I5-2320 Mainboard wechseln

Flipbo219

Freizeitschrauber(in)
Hallo Zusammen,

ich will für den o.g. Prozessor das Mainboard wechseln.
Ich bin jetzt aber über den folgenden Satz aus einem Test gestolpert:
Das Herzstück des Medion-Rechners P5330D ist ein Intel Core i5-2320 mit drei GHz Taktfrequenz. Die CPU gehört zu Intels aktueller Sandy-Bridge-Familie und verfügt über vier Prozessorkerne und einen sechs MByte großen Cache. Der Prozessor sitzt auf einem MicroATX-Mainboard mit Intel-H61-Chipsatz und vier GByte DDR3-1333 als Arbeitsspeicher. Die beiden Speicherplätze sind mit den zwei Samsung-Speichermodulen komplett belegt.
Die integrierte GPU im Intel-Prozessor ist beim Akoya abgeschaltet, stattdessen kommt eine PCI-Express-Karte mit einem GeForce-GTX550-Ti-Chip von Nvidia und einem GByte Grafikspeicher zum Einsatz.

Kann das irgendwelche Negativen folgen haben? Und kann es nach dem Wechseln noch zu weiteren merklichen Unterschieden kommen? Also das Medion weitere Einschränkungen getätigt hat?

Lg

Philipp
 
Im Idle wird halt die GPU statt der IGPU genutzt aber wirklich Nachteile außer vielleicht höherer Auslastung der GraKa(--> heißer --> lauter) wird das nicht mit sich bringen denke ich mal.
 
Im Idle (Leerlauf) verbrauchen moderne Grafikkarten kaum mehr Strom als die in die CPU integrierte Einheit und beim Zocken wird sie dir kaum genügen. Du kannst alles so lassen wie es ist, wahrscheinlich ist die Ausstattung des Mainboards (allein Kühlung und Stromversorgung) wie auch das Netzteil aber nicht so gut.
Du solltest in Zukunft, wenn du für später eine Aufrüstung planst, neben mehr RAM auch mit einem Netzteil rechnen. Schlechte Netzteile haben eine höhere Restwelligkeit ("Überbleibsel" der Wandlung von Wechsel- zu Gleichstrom) und bei solchen Fertig-PCs sind meist nicht die besten verbaut...
 
Du solltest in Zukunft, wenn du für später eine Aufrüstung planst, neben mehr RAM auch mit einem Netzteil rechnen. Schlechte Netzteile haben eine höhere Restwelligkeit ("Überbleibsel" der Wandlung von Wechsel- zu Gleichstrom) und bei solchen Fertig-PCs sind meist nicht die besten verbaut...
Bis auf das Mainboard und die CPU ist schon alles getauscht. :) Die beiden Sachen sind die letzten Altlasten.

Aber Zusammengefasst werde ich keine böse Überraschung erleben oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wegen der iGPU musst du dir wie gesagt keine Sorgen machen. Die ist bei dem i5 auch noch nicht so gut wie bei den neueren Modellen. Ich habe einen 2500k aus der Zeit, die iGPU musste bisher nie arbeiten. :ugly:

EDIT
Wenn dir die Funktionalität des Mainboards reicht und es noch so funktioniert wie es sollte, dann brauchst du das auch nicht zu tauschen. Da es von Intel mittlerweile schon 2 neuere Sockel gibt, kommt man neu nur noch an H61-Chipsätze zu fairen Preisen ran oder sucht auf Ebay nach einem gebrauchten Z68, Z77 oder dergleichen, aber da wird aufgrund der Nachfrage und eingestellten Produktion teilweise der damalige Neupreis erzielt. Lohnt sich also kaum...
 
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Wegen der iGPU musst du dir wie gesagt keine Sorgen machen. Die ist bei dem i5 auch noch nicht so gut wie bei den neueren Modellen. Ich habe einen 2500k aus der Zeit, die iGPU musste bisher nie arbeiten. :ugly:

EDIT
Wenn dir die Funktionalität des Mainboards reicht und es noch so funktioniert wie es sollte, dann brauchst du das auch nicht zu tauschen. Da es von Intel mittlerweile schon 2 neuere Sockel gibt, kommt man neu nur noch an H61-Chipsätze zu fairen Preisen ran oder sucht auf Ebay nach einem gebrauchten Z68, Z77 oder dergleichen, aber da wird aufgrund der Nachfrage und eingestellten Produktion teilweise der damalige Neupreis erzielt. Lohnt sich also kaum...

Jupp. :) Hatte deswegen auch schonmal einen Thread auf (http://extreme.pcgameshardware.de/m...peicher/425101-suche-ein-neues-mainboard.html).
Es geht mir halt in erste Linie darum, das grüne Medion-Board raus zu haben und unter Umständen zwei Ram-Slots zu gewinnen. Allerdings habe ich mir dabei auch ein Preislimit von 50€ gesetzt, damit das ganze noch Sinn hat.
Sollte ich da nix bis ~ April gefunden haben, werde ich auch ernsthaft in Betracht ziehen einen komplett neuen Unterbau zu kaufen.
 
Dieses Mainboard (oder ein sehr ähnliches) hatte ich auch schon in der Hand. Hat einen H61 Chipsatz, USB3 Buchsen auf dem Mainboard (statt Pinheader), und hat sich standhaft geweigert mit einer R9 390 zu booten. Außerdem sind doch gar keine Monitoranschlüsse an der IO Blende verbaut. Da muss zwangsläufig eine eigene Grafikkarte rein.

Negative Folgen nur von dieser Beschreibung gibt es nicht. Der Prozessor hat eine iGPU wie jeder andere Prozessor auch. Die wird sowieso deaktiviert, wenn man eine Grafikkarte einbaut. Man kann sie natürlich wieder aktivieren um zusätzliche Monitore anschließen zu können. Bedenke aber, dass seit Win7 nur die Haupt-Grafikkarte das Bild berechnet, und dieses dann über PCIe zurück zur iGPU geschickt werden muss. Verteiltes Rechnen gibt es da nicht.
 
Ja diese USB3 Buchsen auf dem Board fand ich beim ersten Anblick sehr komisch. Das war ein richtiger Krampf dem Verkäufer bei HIQ zu erklären was für einen Adapter ich in einem neuen Case brauche um USB3 nutzen zu können.:D
Alles klar, Danke.:)
 
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