Intel schickt ersten Ivy Bridge und zahlreiche Sandy-Bridge-Prozessoren in Rente

Ich frage mich nur: Irgendwann hat jeder, aber auch jeder vom noch funktionierenden Pentium 4 Bürorechner, Athlon 2xxx auf eine moderne CPU umgestellt. Und angenommen eine Privatperson/ein Unternehmen investiert JETZT im HIER und HEUTE in neue Hardware, um einen Bürorechner oder einen Spielerechner zusammenzustellen - da reicht doch die Leistung (von der CPU her) für die nächsten Jahre dicke ... ich wage mal eine Prognose: Solange keine neuen Wunderkonsolen den Gaming-Markt fördern und solange kein Battlefield 4(tausend) draußen ist, wo 1024 Spieler gleichzeitig auf der Map rumlaufen, reicht die Sandy-Bridge und sogar der Bulldozer locker aus. Bitte nicht falsch verstehen: Ich will Fortschritt, ich liebe neue Hardware, neue Nachrichten darüber und all das drum herum - aber alle halbe Jahre neue Hardware releasen ist doch nur Geldschneiderei. Sieht man ja auch an o.g. Post (vom 2600k auf 3770k umrüsten -> voll in INTEL-Geldschneidemaschine reingelaufen :-) )

Wo ist denn hier bitte ne Intel - Geldschneidemaschine? :schief:
Sollen jetzt nur noch alle Jahre bzw. jahrzente neue Prozessoren auf dem Markt kommt damit sich derjenige, der zu Faul ist mal nen Test zu lesen, nicht übers Ohr gehauen gefühlt?
Nenn mir mal bitte eine wirkliche Option wie man deiner Meinung nach das Problem lösen könnte. Am Ende ist der Verbraucher selbst schuld und nicht Intel. Es ist nur natürlich das man neue Produkte auf den Markt bringt und man kann den beständigen Fortschritt bei Intel(Tick Tock) eigentlich nur loben.


Kommt denn eigentlich nach dem 3770K noch mal was für den Sockel 1155 oder wars das gewesen?

Da kommt nichts mehr. Haswell kommt für Sockel 1150.

Das man sich nicht selbst Konkurrenz machen will, ist verständlich.
Und für Besitzer eines Sandy-Bridge lohnt sich Ivy-Bridge und Haswell nicht sonderlich.
Im Gegenteil, die Sandys lassen sich ja sehr gut übertakten.
Da lohnt es sich fast noch heute auf Sandy-Bridge umzusteigen.
Intel sollte wieder mehr Gas geben, damit sich dass Aufrüsten auch lohnt.
Ich warte bis Haswell, und vielleicht noch länger?

Mit der Aussage bezüglich Haswell wäre ich vorsichtig.
Verallgemeinern kann man das sowieso nicht, da es auf die Einsatzgebiete des Einzelnen ankommt. Auch Ivy oder vor allem Haswell können lohnen, es kommt nur drauf an um was es dir geht.
Bezüglich Ivy wärs vor allem das bessere Leistungs/Watt Verhältnis, man darf aber zum beispiel Intel Quick Sync nicht vergessen.
Bezüglich Haswell kann man noch wenig sagen, allerdings denke ich das sich dort nochmal einiges tut.
Wer Gas geben sollte wären die Softwarentwickler. Es dauert Jahre bis eine Befehlssatzerweiterung überhaupt genutzt wird. Das sind Ansatzpunkte.
Das Intel dennoch kontinuierlich die IPC steigert bei dazu gleichen oder höheren Takt ist eigentlich schon ordentlich. Das sie "Gas geben" müssen sehe ich persönlich nicht wirklich.

Das Intel schnell und billig produzieren kann liegt eher an der herausragenden Effizienz der Intel Fabs.

Schnell ja, billig eher nicht. Intel lässt sich die Fabs ganz schön was kosten und auch alle Weiterentwicklungen der Fertigungstechnik gehen richtig ins Geld. Also Shrinks, Dinge wie Tri Gate, Nachbesserungen die durch nen Shrink nötig werden usw. Das geht denke ich richtig in die Kohle. Man ist ja so ziemlich allein bezüglich der Fertigungsgröße.
 
Das erste an was ich gedacht habe beim lesen des Artikel war wieviel Elektroschrott in kürzester Zeit da produziert wird und wieviel Ressourcen an Bodenschätzen das alles verschlingt wenn CPU´s heuzutage gerade mal für 6-12 Monate auf dem Markt produziert werden.
Ich liebe auch Hardware und Fortschritt und lese jeden Tag die Webseiten aber irgendwie geht das doch alles zu schnell und in ein paar Jahrzehnten ist dann alles aus , wenn man vorallem keine Rohstoffe mehr hat umso schnell und soviel und so billig produzieren zu können.

Was solls, umso mehr kann man recyclen! :ugly:
 
Das Intel dennoch kontinuierlich die IPC steigert bei dazu gleichen oder höheren Takt ist eigentlich schon ordentlich. Das sie "Gas geben" müssen sehe ich persönlich nicht wirklich.

Ich möchte jetzt nicht stänkern, aber diese paar Watt und die paar % IPC Steigerung von Ivy ggü. Sandy waren jetzt auch nicht wirklich der Bringer, bzw. von Sandy auf Ivy umzurüsten wäre sinnfrei.

Im Umkehrschluss wird jetzt schon auf AMD rumgehackt, das Vishera nur ca. 10% zulegt bei gleichem Verbrauch.

"Gas geben" muss Intel insofern nicht, dass niemand in absehbarer Zeit vorbeiziehen könnte ;)
 
Intel konzentriert sich vor allem auf die iGPU. Großartige Leistungssprünge sind also nur bei der Grafik zu erwarten. Nehme mal an, Haswell wird im Schnitt seine paar Prozent schneller sein, als das jeweile Ivy Pendant. Dafür wird er besser zu kühlen sein, da Intel die 22nm besser im Griff haben wird. Vielleicht verlöten sie die CPUs ja auch wieder. Zudem wirds natürlich bissel sparsamer. Aber für Zocker von Sandy oder Ivy auf Haswell umzusatteln ist kompletto sinnfrei.
 
Ich möchte jetzt nicht stänkern, aber diese paar Watt und die paar % IPC Steigerung von Ivy ggü. Sandy waren jetzt auch nicht wirklich der Bringer, bzw. von Sandy auf Ivy umzurüsten wäre sinnfrei.

Im Umkehrschluss wird jetzt schon auf AMD rumgehackt, das Vishera nur ca. 10% zulegt bei gleichem Verbrauch.

"Gas geben" muss Intel insofern nicht, dass niemand in absehbarer Zeit vorbeiziehen könnte ;)

Die paar Watt und die % IPC sind aber praktisch eine Verbesserung des Performance/Watt Verhältnis auf beiden Seiten. Einerseits mehr IPC, andererseits weniger Leistungsaufnahme.
Sowieso denke ich das Intel die Shrinks eher als Testobjekte rausbringt, richtig los gehts dann meist erst mit der nächsten Architekturverbesserung. Deswegen bin ich sehr gespannt auf Haswell.

Bei AMD ist der Punkt eher das man IPC Technisch mit Bulldozer erstmal einen Schritt zurückgemacht hat den man jetzt erst wieder reinholt. Aber eher mit mehr Takt als mit IPC. Bei Intel ist es eben IPC und nicht nur die 100 Mhz mehr.
Zum Verbrauch muss ich bei AMD schon sagen, dass dieser mmn zu hoch ist für nen 32nm Produkt. Genauso wie die Spannung. Aber da muss AMD selber zusehen und das ist auch nicht Thema des Threads.

Es unterschätzen einfach nur denke ich viele wieviel Arbeit in den paar % IPC Verbesserungen liegt.
 
Hab mich mit Haswell noch nicht so stark auseinander gesetzt, da mir mein Sandy i3 bestimmt für mind. 1 Jahr noch ausreicht, aber was ist denn da von der igpu zu erwarten?

Ich finde es ehrlich gesagt auch ein wenig sinnfrei, die bessere igpu nur den Quads zu spendieren.
Da finde ich AMDs Weg mit Llano und Trinity wesentlich durchdachter.

Naja, wir schweifen ab :D
 
Genau DAS mach AMD immer falsch, die senken die Preise wodurch sie ihre eigenen Produkte unter Preisdruck setzen. Ich vertsehe nicht warum AMD sich das nicht von Intel abschaut.

weil "leder" AMD zur zeit keine konkurenzfähigen cpus baut.. sie sind anscheinend gezwungen so zu handeln.
 
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