Greenpeace - Draufgänger

  • Ersteller Ersteller -ElCritico-
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Greenpeace ist doch schon lange drüber. Ein Wunder das noch niemand gestorben ist.
Wäre interessant geworden wenn die Scharfschützen den Typen über dem Stadion runter geholt hätten.
 
Aktionen laufen manchmal anders als geplant...und gehen schief. Auch die gut gemeinten.
Eine Gesellschaft braucht auch immer Menschen und Organisationen, die den Status Quo hinterfragen und sich und ihren Ansichten Gehör verschaffen, auch aktiv mit solchen Protestaktionen.
Wenn die schief laufen, wie hier offensichtlich geschehen, wird aus der eigentlichen Botschaft natürlich nichts mehr. Dann ist es nur noch blöd, für alle Beteiligten.
 
Die Aktion ist halt komplett in die Hose gegangen, Greenpeace hat sich dazu ja auch geäußert und sich entschuldigt.
Was strafrechtlich relevant und/oder ordnungswidrig war, wird ermittelt und zur Anzeige gebracht werden.
Da solche Sportgroßevents mit ihren fetten Sponsoren nicht unpolitisch sind, finde ich es jetzt nicht komplett falsch, wenn sie auch von anderen als Bühne für politische Statements benutzt werden.
Die Wahl der Aktionsform sollte aber nicht zu Verletzten führen. Insofern hat Greenpeace sich und ihrem Anliegen mehr Schaden als Nutzen zugefügt.
Ansonsten bin ich froh in einem Land zu leben, indem selbst solch verunglückte politische und ggf. rechtswidrige Aktionen nicht dazu führen, erschossen zu werden.
Edit:
Ich meine das nicht so. Ich meine die Reaktionen wären noch um einiges heftiger ausgefallen und es war nur Glück, dass es nicht soweit gekommen ist.
Danke für die Erläuterung. :-)
Hab das erst als "Gewaltfantasie" gelesen, was ja leider heutzutage nichts ungewöhnliches mehr ist, im Internet zu lesen. Also nichts für ungut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aktionen laufen manchmal anders als geplant...und gehen schief. Auch die gut gemeinten.
Eine Gesellschaft braucht auch immer Menschen und Organisationen, die den Status Quo hinterfragen und sich und ihren Ansichten Gehör verschaffen, auch aktiv mit solchen Protestaktionen.
Wenn die schief laufen, wie hier offensichtlich geschehen, wird aus der eigentlichen Botschaft natürlich nichts mehr. Dann ist es nur noch blöd, für alle Beteiligten.
Natürlich gehört zu einer offenen Gesellschaft auch Protest dazu. Aber die Art und Weise ist doch auch wichtig.

Greenpeace hat hier mehrere Linien aber überschritten, denn es gab ein klares Flugverbot über dem Stadion - ja aus Terrorschutzgründen. Das entsprechend dann auch Scharfschützen positioniert sind sollte dann auch klar sein.
Ich bin mir sicher, dass Greenpeace das wusste. Ich würde behaupten, dass man hier den Aktivisten bewusst und kalkuliert in Gefahr gebracht hat (das man einen Schirm mit Greenpeace wahrscheinlich nicht abschießt hat sich ja gezeigt).

Das dabei nun weitere Menschen verletzt wurden ist aber tragisch. Von daher ist die Frage nach der Gemeinnützigkeit von Greenpeace ketzerisch zu stellen nun auch richtig. Nicht das man diese wirklich entzieht, aber Greenpeace die rote Linie deutlich aufzeigt und warnt.

Protest soll und muss gerechtfertigt sein - aber ohne das Menschen gefährdet werden. Greenpeace hat mit dieser Aktion sich aber der Fahrlässigkeit aus meiner Perspektive schuldig gemacht.
 
Eine Flitzeraktion hätte es auch getan, also ohne Strafe wird er nicht davon kommen.
 
(das man einen Schirm mit Greenpeace wahrscheinlich nicht abschießt hat sich ja gezeigt).
Da wäre ich vorsichtig. Es war klar ein Flugverbot ausgesprochen. Es war bekannt dass Scharfschützen positioniert sind. Klar ist auch, dsss ein echter Terrorist durchaus auf die Idee kommen könnte sich als Aktivist zu "verkleiden". Dass der Typ nicht runtergeballert wurde ist keinesfalls selbstverständlich gewesen sondern eine gute Entscheidung eines Verantwortlichen oder des Schützen. Es hätte auch anders ausgehen können. Übrigens auch so, dass es ein echter Terrorist mit Bombe hätte sein können - dann wäre das Entsetzen groß warum NICHT geschossen wurde.

Wegen den Deppen haben da ein paar Menschen verdammt schwere Entscheidungen treffen müssen.
 
Ich meine das nicht so. Ich meine die Reaktionen wären noch um einiges heftiger ausgefallen und es war nur Glück, dass es nicht soweit gekommen ist.
Die Aktion muss in irgendeiner Form angekündigt gewesen sein...es wäre sonst sehr traurig, wenn wir solche Pappnasencops hätten.
 
Die Aktion muss in irgendeiner Form angekündigt gewesen sein...es wäre sonst sehr traurig, wenn wir solche Pappnasencops hätten.
Man hätte schießen können, aber sei doch froh, dass man in Deutschland nicht so schnell schießt...

Und das Flugzeug?
Die QRA für den südlichen Luftraum ist nicht so weit entfernt, aber so kleine Flugzeuge schnell genug zu entdecken seitens der DLF? Naja
 
Was ist denn das wieder für ein Titel... es war weder ein "Gleitschiermflieger", noch ein "Fallschirmspringer" und schon gar kein "Gleitschirmspringer" das gibts nämlich nicht.

Es war ein "Paramotor" Pilot.
Die Aktion an sich ist trotzdem unterste Schublade. Man kann von grossem Glück reden, dass dem Piloten nicht mehr zugestossen ist.

Und vorallem, diesmal wars ein plastik Ball... beim nächsten mal könnte es eine Bombe sein!

Die Aktion sollte aufs schärfste verurteilt werden!

Edit: Titel wurde angepasst, nun klingts vernünftig :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Es war einfach nur dumm, sehr schlecht überlegt und stümperhaft umgesetzt.
Wer so unüberlegt und gefährlich handelt muss halt damit rechnen dass sich ein Staatsanwalt brennend dafür interessiert. Und dann sollte dieser auch ausschöpfen was zur Verfügung steht.
Dummheit schützt nicht vor Konsequenzen.
 
Man hätte schießen können, aber sei doch froh, dass man in Deutschland nicht so schnell schießt...
Was wäre denn gewesen, WENN es ein Terrorist gewesen wäre?
Polizei auf der Pressekonferrenz: "Uns trifft keine schuld, sind zwar dutzende gestorben, aber auf seinem Gleitschirm stand Greenpeace".
Ich denke nicht, das sich jemand diesen Schuh anziehen will.
Da gab es definitiv vorab Information, es gab ja nicht mal Warnschüsse...
 
Nur mal so, ein Attentäter würde logischerweise nicht mit der Bombe abspringen.
Der Sinn von menschlichen Bomben ist ja, dass man die Bombe am seinen Körper versteckt.

Warum zum Teufel sollte man damit abspringen? Da kannst du gleich die Bombe ins Stadion werfen...
 
Ja, extrem dumm gelaufen aber auch von vornherein sehr unverantwortlich geplant.

Geil finde ich aber, dass Friedrich "der nicht ganz so Große wie er gerne wäre" Merz und sein Fanboyverein einfach mal pauschal und ohne inhaltlichen Zusammenhang die Gemeinnützigkeit von Greenpeace in Frage stellen. Nicht dass ich persönlich jetzt sonderlich an dem Verein hängen würde, aber da haben sie ja mal wieder ein tolles Instrument gefunden, um Kritiker ihrer Lobbyisten zu diskreditieren.
 
Aktionen laufen manchmal anders als geplant...und gehen schief. Auch die gut gemeinten.
Das war keine gut gemeinte Aktion, sondern eine gefährliche Straftat.
Hoffe der Pilot bekommt dafür ne fette Strafe aufgebrummt, ein Verfahren wegen Körperverletzung und seine Lizenz entzogen.

Wie kann man so ne gefährliche Schaiße kleinreden?

Zu doof an die Kameraseile zu denken, war der Kerl auch noch.
 
Ja, extrem dumm gelaufen aber auch von vornherein sehr unverantwortlich geplant.

Geil finde ich aber, dass Friedrich "der nicht ganz so Große wie er gerne wäre" Merz und sein Fanboyverein einfach mal pauschal und ohne inhaltlichen Zusammenhang die Gemeinnützigkeit von Greenpeace in Frage stellen. Nicht dass ich persönlich jetzt sonderlich an dem Verein hängen würde, aber da haben sie ja mal wieder ein tolles Instrument gefunden, um Kritiker ihrer Lobbyisten zu diskreditieren.
Nö, da spricht er genau die richtigen an. Idioten gibt ea wie Sand im Meer, einen zu etwas anzustiften ist nicht sonderlich schwer.
Greenpeace wusste von der Aktion, war an der Finanzierung und der Realisierung beteiligt, wusste, dass der Luftraum aus guten Grund gesperrt war und in Kauf genommen, dass ihr Draufgänger bei der Aktion von der Luft geholt werden konnte (gegebenfalls durch Scharfschützen).
Als Sahnehäubchen wurde Deutschland international als eine Bananenrepublik in Sachen Sicherheit präsentiert. Das schadet dem Ansehen des Landes ungemein. Ich kann mir vorstellen, dass Biden oder Putin extra ihre Leute einfliegen und zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen in Deutschtland treffen werden, da man sich auf die deutschen Sicherheitskräfte nicht verlassen kann. Der Typ hätte auch eine Bombe abwerfen können.

Eine Entschuldigung mit "Sorry, er sollte gar nicht ins Stadion" ( ebenfalls zweifelhaft, die Greenpeace-Aufschrift war oben richtig herum) reicht nicht aus. Die Gemeinnützigkeit der Organisation in Frage zu stellen, wäre das mindeste.
 
@-ElCritico- :

Die Aberkennung der Gemeinnützigkeit ist keine Universalstrafmaßnahme für Organisationen, die einem irgendwie unliebsam sind. Das wäre eine Vorgehensweise, wie sie in vergleichbarer Weise von manch anderem Staat praktiziert und gerade auch von deutscher Seite dann als "undemokratisch" und "autoritär" kritisiert wird. Meinetwegen soll Greenpeace halt ne Klage an den Hals kriegen für die zurecht kritikwürdige Aktion. Aber die nicht-inhaltlichen Begründungen bzw. einfach mal in den luftleeren Raum posaunten Forderungen, die da von Merz oder dem CSU-Typen kommen, halte ich für blanken Populismus. Nach dem Motto: "einfach mal raushauen, unsere Klientel freut es eh und vielleicht greifen wir ja noch ein paar mehr Sympathiepunkte von anderen ab, die die Ökospinner auch nicht mögen! Irgendwas bleibt schließlich immer kleben..."
 
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