Intel Management Engine erforderlich für die volle Leistung?

Interstate67

Freizeitschrauber(in)
Intel Management Engine erforderlich für die volle Leistung?

Ich habe vor kurzem ein Notebook an meinen Anbieter zurückgesendet, mit der Begründung, dass CPU und GPU Leistung nicht erreicht wird.Nun habe ich die Info bekommen, dass das an der nicht installierten Intel Management Engine liegen würde.
Ich habe noch nie bei einem Intel Desktop PC eine zu geringe Leistung (oder wie im Fall des Notebooks) Abstürze o.ä. beobachtet.
Meine Frage ist nun: Braucht ein Notebook, damit es mit vollem und nicht nur 3/4 des Maximaltaktes läuft, wirklich die IME, oder ist das eine Falschaussage gewesen?
Die wollen mir das Notebook jetzt so zurückschicken, weil durch die Insatllation der IME alles in Ordnung wäre. CPU auf dem Notebook ist ein i7-6700K mit einer GTX980 GPU
 
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Wenn das Notebook damit wirklich mit vollem Takt läuft ist doch alles in Butter.
 
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Das kann ich ja noch nicht beurteilen. Die Frage ist doch die, ob dass so stimmen kann? Wie schon geschrieben: Dachte IME ist eine "kann man installieren" Software, die aber kein muss ist, um die volle Leistung zu haben.
 
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was für ein Notebook war es denn?
Schreib uns doch mal die Spezifikationen, die das notebook hat.
Wenn das Notebook nicht die volle Leistung ausfährt, kann es dafür viele gründe geben:
- Temperatur -> Throttling ?
- Netzteil zu schwach -> bei 6700K und 980 sollte das Netzteil minimum 200+ Watt haben
- Höchstleistungsprofil bei Energiespareinstellungen eingestellt?
- Ist im Bios eventuell der Turbomodus deaktiviert?
 
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Clevo P870DM .Der Turbomodus lässt sich gar nicht aktivieren oder deaktivieren.Throttling findet laut XTU nicht statt. Dort steht laut XTU, eine Turbo Boost Power Max von 50 Watt, frage mich ob es daran liegt.Wie geschrieben, der Händler "besteht" darauf, dass es am nicht installierten IME gelegen hat, was ich mir so einfach nicht vorstellen kann.Auf meinem 4790K ist der auch nicht druaf und die Leistung stimmt und runtergetaktet wird auch nicht.
Klar, ein Notebook kann nicht so gut gekühlt werden, aber wenn die runtertaktung immer nach 8s erfolgt auch wenn die CPU Temp um 60 Grad liegt, kann ich das so nicht nachvollziehen, dass das an der Intel Management Engine liegt.
 
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Lass dir das Notebook einfach wieder schicken und die Arbeit die er hatte soll er dir auf eine Rechnung mit 30Tagen Zahlungsziel ausstellen.
Wenn du das Notebook hast, installierst du den Intel ME und testest alles durch.
Besteht der Fehler immer noch, schreibst du dem Händler das.
 
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Rechnung wird es wohl nicht geben, da das Notebook ja erst ein paar Tage zuvor gekauft wurde. Ist nun wieder da und habe Windows 10 + Treiber installiert und einmal mit IME und einmal ohne IME getestet...
Cinebench hatte in beiden Fällen das gleiche Ergebnis
3D Mark ( 06, 11, 13) ebenfalls.Aber die Resultate waren jetzt vergleichbar mit den Werten, die so im Internet stehen und eine Runtertaktung fand so auch nicht statt, aussser bei höheren Temps.Zeitweise lagen 90 Grad an. Verkraftet die CPU so hohe Temps (war nur ganz kurz so hoch) eigentlich schadlos? Bei meinen OC Desktop CPU`s, liefen mir schon bei Temps von 71 Grad schauer den Rücken runter.
Sei es drum, jetzt läuft es ja, aber an IME kann es ja nicht gelegen haben. Woran nun wirklich, wird mir der Händler ja wohl nicht verraten. Mir scheint es, dass die da ein Notebook mit einem Fehler verschickt hatten und das nun (warum auch immer, kann ja immer mal vorkommen) nicht zugeben wollen.
 
AW: Intel Management Engine erforderlich für die volle Leistung?

Besser als mit den Ergebnissen eines Benchmarks könntest du doch die CPU-Frequenz direkt anschauen. CPU-Z liefert das beispielsweise.
Hohe Temperaturen lassen sich mit einer 91W Desktop-CPU in einem Laptop nicht vermeiden. Temperaturen knapp an 100°C sind da normal. Die CPU wird schon runter takten bzw. irgendwann sogar abschalten bevor sie sich selbst grillt.
Was ich am ehesten vermute: Der Support hat ein BIOS-Update gemacht. Du weißt nicht zufällig welche Version es hatte bevor du es weggeschickt hast? BZW. hast du überhaupt ein BIOS-Update gemacht vor dem Einschicken?
 
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Ein BIOS Update wurde nicht gemacht, aber was auch merkwürdig ist: Ich mache immer, wenn ich ein Betriebssystem inkl aller Software, die ich so zum arbeiten brauche installiert habe ein Backup. Da dieses, vor der Rücksendung, auch die geschilderten Probleme hatte und nun, nachdem ich das, vergleichsweise, nochmal aufgespielt habe, keine Probleme mehr gemacht hat und auch dort die "normale" Leistung anliegt, muss es ja irgendwas an der Hardware gewesen sein, würde ich sagen, andersrum würde, wenn etwas getauscht wurde, ja glaube ich Windows 10 eine neue Aktivierung verlangen, was nicht der Fall war.
Schon merkwürdig, aber das muss wohl ein Rätsel bleiben. Finde es zwar etwas unschön, dass der Händler mir das insofern in die Schuhe schieben möchte indem von einer "fehlerhaften Installation" gesprochen wird, was ja nachweislich nicht der Fall war und ja dem Händler auch nix bringt, ausser das ich mich jetzt über dessen Darstellung ärger, aber es läuft ja nun. Der Zeitverlust (bei einem über 3000€ Notebook, will man ja auch gleich damit arbeiten) und die Gefahren beim Transport sind da schon ärgerlicher
 
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