News Keine Lust auf große Spiele: Ehemaliger Bethesda-Entwickler stößt Diskussion an

PCGH-Redaktion

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Ein ehemaliger Bethesda-Entwickler hat eine Diskussion um den Umfang von Spielen angestoßen. Er glaubt, dass Gamer keine Lust mehr auf Titel haben, die riesige Spielwelten und 100-stündige Kampagnen beinhalten.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Keine Lust auf große Spiele: Ehemaliger Bethesda-Entwickler stößt Diskussion an

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Ich habe mir Starfield nicht wegen der länge des Spiels gekauft sondern weil mir das Setting und die Qualität nicht gefällt...

Glaube auch das dies bei der Mehrheit zutrifft... aber Gaming Konzerne sind echt gut darin die falschen Schlussfolgerungen auf die Beine zu stellen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Spieler sind aufgrund der Auswahl heute einfach nicht mehr bereit schlechte Spiele zu aktzeptieren.
Als ein Oblivion, Fallout 4 oder Skyrim rauskam war die Konkurrenz noch nicht so groß und man hat über Fehler eher hinweggesehen. Auch haben sich Spiele weiterentwickelt und die alte Bethesda Formel ist in die Jahre gekommen.
Weniger jammern und mehr Innovation, denn wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
 
Habe Starfield 2x begonnen und beide male nach ca. 40 Stunden aufgehört zu spielen.

Es wird, auch wenn man einen anderen Weg einschlägt, nach 20 - 30 Stunden sehr eintönig und dann kommt eigentlich nur noch grindende Quälerei und jede Mission und jeder Dialog wird durchgeskippt, weil man schnell weitermachen will. Aber da ist dann halt nichts mehr zum Weitermachen.

Mir bringen 1000 Planeten auch nichts, wenn eh 990 gleich sind.

Ich brauche keine Spiele die immer größer und größer sind, aber nix zu bieten haben.
Ich will eine Welt, wo es Spaß macht, diese einfach zu erkunden, auch ohne gigantische epische Missionen. Es muss was zu entdecken geben, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

Bei Starfield entdeckt man eigentlich nur, dass die 12 trillionen Müllitems überall zu finden sind. Wow.
 
Qualität und Zugänglichkeit machen den Unterschied.
Klar spiele ich lieber zehnmal Zehn spaßige Stunden als einmal 100 langweilige.
Andersherum aber auch lieber einmal 100 spaßige als Zehn Gurken.

Mir wird dabei mittlerweile die Zugänglichkeit immer wichtiger, also dass ich ein Spiel auch mal vier, fünf Wochen pausieren kann, ohne direkt komplett lost zu sein beim Wiedereinstieg. Weil das nicht klappt hänge ich schon Ewigkeiten an Persona 5 und Anno 1800 und werde deswegen wohl auch auf die jeweiligen Nachfolger verzichten.

Anders hingegen The Last of Us oder S.T.A.L.K.E.R. 2, da ist man auch nach längerer Pause direkt wieder drin.

Was mir allgemein fehlt sind hochkarätige Spiele, die auch mal nur n Stündchen oder zwei nach Feierabend gespielt werden können.
 
Will Shen hat ja mit seiner Leistung als Lead Quest Designer keine gute Arbeit geleistet und es nicht hinbekommen kreative Inhalte zu gestalten. Er macht sich es sehr leicht und sucht die Erklärung des Versagens von Starfield bei den Spielern. Wo er recht hat ist mit der Aussage, das viel Lieber gute alte Spiele zocken, als sich mit schlechten neuen herum zu ärgern, was aber auch an seine Leistung liegt.
 
Natürlich haben die Leute für den lächerlichen Umfang von 100h Zeit und Lust. Das ist gar nichts. Viele investieren in ihre Lieblingsspiele tausende von Stunden. Aber es braucht halt stetig neuen Content. Und genau die Tripple A Studios sind eben arbeitsfaul und verwöhnt. Wie es richtig geht zeigen Titel wie Warframe, welche fast monatlich neuen Content liefern.
 
der typ hat echt kein plan was der da erzählt. er wiederspricht sich sogar in einem satz. einerseits sagt er das die leute keine lust haben spiele zu spielen die 100+ stunden lang sind und als begründung sagt er dann ganz trocken "weil sie spiele spielen die 100+ stunden lang sind" ja ne ist klar, rauch mal weniger ey ...
 
Seh ich genauso. Deshalb kauf ich solche Games schon gar nicht mehr. Wenn ein Spiel laut Test für das durchspielen der Main-Story mehr als 30 Stunden braucht muss ich schon SEHR schlucken. Da die meisten Games eh nur "alter Wein aus neuen Schläuchen" sind, empfinde ich es umso schwieriger dran zu bleiben. Egal ob das Spiel TheWitcher, Cyberpunk oder Baldurs Gate heißt - und zumindest in meinem Umfeld geht es vielen Leuten so.
Allerdings sind das auch alles berufstätige Menschen, die mitten im Leben stehen .

Das einzige Singleplayer Game was ich in den letzten JAHREN durchgespielt und auch länger als 50 Std ausgehalten habe war Dragons Dogma 2. Also Ausnahmen bestätigen die Regel aber DD2 ist auch kein 0815 "hab ich an jeder Ecke schon irgendwie Mal gesehen" Spiel auch wenn die Story nicht sonderlich war, so hat das spielen Spaß gemacht. Ich hab zunehmend den Eindruck, das Entwickler eben dies aus den Augen verlieren.

Ich spiele fast nur noch Multiplayer-Games. An deren Spielstunden/Euro kommt auf Längen nichts heran.

rauch mal weniger ey ...
Hab ich bei Deinem Text auch gedacht. Vielleicht liest Du den Artikel nochmal, wenn Du wieder klare Bilder sehen und die Tastatur bedienen kannst ;)

Ich habe mir Starfield nicht wegen der länge des Spiels gekauft sondern weil mir das Setting und die Qualität nicht gefällt...
Auch ne Möglichkeit: Spiele kaufen, deren Setting und Qualität nicht gefallen. Am besten dann hinterher noch Reviewbomben...
 
Zuletzt bearbeitet:
Seh ich genauso. Deshalb kauf ich solche Games schon gar nicht mehr. Wenn ein Spiel laut Test für das durchspielen der Main-Story mehr als 30 Stunden braucht muss ich schon SEHR schlucken. Da die meisten Games eh nur "alter Wein aus neuen Schläuchen" sind, empfinde ich es umso schwieriger dran zu bleiben. Egal ob das Spiel TheWitcher, Cyberpunk oder Baldurs Gate heißt - und zumindest in meinem Umfeld geht es vielen Leuten so.
Allerdings sind das auch alles berufstätige Menschen, die mitten im Leben stehen .

Das einzige Singleplayer Game was ich in den letzten JAHREN durchgespielt und auch länger als 50 Std ausgehalten habe war Dragons Dogma 2. Also Ausnahmen bestätigen die Regel aber DD2 ist auch kein 0815 "hab ich an jeder Ecke schon irgendwie Mal gesehen" Spiel auch wenn die Story nicht sonderlich war, so hat das spielen Spaß gemacht. Ich hab zunehmend den Eindruck, das Entwickler eben dies aus den Augen verlieren.

Ich spiele fast nur noch Multiplayer-Games. An deren Spielstunden/Euro kommt auf Längen nichts heran.


Hab ich bei Deinem Text auch gedacht. Vielleicht liest Du den Artikel nochmal, wenn Du wieder klare Bilder sehen und die Tastatur bedienen kannst ;)


Auch ne Möglichkeit: Spiele kaufen, deren Setting und Qualität nicht gefallen. Am besten dann hinterher noch Reviewbomben...


Kenne ich, mit drei Kindern liegt die Priorität auf deren Erziehung unteranderem.

Die andere Seite hattest du bereits angesprochen, ich brauche nicht das hundertste schlecht kopierte Witcher , Deus Ex oder was auch immer.

Ich habe auch eine Spiele depression entwicklet, alles was zu lange dauert ignoriere ich automatisch.

In meinem Fall ist die Halbzweit erreicht und die will ich nicht nur mit Videospielen füllen.
 
na ich würde sagen das problem ist das es zu viele spiele gibt. früher hast du halt 2-3 gute releases gehabt und da hat man sich natürlich gefreut wenn jedes spiel 100 stunden oder mehr groß ist. heute hat man aber so viele spiele, das man es sich gar nicht mehr leisten kann so viele lange dabei zu haben. ich würde also sagen jeder hat gerne ein dauer spiel was er jederzeit anschmeißen kann, aber dann rund rum viele coole kleine spiele die man auch wirklich in einer vernünftigen zeit abarbeiten kann. auch wenn man es nicht war haben möchte FOMO ist halt auch da immer im eigenen hinterkopf.
 
Also das letzte lange game das ich am Ende nicht bereut habe war Saced 1. Es ist gut aber so fehlerhaft gewesen das ich es mit meinem besten Kumpel nicht zu ende zocken konnte. Das andere mag zwar gut gewesen sein aber es ist zu groß, zu eintönig auf Dauer und so viele müll Waffen das einem die sau graust bei Borderlands. Wenn es nicht so ein gehe nach A und kehre dann nach B zurück um wieder nach A zu zurück zu kehren um später wieder nach B zu kommen. Dann auf nach C um auf A zurück zu kehren. Schauplätze gefüllt 100 x an der selben Stelle durch zu latschen um jedes Mal die selben Gegner kaputt zu schießen oder mit dem einen nieder zu hauen. Wenn es blöd läuft jedes Mal den Kumpel zu retten weil es zu viele sind und weil es in höheren Schwierigkeitsgrad das selbe nur noch härter ist.

Solche games ermüden mich wirklich. Ich habe es dann irgendwann aufgegeben. vorallem wenn man dann von seiner eigenen Mutter die mal immer wieder Hilfe braucht weil sie nicht mehr gut laufen kann unterbrochen wird.

Seid dem meiden wir große games. Ansonsten hätte ich saint row 3 schon behalten. Ich habe es nun nicht mehr. Man kann ja ein game samt Account ja verkaufen.
Nun ja seid dem habe ich seid Jahren keine großen games mehr gezockt. army of two ist auch so ein großes game. Das habe ich auf Konsole verkauft. Im Grunde genommen habe ich also nicht viele große games gehabt. Ich begnüge mich nur noch auf kleine games die schnell gehen und die man auch unterbrechen kann und dann weiter zocken.
ist es keines solcher game, zum zusammen zocken, dann lasse ich es liegen. Es hilft ja nix. Ich werde auch in Zukunft solange sie lebt, das Problem ja immer haben. Also gewöhne ich mich halt einfach dran. Besser wird es nicht mehr werden für mich.
 
Ich habe mir Starfield nicht wegen der länge des Spiels nicht gekauft sondern weil mir das Setting und die Qualität nicht gefällt...
Du bist echt gemein zu dem Leser dieses Satzes. Dreimal das Wort "nicht" in einem Satz? Brutal ;)

Gaming Konzerne sind echt gut darin die falschen Schlussfolgerungen auf die Beine zu stellen!
Das ist schon Vorsatz der Publisher. Ubisoft liebt diesen Trick, ihr nächtes AC mit einer immer größeren Karten anzupreisen.

Bis Odyssey ging ich da ja noch mit, aber Valhalla ist aufgeblähte Lanegweile. Der Umfang der Karte ist meine größte Sorge bezüglich Shadows.
 
Kenne ich, mit drei Kindern liegt die Priorität auf deren Erziehung unteranderem.

Die andere Seite hattest du bereits angesprochen, ich brauche nicht das hundertste schlecht kopierte Witcher , Deus Ex oder was auch immer.

Ich habe auch eine Spiele depression entwicklet, alles was zu lange dauert ignoriere ich automatisch.

In meinem Fall ist die Halbzweit erreicht und die will ich nicht nur mit Videospielen füllen.


Ganz genau. Ich frage mich immer, wenn ich lese, dass Familienväter (oder -mütter) parallel Cyberpunk, AC, Witcher usw. spielen, wann spielen sie dann mit ihren Kindern? Oder wenn man liest: "ich habe jetzt in Stalker 2 in der letzten Woche schon 100h verbracht....". Haben die kein Leben oder wie?
Ich bin ganz großer AC-Fan seit dem ersten Teil. Bei Origin habe ich aufgehört weil es einfach kein Ende nahm und ich einfach nicht die Zeit dafür haben an nur diesem einen Spiel zu hängen. Mirage habe ich gespielt... 30h etwa und das ist echt die oberste Grenze. Dafür habe ich aber auch über 3 Monate gebraucht. Zudem kannst du, wenn Du die Spielzeit in den Tests liest, aber locker noch mal 30-40% oben drauf packen, wenn Du nicht nur durchrennen willst oder die ein oder andere Stelle noch mal spielen musst.
Wenn ich Spiele sehe wo steht 50h für die Hauptmission allein bin ich sowas von raus. Schade ums Spiel, aber ich habe einfach nicht die Zeit und Lust dafür. Ich habe Senuas Sacrifice II gefeiert, weil nach etwa 12h war ich durch. Mir graut´s schon vor Shadows wo die Welt wieder so groß sein soll wie in Origins....
 
Ganz genau. Ich frage mich immer, wenn ich lese, dass Familienväter (oder -mütter) parallel Cyberpunk, AC, Witcher usw. spielen, wann spielen sie dann mit ihren Kindern? Oder wenn man liest: "ich habe jetzt in Stalker 2 in der letzten Woche schon 100h verbracht....". Haben die kein Leben oder wie?
Ich bin ganz großer AC-Fan seit dem ersten Teil. Bei Origin habe ich aufgehört weil es einfach kein Ende nahm und ich einfach nicht die Zeit dafür haben an nur diesem einen Spiel zu hängen. Mirage habe ich gespielt... 30h etwa und das ist echt die oberste Grenze. Dafür habe ich aber auch über 3 Monate gebraucht. Zudem kannst du, wenn Du die Spielzeit in den Tests liest, aber locker noch mal 30-40% oben drauf packen, wenn Du nicht nur durchrennen willst oder die ein oder andere Stelle noch mal spielen musst.
Wenn ich Spiele sehe wo steht 50h für die Hauptmission allein bin ich sowas von raus. Schade ums Spiel, aber ich habe einfach nicht die Zeit und Lust dafür. Ich habe Senuas Sacrifice II gefeiert, weil nach etwa 12h war ich durch. Mir graut´s schon vor Shadows wo die Welt wieder so groß sein soll wie in Origins....


Du ich kann dir Anekdoten von Arbeitskollegen & Freunden mitteilen, einer zockte im Wohnzimmer Gears of War und die kurzen saßen dabei. Und viel wildere Sachen gesehen und gehört, aber anderes Thema.


Ich kürz das mal ab, bevor es wegen off topic gelöscht wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Allerdings sind das auch alles berufstätige Menschen, die mitten im Leben stehen .
Komisch, Kollege hat zwei Firmen und Familie mit Teenager Töchter an der Backe und schafft es locker in einer Woche mehr als 50+ Stunden in POE2 zu meistern. Wir alle sind berufstätig, selbst mit gut 3000h Warframe auf dem Buckel.
 
Du bist echt gemein zu dem Leser dieses Satzes. Dreimal das Wort "nicht" in einem Satz? Brutal ;)


Das ist schon Vorsatz der Publisher. Ubisoft liebt diesen Trick, ihr nächtes AC mit einer immer größeren Karten anzupreisen.

Bis Odyssey ging ich da ja noch mit, aber Valhalla ist aufgeblähte Lanegweile. Der Umfang der Karte ist meine größte Sorge bezüglich Shadows.
Danke für den Hinweis... ja verschlimmbessert von mir.
Hab beim zweiten mal schauen in diesem Threat einfach das erste Nicht überlesen und ergänzt... xD

Wobei Ubi und Bethesda sind schon zwei paar Schuhe was Umfang, Fehler und Story angeht, aber ja die können das auch gut!
 
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