iPhone 12: Stärkerer Aufprallwiderstand als iPhone 11?

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Auf YouTube sind nach der Vorstellung des iPhone 12 erste Reviews erschienen, die sich mit der Beständigkeit des Smartphone-Flaggschiffs beschäftigen. Daraus geht hervor, dass das iPhone 12 im Vergleich zu seinem Vorgänger die Nase vorn hat. Auch gegen das größere iPhone 12 Pro hat es eine festere Oberfläche.

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Das scheint wichtig, wenn die Smartphonezombies in ihrer Lalawelt mit vor und zurück wippendem Kopf auch ständig gegen den Bildschirm hämmern, dann führt das zu Belastungen des Materials. Wo nix ist, kann man nix erschüttern, aber um die Ressourcen ist es schade.
 
Appropro... beständigkeit!
Das sind die neuen Preise bei Reparatur für die i Phone 12,wobei ich denke das das schon weit überzogen
in manchen belangen ist.Da kann ich mir gleich ein neues Gerät kaufen von einem anderem Hersteller.

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Seit Anbeginn der Smartphonezeit werden die Displaygläser angeblich mit jeder Generation um ein Vielfaches Kratz- und Bruchfester als beim Vorgänger. Mittlerweile müsste das Glas eigentlich stabiler sein als Stahl und dennoch hab ich sofort Kratzer wenn ichs einmal zusammen mit nem Schlüssel in der Tasche hab und gesplittertes Glas, wenns mir einmal ungünstig runter fällt.
 
Solange kein wirklich bruchsicheres Glas verwendet wird und keine Akkus, mit über 3000 realen Zyklen eingeführt wurden, durfte die Existenz der meisten Handyreperaturbuden gesichert sein

Seit Anbeginn der Smartphonezeit werden die Displaygläser angeblich mit jeder Generation um ein Vielfaches Kratz- und Bruchfester als beim Vorgänger. Mittlerweile müsste das Glas eigentlich stabiler sein als Stahl und dennoch hab ich sofort Kratzer wenn ichs einmal zusammen mit nem Schlüssel in der Tasche hab und gesplittertes Glas, wenns mir einmal ungünstig runter fällt.

Wer sich damit auskennt, der weiß, dass die Realität deutlich komplexer ist. Bei dem Fallproblem sind eben noch viele andere Dinge zu beachten, wie Winkel, Aufprallfläche und vorallem das Material, auf dass das Phone fällt (Basalt, der im Beton verbaut wurde, ist nunmal hundsgemein). Da hilft eben nur die Handyhülle und sein Phone eben nicht in die Tasche mit dem Schlüssen und den Münzen zu stecken (besonders Hosentaschen sind da Minimühlen.
so ist das eben - je härter, desto spröder

Das stimmt so nicht ganz, ist aber sehr oft der Fall.
 
Seit Anbeginn der Smartphonezeit werden die Displaygläser angeblich mit jeder Generation um ein Vielfaches Kratz- und Bruchfester als beim Vorgänger. Mittlerweile müsste das Glas eigentlich stabiler sein als Stahl und dennoch hab ich sofort Kratzer wenn ichs einmal zusammen mit nem Schlüssel in der Tasche hab und gesplittertes Glas, wenns mir einmal ungünstig runter fällt.

die Kratzresistenzen bewegen sich seit Beginn der Smartphones immernoch im Bereich von Glas.
Die Fortschritte, die man ließt sind zwar Messbar, aber kaum Alltagsrelevant.

Es gibt ja tatsächlich auch Saphirglas für Smartphones, aber das ist einfach zu teuer um es an den Kunden zu bringen.
Daher kommen oft Gemische zum Einsatz, die dann z.B bei Apple als „Saphireglass“ beworben werden, die die Kratzfestigkeit aber nur minimal verbessern und auch so weiterhin in der Range von Glas bleiben.
Also Revolutionen im Markt gab es da bisher nicht.

oder wie mein fav Tech Youtuber immer sagt: Glas ist Glas

Anders bei den Akkus (:

Diese halten nach wie vor nur 1-2 Tage obgleich die Technik für mehr Laufzeit vorhanden wäre. Der Fortschritt am Akku wird leider immer für neue Features oder Leistung geopfert.
Schade :(
 
die Kratzresistenzen bewegen sich seit Beginn der Smartphones immernoch im Bereich von Glas.
Die Fortschritte, die man ließt sind zwar Messbar, aber kaum Alltagsrelevant.
Alltagsrelevant dürfte dieser Falltestkram sowieso nur für die Wenigsten sein.

Abgesehen davon, dass die meisten Leute halbwegs pfleglich mit ihrem Handy umgehen und üblicherweise Besseres zu tun haben, als es in der Gegend herumzupfeffern oder ständig fallen zu lassen, verwenden die meisten eh irgendwelche Hüllen. Verwendet man z.B, eine dünne Hülle aus durchsichtigen Kunststoff plus Panzerfolie, ist das Handy optisch nahezu unverändert, aber rundum geschützt. Und wenn es dann doch mal herunterfällt, dürfte die übliche Fallhöhe beim Herausziehen aus der Hosentasche bei gerade mal einem Meter liegen, also ziemlich überschaubar sein.

Ich würde mal behaupten, absolut niemand macht den Kauf eines bestimmten Geräts tatsächlich abhängig von den Ergebnissen irgendwelcher Falltests. Da gibt's wirklich Wichtigeres ...
 
Diese halten nach wie vor nur 1-2 Tage obgleich die Technik für mehr Laufzeit vorhanden wäre. Der Fortschritt am Akku wird leider immer für neue Features oder Leistung geopfert.
Schade :(

Das Problem ist einfach, dass eine längere Laufzeit einen größeren Akku erforderlich macht. Es gibt solche Modelle, die sind allerdings sehr klobig. Das obere Ende markierte das Smartphone von Duracell, das einfach nur eine große Powerbank, mit Billigsmartphone war. Hier kommen wird schon zum Punkt: nach einer gewissen Zeit wird das Smartphone sowieso geladen oder man nimmt eine Powerbank mit. Somit sind Schnelladetechniken einfach wesentlich besser.
 
Das Problem ist einfach, dass eine längere Laufzeit einen größeren Akku erforderlich macht. Es gibt solche Modelle, die sind allerdings sehr klobig. Das obere Ende markierte das Smartphone von Duracell, das einfach nur eine große Powerbank, mit Billigsmartphone war. Hier kommen wird schon zum Punkt: nach einer gewissen Zeit wird das Smartphone sowieso geladen oder man nimmt eine Powerbank mit. Somit sind Schnelladetechniken einfach wesentlich besser.
Dass ein größerer Akku nötig ist, stimmt schon zum Teil. Da neue, sehr viel bessere Akkutechnicken noch in Probung sind bzw. versucht wird, sie Rentabel zu machen.

Die größeren Akkus werden ja auch verbaut, aber leider spürt man davon nicht viel.

Galaxy S6 = 2550 mAh
Gesprächszeit 17 Std

Galaxy S20 Ultra = 5000 mAh
Gesprächszeit 25 Std

Ich bin nicht ganz firm, was den Hintergrund der mAh angeht, aber das sieht aus, wie eine verdoppelte Akkukapazität, welche nicht einmal die Hälfte mehr Laufzeit bringt.

nun haben leider die wenigsten Gerätetypen einen solchen Kapazitätssprung hinter sich.

Beispiel an apple:

Iphone 6 = 1810 mAh (Gesprächsdauer 10h)
Iphone xs = 2659 mAh (Gesprächsdauer 20h)

Und obwohl hier mit 800 mAh die Gesprächsdauer verdoppelt wurde, hängt das Ding am Abend wieder am Kabel.


Aber wenn bei Verdopplung, additiv nicht einmal die Hälfte an Laufzeit herausspringt, dann ist klar, dass da ein großer Teil der neuen Kapazität in neu hinzugekommene Funktionen fließt.

Die Akkus werden ja größer, es wäre nur schön, wenn das mal zu größeren Teilen in die Laufzeit fließen würde.

Dass die Dinger sowieso geladen werden, ist ja nur so, weil die Akkus leer sind.
Eine Powerbank nehme ich notgedrungen oft mit. Schön ist anders.
Und schnellladeadapter verschleisen den Akku. Beide Varianten sind ziemlich suboptimal aus meiner Sicht.
Schöner wäre es doch, das Gerät eben nur einmal in der Woche anzuhängen.

Zumal der Akkuverschleiß bei großen Akkus und längerer Laufzeit durch eine geringere Anzahl an Ladezyklen deutlich geringer ausfallen sollte. Folglich könnte man sein Smartphone oder Akku viel länger auch gut nutzen.

-> Gut für die Umwelt und gut für die Brieftasche. Nur doof für den Smartphonehersteller.

edit:
Wir verkleinern ja stetig die Smartphonekomponenten um mehr und bessere Technik zu verbauen. Wäre doch krass, wenn man die verkleinerung der Bauteile mal mehr in den Akku steckt :P
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem, bei der Gesprächszeit, ist, dass die heute nicht mehr wichtig ist und deshalb nicht darauf optimiert wird. Wichtig ist heute, wie lange ein Phone im Internet surfen kann oder sich damit Videos abspielen lassen.

-> Gut für die Umwelt und gut für die Brieftasche. Nur doof für den Smartphonehersteller.

Die Smartphonehersteller haben damit wohl kein Problem. Die durchschnittliche Zeit, bis ein Phone ausgetauscht wird, beträgt in Europa 20 Monate. Da sind dann allerdings auch Leute drin, die ihr Phone 5 Jahre benutzen und damit von gut 5 Leuten, die ihr Phone schon nach einem Jahr austauschen, ausgeglichen werden müssen.
 
Das Problem, bei der Gesprächszeit, ist, dass die heute nicht mehr wichtig ist und deshalb nicht darauf optimiert wird. Wichtig ist heute, wie lange ein Phone im Internet surfen kann oder sich damit Videos abspielen lassen.



Die Smartphonehersteller haben damit wohl kein Problem. Die durchschnittliche Zeit, bis ein Phone ausgetauscht wird, beträgt in Europa 20 Monate. Da sind dann allerdings auch Leute drin, die ihr Phone 5 Jahre benutzen und damit von gut 5 Leuten, die ihr Phone schon nach einem Jahr austauschen, ausgeglichen werden müssen.
Die Gesprächszeit war ja auch nur als Beispiel zu sehen. Das wird beim Surfen ähnlich verlaufen.

Meins hängt leider jeden Abend am Saft, auch bei mäßiger Nutzung und stetigem abziehen bei ca. 98%.

Gemeint war, größere Akkus -> doof für den Hersteller.

Wenns nicht um den Akku so bestellt wäre, würden es noch ein paar weitere Leute sein, die erst nach 5 Jahren upgraden
 
Gemeint war, größere Akkus -> doof für den Hersteller.

Wenns nicht um den Akku so bestellt wäre, würden es noch ein paar weitere Leute sein, die erst nach 5 Jahren upgraden

Momentan wechseln extrem viele weit vor dem Tod eines Akkus das Phone aus. Wenn wir von einem Ladezyklus pro Tag ausgehen und der Akku 1000 Ladezyklen hält, dann wären wir bei gut 3 Jahren. Bei mir hält mein Xiaomi Redmi Note 8 Pro 3-4 Tage durch, wenn ich es wenig benutze und einen Tag, wenn ich es viel nutze. Im Mittel dürfte ich bei etwas weniger als einen halben Zyklus pro Tag rauskommen. Gleichzeitig halten die Akkus, bei einigermaßen guter Pflege, 1500-2500 Zyklen durch. Macht 3000-5000 Tage oder gut 8-14 Jahre, wenn es gut läuft (und damit länger, als die 5+ Jahre, die ich für das Phone eingeplant habe). Kaputte Akkus sind auch keine besonders gute Werbung (frag mal Samsung oder Apple). Von daher dürfte das Thema den meisten Smartphoneherstellern egal sein. Zumal auch noch sichergestellt werden müßte, dass die Kunden das nächste Phone auch beider gleichen Marke kaufen muß, das ist nur bei Apple der Fall. Interessant wird es, wenn der Fortschritt zum Stillstand kommt und die Leute ihre Phones deutlich länger nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Momentan wechseln extrem viele weit vor dem Tod eines Akkus das Phone aus. Wenn wir von einem Ladezyklus pro Tag ausgehen und der Akku 1000 Ladezyklen hält, dann wären wir bei gut 3 Jahren. Bei mir hält mein Xiaomi Redmi Note 8 Pro 3-4 Tage durch, wenn ich es wenig benutze und einen Tag, wenn ich es viel nutze. Im Mittel dürfte ich bei etwas weniger als einen halben Zyklus pro Tag rauskommen. Gleichzeitig halten die Akkus, bei einigermaßen guter Pflege, 1500-2500 Zyklen durch. Macht 3000-5000 Tage oder gut 8-14 Jahre, wenn es gut läuft (und damit länger, als die 5+ Jahre, die ich für das Phone eingeplant habe). Kaputte Akkus sind auch keine besonders gute Werbung (frag mal Samsung oder Apple). Von daher dürfte das Thema den meisten Smartphoneherstellern egal sein. Zumal auch noch sichergestellt werden müßte, dass die Kunden das nächste Phone auch beider gleichen Marke kaufen muß, das ist nur bei Apple der Fall. Interessant wird es, wenn der Fortschritt zum Stillstand kommt und die Leute ihre Phones deutlich länger nutzen.
Da stimme ich dir zu. Ich habe seit glaube 8 jahren ein Iphone und mich nach und nach in das Ökosystem verliebt.
Mittlerweile sind noch eine Watch und Airpods hinzu gekommen und mit denen habe ich das gleiche Problem.

Der Preis ist horrend, und die Akkulaufzeiten...naja.
dass dein Xiaomi länger hält als meine Geräte, kann ich mir schon aufgrund der Größe (speziell bei mäßiger Bildschirmnutzung) gut vorstellen.


Und leider...gerade weil ich die Apple Produkte so genial finde..., nervt es mich doppelt. Das OS ist zwar im Vergleich zu den Samsungbloatwares ziemlich Stromsparend, aber dass der Akku zunehmend nichtmal mehr mit Know-How zu tauschen ist, führt dann schon nach 2-3 Jahren zwingend entweder zum Akkutausch, gegen teuer Geld oder gleich ein neues Gerät. Viele uninformierte bevorzugen zweitere Variante, weil sie bei Ruckelei und schlechterer Leistung nen Geräteverschleiß vermuten.

Das schlimme ist ja nicht der Tod des Akkus(also der wäre auch schlimm), sondern durch den man dann immer früher an den Strom muss.

Der akku lebt dann zwar noch, hat aber nach 2 oder 3 Jahren nurnoch 70-80 % seiner Maximalkapazität und der Prozessor wird heruntergetaktet, damit das Gerät beim starten von Apps nicht abschmiert.

Wie händeln denn andere große Hersteller den Akkuverschleiß, z.B bei dir Xiaomi? Gibt es da ähnlich Prozesse oder lebt man dann mit Problemen?

Soweit ich gehört habe ist DIY Akkutausch selten geworden, da es die einfach aufzuhebelnden Plastiklappen, wie damals bei den ersten Galaxy S Geräten nichtmehr gibt, oder?
 
Die Gesprächszeit war ja auch nur als Beispiel zu sehen. Das wird beim Surfen ähnlich verlaufen.

Meins hängt leider jeden Abend am Saft, auch bei mäßiger Nutzung und stetigem abziehen bei ca. 98%.

Gemeint war, größere Akkus -> doof für den Hersteller.

Wenns nicht um den Akku so bestellt wäre, würden es noch ein paar weitere Leute sein, die erst nach 5 Jahren upgraden
So einfach ist das nicht. Die Komponenten die verbaut sind leisten doch einiges mehr als jene von vor 5 Jahren.

Bzgl Akku: Ich weiß nicht warum die Leute so oft über einen schwachen Akku klagen. Mein One Plus 5 hat noch 82% seiner ursprünglichen Kapazität, und das Gerät wurde gut zwei Jahre ziemlich gematert, oft von 0 auf 100%, sehr oft an der Powerbank, gleichzeitig ein Wlan-Hotspot fürs andere Gerät und selbst rechenintensive Apps am Laufen gehabt.

Geladen wenn mit einer Powerbank oder dem mitgelieferten Schnellladegerät, nur in Ausnahmefällen mit einer anderen Powerbank oder einem anderen Kabel.

Klar merke ich die fast 20% geringere Leistung, aber nach mehr als 3 Jahren ist das auch verständlich.
 
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