Glasfaser-Ausbau: Trenching-Methode kann teuer werden

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Die Deutsche Telekom hat erklärt, dass es keine hohen Folgekosten durch das Trenching-Verlegeverfahren gibt, wenn die Vorarbeit ordentlich gemacht wurde.

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Warum in aller Welt muss in Deutschland alles immer so teuer werden?

(....spart euch die Antwort drauf, war rein verzweifelt gefragt, die Antwort kennen wir ja schließlich alle, oder? )
 
Warum in aller Welt muss in Deutschland alles immer so teuer werden?

(....spart euch die Antwort drauf, war rein verzweifelt gefragt, die Antwort kennen wir ja schließlich alle, oder? )
Weil wir ein Land sind wo Vorschriften mehr Wert als Nutzen haben.
Technisch gesehen sind wir weit hinter anderen Ländern.
So lange die Bürokratie herrscht, wird sich da nichts ändern.
 
Es ist klar, dass die Konkurrenz nicht begeistert ist, wenn die Telekom spart. Wenn man sie zwingt, es ebenfalls so zu machen, denn entledigt man sich indirekt der Telekom. Für den Glasfaserausbau bedeutet das nichts gutes.
 
Aus Tiefbau/Regress-Sicht ist es mir lieber wenn die Leitungen nicht zu tief liegen, das Aufgraben kann zeitweilen echt problematisch sein.
Ich musste schon einige male tiefer wie 1m gehen, damit mein Monteur noch in die Grube kann muss die dann wieder größer sein.
Es gibt Schäden die schlecht nachweisbar sind und jene die man eindeutig zuordnen kann. Wenn ich aufgraben lasse und da eine eine Spur von einem Baggerzahn sehe ist schon klar was passiert ist.

Tiefbau war schon immer nicht billig und wird es auch nie sein.
 
.... und wer haftet für die (Folge-)Schäden, die durch insuffiziente Infrastruktur entstehen?
Privatleute und einige Firmen die sich keine Infrastruktur legen lassen.
Ist und bleibt so bis sich was ändert und die Kunden anfangen gute Lösungen zu verlangen. Sie tun es aber nicht. Der Deutsche ist zwar Weltmeister im meckern und schimpfen, aber wenn es wirklich hart auf hart kommt sich für gute Produkte auf dem Markt einzusetzen - nope, gar nichts passiert da.

Das betrifft auch viele andere Sachen - vom Billigfleisch bis halt zum miesen Internet. Wer nicht will, der bekommt auch nichts.
 
Mich hat der Spaß in der Einfahrt ne Stange Geld gekostet.

Das T-Com Kabel lag ca. 35cm unter dem Pflaster und die gelbe Banderole zur Kennzeichnung
einen halben Meter daneben. Habe dann mit dem Bagger das Kabel vom Nachbarn erwischt.
Die haben dann einen Subunternehmer geschickt und ich war ~200€ ärmer, für 1x Kabel flicken...

Die sollen also die Füße still halten, heutzutage wird trotz 1000den von Vorschriften überall
nur noch das Nötigste zusammengepfuscht. Am Besten alles selber machen, die paar Firmen,
die heute noch ordentliche Arbeit abliefern kannst an einer Hand abzählen...
 
Dein Problem war dann aber eher, dass du keine Trassenauskunft vorweisen konntest. Das gilt als fahrlässig und Du damit automatisch als haftbar.
Kann man dann aber der Telekom nachweisen, dass sie abweichend vom Kabelplan verlegt hat, ist sie auch für die Behebung des Schadens verantwortlich.
 
Bei jedem anderen Tiefbauunternehmen nennt man so eine Arbeit *Pfusch am Bau*!

Laut Norm ist das halt zulässig. Die obersten 50cm sind freizuhalten von allem, Grundversorgungsleitungen (Gas und Wasser) sind bei -1,00m. Internet zählt zwar zur Grundversorgung, die Leitung fällt durch die alten Normen und Gesetzte aber noch immer unter Leitung der Bundespost wodurch die nur mindestens 50cm unter Oberkante Gelände liegen muss. Wenn man die Leitungen auch genau bei 50cm unter OK Gelände legt, dann ist das für die Telekom günstig und mit einem geringen Risiko verbunden, weil der Bereich wie gesagt freigehalten werden muss. Würde die Telekom die Leitung tiefer legen, bräuchte die auch eine Trassenauskunft und müsste um bestehende Leutungen drumherum arbeiten.

Andere Anbieter legen die Glasfaserleitung mit zu den Grundleitungen, warten mit dem Ausbau aber auch immer bis an den Leitungen mal was gemacht werden muss und Kommunen warten mit Arbeiten an Grundleitungen immer bis sie das mit noch anderen Dingen zusammenlegen können wie z.B. Erneuerung der Straßendecke.
 
Die Lösung ist doch ganz einfach!
Wir hängen sämtliche Leitungen an Masten in die Luft. Es entstehen dann so tolle Bilder wie z.b. in Japan oder den USA wo Kabelsalat allerorten hängt. ?
 
Die Lösung ist doch ganz einfach!
Wir hängen sämtliche Leitungen an Masten in die Luft. Es entstehen dann so tolle Bilder wie z.b. in Japan oder den USA wo Kabelsalat allerorten hängt. ?
Klar dann braucht nur der nächste Sturm zu kommen und ganze Landschaften sind abgeschnitten von jeglicher Kommunikation und Strom und man kann nur hoffen das man da nicht in einem Mobilfunkloch wohnt :D.

Bei neueren Städten in Planung sollte man direkt unterhalb des Bürgersteigs oder den Strassen einen begehbaren Schacht mit ein Planen, wo sämtliche Versorgungsleitungen liegen. Da müsste man nicht immer bei jeder kleinigkeit , Wartung, Austausch etc. die Strassendecke aufreißen oder den Bürgersteig ausbuddeln...

Das ist ja schon fast üblich, das beim Ausbuddeln ein Baggerfahrer wieder mal eine wichtige Versorgungsleitung, trifft,
hatte ich auch letztes, Baggerfahrer versehentich die Stromleitung beschädigt, im ganzen Viertel war den Strom weg.
 
Die Lösung ist doch ganz einfach!
Wir hängen sämtliche Leitungen an Masten in die Luft. Es entstehen dann so tolle Bilder wie z.b. in Japan oder den USA wo Kabelsalat allerorten hängt. ?
Es ist immer wieder faszinierend, wenn man Filme aus dem Führungsland der westlichen Welt sieht, und langsam schwenkt die Kamera auf eine Straße mit dem in der Ferne verschwindenden Auto der Helden.

Daneben stehen in ungeordneter Unordnung die Leitungsmasten kreuz und krumm.
Das bringt so eine schöne, ländliche Stimmung in den Film.


Und bei uns gibt es so wie so keine Hurricans.
Die heißen Wirbelstürme. ;)
 
Es ist immer wieder faszinierend, wenn man Filme aus dem Führungsland der westlichen Welt sieht, und langsam schwenkt die Kamera auf eine Straße mit dem in der Ferne verschwindenden Auto der Helden.

Daneben stehen in ungeordneter Unordnung die Leitungsmasten kreuz und krumm.
Das bringt so eine schöne, ländliche Stimmung in den Film.


Und bei uns gibt es so wie so keine Hurricans.
Die heißen Wirbelstürme. ;)

Der Deutsche Michel explodiert aber wenn er einen Mast sieht. Wenn da noch ganze 20 Kabel in alle Richtungen davon abgehen, explodiert der mehrfach! Und wenn noch ein Windrad irgendwo nicht weit ist, kannste gleich den Katastrophenalarm auslösen.

Ich finde das richtig hübsch, hat nicht viel mit "ländlich" zu tun, das ist einfach Zivilisation und ist in vielen Großstädten absolut normal - Seoul z.B. Es sieht einfach normal aus, das gehört genau so zum Stadtbild wie Radwege, Imbissbuden und auf den Radwegen parkende Autos und schimpfende Radfahrer :) Macht die Stadt lebendiger und nicht so künstlich aufgeräumt bis nix zu sehen ist. Hässliche Kästen der Telekom stören ja eingentlich auch keinen und jeder weiß - Internet ist heutzutage genau so wichtig wie Strom, also warum sich gegen Kabel wehren?
 
Ich finde das richtig hübsch, hat nicht viel mit "ländlich" zu tun, das ist einfach Zivilisation
Nö, das ist Steinzeittechnik.

Nicht mal in Ostdeutschland hingen früher so viele Kabel in der Luft.
Unser neu gebautes Haus hatte 1975 Erdkabel.

Und wenn dann mal ein kalter, nasser Winter mit richtig viel Eis auf der Leitung oder ein laues Lüftchen (Hurrican) kommt - ratsch ist die Kabelage im Einmer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Andere Anbieter legen die Glasfaserleitung mit zu den Grundleitungen, warten mit dem Ausbau aber auch immer bis an den Leitungen mal was gemacht werden muss und Kommunen warten mit Arbeiten an Grundleitungen immer bis sie das mit noch anderen Dingen zusammenlegen können wie z.B. Erneuerung der Straßendecke.

Mittlerweile setzen alle Anbieter beim Ausbau auch auf Trenching, mit Segen der Kommunen. Es geht eben nur noch darum, das möglichst viele Haushalte als "mit Glasfaser erschlossen" in der Statistik stehen.
 
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