News Intel: Sondermüll-Transporte gehen nach Mecklenburg-Vorpommern

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Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern spielt bei der Fertigung von Intel-Chips indirekt eine Rolle, denn das Unternehmen lässt dort Giftmüll aus Irland entsorgen. Ein entsprechender LKW wurde dabei kürzlich von der Polizei angehalten.

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Artikel schrieb:
Durch den geplanten Intel-Standort in Magdeburg dürfte Mecklenburg-Vorpommern also zumindest indirekt profitieren, da dadurch die Menge an zu entsorgendem Müll größer wird.
Aha, profitieren also, ist doch weit bekannt das die Leute bei uns sich um Giftmüll streiten, wer kennt sie nicht die Demonstrationen, wir noch viel mehr gefährlichen Müll haben wollen, je giftiger desto besser :-_-:
Artikel schrieb:
Gleichzeitig zeigt der Fall außerdem, wie weitläufig die Halbleiterfertigung vernetzt ist. Schließlich ist auf den ersten Blick kaum zu erwarten, dass Intel Giftmüll von Irland nach Deutschland verschiffen muss, um ihn ordnungsgemäß zu entsorgen.
Die haben doch einen knick in der Birne, warum muss das Zeug über den halben Kontinent verfrachtet werden, die werden das wohl auch in Irland machen können. Ja es zeigt wie weitläufig die Industrie ist, wegen einiger Cent pro Kilo die gespart werden muss die Umwelt dafür bezahlen, denn der ganze Transport produziert natürlich nicht wenig Abgase usw. Ist der gleiche Schwachsinn wie bei den Tiertransporten, da wird die Kuh auch durch halb Europa transportiert, in DE aufgezogen, in Ungarn geschlachtet, in Polen verpackt und am ende ist die Kuh wieder in DE, für 10 Cent weniger pro Kilo im Supermarkt :nene:
 
Da will ich nicht wissen,wenn so ein LKW Transport mit Giftmüll beladen.Einen schweren Unfall hier in Deutschland oder allgemein auf dem Weg hierher verursachen kann.Und was auf die Umwelt/ Menschen /Tierwelt auswirken können.Muß normalweise so ein Transport mit Giftmüll nicht von der Polizei eskortiert werden?Und der Weg extra abgesprerrt werden...ist doch normalerweise so,oder?Zumindest war es bei Atommüll so.
 
Die haben doch einen knick in der Birne, warum muss das Zeug über den halben Kontinent verfrachtet werden, die werden das wohl auch in Irland machen können.
Hast Du eine Ahnung worum es da genau geht und was da vielleicht noch so alles entsorgt wird? Vielleicht bekommt die Firma europaweit zig Dinge zugeschickt, die sie dann durch ein selbst patentiertes Verfahren sicher entsorgen kann. Möchtest Du die Firma dann zwingen in absolut jedem europäischen Staat einen neuen Standort zu eröffnen, jeweils für ein Fitzelchen aus dem jeweiligen Land? Wäre dann vermutlich kaum mehr profitabel bzw. finanzierbar und würde unter Garantie (ohne zu wissen wie die das genau machen) für die Umwelt auch nicht gerade positiv, wenn dann zig Standorte wenig ausgelastet minimal Arbeit übernehmen, die eben sonst auch dieser eine Standort in Deutschland erledigen kann.

Dann fordere auch, dass GPUs, die wir hier kaufen bitte nur direkt in Deutschland gefertigt werden sollen und die für die Franzosen bitte nur in Frankreich usw., Du verstehst?
 
Da will ich nicht wissen,wenn so ein LKW Transport mit Giftmüll beladen.Einen schweren Unfall hier in Deutschland oder allgemein auf dem Weg hierher verursachen kann.Und was auf die Umwelt/ Menschen /Tierwelt auswirken können.Muß normalweise so ein Transport mit Giftmüll nicht von der Polizei eskortiert werden?Und der Weg extra abgesprerrt werden...ist doch normalerweise so,oder?Zumindest war es bei Atommüll so.


Ich schätze, das Was -Wäre-Wen Syndrom gibt es nur in Deutschland, Land der Versicherer Lobby.
 
Nicht nur mit LKW wird Intels "kritisches" Reinigungsmaterial seit Jahren innerhalb Europas transportiert, sondern auch containerweise mit der Eisenbahn weit Jenseits der deutschen Ostgrenze in dortige angebliche Aufbereitungsanlagen, wo diverse Rückstände wie z.B. Goldstaub herausgewaschen/-gefiltert wird.
Der Rest wandert in die Müllverbrennung.
Diese Transporte, ob mit LKW, oder Eisenbahn, sind sehr lukrativ, bedingen jedoch einen zertifizierten Transporteur und eine spezielle Transportgenehmigung die jährlich neu beim zuständigen Ministerium beantragt werden muß, gemäß der Gesetzgebung zur Abfallentsorgung.
Da vor reichlich Jahren enorm viel Ungereimtheiten beim Transport auftraten, sind hier spezielle Anforderungen auferlegt worden, bei denen eine genaue Rückverfolgung des Transportgut gefordert wird, inklusive der Transportunternehmen und aller daran namentlich beteiligten zugelassenen Personen.
Also in Vorpommern wird keine Intel-Fab ausm Boden gestampft. Aber für die Müllentsorgung sind se dann gut genug.

Eine Bande von Verbrechern, allesamt :nene:

Gruß
Ist wie zu DDR-Zeiten, als Westberlin den ganzen erzeugten Müll, im Osten entsorgen lassen hat, was man derzeit ja auch mit dem Atommüll anstrebt und da nicht nur den eigenen im Fokus hat.
 
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Jährlich werden ~2-3 Millionen Tonnen mehr gefährlicher Sonderabfälle nach Deutschland importiert als exportiert und ihr macht euch Sorgen um 500 Tonnen Schutzkleidung und Lappen, die geringfügig durch Säuren oder Basen verunreinigt sein könnten?
Echt jetzt?
Vor Allem wenn jetzt nicht ein Container beschädigt gewesen wäre, hätte kein Hahn danach gekräht.
Ähhh ja, und mit Atommüll hat dass jetzt mal rein garnichts zu tun.

Dass hier unnötig Gefahrgüter durch ganz Europa gekarrt werden ist auch nicht 100% gesagt. Hier kann es auch um Zertifikate & Entsorgungsnachweise gehen, die ggf. in Irland kein Entsorger nachweisen kann aber evtl. Vattenknall.
Ich weiß nicht, was Intel da genau fordert, aber wenn man einen Produktionsstandort zertifizieren lassen will, ist es heute so, dass auch der Abfallentsorger - gerade bei Sondermüll - entsprechende Zertifikate usw. erbringen muss.
Aber, dass Meck-Pomm vom Intel-Standort in Magdeburg profitiert wird, halte ich aber in der Hinsicht für 'a bit of a stretch'.
 
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Da will ich nicht wissen,wenn so ein LKW Transport mit Giftmüll beladen.Einen schweren Unfall hier in Deutschland oder allgemein auf dem Weg hierher verursachen kann.

Vermutlich garnichts. Das sind diese weißen Schutzanzüge. Die könntest du wohl selbst noch ohne Probleme auftragen. Ich weiß jetzt nicht, was für Reinigungsmittel da verwendet werden, aber eventuell kannst du sogar direkt in den Container steigen und dort ein Nickerchen machen.

Das Problem ist eben Bürokratischer Natur. Bestimmte Dinge sind einfach per Definition Sondermüll. dazu gehören so Dinge wie alte OP Masken, aber auch Schutzanzüge. Die werden wohl einfach verbrannt und gut ist es.

Und was auf die Umwelt/ Menschen /Tierwelt auswirken können.

Wie gesagt: garnichts

Das ist ein bürokratisches Problem.

Muß normalweise so ein Transport mit Giftmüll nicht von der Polizei eskortiert werden?

Nein, muß er nicht. Täglich gehen unzählige über die deutschen Autobahnen und Landstraßen und das mit Stoffen, die wirklich gefährlich sind. Ich hoffe, du hast dich nie gefragt, wie die Tankstellen ihr Benzin bekommen. Da jedes mal eine Polizeieskorte mit zu schicken wäre etwas aufwendig

Und der Weg extra abgesprerrt werden...ist doch normalerweise so,oder?Zumindest war es bei Atommüll so.

Das gilt auch nur für die hochradioaktiven Stoffe und da auch nur, weil irgendwelche Hirnis dagegen gewalttätig demonstrieren. In anderen Ländern läuft das recht geräuschlos ab. Aber auch in Deutschland gibt es täglich haufenweise Transporte. Alleine was so ein Krankenhaus, mit einer Radiologie, nachsich zieht.
 
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Unglaublich wie das Wort "Giftmüll" so viele nichts wissende Personen (zeigen komplettes Fehlen von Allgemeinbildung) mit eben zu erwartenden dummen Kommentaren und Äußerungen Polarisiert...
Das dieser "Giftmüll" vorher Produziert und Hergestellt wurde, anschließend in der ganzen Welt breit verteilt (zu Land, Luft, Wasser) und irgendwann halt auch mal entsorgt wird, daran denkt keiner oder?


Medien wissen, wie man Klicks/Aufmerksamkeit, mit bestimmten Wörtern generiert ;). Und die Dau`s sind die ersten die Schreien :ugly:.
 
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