Gratis-DLCs für Cyberpunk 2077: Nun erst "in den kommenden Monaten"

Wenigstens versuchen sie nicht, die Bugfixes als DLC zu tarnen. Mir fallen da ein paar Kandidaten ein, die das eiskalt so gebracht hätten ...
 
Wenigstens versuchen sie nicht, die Bugfixes als DLC zu tarnen. Mir fallen da ein paar Kandidaten ein, die das eiskalt so gebracht hätten ...
Du meinst so wie bei Sim City (Sim Village) 2013 von EA? Ab einer gewissen Größe des "Dorfs" immer eintretender völliger Verkehrskollaps, der sich nicht ohne den kostenpflichtigen Luftschiffe DLC beheben ließ?
 
Ich sach nur Sierras Outpost das war 1994 und war bis heute an Verlogenheit nicht zu toppen.

Wobei da waren nicht enthaltene Features noch auf der Rückseite der Verpackung gelistet und im Handbuch beschrieben, ok das toppt selbst Cyberpunk nicht.
 
Das die (facility) Manager bei CDPR nicht die hellsten Kerzen sind, haben sie ja bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt...der derbe Absturz der Aktie fällt seltsamerweise genau aufs Releasedatum, Zufälle gibts...
Du musst unseren Aktien-Experten hier einfach mal zuhören. Das ist völlig normal, wenn ein Kurs 14 Tage nach Release um 40% fällt, und hat überhaupt nichts mit dem desaströsen Launch zu tun.:lol:

Gut, man könnte fragen warum diese Glücksspiel-Gurus hier nicht einfach immer shorten, kurz bevor eine Firma ihr Flagship-Produkt veröffentlicht, warum sie nicht schon längst auf einer eigenen Südsee-Insel leben wenn sie im "Normalfall" so immer Gewinn machen, und warum sie solch geile Tipps hier dem Pöbel zur Verfügung stellen. Vielleicht damit wir alle reich werden und uns wieder Grakas kaufen können?
 
Ja was will ich auch einen neuen Haarschnitt oder Bart wenn das Spiel abstürzt oder sonstige Probleme hat. Viele solcher kostenloser DLCs die direkt nach Veröffentlich kommen sind einfach Material, das es nicht mehr in die Originalversion geschafft hatten und nicht "extras".
 
Du musst unseren Aktien-Experten hier einfach mal zuhören. Das ist völlig normal, wenn ein Kurs 14 Tage nach Release um 40% fällt, und hat überhaupt nichts mit dem desaströsen Launch zu tun.:lol:
Ja das ist "normal" am Aktienmarkt.
Der Aktienkurs von CDPR lag schon seit geraumer Zeit vor dem Release von Cyberpunk 2077 weit über dem Realwert des Unternehmens, die Aktie war also massiv überbewertet.
Der Kurs steigt solange wie es Personen gibt die kaufen, weil sie darauf spekulieren dass das Unternehmen diesen Preis durch sein(e) Produkt(e) wert ist und der Kurs weiter steigen wird, dazu braucht es oft nicht mal wirklich begründeten Anhalt, so ist Spekulation halt.
Wennn das Unternehmen dann nicht den Erwartungen standhalten kann fällt der Kurs in kürzester Zeit wieder auf ein realistischeres Niveau, weil viele verkaufen, die Ersten machen dabei meist dickes Plus, die letzten begrenzen oft nur noch ihren persönlichen Schaden.

Beispiele für sowas gab und gibt es am Aktienmarkt mehr als genug:



Wenn ein Hype um ein Produkt dem run nicht standhalten kann (wodurch der Kurs völlig über dem realen Wert des Unternehmens liegt) kommt es innerhalb kürzester Zeit zu massiven Kursverlusten.

Das bedeutet aber nicht immer zwingend dass das auslösende Produkt deswegen auch völlig schlecht gewesen sein muss (dann würde der Aktienkurs völlig crashen, gerade wenn man wie CDPR eigentlich nur 1-2 Standbeine hat), nur halt das der Spekulationswert deutlich über dem realen Marktwert des Produkts / Unternehmens lag.

So ist das halt wenn Anleger bei Aktien darauf spekulieren das der Wert immer noch weiter steigen wird und die Blase platzt, weil das Produkt die übersteigerten Erwartungen eines überhitzten Aktienkurses nicht bedienen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte mich eh gefragt, wie deppert man sein kann, bei einem Spiel das vor allem zunächst noch ganz dringend viel, viel "Patch Pflege" benötigt, schon so zeitnah DLCs veröffentlichen zu wollen.
Ein Level- und Questdesigner soll bitte nicht an Physik, Renderer und KI rumpfuschen. Es ist also nicht vollkommen undenkbar dass erstere sich mit dem Auffüllen der Welt beschäftigen während letzteres von den Leuten die was davon verstehen angegangen wird.
 
also mp und weitere, eventuell bezahl dlcs, 2022,... mal schauen welche relevanz das game in einem jahr noch hat.
ausser als benchmark zu dienen.
einige werden sich dann bestimmt noch an dem game bedienen, 10 euro grabbelkiste.
 
Ich hatte mich eh gefragt, wie deppert man sein kann, bei einem Spiel das vor allem zunächst noch ganz dringend viel, viel "Patch Pflege" benötigt, schon so zeitnah DLCs veröffentlichen zu wollen.
Auf der anderen Seite...wo ist das Problem, wenn sich z.B. Grafik- und Questdesigner schon mal hinsetzen und ihre Arbeit für den nächsten Content machen? Die sind ja nicht dafür zuständig, Bugs zu fixen.

Oder soll jetzt auch der Typ Bugs fixen, der eigentlich für den Soundtrack verantwortlich ist?
 
Auf der anderen Seite...wo ist das Problem, wenn sich z.B. Grafik- und Questdesigner schon mal hinsetzen und ihre Arbeit für den nächsten Content machen? Die sind ja nicht dafür zuständig, Bugs zu fixen.

Oder soll jetzt auch der Typ Bugs fixen, der eigentlich für den Soundtrack verantwortlich ist?
Soundtracks werden gerne an externe "Soundspezialisten“ vergeben. Ich würde aber auch mal einen Blick auf den Cyberpunk Soundtrack werfen. Ich denke dann wird deutlich, dass dieser nicht von der CDPR-Belegschaft eingesungen wurde :ugly:
Oder Sounds. Denkst du, die Angestellten von CDPR laufen mit einem Mikrofon rum und samplen Geräusche für ihr Spiel? Nein, dafür gibt es Firmen die sich auf Sounddesign spezialisiert haben und die benötigten Sound-Bibliotheken erstellen.
Auch bei der Grafik wird heutzutage vieles nicht mehr intern gemacht. Wer mal die Credits verschiedener Spiele anschaut weiß das. So wird z.B. Motion Capturing meistens an externe Grafikstudios vergeben, die darauf spezialisiert sind und das entsprechende (teure) technische Equipment haben. Es ist meistens günstiger sowas extern machen zu lassen, anstatt Leute einzustellen.
Ich bezweifle ernsthaft, dass ein Entwickler wie CDPR mit einer Personalstärke von "nur“ 1.100 Mitarbeitern (Ubisoft 18.000) und einem Output von gerade mal 3 AAA Games in den letzten 10 Jahren Studios für z.B. Audioproduktion oder Motion Capturing selber unterhält. Die werden sich, gerade für das Megaprojekt Cyberpunk verdammt viel externe Hilfe geholt haben.

Unabhängig davon: es sollten bei CDPR möglichst alle Ressourcen auf Bugfixing verwendet werden und nichts (oder möglichst wenig) für irgendwelche DLCs. Sollen Questdesigner o.Ä. halt schlimmstenfalls Däumchen drehen - alleine können Sie eh keinen DLC machen - damit die Programmierer sich allesamt ans Bugfixing halten.
Wobei natürlich die Leute, die nun gar keinen Plan von sowas haben, durchaus DLCs konzipieren können. Nur diese beim derzeitigen Zustand des Hauptspiels zu produzieren bzw. programmieren und auf eine zeitnahe Veröffentlichung zu drängen, wäre absolut sträflich...
Und genau das macht CDPR glücklicherweise nicht, heißt man priorisiert das Bugfixing. Von daher sind solche Einwände wie von dir eh hinfällig.
Ein Level- und Questdesigner soll bitte nicht an Physik, Renderer und KI rumpfuschen. Es ist also nicht vollkommen undenkbar dass erstere sich mit dem Auffüllen der Welt beschäftigen während letzteres von den Leuten die was davon verstehen angegangen wird.
Das was ich schrieb schließt diesen Einwand doch nicht aus!?
Fakt ist, dass die für Anfang 2021 geplanten DLCs verschoben wurden. Mit ziemlicher Sicherheit, um das Hauptspiel zu verbessern. Und das ist auch gut so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf der anderen Seite...wo ist das Problem, wenn sich z.B. Grafik- und Questdesigner schon mal hinsetzen und ihre Arbeit für den nächsten Content machen? Die sind ja nicht dafür zuständig, Bugs zu fixen.

Oder soll jetzt auch der Typ Bugs fixen, der eigentlich für den Soundtrack verantwortlich ist?
In einer ersten Überlegung mag das richtig klingen. Aber abgesehen davon, dass vieles extern gegeben wird an eine Firma die somit voll ausgelasstet sein kann, wird auch oft Belegschaft wieder abgebaut wenn die Arbeit getätigt ist.

Also ist es eher eine Frage der richtigen Resourcenverteilung (Zeit/Geld) in was man seine Mühen steckt.
Dass also die DLCs und Multiplayer später kommen sollen ist mal endlich eine richtige Entscheidung der Führung.
 
Das bedeutet aber nicht immer zwingend dass das auslösende Produkt deswegen auch völlig schlecht gewesen sein muss (dann würde der Aktienkurs völlig crashen), nur halt das der Spekulationswert deutlich über dem realen Marktwert des Unternehmens lag.
Ob und wann der Aktienwert über dem realen Wert liegt weißt du doch gar nicht. Du glaubst es zu wissen.. Du weißt nicht was die Zukunft bringt, und das hat auch viel mit der Bewertung zu tun. Was genau haben sie geplant? Wie sehen die ganzen Verträge aus? Da spielen so viele Sachen mit rein.. Es ist und bleibt Glücksspiel, solange man kein Insider ist.

Du sagst der Kurs geht runter wenn der Hype nicht liefert, und genau das ist passiert, weil CDPR den Launch vermasselt hat, und nix anderes sage ich. Der Hype hätte aber auch richtig liegen können. Und davon sind auch fast alle ausgegangen. Es wurde ja immerhin von CDPR eine Heerschar an Influencern Monate im Voraus losgehetzt um allen zu sagen das das Spiel dem Hype gerecht wird. Verkaufszahlen sind halt nicht alles.

Natürlich kann es sehr gut sein das es auch bei nem sauberen Launch runtergegangen wäre. Trotzdem gibt es eindeutig Gründe warum der Sturz so krass war: Bugs, Notbremse von Sony, Refunds, Kaufwarnungen, fehlende versprochene Features, Verschleierungsversuche (!) von CDPR ..

Was mich stört sind Leute die behaupten der Kurseinbruch sei normal und habe nichts (genau 0%) mit dem "desaströsen" Release (Bloomberg) zu tun. Das ist wirklich kompletter Blödsinn. Dabei bleibe ich.
 
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