News Hommage an die 90er nicht gut genug: Nächstes Studio muss schließen

PCGH_Thilo

Ältester PCGH-Fan
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Die Spielebranche ist weiter unter Druck. Nach unzähligen Massenentlassungen bei großen Publishern wurde nun das nächste Entwicklerstudio in Europa geschlossen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Hommage an die 90er nicht gut genug: Nächstes Studio muss schließen

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Normalerweise bin ich ja immer für einen Duke'esquen Spruch à la "Rest in pieces" zu haben, aber ...

Furchtbar, was (weiterhin) am Spielemarkt los ist. Ich habe gerade erst mit großem Genuss Outcast: A New Beginning beendet und bange nun um das Studio (Appeal in Belgien), denn auch dieses Spiel lief kommerziell alles andere als bombig. Meine Daumen drücken in beide Richtungen: dass es für Appeal weitergeht und dass die Pieces-Leute schnell woanders unterkommen.

MfG
Raff
 
Normalerweise bin ich ja immer für einen Duke'esquen Spruch à la "Rest in pieces" zu haben, aber ...

Furchtbar, was (weiterhin) am Spielemarkt los ist. Ich habe gerade erst mit großem Genuss Outcast: A New Beginning beendet und bange nun um das Studio (Appeal in Belgien), denn auch dieses Spiel lief kommerziell alles andere als bombig. Meine Daumen drücken in beide Richtungen: dass es für Appeal weitergeht und dass die Pieces-Leute schnell woanders unterkommen.

MfG
Raff
Das werden sie mit Sicherheit. Zum Spielemarkt, die Flut an Spielen setzt immer weiter die Langlebigkeit herunter. Es ist fast schon wie bei ABO-Musik. Entweder du landest einen wirklich großen Hit und kannst davon leben oder aber du gehst in der Masse unter, auch wenn einzeln betrachtet Zahlen nicht so schlecht aussehen. Bei der Auswahl und Fluktuation an Spielen zählt eben nur noch der Geldcounter und absolute Zahlen.

MfG
 
Das werden sie mit Sicherheit. Zum Spielemarkt, die Flut an Spielen setzt immer weiter die Langlebigkeit herunter. Es ist fast schon wie bei ABO-Musik. Entweder du landest einen wirklich großen Hit und kannst davon leben oder aber du gehst in der Masse unter, auch wenn einzeln betrachtet Zahlen nicht so schlecht aussehen. Bei der Auswahl und Fluktuation an Spielen zählt eben nur noch der Geldcounter und absolute Zahlen.

MfG

Oder du verlagerst das Spiel in den Mobilen (Smartphone) Sektor und schaltest da einfach ein wenig Werbung und Pay4Win.

Ich Stimme euch beiden zu, echt traurig wohin das ganze geführt hat.
Spiele werden Optisch besser, doch bis auf sehr wenige Ausnahmen, ist die Story und damit das eigentliche Spiel 08/15 Mainstream Müll. Vergleichbar mit dem Radio im Auto, Mainstream Schrott.
 
Ich hab das Gefühl, die Antwort lautet: kleineres Budget, kleinere Spiele und mehr Kreativität.
Wenn selbst die Großen es kaum noch schaffen, Blockbuster zu kreiren und dabei hunderte millionen draufgehen, kann das ein normales Studio gar nicht leisten. "Das eine große Spiel was all-the-money machen muss" ist einfach keine gute Businessstrategie.

Da Fallout ja wieder in aller Munde ist, musste ich mal wieder an die ersten beiden Teile denken. Dort kann man Pornostar werden, seinen Körper verkaufen um Sklaven zu befreien oder einfach mal jemanden grundlos beleidigen, wenn einem danach ist. Und das mit Worten, mit denen man heute garantiert in den einschlägigen Videospieleseiten dutzende Emoörungsartikel generieren würde. Auf sowas habe ich Lust. Nicht dieser übervorsichtige Mist den wir heute bekommen. Und versteht mich nicht falsch, dafür ist natürlich auch Platz. Aber nicht jedes game muss politisch korrekt sein sonst wirds nämlich furchtbar eintönig. Die Filmindustrie hat ein ähnliches Problem würde ich sagen. Unfassbar große Budgets und kreativer Bankrott.
 
Die Kundschaft kriegt, was sie kauft:
Ich stimme euch zu, dass es um manch Studio schade ist (ob ein Alone-in-the-Dark-Remake nun das Aushängeschild ist, sei dahingestellt), aber die Feststellung, dass wir ein Überangebot haben, ist trotzdem richtig. Es erscheinen viel zu viele Spiele von demnach viel zu vielen Entwicklern, als dass man auch nur diejenigen aus den persönlichen Lieblingsgenres alle zocken könnte. (Zumindest wenn da wenigstens ein Genre dabei ist, was multiples Durchspielen/Endlosgames/Multiplayer/o.ä. bietet.) Fraglich ist nur ob die Studios, die dichtmachen müssen und werden auch diejenigen sind, auf deren Spieler wir am liebsten verzichtet hätten?
 
Ich als Nicht-Horror-Fan hab mir mittlerweile, Dead Space, Calisto Protocol, Scorn, davor Metro Exodus, Alien Isolation geholt - einfach um den Genre eine Chance zu geben, ein bißchen Support zu üben, und zu prüfen ob das Genre was kann (aber jeweils nur im Sale, weil mir das Genre nicht sonderlich behagt)

Aber keines davon macht mir Spaß, in Zukunft werd ich das Horror-Genre wieder ganz dem Horrorfans überlassen.

Wenns für Horrorspiele zu wenig Horrorfans gibt, sollten diese Devs vielleicht mal keine Horrorgames machen. - Fortdauernd gegen groteske Monster zu kämpfen, in engen dunklen Gängen herumzuhängen fühlt sich für mich nutzlos an. Ich mag auch die fortwährende beklemmende Atmosphäre nicht.

Und "Alone in the dark" klingt schon vom Titel so wie ein Spiel dass ich nie anfassen möchte - nach etwas vollkommen von Spaß Befreitem
 
Die Kundschaft kriegt, was sie kauft:
Ich stimme euch zu, dass es um manch Studio schade ist (ob ein Alone-in-the-Dark-Remake nun das Aushängeschild ist, sei dahingestellt), aber die Feststellung, dass wir ein Überangebot haben, ist trotzdem richtig. Es erscheinen viel zu viele Spiele von demnach viel zu vielen Entwicklern, als dass man auch nur diejenigen aus den persönlichen Lieblingsgenres alle zocken könnte. (Zumindest wenn da wenigstens ein Genre dabei ist, was multiples Durchspielen/Endlosgames/Multiplayer/o.ä. bietet.) Fraglich ist nur ob die Studios, die dichtmachen müssen und werden auch diejenigen sind, auf deren Spieler wir am liebsten verzichtet hätten?
Tja, dazu müssten man die Frage beantworten, wer sind denn deren Spieler/ wir eigentlich?

Quantitativ sind es definitiv die Fortnite, COD und Fifa Spieler und ich glaube denen ist überwiegend die Existenz jener Studios nicht einmal bekannt.

MfG
 
Das ist einfach nur traurig! Das Spiel ist doch toll umgesetzt. Wie viele Käufer brauchts denn, damit es als "gut" gilt. Das Horrorgenre flacht nun einmal wieder ab, das ist doch offensichtlich. Für diesen Umstand und dafür, dass es sich um eine Neuinterpretation handelt, war das doch völlig in Ordnung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schade um die Menschen - auf jeden Fall.
Absoluter Wahnsinn was in der Spieleindustrie passiert? - Kann man oft sagen.
Werden in ferner Zukunft alle bekannten Marken bei Embracer und MS liegen? - Bestimmt.
Werde ich Alone in the vermissen? - Auf gar keinen Fall.
 
Die Kundschaft kriegt, was sie kauft:
Ich stimme euch zu, dass es um manch Studio schade ist (ob ein Alone-in-the-Dark-Remake nun das Aushängeschild ist, sei dahingestellt), aber die Feststellung, dass wir ein Überangebot haben, ist trotzdem richtig. Es erscheinen viel zu viele Spiele von demnach viel zu vielen Entwicklern, als dass man auch nur diejenigen aus den persönlichen Lieblingsgenres alle zocken könnte. (Zumindest wenn da wenigstens ein Genre dabei ist, was multiples Durchspielen/Endlosgames/Multiplayer/o.ä. bietet.) Fraglich ist nur ob die Studios, die dichtmachen müssen und werden auch diejenigen sind, auf deren Spieler wir am liebsten verzichtet hätten?
Als Fan von Survivalspielen braucht man Momentan nix multipel durchzuspielen. Man wechselt einfach zum nächsten, und dann ist auch noch eins besser als das andere. Ich komm mit spielen gar nicht mehr nach.
 
Das freut mich ungemein, immer mehr Studios die quasi reine Drecksspiele rausbringen gehen unter. Nice 👍

Und genau so soll es ja schließlich sein! 🙏
 
Normalerweise bin ich ja immer für einen Duke'esquen Spruch à la "Rest in pieces" zu haben, aber ...

Furchtbar, was (weiterhin) am Spielemarkt los ist. Ich habe gerade erst mit großem Genuss Outcast: A New Beginning beendet und bange nun um das Studio (Appeal in Belgien), denn auch dieses Spiel lief kommerziell alles andere als bombig. Meine Daumen drücken in beide Richtungen: dass es für Appeal weitergeht und dass die Pieces-Leute schnell woanders unterkommen.

MfG
Raff

Die Demo lief allerdings auch so schlecht, da wundert das wenig, ungeachtet dessen, ob die 1.0 Version dann besser lief oder nicht.
 
Die Kundschaft kriegt, was sie kauft:
Ich stimme euch zu, dass es um manch Studio schade ist (ob ein Alone-in-the-Dark-Remake nun das Aushängeschild ist, sei dahingestellt), aber die Feststellung, dass wir ein Überangebot haben, ist trotzdem richtig. Es erscheinen viel zu viele Spiele von demnach viel zu vielen Entwicklern, als dass man auch nur diejenigen aus den persönlichen Lieblingsgenres alle zocken könnte. (Zumindest wenn da wenigstens ein Genre dabei ist, was multiples Durchspielen/Endlosgames/Multiplayer/o.ä. bietet.) Fraglich ist nur ob die Studios, die dichtmachen müssen und werden auch diejenigen sind, auf deren Spieler wir am liebsten verzichtet hätten?
Gleichzeitig werden Spieler immer mehr so designt, dass sie langfristig gespielt werden sollen. Dadurch werden eher weniger viele kurze Spiele gespielt, weswegen es für neue IPs auch noch schwieriger ist sich zu etablieren (und Spieler zu halten).
 
Die Kundschaft kriegt, was sie kauft:
Ich stimme euch zu, dass es um manch Studio schade ist (ob ein Alone-in-the-Dark-Remake nun das Aushängeschild ist, sei dahingestellt), aber die Feststellung, dass wir ein Überangebot haben, ist trotzdem richtig. Es erscheinen viel zu viele Spiele von demnach viel zu vielen Entwicklern, als dass man auch nur diejenigen aus den persönlichen Lieblingsgenres alle zocken könnte. (Zumindest wenn da wenigstens ein Genre dabei ist, was multiples Durchspielen/Endlosgames/Multiplayer/o.ä. bietet.) Fraglich ist nur ob die Studios, die dichtmachen müssen und werden auch diejenigen sind, auf deren Spieler wir am liebsten verzichtet hätten?
Ja und es gibt zusätzlich ein paar Spiele welche einfach nur Dauerbrenner sind.
Da stellt sich dann bei einigen die Fragen warum ein neues Spiel kaufen.
Und "Alone in the dark" klingt schon vom Titel so wie ein Spiel dass ich nie anfassen möchte - nach etwas vollkommen von Spaß Befreitem
Spiele / Filme / Bücher nach Namen zu kaufen ist schon mehr als etwas seltsamm.
Also auch kein Call of Duty, Half-Life, far cry usw. usw. gekauft.
 
alone in the dark habe ich mal gehört aber nie wirklich beachtet. Ich bin halt kein einzel Spieler sondern ein coop Zocker. Das Problem bei solchem games ist man braucht sehr viel Zeit. Dann muss man es auch noch mögen und was damit anfangen können. Dann noch erhöhtes Geschick wo ich nicht habe und hohe stress Resistenz.
und das genre ist ebenso nicht meines.

Ich kaufe auch seid dem online Zwang auch immer weniger games. Bin von PC auf Konsole umgestiegen genau wegen dem kaufte ich immer weniger.
und die meisten games sind merkwürdig zu spielen. Das man es dann umständlich machen muss. Der Spaß geht verloren. Immer weniger motiviert dazu.
Tya so wie mir geht es auch meinem besten Kumpel und das ist einer der mehr zockt als ich es tue. Auch meinem anderen besten Kumpel geht es wie mir. Für alte games sind sie zu begeistern aber für neue wird sehr schwer. Da wird es bestimmt noch mehr solcher User geben wie ich es bin. probierte sehr viele games aus und brach sehr viele wieder ab.
Zu schwer, umständlich, einseitig und teilweise sehr langweilig. Ich dachte damals crysis sei nur ne Grafik Demo wo man spielen konnte. Es war es eigentlich auch aber selbst das ist lebendiger als die heutigen games es jemals waren.
 
Das ist einfach nur traurig! Das Spiel ist doch toll umgesetzt. Wie viele Käufer brauchts denn, damit es als "gut" gilt. Das Horrorgenre flacht nun einmal wieder ab, das ist doch offensichtlich. Für diesen Umstand und dafür, dass es sich um eine Neuinterpretation handelt, war das doch völlig in Ordnung.

Als gut wird es erst bewertet, wenn es neben den Unkosten und Arbeitslöhnen auch noch die leistungslosen Gewinne der Geldgeber erwirtschaften kann.

Das wäre völlig anders, wenn Geldgeber und Investoren unter einem ähnlichen Druck zu Investieren stünden, wie die Arbeit leistenden Angestellten ein gutes Spiel abzuliefern.

Ob etwas gut ist sollten in einem freien Markt eigendlich nur die Spieler bestimmen.
 
Schade für die Menschen bzw die wo da gearbeitet haben, aber der Spielemarkt ist echt total überflutet, vielleicht sollte man wieder mehr zurück zur Klasse anstatt Masse.
 
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