Half-Life gegen Unreal: PC-Spiele mit denkwürdiger Grafik aus den 90ern - das Ergebnis

Allerdings hat das auch die Redaktion im Vorfeld nicht so sonderlich getan:

Damit so eine Umfrage überhaupt funktionieren kann, sollten die Wahlmöglichkeiten zumindest schon im Vorfeld halbwegs durchdacht sein.
Halbwegs praktikables Prozedere: Erst der Community überlassen die Liste zusammenzustellen, dann eine erste Wahl, die diese Liste auf sagen wir mal zehn Kandidaten einschränkt, dann eine zweite, die daraus die Top 5 ermittelt.

Das wird halt ziemlich aufwendig, aber ich merke es mit für die Spiele der 2000er ^^
Man konnte ja sonst Spiele nennen, aber keines davon kam auf eine nennenswerte Zahl
 
War halt zu der Zeit das beste Spiel. In Sachen Grafik, Story, etc. War Half Life bahnbrechend.
Es geht rein um Spiele mit "denkwürdiger" Grafik. Das kann man nun positiv wie negativ sehen, HL ist aber an den Enden dieses Spektrums nicht zu verordnen. Deine Antwort zeigt aber gut, wie das Ergebnis zu Stande gekommen ist.
 
Da hast du mir den Post geklaut ?.

Zeigt leider, dass sowas immer zu Beliebtheitswettbewerben ausartet, kaum jemand denkt im Sinne der Frage nach. Schade.

Ich bin trotz allem für Freelancer, das hätte aber selbstverständlich keine Chance, da es keine Vorauswahl dafür in der Umfrage gab :).

Das könnte vor allem daran liegen, dass Freelancer erst vier Jahre nach Ende der gefragten 90er erschienen ist. Auch Starlancer war schon ein 2000er Titel, man hätte an Stelle von Wing Commander höchstens Privateer (2) nennen können. Aber das hat, sieht man mal von Christopher "we have too much money for actores" Walken und Jürgen Prochnov in 240p interlaced ab, optisch keine Maßstäbe gesetzt. ;-)
Aber ich gebe die recht: Die meisten Abstimmenden scheinen die Frage ebenfalls ignoriert zu haben und stattdessen für das gestimmt, was ihnen am besten in Erinnerung geblieben ist.


Für ein ordentliches Unreal Tournament Remake würde ich sogar Geld bezahlen

Seitdem GoG deutschen Jugendschutz umsetzt, ist der Kauf schwierig geworden, aber spielen kann man das Original immer noch sehr gut. Wer nach 10 Sekunden noch bewusst die datierte Grafik wahrnimmt, spielt aber vermutlich eher sehr schlecht. :-)


Ja ich weiß. Meinte nur das ich auf MP verzichten kann. ;)

Wenn bei UT den MP wegnimmt, bleibt nicht einmal der Vorspann übrig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leider wirklich eher ein Beliebtheitswettbewerb denn "denkwürdige" Grafik. Das Meiste deckt sich zwar halbwegs mit meiner Erinnerung, aber HL auf eins und dann noch vor Unreal ist einfach "unreal" und das ist keine Meinung sindern Tatsache. Nagut aber womöglich hat die Umfrage auch tatsächlich auf die "subjektive Einschätzung" abgezielt statt (wie von mir vermutet) auf die technische Finesse.
 
Das könnte vor allem daran liegen, dass Freelancer erst vier Jahre nach Ende der gefragten 90er erschienen ist. Auch Starlancer war schon ein 2000er Titel, man hätte an Stelle von Wing Commander höchstens Privateer (2) nennen können. Aber das hat, sieht man mal von Christopher "we have too much money for actores" Walken und Jürgen Prochnov in 240p interlaced up, optisch keine Maßstäbe gesetzt. ;-)
Aber ich gebe die recht: Die meisten abstimmenden scheinen die Frage ebenfalls ignoriert zu haben und stattdessen für das gestimmt, was ihnen am besten in Erinnerung geblieben ist.
Tja, das ist ja jetzt peinlich für mich, ich war so sicher, dass es Ende der 90er war, dass ich nie nachgesehen habe ob es stimmt. ?
Der Punkt geht an euch.
 
....hmmm ja - so ein Unreal Remastered grafisch aufgemotzt mit den technischen Möglichkeiten (DirectX12, Raytraycing, DLS etc.etc.) von heute - das hätte was :D :daumen:
 
Wobei ich selbst das nicht nachvollziehen kann. Die Umsetzung ist gut, aber die Geschichte an sich ist doch keineswegs Oscar verdächtig.
Na ja, spannend ist das Spiel schon.
Man weiß nie, wer hinter der nächsten Tür steht.

Aber die Wandtexturen und viele Gegenstände wirken doch sehr flach.
Das Brecheisen hätte man auch noch etwas "runder" hinbekommen können, aber das hat die Röhre damals weggebügelt.

Ich muß es mal wieder anwerfen um mit Unreal zu vergleichen.
Unreal sieht heute noch viel besser aus mit Directx 9 und Open GL Support in Full-HD und höher, aber wir müssen ja mit den 800x600 Pixeln der Voodoo von damals ausgehen.

In meinem Leben hat sich Unreal einfach eingebrannt als Grafikrevolution.
Alles ist texturiert ohne Pixel und das Spiel lief absolut flüssig ohne Ruckeln, auch beim Drehen oder Rennen nicht.

Die 3dfx-Kantenüberlappung lies alle Blitzer und Wanddurchsichten verschwinden und die 3. Dimension öffnete sich im Geist.

Die Anfangssequenz mit Burgdurchflug hatte ich lange als Bildschirmschoner.
 
Wobei ich selbst das nicht nachvollziehen kann. Die Umsetzung ist gut, aber die Geschichte an sich ist doch keineswegs Oscar verdächtig.
Stellt sich die Frage: Welcher Ego-Shooter hätte denn so einen Award überhaupt verdient?

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:D

Jeder hat so seine persönlichen Helden oder Games die einen geprägt haben. Und bei mir war es eben ein theoretischer Physiker mit einer Brechstange in einer Forschungsanlage in New Mexico. :)

Ich find die Story grundsätzlich nicht schlecht. Jedes CoD ist selbst heute von der Story her gefühlt seichter als Half Life. ;)

Aber für 1998 war es gut. Auch die Story von Unreal war kein Meisterwerk, rückwirkend betrachtet. Die technische Seite war dafür brilliant und bis heute eine Revolution wie @wuselsurfer bereits bemerkt hat.

1998 war halt einfach eine wilde Zeit für Games im allgemeinen. Unreal, Half Life, Siedler III, Forsaken, Thief: Dark Projekt, StarCraft, Metal Gear Solid, Anno 1602 uvm....

Klar, heute macht ein Half Life oder Unreal nicht mehr soviel her wie früher. Deshalb können viele jüngere auch die Faszination für diese Games oder Storys nicht nachvollziehen. Umso schöner ist es für mich als Fan beider Lager aber, wenn eine Mod-Crew die Gefühle von früher wiederbelebt. Der Trailer zu Black Mesa hat zum Beispiel instant Gänsehaut bei mir verursacht. Und sowas kommt bei mir eigentlich so gut wie nie vor.

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Auch die wirklich guten Dokus von Noclip zu Half Life lösen diese wohlige Gefühl von früher wieder aus. Es ist halt wie eine kleine Zeitreise zurück in eine Zeit, in der Games wie Crysis, Metro, Cyberpunk etc. als Science Fiction verspottet werden würden.

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Großartig bei Half Life war das geschickte platzieren der Erweiterungen Opossing Force und Blue Shift. Die Idee, die Ereignisse innerhalb von Black Mesa aus anderen Blickwinkeln zu zeigen, war damals genial.

Aber die absolute Knaller war damals die Demo von Half Life. Oder um es in den Worten eines anderen Entwicklers zu sagen: "The entire industry fundamentally shifted with the release of that demo..." - Cory Barlog
Bei uns auf dem Schulhof gab es kein anderes Thema mehr. Daran kann ich mich noch erinnern. :D

Bei Half Life² ist die Sache für uns Spieler dann doch tragischer, als viele wissen. Die ursprüngliche Version von Half Life² haben wir nie zu Gesicht bekommen. :( Durch diverse Modder und Leaks gibt es zum Glück zahlreiche Videos wie Half Life² ausgesehen hätte, und was die Story gewesen wäre. Auch das Buch "Raising the Bar" liefert sehr viele Artworks und Concept Arts. Die Beta-Versionen und die Story waren viel düsterer. Das hätte meiner Meinung nach Half Life² wirklich gut getan. Dafür war das Zusammenspiel von Half Life und Portal widerum großartig. :daumen:

Und mit dem Release von Alyx hat Valve gezeigt, das Half Life nicht tot ist. Und wer weiß, vielleicht inspiriert das auch Epic zu einem neuen Unreal. Auch wenn die "3" eine Zahl ist, vor der scheinbar sowohl Valve als auch Epic Angst haben. :D
 
Stellt sich die Frage: Welcher Ego-Shooter hätte denn so einen Award überhaupt verdient?
SHOGO: Mobile Armor Division war storymäßig sehr viel komplexer als Unreal oder Half-Life und hatte sogar verschiedene Enden, ist aber zwischen diesen beiden Spielen erschienen und natürlich komplett untergegangen.^^
Aber für 1998 war es gut. Auch die Story von Unreal war kein Meisterwerk, rückwirkend betrachtet.
Ich fand die Grundidee "Gefanger strandet auf Alien-Planeten, dessen Volk von einer fremden Alien-Rasse unterdrückt wird" sehr viel origineller als, naja.... "Alien-Invasion":rollen:
Was Half-Life wirklich neu gemacht hat, war natürlich die Erzählweise.
1998 war halt einfach eine wilde Zeit für Games im allgemeinen. Unreal, Half Life, Siedler III, Forsaken, Thief: Dark Projekt, StarCraft, Metal Gear Solid, Anno 1602 uvm....
Oben genannter Monolith-Shooter trug bereits ebenfalls sehr viel zur erzählerischen Reifung der Ego-Shooter bei - bei besserer Story und originellerem Spielkonzept, wohlgemerkt. Aber das war halt kein Hype-Titel, nochdazu fiel der Release quasi parallel mit Half-Life zusammen, das war natürlich alles andere als günstig.

Mein Problem mit Half-Life 1 (und teils auch 2) ist, dass viele inhaltliche, wie technische Meilensteine im Genre immer diesem Spiel zugerechnet werden. Dabei gab es schon vorher Games, die zumindest Teilaspekte vorweggenommen haben, wie z.B. die nahtlosen Levelübergänge oder das Antiheld-Thema. Auch, wie die Reihe Ego-Shooter nun tatsächlich beeinfluss hat, lässt sich diskutieren. Schaut man sich an, wie Shooter damals wie heute überwiegend funktionieren - da kommt es mir vor, als wären da eher Spiele wie GoldenEye 007, Halo oder MoH: Allied Assault die Blaupause gewesen. Nicht, dass ich das jetzt gut finden würde...
Auch wenn die "3" eine Zahl ist, vor der scheinbar sowohl Valve als auch Epic Angst haben. :D
Also Epic weniger, die haben damals immerin UT2007 in UT3 umbenannt.:ugly::stupid:
Ein drittes Unreal wird sowieso nie kommen, die Marke ist tot und das nicht nur wegen dem mehr oder weniger gefloppten zweiten Teil.^^
 
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Stellt sich die Frage: Welcher Ego-Shooter hätte denn so einen Award überhaupt verdient?
Geht schon etwas OT, ich gehe deshalb nur kurz auf deinen Post ein. Stimme dem zu, was du sagst. Egoshooter mit einer guten Geschichte und richtigen Charakteren sind rar gesäht. Spontan fallen mir nur die Wolfensteins von Machine Games oder Metro Exodus. Da gibt es Charaktere, in die man sich hineinversetzen kann, die greifbar sind. HL1 bietet das meiner Anischt nach nicht, wenn man an Gordon Freeman denkt, denkt man zuerst an eine Brechstange.
Besonders das von der genannte Metal Gear verdeutlich gut, welche Lücke hinsicht der Geschichte im Vergleich zu zeitgenössichen (und auch aktuellen) Shootern klafft.
 
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