Das gezeigte Nullserienmodell des Heatkiller V ist mit seinen sichtbaren Kreuzschlitzschrauben mal richtig hässlich. Bei einem Kühler für rund 200 Euro wirkt das unnötig billig. Glücklicherweise soll das Serienmodell allerdings Inbus-Edelstahlschrauben erhalten. Torx hätten vermutlich nur wenige Cent mehr gekostet.
Du hast den Test aber schon vollständig gelesen, oder?
Hier ist die Serienbefestigung zu sehen:
Bilder zu Artikel: AM5-Wasserkühler im Test: Watercool Heatkiller V vs. Thermal Grizzly Delta Mate MPII - Der Serien-Heatkiller-V-Ultra nutzt Inbus-Edelstahlschrauben, entgegen der Kreuzschlitz-Nullserie, mit der wir getestet haben und deren blanker Rahmen hier erneut zu sehen ist.
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@PCGH: Testet doch einmal einen Bykski CPU-Block mit 0,08-mm-Mikrokanalstruktur (z.B. CPU-XPR-EX oder CPU-XPR-M-V3); auch wenn diese Euch nicht sponsorn bzw. Ihr die Kühler kaufen müsst. Ich kann Euch meine gekauften Kühler auch schicken. Diese Kühler starten tatsächlich bei etwa 25 Euro und kühlen einen 9800X3D praktisch genauso gut wie die 200-Euro-Modelle von Watercool – in meinem unwissenschaftlichen Kurztest (Einmalmessung ohne Messwiederhloungen) unterschied sich der Takt um exakt 0 MHz. Temperatur keine Aussage ohne Messwiederholung und Signifikanztest, aber absolut vergleichbar.
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Gerade deshalb wäre es interessant, wenn solche günstigen Modelle ebenfalls im Testfeld auftauchten und nicht fast ausschließlich die etablierten Hochpreismarken. Zwischen einem 350-Euro-DeltaMate, einem 200-Euro-Heatkiller V und einem 25-Euro-Bykski werden die Temperaturunterschiede geringer ausfallen als durch den Wechsel der Wärmeleitpaste – beispielsweise von Arctic MX-6 auf Halnziye HY-P17.
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Ich weiß nicht, in wie weit dir direkte Vergleiche zum Heatkiller V Ultra möglich sind. (Ich dachte, ich hätte den einzigen in freier Wildbahn?) Aber als ich 2024 den Bykski V3 sowie das Granzon-Gegenstück auf Intel getestet habe, konnte er nicht einmal mit einem HK IV mithalten.
PCGH Plus: Prozessoren werden immer heißer. PCGH testet die Produkte von acht Herstellern von CPU-Wasserkühlungen.
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P.S.: "Gesponsort" ist hier gar nichts, nur die Testmuster wurden als Leihstellung zur Verfügung gestellt – geht ja vor Marktstart auch gar nicht anders. Seitens Thermal Grizzly aktiv, seitens Watercool auf Nachfrage, ob ihrem Teaser schon Taten folgen können. Das wäre auch bei Bykski (respektive deren deutschen Distributor EZmodding) oder EKWB oder Corsair oder Liquid Extasy oder Bitspower kein Problem gewesen. Als seriöse Tester haben wir zu nahezu allen Herstellern einen direkten Draht. Prinzipiell sogar zu TechN, ich habe schon vor sechs Jahren mit Lynk+ gespielt. Leider machen die heute halt nichts anderes mehr (2025 hatte ich eine AM5-Halterung angefragt – vergeblich, nur noch Restposten) und die anderen bieten auch nur alte Technik. Nachtests habe ich in diesem Review aber schon reichlich.
Deine grundsätzliche Aussage, dass ein Heatkiller V etwas mehr Kühlleistung bietet (bieten kann) als ein Heatkiller IV, bleibt davon doch völlig unberührt.
Aus ein bis zwei Kelvin niedrigeren Temperaturen lassen sich aber nicht ohne Weiteres zehn oder zwanzig Watt zusätzliche OC-Reserve ableiten. Wenn man auf diesem feinen Niveau argumentieren möchte, benötigt man Messwiederholungen, mehrfache Neumontagen und eine statistische Auswertung der Streuung beziehungsweise zumindest eine nachvollziehbare Betrachtung der Messunsicherheit.
Was glaubst du, wie dieser Test entstanden ist?

(Tipp: Die Antwort steht auch im Text.)
Einzig auf eine öffentliche Streuungsauswertung verzichte ich der Lesefreundlichkeit halber. Aber wenn dich die Einzelmontagen interessieren:
HK V – 41,9/41,6/41,7/41,9 Kelvin
Ryujin – 41,2/40,9/40,9/40,4 Kelvin
Kryos – (42,6)*/(42,9)*/42,5/42,5 Kelvin
Apex – 43,8/43,8/43,6/43,8 Kelvin
MPII – 45,0/44,3/44,3/44,1 Kelvin
HKIV – 44,0/44,5/44,0/43,9 Kelvin
Die maximale Spreizung beträgt also 0,9 K für den Ryujin mit seiner ungefederten Halterung respektive den MPII ohne Anschlag. Alle anderen Kühler liefern auf 0,6 K oder besser reproduzierbare Ergebnisse. Für eine Streuungsanalyse reichen die Einzelmessreihen nicht, aber da vergangene Tests mit dem gleichen, seit über einem Jahrzehnt angewandten Messprozedere, ähnliche Muster zeigten, erachte ich Unterschiede ab 0,5 K für signifikant.
*: Messungen in um 180° gedrehter Position, nicht gewertet. Die Montage des Kryos hat sich bereits in früheren Tests als extrem gut reproduzierbar erwiesen. 2025 waren es 54,0/54,4/54,5/54,0 Kelvin, 2024 waren es auf Intel 45,7/46,0/45,7/46,0, wobei die beiden 45,7er-Werte mit senkrechter und die beiden 46,0er mit horizontaler Orientierung gemessen wurden. Ich habe mir daher diesmal den Spaß gemacht, und den Kühler bei zwei Runs um 180° gedreht, um zu sehen, ob etwas spannendes passiert. Der Fairness halber wurden diese von den Herstellervorgaben abweichenden Experimente nicht mit reingerechnet. Eine Entscheidung, die ich natürlich vorher und unabhängig vom (langweiligen) Ausgang getroffen habe.