar nicht direkt dran beteiligt, sondern suchte was in einer Hütte. Den Aufstand schlugen die NPCs alleine nieder.
Warhorse hatten schon beim ersten Teil absolute Non-Gamer als Spieler. Leute, die einfach nur die Landschaft genossen. Oder Mittelalterfans waren. Die waren nach deren Aussage weniger auch von den umstritteneren Elementen (Kampfsystem, Savesystem, Essen+Schlafen) verprellt als die Gamer. Was Jahrezehnte Biothesda-Vorkonditionierung halt so anrichten....
PS:
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