Intel 13th und 14th Breitseite - Ausfallraten steigen

Aha, welche Einstellungen wären dies?
Ich frage aus Eigeninteresse, wir haben schon lange drei Ryzen-Systeme im Haushalt.
Das Bios muß aktualisiert werden. Die Ram-Timings oft noch angepasst (was auch mal länger dauern kann). Booteinstellungen müssen häufig noch angepasst werden.

Bei mir hatte ich Drittanbieter Software vom Board beim zweiten Anlauf weggelassen. Und den Ramtakt gesenkt.
Damit verliere ich zwar etwas Leistung aber scheint jetzt stabil zu laufen.

Edit: Und die IGP hatte ich sicherheitshalber auch deaktiviert. Weil jemand meinte das es da zu Konflikten in Verbindung mit dem AMD Grafikkartentreiber kommen kann.

Also 3 mögliche Ursachen quasi ausgeschlossen. Welche genau vorher für die Abstürze bzw Freezes verantwortlich war kann ich nicht sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Müssen nicht, ist aber empfehlenswert, dass man die aktuelle BIOS-Version installieren sollte ist nichts Ryzen-spezifisches, sollte man bei jeder Plattform machen, egal ob AMD oder Intel, ich sehe da keinen besonderen Ausreißer.
Du sprichst sprichst offenbar primär RAM-OC an, was aber auch nichts Ryzen-spezifisches ist, weder AMD noch Intel garantieren mehr RAM-Takt als sie bei ihren jeweiligen CPUs angeben.
OC impliziert Unsicherheit, denn es ist betreiben außerhalb der Spezifikationen.
Ich verstehe schon wie das alles zusammenkommt, dies muss ich gefühlt fast jeden Tag in diversen Foren erklären, erst gestern Abends wieder im Luxx, da war es übrigens eine "Beschwerde" bei einem aktuellen Intel-System, weil nicht so viel Takt geht wie es bei anderen läuft, wo auch noch Vollbestückung vorherrschte.
Wie du ja weißt muss nicht nur der RAM selbst und das Mainboard alles können, sondern auch der Speichercontroller in der CPU dies können, die RAM-Thematik, unter anderem die Kompatibilität, ist quasi so alt wie der PC selbst.
 
Wobei das bei Ryzen auch nicht immer gleich rund läuft. Da muß man dann vorher noch bestimmte Einstellungen vornehmen.
Das kann ich so definitiv nicht bestätigen. Zumindest was AM4 bis Zen 3 betrifft. Das einzige, was ich bisher bei den etlichen neu aufgesetzten Ryzen Systemen (auch beruflich bedingt, sowohl Client als auch Server) immer mache, aktuelles BIOS einspielen und PBO deaktivieren, sofern es das nicht schon ist. Aktuelles BIOS ist grundsätzlich immer eine gute Idee. Das mache ich bei Intel Systemen genauso. Und PBO mache ich nicht aufgrund von Instabilitäten oder anderen Problemen, sondern weil es das eine oder andere Prozent mehr Performance für den Einsatzzweck nicht wert ist, die Systeme dafür aber etwas effizienter laufen können. Falls Board und RAM noch ein XMP Profil anbieten, aktiviere ich das auch meistens noch. Mehr mache ich nicht. Und Probleme mit Instabilitäten hatte ich bisher auch noch keine, die auf den Prozessor zurückzuführen waren. Andere Einstellungen wie von dir beschrieben, wie Booteinstellungen, haben nichts mit Ryzen zu tun. Das kann bei jedem System mal mehr oder weniger erforderlich sein.
 
@gruffi: Ich meinte das auf AM5 bezogen.

Bei meinen AM4 System was ich vorher hatte lief gleich alles. Da mußte ich nur XMP einstellen.
 
GN hat ein Video zu dem Thema veröffentlicht. Scheint als sei es zumindest auch ein Herstellungsproblem.
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War ja auch naheliegend, spätestens als die neuen BIOS-Profile nicht geholfen haben.
Ich tippe auf Fehler auf der Lithographiemaske, der Rest (Defekte an der Maschine oder am Prozess) sollte wesentlich früher auffallen. Zudem könnte man mal anhand der Seriennummer die Fabrik festnageln, die betroffen ist, immerhin fertigt Intel an mehreren Standorten. Bei der vermuteten 50% Ausfallrate scheint ja ein Standort die defekten CPUs zu fertigen, da die 10nm Chips in Chandler in Arizona und in Kiryat Gat in Israel belichtet werden.
Ich weiß jetzt nicht, wie Intel die Chips auf dem Weltmarkt verteilt und wieviel beim Packaging vermischt wird, aber da das Problem flächendeckend ist muss das ja eine Fabrik sein, die "für alle" liefert.
 
War ja auch naheliegend, spätestens als die neuen BIOS-Profile nicht geholfen haben.
Welche Profile denn? Intel Baseline, was gar nicht von Intel stammt? Erst lange Zeit danach wurde Intel Default als Empfehlung herausgegeben und die Partner setzen das erst nach und nach um. Allerdings interpretiert das jeder auf seine eigene Weise, weil Intel es versäumt hat, "die Spec" herauszugeben. Wir haben kommende PCGH-Print auch einen Artikel dazu parat.
 
Welche Profile denn? Intel Baseline, was gar nicht von Intel stammt? Erst lange Zeit danach wurde Intel Default als Empfehlung herausgegeben und die Partner setzen das erst nach und nach um. Allerdings interpretiert das jeder auf seine eigene Weise, weil Intel es versäumt hat, "die Spec" herauszugeben. Wir haben kommende PCGH-Print auch einen Artikel dazu parat.
Das meinte ich damit ja: Selbst mit den neuen konservativen Einstellungen lässt sich der Fehler ja nach allem was man hört nur vertagen, aber nicht beheben.

Durch den ganzen Dschungel aus "offiziell", "baseline", "intel-spec", "optimized-defaults", "fail-safe" etc. blickt ja kein Schwein mehr durch. Freue mich auf den Artikel!
 
Bislang gibt es nicht einmal eine Beschreibung von "der Fehler", sondern nur Symptome. Nicht wenige spekulieren über entstehende Schäden in den CPUs, auch Intels eigenes Statement deutet das an. Sowas wird durch konservative Einstellungen natürlich nicht besser. Aber dadurch wird verhindert, dass es schlimmer wird/erneut auftritt. Wer über die Wirkungen ein Video machen möchte, soll also nach weiteren 5.000 Betriebsstunden anrücken.
 
Und wie ist das mit den Spannungen?
Gute Frage, Wendell sagte nur dass sie nie die höheren Powerlevel gesehen haben, also ist davon auszugehen dass die Spannungen im Rahmen aber eher niedrig sind.

Zumindest sagte er das im Forenthread dazu:
W680 is potentially a huge help in isolating a voltage and clock problem here because W680 is much more conservative in terms of clocks and watts.

Tschuldigung für die späte Antwort, war viel los.

@PCGH_Torsten GN überlegt ja ob sie CPU in ein Fehleranalyselabor schicken wollen.
Die Labtop CPU Meldung aus eurem Forum überrascht mich nicht, nur dass es bisher die 13900Ks sind, denn auf der Arbeit sterben auch die Labtops mit 12000er und 13000er Prozessoren reihenweise. Das Problem hier könnten allerdings die unzureichende Kühlung und der harte Einsatz sein...
 
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