Intel Core i5 4460 vs AMD Fx 8350

Jnnk123

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hi,
Ich möchte mir einen neuen Pc kaufen (mit R9 280) und wollte mir Anfangs den Core i5 4460 kaufen. Durch einen Freund bin ich jedoch auf den Fx 8350 gekommen. Der ist in Rendering und Co.
deutlich besser und soll auch in Gaming an den i5 herankommen. Außerdem kostet der Fx rund 30 Euro weniger.
Jetzt frage ich euch, für welchen CPU ich mich entscheiden soll. Eigentlich wollte ich ja keinen AMD CPU nehmen da diese einen schlechten Ruf unter Gamern haben, jedoch ist der Fx 8350 für den Preis echt gut...
Also, welchen soll ich nehmen und warum?
 
Was willst du denn damit machen, bzw. welche Spiele/Programme nutzt du? Wenn du hauptsächlich spielst, sollte es schon der i5 werden. Wenn du viel renderst sollte es eher ein Xeon E3-1231v3 werden. Allerdings sollten Programme wie Blender auch teilweise die GPU zur Berechnung nutzen können.

Den FX kann ich eigentlich nicht empfehlen, da er deutlich mehr Strom schluckt.
 
Zum Spielen den i5, zum Rendern den FX. Dort bringt einem SMT keinerlei Vorteile, keine Ahnung wie DKK007 auf den Xeon kommt.

Allerdings kann man mit dem FX auch ganz gut zocken, bis auf eine handvoll Spiele mit extrem schlechter Multikernoptimierung wirst du keine Unterschiede spüren.
 
Hängt wahrscheinlich auch vom Programm ab. Außerdem kann es natürlich sein, das der TE rendern mit dem Encodieren von Videos verwechselt hat.
 
Also hauptsächlich möchte ich spielen.
Ab und zu benutze ich zwar auch After Effects sowie Premiere Pro. Da ist es mir aber auch egal ob es 30 Sec länger dauert...
Also ich denke ich nehm den i5
 
keine unterschiede spüren bei games...

hatte pentium 3420vs fx6300 ne zeitlang hier, und der fx hat selbst in multithreaded games wie ffxiv oder crysis kein land gegenüber dem pentium gesehen. ich wag mal zu behaupten bei i5 vs fx8xxx wird es genauso sein.
ja selbst anno oder civilization liefen deutlich runder aufm pentium.

als beispiel kann ich vorbringen, das in sony vegas pro(und auch OBS) der fx8350 etwas langsamer(wirklich nur µ) als ein i5 4460 ist. ein xeon 1231 macht beide nass(ja ht skaliert nicht ist klar^^). mit gpu rendering ist man schnell mal um den faktor 10+(r9 290x) einem fx/i5 vorraus.

also am ende kann ich DKK007 besser nachvollziehen als Stryke7, oder aber stryke erleuchtet uns und erzählt welchen fx er den hat der so mal eben beim rendern nen xeon 1231 abzieht(mit aktuellen renderen und nicht super^^) und kaum unterschiede in games hat.

nfg
 
Xeon wäre natürlich der Idealfall, kann alles richtig gut und davon ganz viel :daumen:
Ist aber auch ne ganz andere Preisklasse!

Der i5 kann auch alles gut und kaum was spricht gegen ihn.
Beim FX ist es anders rum, der kann wenig gut und vieles spricht gegen ihn.
Klar kann man auch mit dem jedes Spiel flüssig spielen, aber mit dem i5 eben noch flüssiger :D
 
also am ende kann ich DKK007 besser nachvollziehen als Stryke7, oder aber stryke erleuchtet uns und erzählt welchen fx er den hat der so mal eben beim rendern nen xeon 1231 abzieht(mit aktuellen renderen und nicht super^^) und kaum unterschiede in games hat.

Ganz einfach, beim FX können 8 Prozesse parallel laufen, beim Xeon nur 4 ... so viel kann der Xeon selbst mit besserer Architektur nicht rausschlagen. Aber große Renderaufgaben sind eben einer von wenigen Fällen, wo das passende Szenario dafür auftritt.
 
Zum Spielen den i5, zum Rendern den FX. Dort bringt einem SMT keinerlei Vorteile, keine Ahnung wie DKK007 auf den Xeon kommt.

Allerdings kann man mit dem FX auch ganz gut zocken, bis auf eine handvoll Spiele mit extrem schlechter Multikernoptimierung wirst du keine Unterschiede spüren.

Das kann nur jemand schreiben, der nicht beide CPUs im Vergleich erlebt hat.

Ich habe i7 von der ersten bis zur aktuellen Generation selbst gehabt (mit und ohne OC) und dazu Athlon II und Phenom II (die ja eine ähnliche IPC wie die verbesserten FX aufweisen).
Und es gibt kein einziges Spiel (neuer als 2010/11) in denen der AMD auch nur annähernd das flüssige Spielgefühl der Intel-CPUs hinzaubert.

Auch wenn ich mir selbst keinen nicht-übertaktbaren Intel-Prozessor kaufen würde, ein i5 ~3,5 GHz wäre das Minimum, um sorgenfrei für die Zukunft gewappnet zu sein.
 
Das kann nur jemand schreiben, der nicht beide CPUs im Vergleich erlebt hat.

Ich habe i7 von der ersten bis zur aktuellen Generation selbst gehabt (mit und ohne OC) und dazu Athlon II und Phenom II (die ja eine ähnliche IPC wie die verbesserten FX aufweisen).
Und es gibt kein einziges Spiel (neuer als 2010/11) in denen der AMD auch nur annähernd das flüssige Spielgefühl der Intel-CPUs hinzaubert.

Auch wenn ich mir selbst keinen nicht-übertaktbaren Intel-Prozessor kaufen würde, ein i5 ~3,5 GHz wäre das Minimum, um sorgenfrei für die Zukunft gewappnet zu sein.

Vielleicht solltest du das nochmal lesen ... zum Spielen empfehle ich klar eine Intel-CPU.

Was aber nicht bedeutet, dass auf dem FX nichts laufen würde. Im Übrigen habe ich den direkten Vergleich.
 
zum spielen etc. reicht ein alter 8350 aufjedenfall aus, egal ob oc oder nicht.

trotzdem würde ich auch zum intel greifen, weniger probleme mit der abwärme etc.

ein intel im rechner fühlt sich sicherer an wie ein amd.
 
Beim Xeon laufen durch Hyperthreading auch 8 Threads parallel. Dazu kommt noch die deutlich bessere IPC.

Du hast offensichtlich nicht verstanden, wie Hyperthreading funktioniert. Es können immer nur 4 Threads gleichzeitig auf der CPU berechnet werden, du hast eben nur 4 Kerne.


Der Vorteil von HT ist, dass man schneller zwischen den Threads wechseln kann. Das hilft einem bei den alltäglichen Szenarien von vielen kleinen Threads die wild durcheinander berechnet werden, aber nicht wenn du wirklich nur für jeden Kern einen rechenintensiven Thread hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Treads laufen schon gleichzeitig, wenn nicht die selben Execute-Einheiten benötigt werden. Ist aber wurscht, weil die meisten Programme keine 8 Prozesse nutzen.

Da bleibt der i5 schneller.

Beim FX hat man übrigens auch keine 8 Kerne, da sind nur die Integer-Einheiten verdoppelt. Es bleiben 4 Module, die bei Float-Berechnungen gegen den i5/Xeon nicht zu sagen haben. Außerdem sollte man bedenken, das beim FX 8350 das Ende der Fahnenstange erreicht ist, während man bei einem Haswell immer noch auf Broadwell aufrüsten kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Treads laufen schon gleichzeitig, wenn nicht die selben Execute-Einheiten benötigt werden. Ist aber wurscht, weil die meisten Programme keine 8 Prozesse nutzen.

Da bleibt der i5 schneller.

Beim FX hat man übrigens auch keine 8 Kerne, da sind nur die Integer-Einheiten verdoppelt. Es bleiben 4 Module, die bei Float-Berechnungen gegen den i5/Xeon nicht zu sagen haben. Außerdem sollte man bedenken, das beim FX 8350 das Ende der Fahnenstange erreicht ist, während man bei einem Haswell immer noch auf Broadwell aufrüsten kann.

Nein, wie sollen sie gleichzeitig laufen? Sie laufen abwechselnd. Darin sind sie schneller, als wenn auf einem FX-Kern zwei Threads abwechselnd laufen.

Richtig, der FX hat nur die Integer-Rechenwerke doppelt, aber nur jeweils ein Gleitkommarechenwerk pro Modul. Die meisten Anwendungen haben deutlich mehr Integer-Rechenoperationen, es gibt aber natürlich auch Anwendungen wo es anders ist. Dennoch können auf einem Modul eben zwei Threads parallel ausgeführt werden, auf einem Intel Kern mit SMT kann immer nur ein Thread zur gleichen Zeit rechnen, aber zwei geladen sein.

Deswegen kommt es immer darauf an, was man denn genau vor hat.


Ich würde das lustigerweise anders herum sehen, bei Intel muss man alle paar Monate den ganzen Unterbau wechseln, während ein AMD-Sockel viele Jahre lang aktuell ist :D
Das war bisher immer ein gutes Argument, aber aktuell weiß niemand wie es denn in Zukunft weiter geht. Insofern kann man da wenig zu sagen. Gerüchteweise soll die nächste AMD-Generation bspw auch SMT bekommen ...
 
Ich würde das lustigerweise anders herum sehen, bei Intel muss man alle paar Monate den ganzen Unterbau wechseln, während ein AMD-Sockel viele Jahre lang aktuell ist :D

Hat sich ja Jahrelang an der Architektur nichts getan. Vom 28nm-Prozess ganz zu schweigen.


Das war bisher immer ein gutes Argument, aber aktuell weiß niemand wie es denn in Zukunft weiter geht. Insofern kann man da wenig zu sagen. Gerüchteweise soll die nächste AMD-Generation bspw auch SMT bekommen ...

Aber auch mit neuem FM3+ Sockel. Bin ja auch schon gespannt wie die im Vergleich zu Intel stehen. Vielleicht sind die Sprünge zwischen den Generationen dann auch bei Intel wieder etwas höher.

Nein, wie sollen sie gleichzeitig laufen? Sie laufen abwechselnd. Darin sind sie schneller, als wenn auf einem FX-Kern zwei Threads abwechselnd laufen.

Weil ein Thread die Integer-ALU nutzen kann, während ein anderer Floatberechnungen macht. Aber: Welche (Hausüblichen) Programme können 8 Prozesse sinnvoll auslasten? Für Videobearbeitung gibt es ja immer noch AVX2, wo der FX auch kein Land mehr sieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat sich ja Jahrelang an der Architektur nichts getan. Vom 28nm-Prozess ganz zu schweigen.
Bei den Chipsätzen war aber auch lange keine wirklich Änderung nötig. Der 990fx hatte von Anfang an so viel Kapazität, dass er ohne Probleme auf neue Bedingungen angepasst werden konnte, wie zB USB3, mehr SATAs, mehr Grafikkarten ...

Aber auch mit neuem FM3+ Sockel. Bin ja auch schon gespannt wie die im Vergleich zu Intel stehen. Vielleicht sind die Sprünge zwischen den Generationen dann auch bei Intel wieder etwas höher.
Ich habe auch Hoffnungen, aber aktuell kann man leider nur spekulieren.

Weil ein Thread die Integer-ALU nutzen kann, während ein anderer Floatberechnungen macht. Aber: Welche (Hausüblichen) Programme können 8 Prozesse sinnvoll auslasten? Für Videobearbeitung gibt es ja immer noch AVX2, wo der FX auch kein Land mehr sieht.
ALU und FPU gleichzeitig auf verschiedenen Threads zu nutzen ist theoretisch möglich, aber sehr schwierig. Es gibt kaum Programme, die sich auf eines von beidem beschränken. Im Allgemeinen ist das auch nicht der Sinn von HyperThreading, sondern durch doppelt vorhandene Speicher im Falle eines Cache-Misses schnell mal eine andere Aufgabe einschieben zu können, ohne dafür erst die Daten anfordern zu müssen (was das Verfahren ad absurdum führen würde).
Es werden sozusagen zwei Threads in die beiden Speicher geladen, und wenn einer von beiden eine unvorhergesehen Wartezeit hat, kann in dieser Zeit der andere ausgeführt werden.
Das macht sehr viel Sinn bei schlecht optimierter Software oder vielen kleinen Prozessen, da man dadurch die Wartezeit der CPU minimiert, sie also effizienter ausnutzt.
Aber am Ende läuft eben doch immer nur ein Thread gleichzeitig auf einem Prozessorkern, weshalb es bei gut optimierten Aufgaben (=wenig Wartezeit) auch keinen Nutzen mehr bringt.

Unterm Strich eine wirklich gute Idee, die quasi die Fehler des Betriebssystems oder des Programms ausgleichen kann. Aber eben nicht so effektiv wie echte Kerne.

Bei Modulen hingegen hast du die viel genutzten Abteilungen der CPU eben wirklich doppelt und kannst sie auch gleichzeitig nutzen.
Das Problem liegt dort eher bei AMDs deutlich ineffektiverer Architektur und dem Problem, dass viele Programme selbst im Jahre 2015 noch immer sehr schlecht multikernoptimiert werden.
Natürlich ist der Kernel von Windows auch nicht gerade effizient und gut für Multithreading optimiert.


Wenn meine Videos rendern, kann ich auswählen wieviele Prozesse dafür erzeugt werden sollen, somit kann ich das sehr gut verteilen. Natürlich ist es nicht möglich, jede Aufgabe perfekt auf eine beliebige Anzahl von Prozessen zu verteilen, aber im Allgemeinen funktioniert das sehr gut mit einer mittleren Effizienz von etwa 90%. Gut genug um wirklich einen Nutzen zu bringen.
Aber ich rendere auch auf einem Echtzeitkernel von Linux, da kann man davon ausgehen dass zumindest das Betriebssystem weiß wie es die Kerne richtig benutzen soll.
 
Ich weiß jetzt leider nicht, ob After Effects und Premiere Pro so viele Threads überhaupt nutzen können. Wenn nicht, nütz dem TE der FX leider eben nicht viel und der i5 wäre bei Spielen im Vorteil.
 
Du hast offensichtlich nicht verstanden, wie Hyperthreading funktioniert. Es können immer nur 4 Threads gleichzeitig auf der CPU berechnet werden, du hast eben nur 4 Kerne.

Der Vorteil von HT ist, dass man schneller zwischen den Threads wechseln kann. Das hilft einem bei den alltäglichen Szenarien von vielen kleinen Threads die wild durcheinander berechnet werden, aber nicht wenn du wirklich nur für jeden Kern einen rechenintensiven Thread hast.

Nein, DU hast es nicht verstanden. Schönes Beispiel Cinebench: beim i7 werden 8 Ausschnitte gleichzeitig berechnet, beim i5 4. Anders ausgedrückt: wieso ist ein i7 mit aktiviertem SMT im Cinebench schneller als der gleiche i7 mit deaktiviertem SMT?
 
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