[Kaufberatung und Fragen zum Mainboard / Treiber / Windows] Interne Festplatte Western Digital 'WD Black', 4 TB

brennmeister0815

PCGH-Community-Veteran(in)
Hallo alle zusammen!

Wegen eines langsamen, aber sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit abzeichnenden Defektes meiner Samsung-Festplatte (1,5 TB / Datenbunker Musik, Dokumente usw.) brauche ich kurzfristig was Neues.

Als Randnotiz: Beim kopieren/Backup werden vermehrt 'Lesefehler' ausgegeben. CrystalDiskInfo mahnt wegen erhöhter Fehlerraten zur 'Vorsicht'.

Meine Frage: Ausgewählt habe ich mir aus Western Digital's 'WD Black'-Serie das Modell mit 4 TB Speicherkapazität.
Nach meinen Erkenntnissen gab es bislang zwei Modelle:
WD4003FZEX und WD4001FZEX -> [Klick]
Welche Unterschiede bestehen zwischen den beiden genannten Modellen?

Von hier aus danke für die Hilfe!
 
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Über den Unterschied beider Platten kann ich dir auf die Schnelle auch nichts sagen. Wahrscheinlich die Datendichte auf den Magnetscheiben und eventuelle native sowie emulierte 512-Byte-Sektoren. Aber das ist reine Spekulation.

Möchtest du denn von dieser Platte booten? Dir ist bekannt, was das für Voraussetzung bedingt?
 
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Nimm als Datengrab lieber eine WD Green oder Red, die Black ist durch die hohen rpm einfach zu laut.
 
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Nimm als Datengrab lieber ne schöne externe WD Platte mit USB3.0. Interne Platten sind nicht portabel und machen nervige Vibrationen. Externe sind noch nichtmal viel teurer als Interne.
 
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Ok. Du kennst die Treiberproblematik bei 2,2 TB+ Festplatten?

Ansonsten kann ich Abductee nur beipflichten. Die Black wird recht laut sein. Macht dir das was aus?
 
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Nein. Die proprietären AHCI-Treiber von Intel, AMD und Co mussten erst lernen mit so großen Festplatte richtig umzugehen. Installiert man einen zu alten Treiber für den SATA-Controller wird die Platte entweder ganz am Anfang vor der Initialisierung nicht mit voller Kapazität erkannt oder man hat später totalen Datenverlust, sobald oberhalb der 2-TiB-Marke was auf die Platte geschrieben wird.

@brennmeister0815
Ich weiß nicht, wie alt dein Rechner ist, da du keine näheren Informationen zu den einzelnen Komponenten genannt hast. Die Treiber, die die Mainboard-Hersteller auf ihren Webseiten zu dem jeweiligen Produkt zum Download anbieten, werden nicht ewig gepflegt und sind dann irgendwann hoffnungslos veraltet. So ist es keine Seltenheit, dass für ältere Mainboards immer noch Treiber zum Download angeboten werden, die mit so großen Platten nicht umgehen können. Beispielsweise ist der Matrix-Storage-Manager-Treiber von Intel dazu nicht in der Lage. Der Rapid-Storage-Technology-Treiber hat es erst mit Version 10.1 gelernt. Auf der sicheren Seite bist du, wenn du den Standard-AHCI-Treiber von Windows benutzt, also erst gar keinen proprietären SATA-Treiber installierst.

/Edit
Was ist mit "The disk must be initialized by using GPT" gemeint?
Du musst die Platte als GPT-Datenträger initialisieren, da das MBR-Partitionsschema bei einer Sektorgröße von 512 Bytes maximal 2 TiB adressieren kann. Wenn du bei einer noch jungfräulichen Platte das erste Mal die Datenträgerverwaltung öffnest, erscheint ein Einrichtungsassistent, der dich als erstes fragt, ob du die Platte als MBR- oder als GPT-Datenträger initialisieren möchtest. Hier musst du GPT wählen. Ansonsten kannst du nur insgesamt 2 TiB der Platte nutzen.
 
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Ich weiß nicht, wie alt dein Rechner ist, da du keine näheren Informationen zu den einzelnen Komponenten genannt hast. Die Treiber, die die Mainboard-Hersteller auf ihren Webseiten zu dem jeweiligen Produkt zum Download anbieten, werden nicht ewig gepflegt und sind dann irgendwann hoffnungslos veraltet.
Mein Mainboard: ASUS RAMPAGE_II_EXTREME

Du musst die Platte als GPT-Datenträger initialisieren, da das MBR-Partitionsschema bei einer Sektorgröße von 512 Bytes maximal 2 TiB adressieren kann.
Und das funktioniet konkret wie?
 
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Ah O.K., werde ich berücksichtigen, dann wird's wohl mit meinem Mainboard Asus Rampage II Extreme funktionieren.
 
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So ist es keine Seltenheit, dass für ältere Mainboards immer noch Treiber zum Download angeboten werden, die mit so großen Platten nicht umgehen können. Beispielsweise ist der Matrix-Storage-Manager-Treiber von Intel dazu nicht in der Lage. Der Rapid-Storage-Technology-Treiber hat es erst mit Version 10.1 gelernt.
Seinerzeit habe ich sämtliche Treiber von der beigelegten CD installiert.

Jetzt müsste ich mal nachschauen, welche(r) Treiber installiert wurde, aller Voraussicht nach der
"Intel(R) Matrix Storage Manager Driver V8.9.0.1023 for Windows 32/64bit XP & Windows 32/64bit Vista & 32/64bit Windows 7.(WHQL), Intel(R) AHCI/RAID Driver Disk for Windows 32/64bit XP & Windows 32/64bit Vista & 32/64bit Windows 7."
-> [Klick]

Auf der sicheren Seite bist du, wenn du den Standard-AHCI-Treiber von Windows benutzt, also erst gar keinen proprietären SATA-Treiber installierst.
O.K., wenn denn dann, wie deinstalliere ich korrekt den installierten, vorgenannten, Treiber wieder?
Wie kann ich die korrekte Deinstallation überprüfen?
Wie lässt sich die korrekte Funktionalität, Nutzung des vollen, zur Verfügung stehenden Speichervolumens, prüfen?
 
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Seinerzeit habe ich sämtliche Treiber von der beigelegten CD installiert.
Was noch schlimmer ist, denn die sind mit absoluter Sicherheit veraltet.

O.K., wenn denn dann, wie deinstalliere ich korrekt den installierten, vorgenannten, Treiber wieder?
Wie kann ich die korrekte Deinstallation überprüfen?
Wie lässt sich die korrekte Funktionalität, Nutzung des vollen, zur Verfügung stehenden Speichervolumens, prüfen?
Einfach den "Intel(R) Matrix Storage Manager Driver" über die Systemsteuerung deinstallieren. Sofern du den SATA-Controller nicht im RAID-Modus betreibst, wird dann automatisch der Standard-AHCI-Treiber von Microsoft verwendet. Überprüfen kannst du das auf verschiedene Weise. Zum einen könntest du im Geräte-Manager nachschauen, zum anderen das ein oder andere Programm installieren/runterladen und ausführen, das den verwendeten Treiber anzeigt. Beispielweise macht das der AS-SSD-Benchmark. Zeigt dieser als Treiber msahci (bei Windows Vista und 7) oder storahci (bei Win8.x) ist der Standard-Treiber geladen.

Ist die Platte noch nicht initialisiert, also absolut leer ohne Partitionstabelle, Partitionen und Dateisystem (so wie sie neu gekauft ankommt), merkst du das recht schnell. In der Datenträgerverwaltung, die du zum Einrichten der Platte starten musst, wird eine 4 TB Platte bei einem veralteten Treiber nur mit insgesamt rund 1,6 TiB erkannt. Um die Platte vor ihrem ersten Einsatz zu prüfen, kannst du auch h2testw laufen lassen. Das schreibt die Platte zuerst voll und liest sie anschließend wieder ein, um das gelesene mit dem geschriebenen zu vergleichen. So ein kleiner Test ist bei einer neuen Platte durchaus empfehlenswert, dauert allerdings etliche Stunden.
 
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Einfach den "Intel(R) Matrix Storage Manager Driver" über die Systemsteuerung deinstallieren.
O.K., ich werde das erledigen.

Sofern du den SATA-Controller nicht im RAID-Modus betreibst, wird dann automatisch der Standard-AHCI-Treiber von Microsoft verwendet.
Nein, ich habe kein RAID eingerichtet.

Um die Platte vor ihrem ersten Einsatz zu prüfen, kannst du auch h2testw laufen lassen. Das schreibt die Platte zuerst voll und liest sie anschließend wieder ein, um das gelesene mit dem geschriebenen zu vergleichen. So ein kleiner Test ist bei einer neuen Platte durchaus empfehlenswert, dauert allerdings etliche Stunden.
-> H2testw
Eine Frage aus der Rubrik 'Es gibt (eigentlich) keine blöden Fragen...' : Wird dieser Test gleich mit der 'frischen' Festplatte im unformatierten Werkszustand oder erst nach Formatierung unter Windows durchgeführt? M.E. ist die Festplatte nach dem Test wieder im unformatierten Zustand. Ergo, gleich den H2testw darüberlaufen lassen. :huh:
 
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Nein, ich habe kein RAID eingerichtet.
Die Frage ist nicht, ob du ein RAID eingerichtet hast. Die Frage ist, ob der SATA-Controller im AHCI- oder RAID-Modus läuft. Auch im RAID-Modus kann man die Laufwerke einzeln betreiben und muss kein RAID erstellen. Läuft der SATA-Controller im RAID-Modus (wenn du dir nicht sicher bist, kontrolliere die Einstellung im BIOS), nutzt Windows als Standard-Treiber einen alten proprietären RAID-Treiber von Intel aus dessen Matrix-Storage-Manager-Reihe. Und dieser kann mit so großen Platten nun mal nicht umgehen.

-> H2testw
Eine Frage aus der Rubrik 'Es gibt (eigentlich) keine blöden Fragen...' : Wird dieser Test gleich mit der 'frischen' Festplatte im unformatierten Werkszustand oder erst nach Formatierung unter Windows durchgeführt? M.E. ist die Festplatte nach dem Test wieder im unformatierten Zustand. Ergo, gleich den H2testw darüberlaufen lassen. :huh:
H2testw läuft auf Dateisystemebene. Die Platte muss also vorher eingerichtet sein, also zumindest eine Partition mit Dateisystem enthalten. H2testw löscht die Formatierung der Platte auch nicht. Sie ist danach also nicht unformatiert.
 
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Die Frage ist, ob der SATA-Controller im AHCI- oder RAID-Modus läuft...kontrolliere die Einstellung im BIOS...
Werde ich machen. So ich mich recht erinnere, im Moment sitze ich nicht am Desktop-Rechenknecht, hatte ich im BIOS den AHCI-Modus ausgewählt.

H2testw läuft auf Dateisystemebene. Die Platte muss also vorher eingerichtet sein, also zumindest eine Partition mit Dateisystem enthalten. H2testw löscht die Formatierung der Platte auch nicht. Sie ist danach also nicht unformatiert.
O.K., verstanden. Im ersten Schritt die neue 'frische' Festplatte einmal komplett formatieren, dann mit H2testw prüfen.
 
Lass während des Test am besten noch CrystalDiskInfo im Hintergrund mitlaufen. Das protokolliert in bestimmten Intervallen die Veränderungen der Smart-Werte.
 
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