Instinct MI100: AMD mit 120 Compute Units auf der "schnellsten HPC-Karte"

Dachte die Architektur ist CDNA und damit zum spielen bescheiden? Abgesehen davon, meint der Autor das mit der Open-Cl Spieleleistung als Scherz, oder muss man damit den Artikel auf einer Gamingseite legitimieren?

Das Teil hat nichtmal einen DP
selbst wenn man nen DP dranlöten würde,der Chip ist nicht in der Lage ein Bild auszugeben ...

Marketingabteilung.. Das ist derselbe Chip. Wenn er keine 120CUs hat, dann ist es ein Abfall, warum wegwerfen? Man sammelt ein Weilchen und verkauft sie als Toxic Limited Edition RX 6970 XTX oder so.

der selbe Chip wie was? Navi21?

nicht mal ansatzweise
 
Um eine kleine Größenordnung des Preises abzugeben und wie gut diese 6400 $ sind: eine A100 in PCIe-Bauform kostet mindestens 10.000 $ und wenn man die Sonderfunktionen der Tensorcores nicht benötigt, ist das ein ziemliches Schnäppchen. Schon eine RTX 8000 kostet ähnlich viel und bietet "nur" 4608 Shader...
Sie bieten weitaus mehr als das, nämlich optimale Shaderauslastung über Cuda für verschiedene Workloads. AMDs Schwachstelle ist die Software, nicht die uArch. RocM muss aktiv von AMD mitentwickelt werden, wo wir zu m zweiten Punkt kommen.

@gerX7a
Bis jetzt sehe ich keinen Unterschied zu RDNA2 auf den Folien. Sie sagen, dass sie CDNA auf ComputeLoads optimieren, aber nicht genau wie. RDNA2 hat wohl den 128MB L3 Cache. Das wäre SEHR gut für Compute Anwendungen, CDNA hat auch vor allem mehr L3-Cache spendiert bekommen und kann im Gegensatz zu Vega besser mit den Matrizen umgehen. Das wird aber auch für AMDs Fidelity FX Superresolution benötigt, also müsste RDNA2 es auch haben:kaffee:
 
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Sie bieten weitaus mehr als das, nämlich optimale Shaderauslastung über Cuda für verschiedene Workloads. AMDs Schwachstelle ist die Software, nicht die uArch. RocM muss aktiv von AMD mitentwickelt werden, wo wir zu m zweiten Punkt kommen.

@gerX7a
Bis jetzt sehe ich keinen Unterschied zu RDNA2 auf den Folien. Sie sagen, dass sie CDNA auf ComputeLoads optimieren, aber nicht genau wie. RDNA2 hat wohl den 128MB L2 Cache. Das wäre SEHR gut für Compute Anwendungen, CDNA hat auch vor allem mehr L2-Cache spendiert bekommen und kann im Gegensatz zu Vega besser mit den Matrizen umgehen. Das wird aber auch für AMDs Fidelity FX Superresolution benötigt, alsi müsste RDNA2 es auch haben:kaffee:
Ehrlich du schreibst Unfug, dass ist GFX908 und ein reiner Inferecingbeschleuniger. Die GPU ist CDNA 1.0 also Arcturus, die MI100 in der XL Variante unterstützt nicht mal directX, egal welche Version und bringt deshalb auch keine Displaykonnektivität mit.

War ja klar, natürlich kann man AMD die Erfolge nicht gönnen, aber da soll sich bei 750mm², 50mrd Transistoren und bei dieser Effizienz um 300w mit 1500Mhz Boosttakt, Nvidia mal eine Stange abgucken, die Dinger saufen 450w und wenn ich mehr darauf einschlage kommt letztlich auch mehr raus, nur sollte man sich mal überlegen wieviel Aufwand das beim Betrieb erfordert, zwei dieser Beschleuniger verbrauchen schon 100% mehr, sind aber nicht dreimal so schnell.

CDNA1.0 in Form der MI100 XL hat absolut nichts mit Gaming am Hut und ähnelt RDNA damit auch nicht. Eher ist es mehr Vega als RDNA, was GFX908 auch bestätigt. Dürfte also eher Voltaähnlich sein. Was die größeren Cache angeht, dass Caching ausmacht, beschleunigt Infinity die Karte um das vielfache-vierfache des PCIe 4.0 Interface. Das ist schon recht ordentlich und liegt auf Höhe von PCIe 5.0 bis 6.0.

Das die jemals so eine Beschleunigerkarte bringen, daran habe ich jedenfalls nicht geglaubt, und wenn man an AI/KI in Datacentern denkt und sich den Preis ansieht, ist das derzeit alles andere als teuer. Mehr ein Schnäppchen, das Nvidia sicher Kopfzerbrechen bereiten wird.
 
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Die Karte heißt nicht umsonst AMD Instinct MI100 und nicht AMD Radeon AMD Instinct MI100, anders als die Mi50 die noch das Radeon im Namen trägt.

Hoffe das AMD auch was für Consumer bringt womit man Tensorflow und Co. beschleunigen kann. Im Moment hat da ja Nvidia da echt ein Monopol was das angeht. Natürlich könnte man auch Googles TPU in der Cloud nutzen, aber da ist doch einiges eingeschränkt in den AGB auch. Cuda ist schon ziemlich nice
 
Das nenne ich Big Navi :D
Bitte in 5nm und "nur" 16GB HBM2 Speicher für 999$ :devil: :daumen:

Nach der unglaublichen Pleite, die AMD im Gamingbereich mit HBM hingelegt hat. werden sie den Speicher dort wohl nur mit der Kneifzange anfassen. Zu mehr, als einem netten Datenblatt, taugte HBM nicht, auch wenn sich der Speicherdurchsatz auf dem Papier sehen lassen konnte.

Am Ende ist es egal, wie die Leistung erreicht wird, Hauptsache sie stimmt und das war bei HBM im Gaming nie der Fall.
 
Da ist nichts passiv sondern hart und laut aktiv. Nur ist der Lüfter in Serverrackumgebungen nicht an der Karte sondern es gibt fette Industriegehäuselüfter die Kubikmeterweise Luft pro Minute durchs case pressen... und die karten sind entsprechend so gebaut dass der Luftstrom durch deren Kühler muss.

Absolut richtig.
Das muss bei @PCGH erst noch ankommen. Von passiver Kühlung spricht man nur bei Kühlern, die rein durch normaler Konvektion und Wärmeabstrahlung funktionieren. Selbst "semi passiv" wäre hier untertrieben, da hier nicht unterstützt wird, sondern aktiv kubikmeterweise zwangsbeatmet wird.
 
Nach der unglaublichen Pleite, die AMD im Gamingbereich mit HBM hingelegt hat. werden sie den Speicher dort wohl nur mit der Kneifzange anfassen. Zu mehr, als einem netten Datenblatt, taugte HBM nicht, auch wenn sich der Speicherdurchsatz auf dem Papier sehen lassen konnte.

Am Ende ist es egal, wie die Leistung erreicht wird, Hauptsache sie stimmt und das war bei HBM im Gaming nie der Fall.

Das die Gaming Leistung nicht gestimmt hat lag aber nie am HBM Speicher sondern an der GPU ^^
 
Das die Gaming Leistung nicht gestimmt hat lag aber nie am HBM Speicher sondern an der GPU ^^

Das sehe ich anders. Die R9 390X war zur GTX 980 einigermaßen konkurrenzfähig, sieht man von den 123W oder 68% Mehrverbrauch einmal ab und sie hatte kein HBM. Die Fury X konnte mit der GTX 980Ti auch einigermaßen mithalten und hatte einen Mehrverbrauch von bis zu 133W oder 53%. Bei der nächsten Generation ein ähnliches Bild: die AMD Karten, ohne HBM, konnten, genau wie die Exemplare mit HBM, mit Nvidia leistungsmäßig mithalten, wenn man über den Mehrverbrauch hinwegsah.

Zu keiner Zeit konnte AMD irgendeinen Vorteil aus HBM ziehen. Weder leistungmäßig, noch vom Stromverbrauch, gerade letzteres war immer ein Argument für HBM.

Zu Vega Zeiten war der Preis von HBM bereits gefallen, kostete aber immer noch etwa dreimal soviel wie GDDR5X. Mit anderen Worten: Nvidia hätte doppelt soviel VRAM verbauen können und wäre immer noch günstiger wegekommen.

HBM war im Gamingbereich einfach nur eine unglaubliche Pleite. Schön, dass AMD endlich darüber hinweggekommen ist.

Der Infinitycache ist AMDs geglückte Antwort auf das Problem, sie wären reichlich dämlich, sich jetzt wieder ordentlich Ärger mit HBM einzuhandeln.
 
Ehrlich du schreibst Unfug, dass ist GFX908 und ein reiner Inferecingbeschleuniger. Die GPU ist CDNA 1.0 also Arcturus, die MI100 in der XL Variante unterstützt nicht mal directX, egal welche Version und bringt deshalb auch keine Displaykonnektivität mit.

War ja klar, natürlich kann man AMD die Erfolge nicht gönnen, aber da soll sich bei 750mm², 50mrd Transistoren und bei dieser Effizienz um 300w mit 1500Mhz Boosttakt, Nvidia mal eine Stange abgucken, die Dinger saufen 450w und wenn ich mehr darauf einschlage kommt letztlich auch mehr raus, nur sollte man sich mal überlegen wieviel Aufwand das beim Betrieb erfordert, zwei dieser Beschleuniger verbrauchen schon 100% mehr, sind aber nicht dreimal so schnell.

CDNA1.0 in Form der MI100 XL hat absolut nichts mit Gaming am Hut und ähnelt RDNA damit auch nicht. Eher ist es mehr Vega als RDNA, was GFX908 auch bestätigt. Dürfte also eher Voltaähnlich sein. Was die größeren Cache angeht, dass Caching ausmacht, beschleunigt Infinity die Karte um das vielfache-vierfache des PCIe 4.0 Interface. Das ist schon recht ordentlich und liegt auf Höhe von PCIe 5.0 bis 6.0.

Das die jemals so eine Beschleunigerkarte bringen, daran habe ich jedenfalls nicht geglaubt, und wenn man an AI/KI in Datacentern denkt und sich den Preis ansieht, ist das derzeit alles andere als teuer. Mehr ein Schnäppchen, das Nvidia sicher Kopfzerbrechen bereiten wird.
Das alles bringt nix, solange AMD nicht viel in RocM Software investiert. Stell dir vor, du hättest einen Gaming-PC mit Linux drauf. In der Theorie recht leistungsstark, in der Praxis laufen die meisten Spiele nicht auf Linux oder nur auf Umwegen. Das ist die jetztige Situation bei AMD. OpenCL-Programmierung ist aufwänding, die Programmiererarbeitsstunden muss jemand bezahlen. Da hat Nvidia ganz viel Vorarbeit mit Cuda geleistet.
jetzt hast du es noch schlimmer gemacht xD

es sind 1 MB L1 Distributed Cache
Jetzt aber, Infinity Cache = glorifizierter L3-Cache für Grafikkarten :kaffee:
 
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Das sehe ich anders. Die R9 390X war zur GTX 980 einigermaßen konkurrenzfähig, sieht man von den 123W oder 68% Mehrverbrauch einmal ab und sie hatte kein HBM. Die Fury X konnte mit der GTX 980Ti auch einigermaßen mithalten und hatte einen Mehrverbrauch von bis zu 133W oder 53%. Bei der nächsten Generation ein ähnliches Bild: die AMD Karten, ohne HBM, konnten, genau wie die Exemplare mit HBM, mit Nvidia leistungsmäßig mithalten, wenn man über den Mehrverbrauch hinwegsah.

Zu keiner Zeit konnte AMD irgendeinen Vorteil aus HBM ziehen. Weder leistungmäßig, noch vom Stromverbrauch, gerade letzteres war immer ein Argument für HBM.

Zu Vega Zeiten war der Preis von HBM bereits gefallen, kostete aber immer noch etwa dreimal soviel wie GDDR5X. Mit anderen Worten: Nvidia hätte doppelt soviel VRAM verbauen können und wäre immer noch günstiger wegekommen.

HBM war im Gamingbereich einfach nur eine unglaubliche Pleite. Schön, dass AMD endlich darüber hinweggekommen ist.

Der Infinitycache ist AMDs geglückte Antwort auf das Problem, sie wären reichlich dämlich, sich jetzt wieder ordentlich Ärger mit HBM einzuhandeln.
Ich stimmte dir schon zu aber du hast es ja selbst beschrieben, ohne HBM könnte Vega was den Verbrauch angeht wohl nicht realisiert werden. Die Architektur war einfach nicht effizient genug und im Falle von Vega auch sehr groß (Chip Fläche).

Wie teuer letztendlich HBM war würde mir wirklich mal interessieren. Gerade jetzt zu Ampere Zeiten wäre HBM sicher ein Segen was den Verbrauch angeht. GDDR6X in den Massen die da verlötet sind verbraucht schon sehr viel.

AMD ihre Lösung mit dem Cache klingt sehr gut auf dem Papier. Mal sehen was die Tests gleich sagen werden :)
 
Das sehe ich anders. Die R9 390X war zur GTX 980 einigermaßen konkurrenzfähig, sieht man von den 123W oder 68% Mehrverbrauch einmal ab und sie hatte kein HBM. Die Fury X konnte mit der GTX 980Ti auch einigermaßen mithalten und hatte einen Mehrverbrauch von bis zu 133W oder 53%. Bei der nächsten Generation ein ähnliches Bild: die AMD Karten, ohne HBM, konnten, genau wie die Exemplare mit HBM, mit Nvidia leistungsmäßig mithalten, wenn man über den Mehrverbrauch hinwegsah.

Zu keiner Zeit konnte AMD irgendeinen Vorteil aus HBM ziehen. Weder leistungmäßig, noch vom Stromverbrauch, gerade letzteres war immer ein Argument für HBM.

Zu Vega Zeiten war der Preis von HBM bereits gefallen, kostete aber immer noch etwa dreimal soviel wie GDDR5X. Mit anderen Worten: Nvidia hätte doppelt soviel VRAM verbauen können und wäre immer noch günstiger wegekommen.

HBM war im Gamingbereich einfach nur eine unglaubliche Pleite. Schön, dass AMD endlich darüber hinweggekommen ist.

Der Infinitycache ist AMDs geglückte Antwort auf das Problem, sie wären reichlich dämlich, sich jetzt wieder ordentlich Ärger mit HBM einzuhandeln.
Nur, dass Micron einen Exklusiv-Vertrag mit nVidia hatte. AMD hat niemals GDDR5X bekommen können, genau, wie jetzt bei GDDR6X. Daher war HBM die einzige Möglichkeit um ausreichnd hohen Speicherdurchsatz zu erreichen...
Dazu war AMD in der Entwicklung von HBM involviert. Und am Ende hat nVidia für die Profikarten den selben Speicher genommen, HBM2e gibt es jetzt auch auf der neuen A100 80, also muss das Zeug wohl was taugen, nV macht ja bekanntlich keine Fehler... ^^
 
Das sehe ich anders. Die R9 390X war zur GTX 980 einigermaßen konkurrenzfähig, sieht man von den 123W oder 68% Mehrverbrauch einmal ab und sie hatte kein HBM. Die Fury X konnte mit der GTX 980Ti auch einigermaßen mithalten und hatte einen Mehrverbrauch von bis zu 133W oder 53%. Bei der nächsten Generation ein ähnliches Bild: die AMD Karten, ohne HBM, konnten, genau wie die Exemplare mit HBM, mit Nvidia leistungsmäßig mithalten, wenn man über den Mehrverbrauch hinwegsah.

Zu keiner Zeit konnte AMD irgendeinen Vorteil aus HBM ziehen. Weder leistungmäßig, noch vom Stromverbrauch, gerade letzteres war immer ein Argument für HBM.

Zu Vega Zeiten war der Preis von HBM bereits gefallen, kostete aber immer noch etwa dreimal soviel wie GDDR5X. Mit anderen Worten: Nvidia hätte doppelt soviel VRAM verbauen können und wäre immer noch günstiger wegekommen.

HBM war im Gamingbereich einfach nur eine unglaubliche Pleite. Schön, dass AMD endlich darüber hinweggekommen ist.

Der Infinitycache ist AMDs geglückte Antwort auf das Problem, sie wären reichlich dämlich, sich jetzt wieder ordentlich Ärger mit HBM einzuhandeln.
Die Nano hat gezeigt, dass die Fury (X) einfach jenseits ihres SweetSpots betrieben wurden. Abseits dessen nutzt auch Nvidia HBM bei ihren Server-Karten, mittlerweile HBM2e; und auch andere Server-Anbieter sind dabei, aus guten Gründen.
 
Nur, dass Micron einen Exklusiv-Vertrag mit nVidia hatte. AMD hat niemals GDDR5X bekommen können, genau, wie jetzt bei GDDR6X. Daher war HBM die einzige Möglichkeit um ausreichnd hohen Speicherdurchsatz zu erreichen...
Dazu war AMD in der Entwicklung von HBM involviert. Und am Ende hat nVidia für die Profikarten den selben Speicher genommen, HBM2e gibt es jetzt auch auf der neuen A100 80, also muss das Zeug wohl was taugen, nV macht ja bekanntlich keine Fehler... ^^
GDDR6X ist kein Exklusivvertrag. Im Gegenteil Micron sucht weitere Abnehmer und hat auch die Datenblätter öffentlich einsehbar für jeden.
Micron Technology shared some additional details about its latest GDDR6X SGRAM used by Nvidia's GeForce RTX 30-series graphics cards at a virtual briefing last week. The company revealed that it has experimented for more than a decade with technologies enabling the new type of memory and said that GDDR6X SGRAM had not been standardized by JEDEC yet. Right now, only Nvidia uses GDDR6X memory, but Micron hopes this will change over time. Can it?
 
GDDR6X ist kein Exklusivvertrag. Im Gegenteil Micron sucht weitere Abnehmer und hat auch die Datenblätter öffentlich einsehbar für jeden.
a) Faktisch gibt es kein "GDDR6X", das sind OC-Module von Micron abseits des offiziellen GDDR-Standards. Du hast mit dem Link eigentlich schon eine gute Quelle (dazu steht dort auch etwas).
b) nVidia-exklusiv ist das mittelfristig sicherlich nicht, aber kurzfristig wird sich nVidia sicherlich gewisse Mengen (und auch im nächsten Jahr die ersten 16 Gb-Chargen) zusichern haben lassen. Alles andere wäre abwegig. Darüber hinaus kann AMD damit voraussichtlich eh nichts anfangen, weil sie dafür speziell angepasste PHYs hätte implementieren müssen, da diese BGAs eine PAM4-Signalisierung verwenden und zumindest zum Zeitpunkt des von dir zitierten Artikels hatte Micron noch nicht einmal der JEDEC die Spezifiikation vorgelegt, wenn ich mich recht erinnere, d. h. da wird auch AMD bisher keinen tieferen Einblick gehabt haben.
Darüber hinaus spielt GDDR6 für HPC und die benötigten Bandbreiten und Kapazitäten keine nenenswerte Rolle, da hier der Verbrauch zu hoch wird. HBM hat da beträchtliche Vorteile. Beispielsweise nVidia's aktuellster A100 erreicht knapp über 2 TiB/s an Bandbreite und die Mehrkosten für HBM spielen hier nur eine untergeordnete Rolle in diesem Segment.

Um eine kleine Größenordnung des Preises abzugeben und wie gut diese 6400 $ sind
[...]
Dazu war AMD in der Entwicklung von HBM involviert.
Der Preis spielt in diesen Segmenten nur eine sekundäre Rolle (übrigens ein Original-Zitat von L.Su angesprochen auf den vermeintlichen Preisvorteil von Epyc/Rome i. V. z. zu den Xeon's). Darüber hinaus relativiert sich das auch wieder da die MI100 wohl dennoch keine echte Konkurrenz für nVidia's A100 ist. In ML-Workloads trennen die Karten Welten und in HPC-Workloads (FP64) dürfte es effektiv bestenfalls auf einen Gleichstand hinauslaufen (wenn überhaupt?), denn die 9,7 TFlops des A100 stellen lediglich die FP64-Leistung der regulären FP64-Einheiten in den CUDA-Cores dar. Zusätzlich steht hier jedoch auch noch FP64-Funktionalität in Form von MMA-Ops über die Tensor Cores zur Verfügung, die nVidia zwecks einfacher Nutzung auch zeitnah in seine Libs integriert hat. Und beim Ökosystem hat(te) AMD bisher gänzlich das Nachsehen. Hier wird man abwarten müssen ob AMD diese Karten (abseits der bisher bekannten ein, zwei Supercomputer) besser platzieren kann, denn ihre letzte Generation hatte diesbezüglich wenig Glück trotz guter Vergleichswerte auf dem Papier.
Btw., dass AMD mal irgendwann an der HBM-Entwicklung beteiligt war, spielt heute schon längst keine Rolle mehr. Bei der Speichertechnologie handelt es sich bereits seit Ende 2013 um einen offiziellen JEDEC-Standard, der schon seit langem nahezu ausschließlich von den Speicherherstellern weiterentwickelt wird (natürlich in Kooperation mit der gesamten Industrie), jedoch erwächst AMD aus der damaligen Entwicklung kein Vorteil, der heute noch erwähnenswert wäre. Beispielsweise bereits nVidia und Intel nutzten HBM2 in konkreten Produkten noch vor AMD und wenn man sich den mäßigen Erfolg von Vega 20 ansieht, dürfte AMD insgesamt auch eher ein kleinerer HBM-Abnehmer sein. (Möglicherweise dürften sie hier mit ihrem nachgelagerten Apple-Deal noch einmal projekttechnisch halbwegs die Kurve bekommen haben, aber absehbar wird auch diese Möglichkeit mit der Zeit entfallen, wenn Apple so weiter macht wie bisher.)
 
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a) Faktisch gibt es kein "GDDR6X", das sind OC-Module von Micron abseits des offiziellen GDDR-Standards. Du hast mit dem Link eigentlich schon eine gute Quelle (dazu steht dort auch etwas).
b) nVidia-exklusiv ist das mittelfristig sicherlich nicht, aber kurzfristig wird sich nVidia sicherlich gewisse Mengen (und auch im nächsten Jahr die ersten 16 Gb-Chargen) zusichern haben lassen. Alles andere wäre abwegig. Darüber hinaus kann AMD damit voraussichtlich eh nichts anfangen, weil sie dafür speziell angepasste PHYs hätte implementieren müssen, da diese BGAs eine PAM4-Signalisierung verwenden und zumindest zum Zeitpunkt des von dir zitierten Artikels hatte Micron noch nicht einmal der JEDEC die Spezifiikation vorgelegt, wenn ich mich recht erinnere, d. h. da wird auch AMD bisher keinen tieferen Einblick gehabt haben.
Darüber hinaus spielt GDDR6 für HPC und die benötigten Bandbreiten und Kapazitäten keine nenenswerte Rolle, da hier der Verbrauch zu hoch wird. HBM hat da beträchtliche Vorteile. Beispielsweise nVidia's aktuellster A100 erreicht knapp über 2 TiB/s an Bandbreite und die Mehrkosten für HBM spielen hier nur eine untergeordnete Rolle in diesem Segment.
Habe ich je behauptet, dass AMD jetzt mit GDDR6x vorbeikommen muss? Genausowenig, dass hier JEDEC dabei ist.
Es ist nur so, dass es kein Exklusives Ding ist wie hier gerade behauptet wurde, sondern Micron ein Interesse hat weitere Abnehmer zu finden und auch AMD diese Verwenden könnte. (sofern die es überhaupt wollen)
Ich wäre auch nicht überrascht, dass Nvidia ein Vorzugsrecht erhält. Haben ja eine gute Partnerschafft und Nvidia ist der einzige Abnehmer, wäre doof den zu vergraulen.
 
Habe ich je behauptet, dass AMD jetzt mit GDDR6x vorbeikommen muss? Genausowenig, dass hier JEDEC dabei ist. [...]
Es ist nur so, dass es kein Exklusives Ding ist wie hier gerade behauptet wurde, sondern Micron ein Interesse hat weitere Abnehmer zu finden und auch AMD diese Verwenden könnte. (sofern die es überhaupt wollen)
Ich wäre auch nicht überrascht, dass Nvidia ein Vorzugsrecht erhält. Haben ja eine gute Partnerschafft und Nvidia ist der einzige Abnehmer, wäre doof den zu vergraulen.
Derartiges habe ich dir auch nirgends unterstellt. Bist du sicher, dass du mir antworten wolltest? ;-)
Darüber hinaus, wie aus meinem vorausgegangenen Post bereits hervorgeht, könnt ihr euch durchaus über das "exklusiv" streiten, denn selbstredend will Micron mittelfristig seine Entwicklung in größerem Rahmen vermarkten und würde sie möglicherweise auch gerne als GDDR6X-Standard sehen, aber absehbar wird die aktuell schon indirekt nVidia-exklusiv sein, weil diese sich entsprechende Kontingente gesichert haben werden, da ihre Architektur (im HighEnd) zwingend darauf aufbaut, sodass sie sich hier keinen Lieferengpass erlauben können. Da von einem so neuen Speicher anfänglich erst mal nicht allzu viel gefertigt wird, wird der damit quasi durchaus nVidia-exklusiv für eine gewisse Zeit, da keine nennenswerten Mengen mehr übrig bleiben werden, sodass bspw. AMD damit kein relevantes Volumenprodukt aufsetzen könnte, denn die werden sich ihrerseits natürlich auch nicht freiwillig in eine Abhängigkeit zu einem vorerst schlecht lieferbaren Produkt begeben.
Schlussendlich könnte man schiedsrichten, dass ihr beide in gewisser Weise Recht habt. ;-)
 
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