facopse
PC-Selbstbauer(in)
In letzter Zeit habe ich mich ein wenig mit dem Thema Cloud-Gaming befasst und bin gespannt, was ihr für ein Meinungen habt.
Ich sehe im Cloud-Gaming folgende Vor- und Nachteile:
Vorteile:
+ Keine Beschaffungskosten teurer Hardware
+ Kein Aufwand (Installation, Abstürze etc.)
+ Spiele laufen immer in höchster grafischer Qualität
+ Updates und Patches on the fly
+ Cheating völlig unmöglich
+ Kein Schwarzkopieren möglich
+ Spielen immer und überall mit nahezu jeder halbwegs leistungsfähigen Hardware möglich (gute Internetanbindung vorausgesetzt)
Nachteile:
- Geringere Bildqualität, da komprimiert
- Input Lags aufgrund der Latenz
- Modding unmöglich
- Onlinezwang
- Hohe Belastung der Bandbreite
- Viele Spieler sind vom Dienst ausgeschlossen, da die nötige Bandbreite vielerorts nicht zur Verfügung steht.
- Trotz unveränderter Preise zum Retail Markt ist der Kunde lediglich Mieter und besitzt das Spiel nur zeitlich begrenzt. Selbst zum Vollpreis.
- Völlige Abhängigkeit von der Zuverlässigkeit der Internetleitung
- Völlige Abhängigkeit von der Netzauslastung der Mitbewohner. Da knallt's schnell, wenn dem einen das Spiel abschmiert, nur weil der andere einen schnellen Download tätigt.
- Völlige Abhängigkeit von der Verfügbarkeit der Server
- Völlige Abhängigkeit von der Existenz der Firma
- Keine günstigen Gebrauchtkäufe
- Kein Wiederverkauf
- Der Kunde ist mal wieder gläsern und die Cloud-Gaming Anbieter können Nutzerprofile erstellen
- Alte Spiele werden nicht mehr wieder gespielt werden können, da stets nur die neuesten Spiele angeboten werden
- Der Kunde muss sich den Preisen fügen, die ihm diktiert werden
In meinen Augen wird Cloud-Gaming den Spielemarkt in seiner heutigen Form niemals ersetzen, sondern höchstens ergänzen.
Vor allem Gelegenheitsspieler werden sich von diesem Konzept angesprochen fühlen, die sich keine teure Hardware kaufen oder mit Installationsprozessen und sonstigen Problemen herumschlagen wollen.
Wer aber gerne sammelt, alte Spiele spielt, Eigentümer seiner gekauften Spiele sein möchte, nicht den geringsten Input Lag oder Artefakte im Bild toleriert, die Macht über sein Spiel haben will (Stichwort: Modding), auf seine Privatsphäre achtet oder einfach nur sein Spiel weiterverkaufen können möchte, wird vom Cloud-Gaming die Finger lassen.
Desweiteren denke ich, dass Cloud-Gaming die höchste Form der Macht der Spieleindustrie gegenüber dem Kunden darstellt.
Wer Videospiele spielen möchte, ist gezwungen, die vom Anbieter / Publisher geforderten Preise zu bezahlen und gilt nur noch als Mieter. Schließlich ist der Gebrauchtmarkt tot und die Schwarzkopiererei nicht möglich.
Verstöße gegen irgendwelche EULA oder AGB können per Knopfdruck mit Sperren bestraft werden. Unter Umständen sogar willkürlich.
Der Anbieter / Publisher wertet jegliche Aktivitäten der Kunden aus. Möglicherweise auch Daten, die über das Cloud-Gaming hinaus gehen. (Client / Trojaner auf dem Rechner)
Meiner Ansicht nach sind die Nachteile so schwerwiegend, dass Cloud-Gaming entweder ein kurzlebiger Trend oder ein ergänzendes Geschäftsmodell sein wird.
Gaming, so wie wir es heute kennen, wird es aber in der aktuellen Form niemals ersetzen.
Ich sehe im Cloud-Gaming folgende Vor- und Nachteile:
Vorteile:
+ Keine Beschaffungskosten teurer Hardware
+ Kein Aufwand (Installation, Abstürze etc.)
+ Spiele laufen immer in höchster grafischer Qualität
+ Updates und Patches on the fly
+ Cheating völlig unmöglich
+ Kein Schwarzkopieren möglich
+ Spielen immer und überall mit nahezu jeder halbwegs leistungsfähigen Hardware möglich (gute Internetanbindung vorausgesetzt)
Nachteile:
- Geringere Bildqualität, da komprimiert
- Input Lags aufgrund der Latenz
- Modding unmöglich
- Onlinezwang
- Hohe Belastung der Bandbreite
- Viele Spieler sind vom Dienst ausgeschlossen, da die nötige Bandbreite vielerorts nicht zur Verfügung steht.
- Trotz unveränderter Preise zum Retail Markt ist der Kunde lediglich Mieter und besitzt das Spiel nur zeitlich begrenzt. Selbst zum Vollpreis.
- Völlige Abhängigkeit von der Zuverlässigkeit der Internetleitung
- Völlige Abhängigkeit von der Netzauslastung der Mitbewohner. Da knallt's schnell, wenn dem einen das Spiel abschmiert, nur weil der andere einen schnellen Download tätigt.
- Völlige Abhängigkeit von der Verfügbarkeit der Server
- Völlige Abhängigkeit von der Existenz der Firma
- Keine günstigen Gebrauchtkäufe
- Kein Wiederverkauf
- Der Kunde ist mal wieder gläsern und die Cloud-Gaming Anbieter können Nutzerprofile erstellen
- Alte Spiele werden nicht mehr wieder gespielt werden können, da stets nur die neuesten Spiele angeboten werden
- Der Kunde muss sich den Preisen fügen, die ihm diktiert werden
In meinen Augen wird Cloud-Gaming den Spielemarkt in seiner heutigen Form niemals ersetzen, sondern höchstens ergänzen.
Vor allem Gelegenheitsspieler werden sich von diesem Konzept angesprochen fühlen, die sich keine teure Hardware kaufen oder mit Installationsprozessen und sonstigen Problemen herumschlagen wollen.
Wer aber gerne sammelt, alte Spiele spielt, Eigentümer seiner gekauften Spiele sein möchte, nicht den geringsten Input Lag oder Artefakte im Bild toleriert, die Macht über sein Spiel haben will (Stichwort: Modding), auf seine Privatsphäre achtet oder einfach nur sein Spiel weiterverkaufen können möchte, wird vom Cloud-Gaming die Finger lassen.
Desweiteren denke ich, dass Cloud-Gaming die höchste Form der Macht der Spieleindustrie gegenüber dem Kunden darstellt.
Wer Videospiele spielen möchte, ist gezwungen, die vom Anbieter / Publisher geforderten Preise zu bezahlen und gilt nur noch als Mieter. Schließlich ist der Gebrauchtmarkt tot und die Schwarzkopiererei nicht möglich.
Verstöße gegen irgendwelche EULA oder AGB können per Knopfdruck mit Sperren bestraft werden. Unter Umständen sogar willkürlich.
Der Anbieter / Publisher wertet jegliche Aktivitäten der Kunden aus. Möglicherweise auch Daten, die über das Cloud-Gaming hinaus gehen. (Client / Trojaner auf dem Rechner)
Meiner Ansicht nach sind die Nachteile so schwerwiegend, dass Cloud-Gaming entweder ein kurzlebiger Trend oder ein ergänzendes Geschäftsmodell sein wird.
Gaming, so wie wir es heute kennen, wird es aber in der aktuellen Form niemals ersetzen.
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Dann würden wir PC-Bastler ja unsere Lebensgrundlage verlieren!