Haswell-E und Prime95 28.5

Wolff1975

PC-Selbstbauer(in)
Hallo,
ich bin etwas verwirrt und hoffe an dieser Stelle etwas Rat zu bekommen. In der pcgh 11\14 wird auf das overclocking konkret eingegangen hier kommt der beliebte Stabilitätstest Prime95 28.5 zum Einsatz der ja bekanntlich die neue fma3 Befehlssatzfunktion unterstützt.
In vielen Kommentaren und auch auf der Asus ROG Seiten wird von Prime 95.28.5 abgeraten da dieser zur degeneration des Prozessors führen kann. So wird häufig der Prime95 27.9 empfohlen der die Befehlssatzfunktion FMA3 nicht beherrscht. Somit jedoch auch nicht die vollständige Stabilität des Prozessors sicherstellt .

Ich frage mich nun weshalb hat Stephan Wilke hier den fahrlässigen Test Prime95 28.5 gewählt wie schlimm sind die piekströme in diesem und kann der Prozessor bei einem stabilitätstest wirklich degenerieren wie schlimm sind hier die ominösen 400watt zu werten? Da wir ja von Incredible Alk gelernt haben das hohe Temperaturen nicht wirklich degenerierend wirken : http://extreme.pcgameshardware.de/p...hadet-ivy-bridge-post4619428.html#post4619428
 
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Naja, also eigentlich sollte ein Prozessor auch die jeweils unterstützten Befehlssatzerweiterungen überleben, wäre ja eigentlich Schwachsinn wenn nicht, dann wäre das eine Fehlkonstruktion von Intel.
Es wird eben das genutzt was der Prozessor hergibt, wenn es da durch zur Degeneration des Prozessors kommt, wäre das eigentlich Intel anzulasten.

Meine Meinung, aber ich hab mich mit der Thematik rund um die neueren Befehlssätze in Verbindung mit der unterstützenden Version von Prime95 bisher nicht befasst.
 
Also sehr oft wird davon abgeraten die neuere Version zu nutzen vor allem den Small FFTs Test, weil es ein Lastszenario darstellt, welches ein normaler Anweder niemals mit Spielen oder Programme nur annähernd erreicht.
Es ist auch so, dass die Prozessoren dann sehr heiß werden und die meißten User daraufhin panik Threads erstellen weil ihr CPU mit Prime 80-90° heiß wird obwohl er sonst niemals die 70° Marke krazt.

Wie schlimm das jetzt wirklich für die CPU selbst wäre einen solchen Test mal stundenlang laufen zu lassen weiß ich jetzt nicht. Ich würde sagen, gemacht sind sie dafür wahrscheinlich nicht (Dauerlast), Schaden wird der ein oder andere Stabilitätstest aber auch nicht wirlich. Wird die CPU halt nur 8 Jahre alt, selten geben CPUs frühzeitig dem Geist auf, solang mans nicht drauf ankommen lässt.

Um wirklich zu wissen wie schädlich es für CPUs ist, müsste man wahrscheinlich einen Langzeittest durchführen.
 
Jetzt stellt sich mir die Frage ob prime95 28.5 eine sinnvolle Möglichkeit darstellt um die Stabilität des Rechners zu testen und wie lange so etwas ratsam ist ohne die cpu nachhaltig zu schädigen da diese piekströme ja nie im Alltag erzeugt werden ? Ich möchte meinen Rechner gerne vernünftig übertakten ohne mich selbst zu belügen und absichtlich befehlsssätze auszuklammern schließlich kann man ja nicht absehen wann diese an relevantz gewinnen.
Da die pcgh in Ausgabe 11/14 deutlich auf den Prime95 28.5 verweist bin ich versucht auch meinen Rechner FMA3 Stabil zu Takten. Solche Prime Test lasse ich meist 8 Stunden laufen da oft worker auch nach 6stunden Laufzeit erst ausfallen...
 
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