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Gutes / Bestes Backup-Programm?

Memphys

Software-Overclocker(in)
Hallo,

ich wollte mal fragen, welche Backup-Programme ihr so privat einsetzt bzw empfehlen könnt. Ich finde irgendwie keins, das so wirklich überzeugt. Acronis war früher sehr gut, muss aber laut verschiedenen Berichten in den letzten ~2 Jahren stark nachgelassen haben, insbesondere auch unter Windows 10, was ich einsetze.

Alles andere... weiß irgendwie nicht zu überzeugen.

Was ich suche ist eigentlich nur ein Programm, das mir ermöglicht sauber differentielle Backups durchzuführen (am besten inklusive Cycling (?), also bei Speichermangel das älteste Differentielle rausschmeißen) und mich ggf ein wenig in den Hintern tritt, selbiges auch mal durchzuführen... die einzige Freeware, die ich gefunden habe, die überhaupt differentielle BackUps kann ist Aomei Backup und das ist ziemlich stumpf. Backup alle 30 Tage? Wenn die Backup-Festplatte nicht angeschlossen ist wird kommentarlos nix gemacht. Cycling ist eine Funktion der "Pro"-Version und ehrlich gesagt finde ich das Programm nicht so gut, dass ich Geld für die Pro ausgeben würde.

Vielen Dank im Vorraus :)
 

fotoman

Volt-Modder(in)
Ich selber nutzt für Images Macrium Reflect Free
Macrium Reflect Free

Und für Filebackups ein einfaches Robocopy-Script (plus Zippen des Ergebnisordners). Das läuft jede Nacht beim Shutdown des PCs. Mit der Läsung bin ich vollkommen unabhängig von irgendeiner Software, die (insb. bei inkrementllen oder differentiellen Backups) wieder ihr eigenes Format nutzt. Damit sind die Daten nur mit viel Aufwand oder mit dem Backup-Programm wieder lesbar.

Veeam
Kostenlose Laptop backup & PC datensicherung Losung – Veeam Endpoint Backup
werde ich demnächst mal testen. Wenn es das kann, was ich möchte und was mir an Macrium (und früher auch an Acroins) fehlt, dann steige ich um. Das hat aber nichts mit Deinen Anforderungen zu tun, ich möchte ein HDD-Image erstellen und dabei Verzeichnisse oder Dateien ausschließen, die ich selber definieren kann.

Eine Alternative für Dateien wäre vieleicht noch
FreeFileSync - Free Backup and File Synchronization Software
wozu es hier im Forum auch irgendwo einen Thread gibt.

und mich ggf ein wenig in den Hintern tritt, selbiges auch mal durchzuführen...
Eine Sicherungssoftware, für die ich irgendwas tun muss, ist nichts für mein tägliches Backup. Daher kopiere ich mit robocopy meine wichtigen Daten auch nur auf ein anderes physikalisches Laufwerk. Hier will ich einzig den HW-Ausfall absichern, der Rest interessiert mich nicht. Dieses Backup (bzw. das ZIP davon) wird mind. einmal monatlich manuell aufs NAS kopiert. Bei den 12 GB an sicherungswerten (und veränderlichen) Daten dauert es schon sehr lange, bis die interne Platte mal überlaufen könnte.
 
TE
Memphys

Memphys

Software-Overclocker(in)
Ich selber nutzt für Images Macrium Reflect Free
Macrium Reflect Free

Und für Filebackups ein einfaches Robocopy-Script (plus Zippen des Ergebnisordners). Das läuft jede Nacht beim Shutdown des PCs. Mit der Läsung bin ich vollkommen unabhängig von irgendeiner Software, die (insb. bei inkrementllen oder differentiellen Backups) wieder ihr eigenes Format nutzt. Damit sind die Daten nur mit viel Aufwand oder mit dem Backup-Programm wieder lesbar.

Veeam
Kostenlose Laptop backup & PC datensicherung Losung – Veeam Endpoint Backup
werde ich demnächst mal testen. Wenn es das kann, was ich möchte und was mir an Macrium (und früher auch an Acroins) fehlt, dann steige ich um. Das hat aber nichts mit Deinen Anforderungen zu tun, ich möchte ein HDD-Image erstellen und dabei Verzeichnisse oder Dateien ausschließen, die ich selber definieren kann.

Eine Alternative für Dateien wäre vieleicht noch
FreeFileSync - Free Backup and File Synchronization Software
wozu es hier im Forum auch irgendwo einen Thread gibt.

Eine Sicherungssoftware, für die ich irgendwas tun muss, ist nichts für mein tägliches Backup. Daher kopiere ich mit robocopy meine wichtigen Daten auch nur auf ein anderes physikalisches Laufwerk. Hier will ich einzig den HW-Ausfall absichern, der Rest interessiert mich nicht. Dieses Backup (bzw. das ZIP davon) wird mind. einmal monatlich manuell aufs NAS kopiert. Bei den 12 GB an sicherungswerten (und veränderlichen) Daten dauert es schon sehr lange, bis die interne Platte mal überlaufen könnte.

Es geht mir hier eigentlich nur um irgendwas ernsthaftes... was mir spontan einfällt wären Blitzschlag oder ein Crypto-Trojaner ala Locky. Irgendwas, das eben theoretisch meinen NAS und meinen Rechner gleichzeitig lahmlegen kann. Für Festplattenausfälle usw. hab ich den NAS, da wird alles relevante drauf gesichert. Nur... wäre extrem blöd wenn alles im Ernstfall weg wäre, daher das Backup auf eine externe Festplatte, die nicht immer angeschlossen ist (genauer gesagt nur bei Backups) und sonst nur neben dem Rechner steht. Da ich mittlerweile bei ca. 3,5 TB an gesammelten Daten bin, sind FullBackups mittlerweile echt lästig, da das ganze so lange dauert. Daher der Wunsch nach differentiellen Backups... in so einem Ernstfall könnte ich halt damit leben ein bisschen länger zur Wiederherstellung zu brauchen.

Ich werde dein Programm aber auch auf jeden Fall mal ausprobieren - Cobian ist mir ein bisschen sehr langsam... das Backup meiner SSD (256GB) hat fast 3h gedauert. Außerdem scheint es seit ein paar Jahren nicht mehr entwickelt zu werden. Ansonsten aber ein gutes Tool, werde ich mir auf jeden Fall merken (und falls ich nichts finde, was mir noch besser gefällt auch nutzen)
 
Zuletzt bearbeitet:

fotoman

Volt-Modder(in)
Es geht mir hier eigentlich nur um irgendwas ernsthaftes...
Das einzig Ernsthafte, was meinen Daten in den gut 25 Jahren Spielen und Arbeiten mit PCs bisher mehrmals passiet ist, ist ein HW defekt. In den letzten Jahren vorzugsweise bei der System-SSD (Controllerausfall), früher aber auch bei einigen HDDs.

Von Brand und Hochwasser bin ich bisher genauso verschont worden wie von Einbrüchen (gegnen alles hilft auch ein weiteres, lokal gelagertes Backup nichts), und Überspannungsschäden hatte ich persönlich auch noch keine. Bei entsprechender Gefahreneinschätzung würde ich da alles (PC und NAS) an eine entsprechnd dimmensionierte USV hängen. Auch für TV und Netzwerk gibt es entsprechende Schutzmethoden.

Crypto-Trojaner -> Backup vom NAS aus durchführen und Windows nur lesenden Zugriff auf das NAS-Laufwerk geben. Was machst Du, wenn der Trojaner genau in dem Moment aktiv wird, wenn Du die USB-HDD anschaltest (weil genau dies das Event ist, das den Trojaner aktiviert)?

Nachdem der überwiegende Teil der Daten, die ich langzeitarchivieren möchte, aus nicht komprimierbaren Bildern und Videos besteht, findet das Backup dieser Dateien vom NAS aus auch mittels Robocopy (oder ähnlichen Tools, die alle nicht komprimieren) statt. Dort genügt mir aber ein Kopieren oder Versionierung und aus Erinnerung für die Durchführung ein Merker im Kalender.

Wer soll eigentlich beim automatischen Starten des Backups entscheiden, wie lange ein differentielles Backup erstellt wird und wann es die nächste Volsicherung gibt? Warum überhaupt differentiell und nicht inkrementell? Traust Du der Datenintegrität des Vollbackups mehr wie der von den differentiellen Backups.

Das spricht alles nicht gegen Dein Backup, ganz im Gegenteil.

Ich werde dein Programm aber auch auf jeden Fall mal ausprobieren - Cobian ist mir ein bisschen sehr langsam... das Backup meiner SSD (256GB) hat fast 3h gedauert.
Geht denn ein manuelles Kopieren bedeutend schneller? 250 GB an Daten würden bei 25 MB/s durchschnittlicher Schreibgeschwindigkeit schon 2 3/4 Stunden bedeuten. Wenn Cobian da also nicht überaus geschickt mit dem Lesen, Komprimieren und Schreiben der Daten ist, wäre das für mich selbst bei einer USB3-HDD ein durchaus brauchbarer Wert für das initiale Fullbackup.
 
TE
Memphys

Memphys

Software-Overclocker(in)
Das einzig Ernsthafte, was meinen Daten in den gut 25 Jahren Spielen und Arbeiten mit PCs bisher mehrmals passiet ist, ist ein HW defekt. In den letzten Jahren vorzugsweise bei der System-SSD (Controllerausfall), früher aber auch bei einigen HDDs.

Von Brand und Hochwasser bin ich bisher genauso verschont worden wie von Einbrüchen (gegnen alles hilft auch ein weiteres, lokal gelagertes Backup nichts), und Überspannungsschäden hatte ich persönlich auch noch keine. Bei entsprechender Gefahreneinschätzung würde ich da alles (PC und NAS) an eine entsprechnd dimmensionierte USV hängen. Auch für TV und Netzwerk gibt es entsprechende Schutzmethoden.

Crypto-Trojaner -> Backup vom NAS aus durchführen und Windows nur lesenden Zugriff auf das NAS-Laufwerk geben. Was machst Du, wenn der Trojaner genau in dem Moment aktiv wird, wenn Du die USB-HDD anschaltest (weil genau dies das Event ist, das den Trojaner aktiviert)?

Nachdem der überwiegende Teil der Daten, die ich langzeitarchivieren möchte, aus nicht komprimierbaren Bildern und Videos besteht, findet das Backup dieser Dateien vom NAS aus auch mittels Robocopy (oder ähnlichen Tools, die alle nicht komprimieren) statt. Dort genügt mir aber ein Kopieren oder Versionierung und aus Erinnerung für die Durchführung ein Merker im Kalender.

Wer soll eigentlich beim automatischen Starten des Backups entscheiden, wie lange ein differentielles Backup erstellt wird und wann es die nächste Volsicherung gibt? Warum überhaupt differentiell und nicht inkrementell? Traust Du der Datenintegrität des Vollbackups mehr wie der von den differentiellen Backups.

Das spricht alles nicht gegen Dein Backup, ganz im Gegenteil.

Geht denn ein manuelles Kopieren bedeutend schneller? 250 GB an Daten würden bei 25 MB/s durchschnittlicher Schreibgeschwindigkeit schon 2 3/4 Stunden bedeuten. Wenn Cobian da also nicht überaus geschickt mit dem Lesen, Komprimieren und Schreiben der Daten ist, wäre das für mich selbst bei einer USB3-HDD ein durchaus brauchbarer Wert für das initiale Fullbackup.

Mir ist bisher auch noch nix anderes als ein Hardwareausfall passiert (und selbst der in mittlerweile 10 Jahren nur einmal, weil die Platten immer eher zu klein wurden als kaputt gingen :D), aber es wäre halt schön ärgerlich, wenn es doch mal passiert.

Eine USV fällt leider aus, weil der NAS in einem anderen Raum steht und ich daher mindestens zwei bräuchte (dezentral), oder eben was an der Verkabelung ändern müsste (zentral), außerdem bräuchte ich dann schon eine Online-USV... Ist mir ehrlich gesagt einfach zu teuer. Lesender Zugriff auf dem NAS wäre eher meh, dadrauf liegen die Dateien alle unkomprimiert bzw. "offen" und sind im Netzwerk freigegeben, damit man sie z.B. über Fernseher ansehen kann und irgendwie muss ich meine Ordnerstruktur ja auch verwalten. Von daher bleibt bzw bliebe mir nur zu hoffen, dass sich der Cryptovirus irgendwo auf dem Weg von einem Netzwerk-PC zu den Dateien auf dem NAS an dem zugrundeliegenden Linux, oder dem Netzwerk, der Freigabe, dem RAID oder irgendwas anderem verschluckt.

Das mit dem Voll- oder Differentiell sollte man eben irgendwie einstellen können... Anzahl differentielller bevor neues Full erstellt wird, Größe der neuen differentiellen (z.B. wenn ein neues differentielles > 250 GB, erstelle ein neues Full). Da reicht mir eigentlich irgendeine Option, ich möchte nur nicht jede Woche ein Full machen müssen.

Zum Vergleich, Macrium hat irgendwas grob um ne Stunde gebraucht um die SSD zu sichern, mit gleichzeitiger Aktivität auf der Platte (Windows war noch dabei, das Test-Backup von Cobian zu löschen)
 
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