Intels 9er-Serie-PCHs: Wildcat Point unterstützt SATA-Express

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Momentan sind die Lynx-Point-Chips, in Form der 8er-Serie für die Haswell-CPUs, noch aktuell. Für den kommenden Refresh dieser Prozessoren, der für das nächste Jahr erwartet wird und auch den Sockel 1150 nutzt, erscheinen zusätzlich Intels 9er-Serie-Chips Z97 und H97.

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Das war doch nun schon länger Bekannt bzw. wurde schon vermutet oder nicht ?
 
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Intel veröffentlich die Chipsets ja schneller als ich den Sockel wechseln kann :ugly:
 
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Das war doch nun schon länger Bekannt bzw. wurde schon vermutet oder nicht ?

Jup, ist irgendwie arg Olds und auch hier schon mehrfach berichtet worden.
Interessant wäre endlich mal zu wissen, wie das ganze denn angebunden werden soll. Die So1150 Plattform ist bislang ja nun wirklich nicht mit einem übermaß an PCIe Lanes gesegnet...
 
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Ein zusätzlicher Controller hat nichts mit den Chipsätzen zu tun, den kann man immer mit allem möglichen kombinieren...
(auch wenn die Anbindung über eine PCIe-PCI-Bridge an einen 386er ggf. zu eingeschränkter Gesamtperformance führt :ugly: )
 
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So war das ja auch nicht gemeint.
Der Stand der letzten Gerüchte war 9-er Chipsätze ohne Sata Express.
Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Diese News hier ergibt keinen Sinn, da dass der Stand der vorletzten Gerüchte war.
Das ominöse Asus Board setzt halt auf einen Brückenchip, und nicht auf den Chipsatz selbst.
Es soll aber angeblich für die neuen Chipsätze sein.
 
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^^
Also noch einmal.
Was möchte der Matty sagen?

1. Es bleibt beim alten Gerücht. 9-er Chipsätze ohne Sata Express, und damit ohne wirklich wichtige Vorteile gegenüber den alten Chipsätzen.
2. Es wird Sata Express geben. Aber ungefähr zeitgleich mit dem Release der 9-er Chipsätze, und nur durch zusätzliche Controller, wie bei dem Bsp. mit dem Mainboard Prototyp von Asus. Nicht ohne Grund setzt mMn Asus zukünftig auf extra Controller. Das ist/bleibt natürlich alles ein reines Gerücht....

p.s.: Und sorry, trotz Deutsch-Leistungskurs schreibe ich immer sehr verkürzt. Der Matty ist halt alt und faul. ^^
Trotzdem gab es 11 Punkte im Deutsch-Leistungskurs. ^^
 
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Meine Deutschlehrer mochten es immer nicht, wenn man sich knapp ausgedrückt und wilde Mutmaßungen sein gelassen hat :(
Aber der Rest ist jetzt klar.
 
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Einer meiner besten Freunde der F... meinte noch, Du bist alt, faul, stinkst, und schläfst den ganzen Tag.
Stinken kann ich nicht bestätigen. Ich rieche nichts...:P
 
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Basiert SATA-Express eigentlich auf PCIe 3.0? Die meisten *Quellen* scheinen davon auszugehen.

PCIe 2.0 SATA-Express ist relativ sinnlos da es mit 4GBit/s pro Lane praktisch ein Rückschritt im Vergleich zu SATA-III wäre, SATA-Express könnte sich nur geringfügig und nur durch eine größere Zahl von parallelen Leitungen abheben (die neue Stecker erfordern) und auch das nur relativ knapp (eben 8 statt 6GBit/s).

Da die aktuellen (und kommenden?) Chipsätze nur PCIe 2.0 Lanes liefern ist SATA-Express mit PCIe 3.0 nur über einen Brückenchip möglich und sonst kaum sinnvoll. Solange die Chipsätze selbst aber nur mit 20GBit/s DMI 2.0 am CPU hängen ist PCIe 3.0 am Chipsatz aber grundsätzlich kaum sinnvoll. Ein längst überfälliges Upgrade des DMI wird der LGA 1150 vermutlich nicht mehr erleben. Der LGA-2011-3 vielleicht schon eher auch wenn es wenn man den Gerüchten glauben darf nicht danach aussieht.

Ich denke mittlerweile das solche Überlegungen vielleicht dazu geführt haben das man bewusst auf SATA Express verzichtet hat.
 
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SATAe geht auf alle Fälle auch mit PCIe2 und wurde zu PCIe2-Zeiten entwickelt. Ich persönlich würde davon ausgehen, dass es aufwärts kompatibel ist, sich PCIe3 Geschwindigkeiten bei größerer Kabellänge aber sowieso nicht halten lassen. Naheliegend wäre aber, dass die beiden SATA-Verbindungen nicht brach liegen - sonst hätte man sie nicht in den Stecker integrierten müssen. Zur Verfügung ständen somit insgesamt 20 GBit/s.
Sinnvoll finde ich es persönlich trotzdem nicht, denn wie du richtig sagst: Die Bandbreite am Chipsatz ist limitierend. Ob der Anschluss im SATA, SATAe oder PCIe Format daher kommt, ist erstmal egal. Und mit SAS hat man sowieso schon 12 GBit/s im Keller liegen und wenn man zwei davon nimmt (was mit entsprechendem Controller auch an einem Laufwerk gehen sollte), ist man sogar nahe an der SATAe Bandbreite, wenn PCIe3-Geschwindigkeit möglich wäre. Hat aber nicht diese riesigen, unförmigen Stecker und vor allem die Möglichkeit, die Bandbreite auch auf zwei Laufwerke zu splitten - während der PCIe-Teil von SATAe brach liegt, wenn man 2xSATA anschließt.
 
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Bei SATA-Express sollen physikalisch die selben differentiellen Aderpaare bzw. Leitungspaare und Transmitter für die Übertragung genutzt werden wie bei SATA nur eben mit PCIe, beides gleichzeitig am selben Anschluss nutzen ist nicht möglich, das geht nur alternativ. Dabei macht man sich zu nutze das SATA und PCIe physikalisch sehr ähnlich sind und beide auf LVDS basieren. Pro Lane ist PCIe 2.0 langsamer als SATA-III und wäre damit ein Rückschritt- SATA-III (2009) ist auch eine modernere Schnittstelle als PCIe 2.0 (2007).

SATA-III: 6GBit/s mit zwei differentiellen Leitungspaaren (jeweils für Schreiben und Lesen)
SATA-Express PCIe 2.0 1x: 4GBit/s mit zwei differentiellen Leitungspaaren (jeweils eines für Schreiben und Lesen) -> Rückschritt!
SATA-Express PCIe 2.0 2x: 8GBit/s mit vier differentiellen Leitungspaaren (jeweils zwei für Schreiben und Lesen) -> Geringer Fortschritt, erfordert neue Stecker
SAS-12: 12GBit/s mit zwei differentiellen Leitungspaaren (jeweils eines für Schreiben und Lesen) -> erheblicher Fortschritt
SATA-Express PCIe 3.0 1x: 8GBit/s mit zwei differentiellen Leitungspaaren (jeweils eines für Schreiben und Lesen) -> Geringer Fortschritt
SATA-Express PCIe 3.0 1x: 16GBit/s mit vier differentiellen Leitungspaaren (jeweils zwei für Schreiben und Lesen) -> Erheblicher Fortschritt, erfordert aber neue Stecker

SAS-12 ist die derzeit pro Leitungspaar schnellste LVDS basierende Schnittstelle überhaupt vor Thunderbolt-II (10GBit/s/Lane+unbekannter Overhead). PCIe 2.0 ist ein Rückschritt gegenüber SATA-III und PCIe 3.0 nur ein überschaubarer Gewinn. Der Vorteil von SATA-Express ist -zumindest mit PCIe 2.0- einzig und alleine die Möglichkeit einfach mehrere Lanes zur Ansteuerung eines einzelnen Laufwerks zu bündeln da PCIe eben dafür ausgelegt ist sowie die Möglichkeit Entwicklungskosten zu sparen indem man die SATA und PCIe Entwicklung in Zukunft zusammenlegt. Der Preis dafür sind breitere Stecker und breitere Kabel.

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Da SATA-Express mit PCIe 2.0 offensichtlich eine Pfuschlösung ist die kaum als Fortschritt bezeichnet werden kann verzichtet Intel möglicherweise lieber darauf.
 
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Bei SATA-Express sollen physikalisch die selben differentiellen Aderpaare bzw. Leitungspaare und Transmitter für die Übertragung genutzt werden wie bei SATA nur eben mit PCIe, beides gleichzeitig am selben Anschluss nutzen ist nicht möglich, das geht nur alternativ. Dabei macht man sich zu nutze das SATA und PCIe physikalisch sehr ähnlich sind und beide auf LVDS basieren. Pro Lane ist PCIe 2.0 langsamer als SATA-III und wäre damit ein Rückschritt- SATA-III (2009) ist auch eine modernere Schnittstelle als PCIe 2.0 (2007).

Hmm. Dann bin ich wohl bislang von falschen Annahmen ausgegangen, frage mich aber um so mehr, was der riesige Stecker soll. PCIe selbst bringt auf geringerer Länge vier Lanes und eine Stromversorgung unter. Bislang dachte ich, SATAe würde die zwei Lanes auf die zusätzlichen Kontakte legen, die Verwaltung weiterhin über SATA laufen lassen und so beide Verbindungsarten kombinieren.
Mir jetzt ebenfalls komplett unklar: Was müssen Intel-Chipsätze da überhaupt noch zusätzlich unterstützen? Bereits die heutige Generation kann an zwei Anschlusssets wahlweise PCIe oder SATA anbinden (Flex I/O). Wenn auch in Zukunft keine Koordination von beiden Verbindungsprotokollen nötig ist, sollte es endgültig nur noch an der Firmware liegen.

@PCGH: Ich verlange Aufklärung :)

Der Vorteil von SATA-Express ist -zumindest mit PCIe 2.0- einzig und alleine die Möglichkeit einfach mehrere Lanes zur Ansteuerung eines einzelnen Laufwerks zu bündeln da PCIe eben dafür ausgelegt ist sowie die Möglichkeit Entwicklungskosten zu sparen indem man die SATA und PCIe Entwicklung in Zukunft zusammenlegt. Der Preis dafür sind breitere Stecker und breitere Kabel.

Und der Nutzen weiterhin fragwürdig, insbesondere da immer mit SSDs argumentiert wird. Ob ich aber nun 16 Chips in einer SATAe-SSD parallel anspreche, oder ob ich zwei SATA-SSDs mit je 8 paralleln Chips in einem RAID0 parallel schalte, dürfte leistungsmäßig keinerlei Unterschied machen. Ich spare mir minimal Aufwand im Chipsatz, weil der kein RAID können muss (können aber eh alle - also geschenkt) und ich spare mir einen SSD-Controller. Der ist dafür aber doppelt so komplex und vermutlich mehr als doppelt so teuer (vergleiche GPUs und AMDs Abschied von reinen Enthusiast-Monstern. Und hier gibts nichtmal Mikroruckler und Skalierungsprobleme). Und die Anschlüsse werden sogar komplexer und platzraubender :klatsch:
 
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frage mich aber um so mehr, was der riesige Stecker soll.

Ich konnte bisher keine genaue Pinbelegung finden (was möglicherweise auch daran liegt das diese variabel ist).

Es gibt auf jeden Fall wie gehabt 2x2 Pins pro Lane mit insgesamt 2 Lanes + einige Massepins dazwischen für die Schirmung. Diese Pins können als SATA oder PCIe Lane konfiguriert werden, dieser Teil des Steckers entspricht zwei normalen SATA Steckern. Es gibt auch einige zusätzliche Pins, deren Aufgabe unbekannt ist. Ich vermute das sie für den PCIe Referenztakt und eventuell SMBus/JTAG (für den ja bei PCIe auch Pins vorgesehen sind) gedacht sind.

Was müssen Intel-Chipsätze da überhaupt noch zusätzlich unterstützen?

Vermutlich nichts. Ich denke das Intel den Einsatz von SATA-Express auf PCIe 2.0 Basis aus den genannten Gründen einfach nicht propagiert bzw. die MB Hersteller davon abrät.

Und der Nutzen weiterhin fragwürdig, insbesondere da immer mit SSDs argumentiert wird. Ob ich aber nun 16 Chips in einer SATAe-SSD parallel anspreche, oder ob ich zwei SATA-SSDs mit je 8 paralleln Chips in einem RAID0 parallel schalte, dürfte leistungsmäßig keinerlei Unterschied machen. Ich spare mir minimal Aufwand im Chipsatz, weil der kein RAID können muss (können aber eh alle - also geschenkt) und ich spare mir einen SSD-Controller. Der ist dafür aber doppelt so komplex und vermutlich mehr als doppelt so teuer (vergleiche GPUs und AMDs Abschied von reinen Enthusiast-Monstern. Und hier gibts nichtmal Mikroruckler und Skalierungsprobleme). Und die Anschlüsse werden sogar komplexer und platzraubender

Es ist die Latenz.

Mit NVM Express anstelle von AHCI kann man SSDs mit geringerer Latenz ansprechen, auch der Verzicht auf einen RAID bringt weitere Latenzvorteile. Und die geringeren Latenzen sind ja der Vorteil von SSDs schlechthin.

Natürlich hätte man auch im Rahmen einer von PCIe unabhängigen Weiterentwicklung von SATA AHCI ablösen und die parallele Ansteuerung eines Datenträgers mit mehreren Lanes ermöglichen können aber das wollte man wohl eben nicht. Auch eine Zusammenführung von SATA und SAS wäre eine Alternative gewesen (mir ist sowieso schon lange ein Rätsel warum die SATA-SAS Zweigleisigkeit existiert).

Alles in allem ist NVM Express eine weit wichtigere Entwicklung als SATA-Express und bietet nicht zuletzt durch die Standardisierung große Vorteile für zukünftige PCIe SSDs ob sie nun per SATA-Express angebunden werden oder als Steckkarten.
 
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