News Keine Lust auf große Spiele: Ehemaliger Bethesda-Entwickler stößt Diskussion an

Seh ich genauso. Deshalb kauf ich solche Games schon gar nicht mehr. Wenn ein Spiel laut Test für das durchspielen der Main-Story mehr als 30 Stunden braucht muss ich schon SEHR schlucken. Da die meisten Games eh nur "alter Wein aus neuen Schläuchen" sind, empfinde ich es umso schwieriger dran zu bleiben. Egal ob das Spiel TheWitcher, Cyberpunk oder Baldurs Gate heißt - und zumindest in meinem Umfeld geht es vielen Leuten so.
Allerdings sind das auch alles berufstätige Menschen, die mitten im Leben stehen .

Das einzige Singleplayer Game was ich in den letzten JAHREN durchgespielt und auch länger als 50 Std ausgehalten habe war Dragons Dogma 2. Also Ausnahmen bestätigen die Regel aber DD2 ist auch kein 0815 "hab ich an jeder Ecke schon irgendwie Mal gesehen" Spiel auch wenn die Story nicht sonderlich war, so hat das spielen Spaß gemacht. Ich hab zunehmend den Eindruck, das Entwickler eben dies aus den Augen verlieren.

Ich spiele fast nur noch Multiplayer-Games. An deren Spielstunden/Euro kommt auf Längen nichts heran.


Hab ich bei Deinem Text auch gedacht. Vielleicht liest Du den Artikel nochmal, wenn Du wieder klare Bilder sehen und die Tastatur bedienen kannst ;)


Auch ne Möglichkeit: Spiele kaufen, deren Setting und Qualität nicht gefallen. Am besten dann hinterher noch Reviewbomben...


Zum Thema berufstätige Menschen: Als ich damals mit 13 Jahren beim Release von World of Warcraft dabei war, war ich einer der jüngsten Spieler. So viele in den Gilden waren älter und noch älter.

Haus, Kinder, Ehepartner, Job waren an so vielen Stellen die dominanten Themen.

Die Leute nahmen sich die Zeit. Es geht nicht um "ich hab nen Job und hab Familie". Das haben viele. Aber für was man sich Zeit nimmt oder auch nicht, wie mans organisiert, das liegt bei einem selbst. Nicht dass es etwas Zeit in Anspruch nimmt.

Und es gab auch einige die sagten, das Spiel ust schön, passt aber nicht in deren Ablauf, dann gingen diese Leute.
 
Ich mag umfangreiche SP Games wie Skyrim, Witcher 3, die Horizon Spiele etc aber erstens muss die Qualität stimmen und zweitens bringe ich nur wenige solcher Spiele im Jahr unter.

Laut meinem Steam Recap habe ich die letzten Jahre jeweils nicht mehr als 10 Spiele gespielt und mindestens die Hälfte waren eher kürzere Indie-Games.

Wenn ich dann allerdings mal 400h in sowas wie Elden Ring + DLC versenke, brauche ich ein paar Monate nix Großes mehr und schiebe ab und zu kurze Indie Titel dazwischen. Je mehr so große Titel es gibt desto weniger landen sie bei mir bzw ich filtern dann sehe gezielt nach Qualität und der Rest fliegt raus.

Ein derartiger Umfang ist für mich auch das Maximum an Zeit was ich in einen Titel bereit bin zu investieren. Skyrim hatte mich damals auch zwischen 3 und 500h begleitet dann ist für mich die Luft aber raus und ich möchte etwas gänzlich Neues erleben. Das ist auch der Hauptgrund warum ich sämtliche Games as a Service Spiele wie die Pest meide. Mich nervt es schon für einen DLC nach Monaten zurückzukehren und mich wieder einarbeiten zu müssen.

Da warte ich normal bis gleich alles verfügbar ist oder lasse die Finger davon wenn das so ein neverending Projekt werden soll.

Mir ist relativ schleierhaft wie Leute abertausende Stunden das immerselbe Spiel spielen können aber Geschmäcker sind ja verschieden und ich hoffe wirklich sie haben Spaß damit. 😄
 
Natürlich haben die Leute für den lächerlichen Umfang von 100h Zeit und Lust. Das ist gar nichts. Viele investieren in ihre Lieblingsspiele tausende von Stunden. Aber es braucht halt stetig neuen Content. Und genau die Tripple A Studios sind eben arbeitsfaul und verwöhnt. Wie es richtig geht zeigen Titel wie Warframe, welche fast monatlich neuen Content liefern.

Es braucht nicht einmal zwingend neuen Content. Online-Dauerbrenner wie World of Warcraft oder World of Tanks halten die Leute mit relativ wenig Neuerungen über lange Strecken bei der Stange und Counter Strike sowie diverse andere Shooter der späten 90er und frühen 0er hatten nicht einmal das. Auch in Fallout 2 und Witcher 3 haben viele Leute >>100 h versenkt, ohne dass etwas nachgereicht werden musste. Anno und Civilization fielen früher auch in diese Kategorie, heute halt in erstere mit wenig Updates pro Stunden Spielzeit.

Aber: Es gibt eben auch Spiele, da hat man nach 15 Stunden mehr als genug von gesehen. Und wenn man nach diesen 15 h nicht den Abspann von Alien Isolation sieht, sondern erst den 10ten von 100 Türmen beklettert oder mal wieder irgendeinen irrelevanten McGuffin von einem nicht relevanten Ort zu einem nicht relevanten Mittelalter-/Endzeit-/Weltraum-NPC trägt, dann liegt das Problem vermutlich nicht an der Bereitschaft der Spieler, sondern an den Fähigkeiten der Game-Designer. Es gibt zwar Präferenzen, ob man lieber zwischen vielen Titeln wechselt oder lange beim gleichen bleibt und natürlich gibt es unterschiedliche Zeit-Budgets. Anders ist die Spannweite von Tetris (~1 Sekunde Spielinhalt?) bis Ultima Online nicht zu erklären und alle paar Jahre kommen z.B. ein Fallout New Vegas oder ein Max Payne und schwenken den Fokus auf ausgedehnte oder kompakte Titel. Aber ein Markt für Dauerbrenner am oberen Ende der Spanne existiert definitiv.
Der für schlechte Spiele beliebiger Länge ist dagegen eher klein. (Und von zahlreichen Publishern hart umkämpft.^^)
 
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Es ist natürlcih für die einzelnen Entwickler "besser" wenn das Spielerlebnis relativ kurz ist, damit sie einen Nachfolger verkaufen können. Das Spieler "ewig" bei einem Spiel bleiben ist im Grunde bei der Mehrheit garnicht so beliebt. Wenn das Spiel umfangreich und gut genug ist, bindet das den Spieler natürlich deutlich besser und bringt Anerkennung für den Entwickler - aber das ist halt ein zweischneidiges Schwert. Normalerweise gehts halt bei den meisten ums verkaufen nicht um den Ruf. Ausnahmen gibts da immer .
Wenn man mal überlegt, dass Diablo 2 heute immer noch gespielt wird, obwohl es seit ewigen Zeiten keinen neuen Content gibt - (wenn man mal vom Grafik-Remake absieht) ist das schon erstaunlich und zeigt doch wo die Interessen bei einzelnen Personen liegen kann.
 
Große / Weitläufige Spiele sind es oft ja nicht. Es sind oftmals sich häufig wiederholende Elemente drin oder die Welt ist leblos...
 
wo auch rießig ist und einem die Lust genommen hatte war Diablo 4.Es war einfach viel zu groß gewesen und in einer oder 2 oder sogar 4 Stunden da schafft man halt nix.Große Spiele sind ja nicht von Grund auf schlecht,aber wenn es wirklich viel zu groß ist,dann kommt es einen vor als ob man garnix geschafft hatte und im Grunde genommen,ewigkeiten braucht.Normalerweise schafft man ja in 4 Stunden was,aber wenn es mühesählig ist,dann nicht.Ich habe das Game dann wieder verkauft,bevor es dafür kein Geld mehr gibt.Ich hätte das gewiss in rund 12 Monaten durch geschafft,aber wir wollen nicht nur 1 Game zocken,sondern unterschiedliche.
Einige finden es aber ok immer das selbe Game zu zocken.Und wenn ich mir Counterstrike so ansehe,also das Source oder 1.6 dann kriegt man das Gefühl als ob die immer die selbe Map und das über ne längere Zeit zocken.So langweilig bin ich und mein bester Kumpel eben nicht.Das ist eben nicht unser Fall.Vielleicht ergeht es in dieser hinsicht ja mehreren Menschen auch so wie mir und meinen besten Kumpel,.wer weis.
 
30 finde ich je nach Spiel ok wenn es abwechslungsreich und die Story spannend ist.
Aber kürzer ist auch ok. Kommt auf das Spiel an. Sowas wie Indiana Jones oder hellblade 2 muss nicht 30 Stunden lang sein.
 
Der Hersteller muss sich mehr Mühe geben. Immer wieder die gleichen Aufgaben nerven einfach.

Horizon und The Witcher 3 bieten abwechslungsreiche Quests und machen richtig Spaß.

Wenn Elden Ring zu Ende ist, beginnt bei mir erst die Flaute.

Die Welt zu erkunden und alle Geheimnisse zu entdecken – selbst an Orten, an denen man schon oft war – bleibt spannend und fühlt sich einfach großartig an.

Ein Quest-Log fehlt zwar, was nicht jedem gefällt, aber genau das macht das Spiel einzigartig. Man erkundet die Welt intensiver und entdeckt Aufgaben durch das eigene Erkunden.

Bei Spielen wie Assassin’s Creed und Co. sind viele Aufgaben leider zu eintönig. Die Nebenquests wirken oft nur wie Lückenfüller.

Eine große Spielwelt allein bringt nichts, wenn sie mit immer gleichen, billig wirkenden Aufgaben gefüllt wird – das macht einfach keinen Spaß.”

Kurz und Knapp: nicht die 100 Stunden sind schuld, sondern Langweilige Quest und lange Strecken.

Hier sollten die Entwickler Lernen, und es besser machen, und keine 10 / 20 Stunden Spiele machen.
 
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