News High-Framerate-Remaster: Avatar und Titanic sollen zurück ins Kino kommen

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Die Firma Pixelworks kündigt an, dass mindestens Avatar und Titanic als High-Framerate-Remaster zurück ins Kino kommen sollen.

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Wir glauben dass immer mehr Filmemacher begeistert sein werden, die Vorteile von Motion Grading mit TrueCut Motion Technologie zu nutzen

Also jetzt auch fürs Kino alter Wein in neuen Schläuchen und mit Remasterd Versionen den zweiten Frühling abkassieren.

War noch nie so froh das ich schon beim ersten mal Titanic nicht im Kino war. Hätte sicher zum Schluss geklatscht als der dämliche Pott endlich untergegangen ist. Wäre dann wahrscheinlich mit voll gerotzten Taschentücher gesteinigt worden.
 
Wir glauben dass immer mehr Filmemacher begeistert sein werden, die Vorteile von Motion Grading mit TrueCut Motion Technologie zu nutzen

Also jetzt auch fürs Kino alter Wein in neuen Schläuchen und mit Remasterd Versionen den zweiten Frühling abkassieren.

War noch nie so froh das ich schon beim ersten mal Titanic nicht im Kino war. Hätte sicher zum Schluss geklatscht als der dämliche Pott endlich untergegangen ist. Wäre dann wahrscheinlich mit voll gerotzten Taschentücher gesteinigt worden.
Titanic habe ich nie im Kino gesehen, aber folgendes hätte bestimmt einen gewissen Unterhaltungswert gehabt:
Ganz laut am Anfang rufen: "Steig da nicht ein, der Pott säuft ab und der Typ mit!"
Und am Ende wenn alle heulen (zumindest 95% aller Frauen) rufen "Ich hab´s ja gleich gesagt!" :-D
 
Ich fänds toll, wenn er wieder in die Kinos kommen würde. Für Leute wie mich, die damals zu jung waren um ihn auf der Leinwand zu sehen, ist das ideal.

Dazu noch 4K, 3D, HDR und mit höherer Bildwiederholrate. Das könnte ein Hochgenuss werden...
 
Bin ich altmodisch, wenn ich finde, dass Filme bei 24 FPS bleiben sollten?
HFR sieht furchtbar aus und zerstört den "cineastischen" Look komplett.

Na ja, ist wahrscheinlich Gewohnheit.
Ich würde sagen ja :-)
Zwar habe ich HFR noch nicht live erlebt und kann daher diesbezüglich nicht urteilen, doch können für mich Bild und Ton tendenziell gar nicht "gut genug" sein. Die 24 FPS im Kino jedenfalls waren mir seit jeher zu wenig und stören (mich) speziell bei Kameraschwenks mitunter gewaltig.
Aber wer weiß, vielleicht liegt in Zeiten, wo sich jeder mit dem nötigen Kleingeld ein Heimkino einrichten kann, welches (mal abgesehen von der Leinwandgröße) den Lichtspieltheatern technisch mindestens ebenbürtig ist, die Zukunft und "ökologische Nische" des Kinos ja sogar in einer Retro-Atmosphäre...
 
Ich würde sagen ja :-)
Zwar habe ich HFR noch nicht live erlebt und kann daher diesbezüglich nicht urteilen, doch können für mich Bild und Ton tendenziell gar nicht "gut genug" sein. Die 24 FPS im Kino jedenfalls waren mir seit jeher zu wenig und stören (mich) speziell bei Kameraschwenks mitunter gewaltig.
Aber wer weiß, vielleicht liegt in Zeiten, wo sich jeder mit dem nötigen Kleingeld ein Heimkino einrichten kann, welches (mal abgesehen von der Leinwandgröße) den Lichtspieltheatern technisch mindestens ebenbürtig ist, die Zukunft und "ökologische Nische" des Kinos ja sogar in einer Retro-Atmosphäre...
Schau dir mal einen Film in HFR an, wenn es sich ergibt. Ich wette, es sieht nicht so aus, wie du dir das vorstellst.

Im Artikel steht was vom Seifenoper-Effekt, das trifft es ganz gut. Die Filme sehen irgendwie "billig" aus dadurch.
 
Bin ich altmodisch, wenn ich finde, dass Filme bei 24 FPS bleiben sollten?
HFR sieht furchtbar aus und zerstört den "cineastischen" Look komplett.
Hast du dir das Video angesehen? Sie haben doch damit gezeigt, dass sie das wirklich gut unter Kontrolle haben.

Sich nicht darum zu kümmern stellt keine Alternative dar, dann hätten wir noch in Jahrzehnten ruckelige Actionszenen, die dadurch an Bedeutung verlieren, was wiederum durch pure Masse kompensiert wird.
 
HFR mag bei Produktionen mit massig CGI hier und da ansehnlich sein aber Filme wie Titanic...ich weiß nicht. Da kommt dann für mich ein Gefühl auf von Unnatürlich. Wie Serien mit "HOCH" Zwischenbildberechnung. Kann ich mir nicht geben. So eine Art uncanny valley.
 
Ich denke, es gibt 2 Möglichkeiten:
1.: Sie ziehen es durch und denen, den es nicht gefällt sterben irgendwann aus.

2.: Es ist nur eine weitere Sau, die durchs Dorf gejagt wird und von der nächstes Jahr keiner mehr spricht.

Man darf gespannt sein.
Ich zähle mich auch eher zu den altmodischen.
 
Hast du dir das Video angesehen? Sie haben doch damit gezeigt, dass sie das wirklich gut unter Kontrolle haben.

Sich nicht darum zu kümmern stellt keine Alternative dar, dann hätten wir noch in Jahrzehnten ruckelige Actionszenen, die dadurch an Bedeutung verlieren, was wiederum durch pure Masse kompensiert wird.
Die Clips im Video finde ich ein bisschen kurz und zu ähnlich, es sind alles Kamerafahrten in moderater Geschwindigkeit. Gerade eine Actionszene wäre gut gewesen als Showcase.

Aber wenn der Look des alten Materials bleibt und gleichzeitig das Ruckeln eliminiert wird, auf jeden Fall her damit.
Skeptisch bin ich trotzdem.
 
Eine Framerate, die so variabel ist wie in einem Spiel auf einem PC, der die Mindestanforderungen nicht erfüllt, stelle ich mir grausam vor.
 
Aber wenn der Look des alten Materials bleibt und gleichzeitig das Ruckeln eliminiert wird, auf jeden Fall her damit.
Skeptisch bin ich trotzdem.
Ich auch. Gerade wenn ich an Aufnahmen in der totalen Denke. Man nehme mal Blade Runner 2049 oder Dune, da sind schon echt heftige Szenen welche ich mir nicht in HFR vorstellen kann. Aber mal schauen was die Zukunft bringt. Vielleicht muss ich mich auch nur drauf einlassen und das Auge "trainieren".

Eine Framerate, die so variabel ist wie in einem Spiel auf einem PC, der die Mindestanforderungen nicht erfüllt, stelle ich mir grausam vor.

Was?
 
Im Artikel ging es darum, dass je nach Szene entschieden wird, welche Framerate verwendet wird. Ich habe das mit der Framerate in Spielen verglichen, die falls der PC nicht leistungsstark genug ist, stark schwankt.

Meiner Meinung nach sollte man für Filme entweder die Framerate vollständig hochkonvertieren, oder es ganz sein lassen. Ein Mischmasch an Framerates wie in Spielen, die zu schlecht laufen, ist einfach nur Augenkrebs.
 
Im Artikel ging es darum, dass je nach Szene entschieden wird, welche Framerate verwendet wird. Ich habe das mit der Framerate in Spielen verglichen, die falls der PC nicht leistungsstark genug ist, stark schwankt.

Meiner Meinung nach sollte man für Filme entweder die Framerate vollständig hochkonvertieren, oder es ganz sein lassen. Ein Mischmasch an Framerates wie in Spielen, die zu schlecht laufen, ist einfach nur Augenkrebs.
Kann ich so nicht unterschreiben. Nehmen wir mal das Beispiel eines Marvel Films. Da würde ich in den Kampf Szenen schon gern HFR haben. Das kommt sicher gut und sowieso weiß das Gehirn das ist alles CGI etc. Aber würde ich jetzt ein Blade Runner nehmen und die totale auch in HFR zeigen dann fühlt es sich für mich unnatürlich an. Dumm gesagt sehe ich mein "Leben" nicht in 60FPS und wenn ich dann eine große Szene (am besten noch Analog gefilmt) sehe dann sagt mir mein Gehirn das ist komisch/seltsam. Weist du in etwa worauf ich hinaus will?
 
Meiner Meinung nach sind die 24 fps reine Gewohnheit und ich finde es ehrlich gesagt inzwischen ziemlich unangenehm auf ner großen Kinoleinwand. Ich gehe nicht oft ins Kino, aber wenn, dann fällt mir gerade bei langsamen Kamerafahrten schon das Geruckel ziemlich sehr auf.

Ich weiß: Manche sehen bei 60 fps Filmen irgendeinen Soap Opera Effekt, weil eben die Bewegungsunschärfe deutlich geringer ist, aber mir persönlich macht es nichts aus. Je höher die Framerate, je klarer das Bild, desto besser.

Davon abgesehen haben Kinofilme noch einige andere nervige technische Eigenheiten, die mich oft stören: Übermäßig viele Schnitte in zu kurzer Zeit, zu viel Bewegungsunschärfe, wackelige Kamera bei Actionszenen, schlechte Nutzung der 3d-Technik (riesige Raumschiffe sehen aus, als wären sie nur wenige Meter lang), schlecht abgemischten Ton (Dialoge gehen oft unter) etc.

Trotz CGI-Überfluss versteht es Hollywood meiner Meinung nach oft nicht, die zur Verfügung stehende Technik und den technischen Fortschritt auch wirklich sinnvoll einzusetzen. Ganz extrem war das bei der 3d-Technik der Fall, die eben genau deswegen ja auch inzwischen wieder mehr oder weniger von der Bildfläche verschwunden ist. Meiner Meinung nach sollte ein 3d-Film aussehen, als würde man vom Kinosaal durch ein Fenster in die Filmwelt schauen. Hab ich so aber nie erlebt, bis auf ganz wenige Szenen.
 
Meiner Meinung nach sollte ein 3d-Film aussehen, als würde man vom Kinosaal durch ein Fenster in die Filmwelt schauen. Hab ich so aber nie erlebt, bis auf ganz wenige Szenen.
Dune, Blader Runner 2049 und Django unchained geben mir schon dieses Gefühl. Gibt sicher noch viel mehr. Hatte die gerade nur im Kopf.

Das Schnittgewitter liegt meist eher am Schauspieler. Gerade die Scarlett Johanson Szenen sind eine Katastrophe. Oder am Budget. Da schätze ich halt Leute wie Tom Cruise die wirklich fast jeden Mist mit machen und das sieht man. Unabhängig von der gesamten Qualität der Produktion oder gar des Plots xD .

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Siehe hier. Woanders hätte du mindestens 2 Schnitte.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bei Avatar kann ich, in Anbetracht des bald startenden zweiten Teil, ja nachvollziehen, dass man den ersten nochmal bringt aber Titanic?
Zum Thema HFR, hab das beim Hobbit gesehen und es hatte manchmal diesen Seifenopern Effekt. Hobbit wurde aber nativ mit 48 FPS gedreht.
 
Auch die Scarif Szene in Rogue One wäre ein Beispiel dafür das HFR die Bildsprache zerstört. Schnelle und flüssige Bewegungen nehmen etwas den Schock aus der Szene, die Dramaturgie wäre nicht mehr dieselbe und würde meiner Meinung nach verschlechtert werden. Die Kamera legt zu oft fest wie wir etwas wahrnehmen. Pompöse und gewaltige Szenen dürfen gern langsam oder gar wie es manche nennen "ruckelig" sein. Das ist Kunst und ich finde es gut so. Selbst Kamera Ruckeln ist gewollt und wenn es gut genutzt wird trägt es zur Emotion bei. Das Parade Negativ Beispiel wäre die Disney+ Serie Obiwan, hier wurde komplett missverstanden wie damit umzugehen wird. Die totale wackelt und Nahaufnahmen mit Schock sind stabil....

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