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Heimnetzwerk mit WLAN aufbauen

Truble187

Komplett-PC-Käufer(in)
Hallo zusammen,
wir haben ein Hausgekauft welches einen neuen Glasfaseranschluss bekommen. Jetzt gibt es in dem Haus keine verlegten Netzwerkkabel. Da dies nachträglich immer mit sehr viel Aufwand verbunden ist (Wände schlitzen, verlegen, verputzen usw.). Jetzt bin ich am überlegen wie ich es am Besten schaffe eine performante WLAN Abdeckung ins Haus zu bekommen auch so, dass ich z.B. zocken kann. Hier wollte ich auf WLAN 6, eventuell mit Mesh setzen.

1) Der Glasfaseranbieter bietet mir eine FritzBox oder ein Medienconverter an. Macht es sinn eine FritzBox zu nehmen, wenn ich dahinter einen WLAN6 Router hängen möchte?
2) Wie komme ich am Besten ins Internet wenn ich die FritzBox nicht nehme? Kann das z.B. der Netgear Nighthawk Router oder AmpliFi Alien Router übernehmen oder brauche ich da noch ein Zusatzgerät?
3) ich bin eigentlich Ubiquiti fan, könnt ihr mir mit den Komponenten was empfehlen?

Kurz gesagt, ich fange bei 0 an. Das Haus hat zwei Etagen und ca. 240m² Wohnfläche.

VG
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Auch wenn dir das nicht gefallen wird: Die einzige gescheite Lösung ist Netzwerkkabel.
Mache den Aufwand, du wirst es schätzen lernen.

Man kann die Kabel auch gut unter Fußbodenleisten verlegen, es gibt dafür extra Flachbandkabel.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Wenn der Spielerechner nicht im WLAN des Originalrouters ist wirst du beim Mesh immer ordentlich Latenzen bekommen.
Netzwerkkabel an strategischen Stellen, zumindest durch die Decke zwischen den beiden Etagen(kommt das Glasfaser denn in Etage 1 an oder im Keller darunter?), wäre da schon eine deutliche Verbesserung.
Zu den Ursprungsfragen: So wie ich das verstehe kannst du vom Medienkonverter direkt in den WAN Port eines beliebigen Routers gehen. Der muss dann nur noch IP Netzworking machen und sieht nichts von Glasfaser/ADSL/whatever.
 

steffen25021978

Komplett-PC-Käufer(in)
Unifi AccesPoints in jede Etage ziemlich mittig anbauen, fertig. Hinter dem Router nen POE Switch zum Anschluß und schön läuft das Netzwerk. Gleiche SSIDs und Passwörte verwenden, dann geht der Wechsel schneller. Ansonsten bei Altbau, neue Decken rein. Leitungen über den Decken verziehen und jeweils runterschlitzen zu den Dosen. Einfachste Sache.
 
TE
T

Truble187

Komplett-PC-Käufer(in)
Auch wenn dir das nicht gefallen wird: Die einzige gescheite Lösung ist Netzwerkkabel.
Mache den Aufwand, du wirst es schätzen lernen.

Man kann die Kabel auch gut unter Fußbodenleisten verlegen, es gibt dafür extra Flachbandkabel.
Ja ich weiß würde ich normalweise auch machen, aber da ich keine shooter zocke bei denen es auf jede MS ankommt will ich mir, zumindest erstmal, den Aufwand sparen.

Wenn der Spielerechner nicht im WLAN des Originalrouters ist wirst du beim Mesh immer ordentlich Latenzen bekommen.
Netzwerkkabel an strategischen Stellen, zumindest durch die Decke zwischen den beiden Etagen(kommt das Glasfaser denn in Etage 1 an oder im Keller darunter?), wäre da schon eine deutliche Verbesserung.
Zu den Ursprungsfragen: So wie ich das verstehe kannst du vom Medienkonverter direkt in den WAN Port eines beliebigen Routers gehen. Der muss dann nur noch IP Netzworking machen und sieht nichts von Glasfaser/ADSL/whatever.
Der Glasfaseranschluss kommt im Erdgeschoss an. Meinst du also ich kann vom Medienconverter direkt in den Nighthawk oder Unifi ohne die Fritzbox?

Unifi AccesPoints in jede Etage ziemlich mittig anbauen, fertig. Hinter dem Router nen POE Switch zum Anschluß und schön läuft das Netzwerk. Gleiche SSIDs und Passwörte verwenden, dann geht der Wechsel schneller. Ansonsten bei Altbau, neue Decken rein. Leitungen über den Decken verziehen und jeweils runterschlitzen zu den Dosen. Einfachste Sache.
Das mit den Kabel nehme ich vielleicht später man in Angriff ;) Aber nur wenn ich merke WLAN reicht nicht.
 

fotoman

Volt-Modder(in)
Unifi AccesPoints in jede Etage ziemlich mittig anbauen, fertig. Hinter dem Router nen POE Switch zum Anschluß und schön läuft das Netzwerk.
Beim Holzhaus oder klassischem Ziegelbau mag das genügen (wobei er in der 2. Etage noch nicht einmal einen POE Switch mit Kabel zu Router haben will, auch dahin soll nur gefunkt werden), bei Stahlbeton bezweifele ich, dass ein AP je Etage genügt.

Da wundet man sich als einfacher Angestellter immer, warum die Arbeitgeber im Bürogebäude so einen Aufstand mit Netzwerk und APs treiben, wenn im Heimbereich alles mit einem einzigen AP je 120 m² (die vermutlich nicht nur aus einem Raum besteht) ausreicht.
 

Einwegkartoffel

Lötkolbengott/-göttin
Das mit den Kabel nehme ich vielleicht später man in Angriff ;) Aber nur wenn ich merke WLAN reicht nicht.
Und hast dafür den doppelten Aufwand?!? Da das Haus anscheinend ja gerade erst gekauft wurde, würde ich mir lieber jetzt den Aufwand machen. Du musst ja nicht zwingend in jeden Raum Netzwerkkabel legen, aber zumindest ein Kabel in eine andere Etage und/oder in die andere Ecke des Hauses (je nachdem, wo die Gleisleitung ankommt) macht schon Sinn ^^

Und wenn man sich die Mühe mit den Schlitzen nicht machen möchte, gibt´s auch relativ dünne Kabelkanäle. Die sind auch - je nachdem, wo platziert - relativ unauffällig.
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Lege in jeden Raum mindestens 2x Netzwerkkabel (ab besten Cat. 7). Du bist dann flexibel und ärgerst dich nicht in 2 Jahren rum und kloppst wieder auf.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Meinst du also ich kann vom Medienconverter direkt in den Nighthawk oder Unifi ohne die Fritzbox?
Genau. Kannst du ja aber auch nochmal beim Betreiber abklären.
Da wundet man sich als einfacher Angestellter immer, warum die Arbeitgeber im Bürogebäude so einen Aufstand mit Netzwerk und APs treiben, wenn im Heimbereich alles mit einem einzigen AP je 120 m² (die vermutlich nicht nur aus einem Raum besteht) ausreicht.
Naja, zum Teil hat der auch einfach die IT Spaß am überdimensionieren. Ein Nerd der nicht das eigene Geld verbaut übertreibt auch schon mal ;) .
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Weil WLAN schon prinzipbedingt höhere Latenzen hat (das Ethernet-Signal muss auf einen Träger moduliert und wieder demoduliert werden). Zudem ist die Übertragungsrate umso kleiner, umso mehr Stationen senden wollen (incl. des AP). Dann erhöhen sich auch die Latenzen noch einmal. Sowas kann man in einer Produktivumgebung nicht brauchen.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Keine Ahnung was du in deiner Produktivumgebung machst, aber ich habe letzte Woche beim internen Netzausfall mit LTE und VPN weitergearbeitet und keine Verschlimmerung bemerkt.
Dem Netzlaufwerk ist es komplett egal ob das Paket jetzt leicht verzögert kommt, beim Lizenz Checkout sind es eh nur KB an Daten und die Versionsverwaltung ist ebenfalls nicht ms-kritisch, Outlook ist auch keine Liveumgebung etc.
Bei den Teams Meetings hätte es theoretisch was ausmachen können, fiel aber auch nicht auf.
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Lasse mal mehrere Geräte gleichzeitig große Datenmengen über WLAn übertragen und schaue zu, wie es für alle langsam wird. Beim sternförmigen Ethernet (andere Varianten werden fast nicht mehr genutzt) hast du bis zum Switch deine eigene Leitung, Das Switch ist dann über noch schnellere Leitungen verbunden.
Da ist 1GBit/s gut drüber nutzbar, aber über WLAN nur unter bestimmten Bedingungen.
 
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