Intel beendet Mainboard-Entwicklung - PCGH fragt nach

Was wird dann eigentlich aus Intels stable-platform Programmen? Ersatzlos gestrichen?


Intel hat in vielen mehr Mut bewiesen als zum Beispiel Asus, die immer noch Boards bauen wie in den 90er.
Oder wer braucht Parallel, Com oder PCI, ich denke Fortschritt sieht anders aus.

Ich. Aber die paar low-entry Boards von Asus, die das bieten, kann man sich auch ganz sparen.

Und Fortschritt besteht für mich darin, dass etwas neues zusätzliche/bessere Eigenschaften aufweist. Nicht darin, dass man sich 0,x Cent Kosten spart und Header für Controller entfernt, die weiterhin auf den Boards zu finden sind.
 
Naja, mich stört es nicht. Hatte nie ein Intel Board, hörte nur schlechtes von denen und werde mir sowieso keines von denen Kaufen.

Die einzigen Hersteller die mir in den Rechner kommen sind ASRock, ASUS, Gigabyte oder MSI. EVGA ist mir zu teuer von daher werde ich mir davon keines kaufen. Aber sollen die Besten Boards sein die gibt, vor allem mit dem längsten Support und Garantie.

Ich glaube außerdem kaum das so viele ein Intel Board haben.
 
Da geht es nicht um Richtlinien, da geht es um Verfügbarkeit. Und ich denke nicht, dass Intel es Gigabyte vorschreiben kann, ein bestimmtes Produkt 3-4 Jahre über seine normale Marktpräsenz hinaus vorrätig zu halten.
 
Öh. Dann meinst du SIPP. Das hat damit eigentlich wenig zu tun. Zumal es auch nur 13 oder 15 Monate besteht. Weiß das gerade nicht exakt aus dem Kopf. Da geht es eher um Schlüsselkomponenten wie B75-Chipsatz und i5 2550-CPU. Da gehts eher um Migration von alt zu neu.

LG Hübie
 
Was die aktuelle Abkürzung von Intel ist, weiß ich nicht - aber auf alle Fälle geht es darum, dass der Austausch gegen identische Komponenten über Jahre sichergestellt ist und eben keine Migration auf etwas neues nötig wird.
 
Nein anders: Wenn was kaputt ist wirds gegen was neueres getauscht und die Migration stellt kein Problem dar weil Treiber- und Softwarepakete zur Verfügung stehen. Inklusive backup von Rohdaten. Wie das im einzelnen aussieht weiß ich aber auch nicht. Wir nutzen das nicht. Bei u s wird einfach siemens oder hp angerufen. Je nachdem ob SPS oder PC spinnen :D
 
Ich weiß nicht, wie es bei euch aussieht, aber spätestens wenn es um Anlagensteuerung, etc. geht, dann spielt nicht mehr nur die Softwarekompatibilität und Anschlüsse (die sich sehr wohl ändern können, auch wenn ein Treiber nomniell der gleiche ist). Dann müssen auch Format, Verbrauch,... 100% exakt stimmen. Und selbst wenn ein neueres Produkt diese Bedingungen erfüllen könnte, wird kaum ein Hersteller Lust haben, dass auch zu garantieren, ohne das neue Produkt vorher so ausgiebig zu testen, wie das alte.
Und solche Tests kosten und dauern - und am Ende springen keinerlei Vorteile bei raus, denn das Einsatzgebiet ist und bleibt ja das, für das auch die alte Technik genau passte. (es tauchen immer mal wieder Fälle auf, wo irgendwo irgend eine Installation für viel Geld komplett ersetzt werden musste, weil der für die Steuerung/Verwaltung/... zuständige Rechner nach 20+ Jahren den Geist aufgegeben hat und einfach kein Ersatz zu beschaffen war. Berühmtestes Beispiel, wo es gerade noch vermieden werden konnte, war der Masseneinkauf gebrauchter 386 durch die NASA zur Jahrtausendwende)
Für solche Zwecke ist eine garantierte Verfügbarkeit von Ersatzteilen ein echter Pluspunkt.
 
Na ja nicht so direkt. Das stimmt. Wir haben mehrere Anlagen die Millionen-Euro kosten und du kannst die alle mit einem einfachen seriellen Port programmieren. Da ists also nicht so schlimm. Dafür gibts überall und jederzeit PCs. Nur Notebooks werden rar. Da arbeitet man dann oft mit Konverter.
Teuer wird wenn z.B. etwas für die SPS einfach nicht mehr verfügbar ist. Das hatten wir bei einem automatischer Kran. Siemens hatte das Teil ersatzlos durch ein moderneres ersetzt was aber auch ein neues Mainboard nach sich zog (so ein mainboard hat wenig mit dem eine PC gemeinsam ;)). War dann mal eben ein hoher vierstelliger für so einen "Plunder". :devil:
 
Was du da skizzierst hat aber nichts mit Mainboards für den Desktopmarkt zu tun ;).

Der skizierte Fall war kein Desktop, aber es ist Desktophardware.
Firmen haben die Programme aber afaik auch gerne angenommen. Denn wenn man 5000 Rechner mit einheitlicher Hardware installiert, dann möchte man eben auch 4 Jahre später noch 5000 Rechner mit einheitlicher Hardware da stehen haben. Und nicht 4500 einheitliche und 500 weitere, die in denen irgend was von dem steckt, was halt gerade lieferbar war, als ein Ersatzteil benötigt wurde. Sowas kann den Supportaufwand massiv steigern und das kostet dann insgesamt wesentlich mehr, als die paar Euro für ein Board mit garantierter Verfügbarkeit bzw. der Verzicht auf Mehrleistung (an diesem einen Rechner...), den neue Hardware ggf. hätte.
 
Darf ich fragen wo du arbeitest? :ugly: :D
Bei uns geht nix ohne "die Mutter". Die gibt vor (diktiert). Wir haben ca. 150 Rechner. Was schätzt du wieviele sich auch nur ähneln? Und ich kenne viele Firmen "von drin". Wir sind also keine Ausnahme. Nicht mal SAP machts so.
 
Ich hab schon Kassierautomaten mit stinknormalen Asus Komplettpcs als Innenleben gesehen. Da wäre so ein 100% Intel System mit verlängertem Support eine echte Verbesserung. Bei den Maschinen die ich in der Ausbildung selbst gebaut habe war die Hardware dagegen nur entfernt mit nem DesktopPC verwandt(2. Komplettes System als Steckboard auf dem RobotPC z.B.).
 
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