Intel Raptor Lake: Weiterer Hinweis auf Beibehalten der Alder-Lake-Plattform

PCGH-Redaktion

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Auf Alder Lake-S soll dem Vernehmen nach Raptor Lake-S folgen. Es wird schon länger gemunkelt, dass Sockel und "Chipsatz" erhalten bleiben. Dafür sprechen nun auch bei der SATA-IO abrufbare SATA-Compliance-Informationen.

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DAs würde auch bedeuten, Raptor Lake unterstützt weiterhin DDR4-RAM. Das wäre ein gigantischer Vorteil Intels gegenüber AMD, die nur DDR5-RAM auf AM5 unterstützen werden.
 
Das ist weder technisch noch von den Spezifikationen her ein Automatismus. Im Sockel 1151 wurde nur Skylake für DDR3 freigegeben und während der unveränderte Controller mindestens bis Coffee Lake, mutmaßlich auch in Comet Lake DDR3-tauglich ist, heißt das nicht, dass auch Rocket Lake damit klar käme, nur weil er die gleiche Plattform wie letzterer nutzt. Umgekehrt sind auch die Unterstützungpläne AMDs unklar – es würde nur einfach wenig Sinn ergeben, bei einer Ende 2022 im High End debütierenden Plattform, die voraussichtlich nicht vor Mitte/Ende 2023 dem breiten Einsteigermarkt bedienen wird, noch Rücksicht auf DDR4 zu nehmen. Und damit ist eigentlich auch alles zum "gigantischen" Vorteil eine DDR4-Unterstützung durch den einen oder den anderen gesagt:
Inexistent.
Für neue PCs sowieso, aber auch die Mehrheit der Aufrüster wird sich bei heute üblichen Lebenszyklen von wenigstens drei-vier Jahren für eine Plattform fragen, ob sie wirklich alten DDR4 von 2018, also in den meisten Fällen -3200 oder schlechter, weiternutzen wollen, wenn sie auf für DDR5-4800 bis -5600, also 50 bis 60 Prozent schnelleren RAM, ausgelegte CPUs wechseln.

P.S.: Laut offizieller Aussage von Intel kommt Meteor Lake bereits Ende 2022/Anfang 2023 als Nachfolger von Alder Lake. Dass dazwischen überhaupt noch ein Raptor Lake gequetscht wird, erscheint fragwürdig, allerdings gilt alles gesagte natürlich 1:1 auch für Meteor Lake, wenn der die zweite statt die dritte LGA1700-Generation darstellt.
 
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