Gibt es keinen Platz für Demokratie in dieser Welt?

Der einzige Unterschied ist der dass die Amerikaner eine Weltmacht von heute und nicht im Kolonialzeitalter sind. Man braucht nicht mehr die Grenzen zu verändern um zu bekommen was man will.
 
Hat wer behauptet, mal abgesehen davon, das dies auf die UDSSR dies genauso wenig waren und du hier damit nur
whataboutism betreibst?
Und was ändert die Kriege der UdSSR denn jetzt an denen der USA? Beide haben/hatten halt ordentlich Dreck am Stecken.
Der einzige Unterschied ist der dass die Amerikaner eine Weltmacht von heute und nicht im Kolonialzeitalter sind. Man braucht nicht mehr die Grenzen zu verändern um zu bekommen was man will.
Die probieren es durch wirtschaftliche Erpressung (Sanktionen).
 
Subventionen, nicht Sanktionen, und sie probieren es nicht nur sondern fahren diese Linie seit ca 70 Jahren. Europa macht doch das selbe, nur in kleinerem Maßstab.
 
Subventionen, nicht Sanktionen, und sie probieren es nicht nur sondern fahren diese Linie seit ca 70 Jahren. Europa macht doch das selbe, nur in kleinerem Maßstab.
Wenn du jetzt auch noch behauptest, dass die USA keine Sanktionen gegen Länder aussprechen, die sich nicht so verhalten, wie sie das wollen, solltest du mal den Alkoholkonsum reduzieren. Es wird langsam absurd. Europa macht gar nichts, wenn, dann macht die EU das.
 
Amerika drückt anderen Ländern nicht mit Gewalt den Willen auf sondern mit Deals. Gewalt ist auch ein Mittel aber es ist nicht die primäre Vorgehensweise. Erst wird Tee getrunken, gesprochen, und geguckt was getan werden kann und manchmal muss. Eine Moderne Weltmacht bedient sich zuerst seiner finanziellen Überlegenheit und erst wenn nötig der militärischen. Der Begriff Kriegstreiber trifft auf sie nicht mehr zu als auf andere bemessen an Möglichkeiten aber vorallem der Geschichte. Wer sind denn die Kriegstreiber der letzten sagen wir 500 Jahre ? Wir Europäer haben eine ganz lange Tradition in Sachen Kanonen sprechen lassen.
 
Amerika drückt anderen Ländern nicht mit Gewalt den Willen auf sondern mit Deals. Gewalt ist auch ein Mittel aber es ist nicht die primäre Vorgehensweise. Erst wird Tee getrunken, gesprochen, und geguckt was getan werden kann und manchmal muss. Eine Moderne Weltmacht bedient sich zuerst seiner finanziellen Überlegenheit und erst wenn nötig der militärischen.
Und da hast du selbst geschrieben, dass sie ihr Militär einsetzen, wenn ein anderer nicht von ihnen bereichert werden will. Staaten wie Russland oder Nordkorea sind davon bisher verschont geblieben, weil bisher wohl noch kein Interesse bestand, den Planeten zu sprengen.
Eine moderne Weltmacht will halt auch andere erpressen, wo es nur geht. Ist halt aber trotzdem Mist.
 
Amerika drückt anderen Ländern nicht mit Gewalt den Willen auf sondern mit Deals. Gewalt ist auch ein Mittel aber es ist nicht die primäre Vorgehensweise. Erst wird Tee getrunken, gesprochen, und geguckt was getan werden kann und manchmal muss. Eine Moderne Weltmacht bedient sich zuerst seiner finanziellen Überlegenheit und erst wenn nötig der militärischen. Der Begriff Kriegstreiber trifft auf sie nicht weniger zu als auf andere bemessen an der Geschichte. Vorallem wir Europäer haben da doch eine ganz lange Tradition im Sprechen lassen von Kanonen.
Somal sie von Geld meist mehr hat als von Kanonen, da die Leute so auch ehr bereit sind Produkte "Made in USA" zu kaufen und wenn es am Ende selbst nur solche sind, die dann peng peng machen, als wenn sie vorher von genau diesen, Bomben auf den Kopf geschmissen bekommen haben.
 
Und da hast du selbst geschrieben, dass sie ihr Militär einsetzen, wenn ein anderer nicht von ihnen bereichert werden will. Staaten wie Russland oder Nordkorea sind davon bisher verschont geblieben, weil bisher wohl noch kein Interesse bestand, den Planeten zu sprengen.
Eine moderne Weltmacht will halt auch andere erpressen, wo es nur geht. Ist halt aber trotzdem Mist.
Hier geht es aber nicht um Mist, sondern darum dass die USA meistens kein Militär braucht um seine Politik durchzuboxen. Die meisten Länder stellen sich freiwillig an die Seite Amerikas, oder neurerdings Chinas. Womit sich heutige Weltmächte von alten unterscheiden.
 
Hier geht es aber nicht um Mist, sondern darum dass die USA meistens kein Militär braucht um seine Politik durchzuboxen. Die meisten Länder stellen sich freiwillig an die Seite Amerikas, oder neurerdings Chinas. Womit sich heutige Weltmächte von alten unterscheiden.
Was nichts daran ändert, dass durch Erpressung versucht wird, das Verhalten anderer Länder zu verändern, auch wenn diese das überhaupt nicht wollen. Das große Problem ist, dass es derart mächtige Staaten gibt. Mit China gibt es da jetzt einen neuen Pol.
 
Was nichts daran ändert, dass durch Erpressung versucht wird, das Verhalten anderer Länder zu verändern, auch wenn diese das überhaupt nicht wollen. Das große Problem ist, dass es derart mächtige Staaten gibt. Mit China gibt es da jetzt einen neuen Pol.
China macht das komplett anders als Amerika, sie machen nur Deals ohne große Politik. Und die Amis machen das jetzt allmählich auch so, und fügen sich seinem Erzfeind, um nicht auf der Strecke zu bleiben, zB bei der jetztigen letzten großen Ausbeutung Afrikas, auch genannt African Company. Jetzt muss man ohne Subventionen spottbillig an Rohstoffe kommen, was ein Alptraum...
 
Die nutzen das aber auch, um andere abhängig zu machen, um diese wiederum später mal erpressen zu können.
Aber nicht mehr im selben Maßstab wie früher, auch mischen sie sich nicht in die Politik ein, wollen die garnicht. China will nichtmal eine Weltmacht sein, sondern ledeglich die totale Wirtschaftsmacht welche seine Region kontrolliert. Die Amis dagegen in armen Ländern mitunter so vor dass sie Regierungen installierten die treu waren um die Ausbeutung langfristig sicherzustellen. Das passierte mit Krediten und dem Untersagen des Handels mit genannten Rohstoffen auf dem Weltmarkt, durch indirekt so hohe subventionelle Auflagen dass es sich nicht lohnt. Siehe Südafrika, wieviel Gold aus ihrer Grube dürften sie auf der Welt verkaufen ? 1% ? Woooow...

Subventionen sind die Panzer Amerikas wenn man so will, gleichzeitig Grund unseres Wohlstandes auch hier in Deutschland (oder eher vorallem). Jetzt rüttelt China am Kartenhaus, und wir setzen das Pokerface auf lol
 
Bei der Kritik an Amerikas Politik wird es immer etwas schwierig weil man selbst zu den mitgrößten Nutznießern angehört. Die Staaten haben einen eheblichen Anteil an der Erfolgsstory Wirtschaftswachstum in West Europa, heute pfeilert fast die gesamte Power der EU auf den einstigen Previllegien der transatlantischen Freundschaft. Unsere Konzerne durften in arme Länder nur desswegen billige Rohstoffe abholen weil die Amis dort die Vorarbeit machten. An diesem Modell sind wir alle irgendwie schuld, von Staatscheffs bis hin zum Konsumenten. Amerika sind auch wir wenn man so will..
 
Unsere Konzerne durften in arme Länder nur desswegen billige Rohstoffe abholen weil die Amis dort die Vorarbeit machten. An diesem Modell sind wir alle irgendwie schuld, von Staatscheffs bis hin zum Konsumenten. Amerika sind auch wir wenn man so will..
Nö, nicht ganz.
Die "Vorarbeit" hat Europa im Grunde schon mit dem Kolonialismus gemacht.
Die USA haben dann nur "mehr oder weniger" dadrauf aufgebaut und die Europäer sich dem Modell angeschlossen, da es durchaus auch absolut im eigenen Interesse lag.

Man kann den USA ja gerne eine Menge vorwerfen, aber sie sind da am Ende halt nur in ein Vakuum gestoßen / haben aus ausgefüllt, was der europäische Kolonailismus hinterlassen hat, aber das große "evil Mastermind" zu sein, was alle erst zu Puppenspieler-Marionetten gemacht hat sind sie halt so gesehen nicht.

Sie hatten halt nur auch keine Skrupel davor, das gelegte Fundament, wie die Europäer auch, zu ihren Gunsten auszunutzen.
Hat die UDSSR aber durchaus nicht mal groß anders gemacht, nur hat diese natürlich wirtschaftlich bei weiten nicht, für entsprechend interessierte Länder, auf dem Papier gut aussehende "Deals" anbieten können, wie die USA und der Westen.

Das einzige womit der die UDSSR halt am Ende wirklich irgendwie mitbieten konnten waren halt die Waffen und nur in deutlich geringeren Maß "wirtschaftliche Hilfen", da war man halt bedeutend schwächer aufgestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann den USA ja gerne eine Menge vorwerfen, aber sie sind da am Ende halt nur in ein Vakuum gestoßen / haben aus ausgefüllt, was der europäische Kolonailismus hinterlassen hat, aber das große "evil Mastermind" zu sein, was alle erst zu Puppenspieler-Marionetten gemacht hat sind sie halt so gesehen nicht.
So einfach ist das nicht. Die USA übernahmen die Weltmeere nach dem 2.WK aus Not Englands heraus, welches vor dem Krieg die Weltmeere beherrschte. Churchill musste sich geschlagen geben indem er Platz machte für die neue Nachkriegsmacht USA, das war der Deal für den Kriegsbeitritt. Mit dem zweiten Weltkrieg endette auch die Zeit des Empires. Es ist im Prinzip Hitler und seinem zerstörten Europa zu verdanken dass die USA nach dem 2.WK zur Weltmacht aufstiegen. Zeitenwende eben.

Die USA haben lange darauf gewartet. In den zwanziger Jahren zB stimmten sie im US Kabinett darüber ab, ob es sich für sie als stärkste Industrienation lohnen würde die Massenproduktion auf Kriegschiffe umzustellen und England von den Weltmeeren zu jagen, ein ganz interessanter Fakt.
 
So einfach ist das nicht. Die USA übernahmen die Weltmeere nach dem 2.WK aus Not Englands heraus, welches vor dem Krieg die Weltmeere beherrschte. Churchill musste sich geschlagen geben indem er Platz machte für die neue Nachkriegsmacht USA, das war der Deal für den Kriegsbeitritt. Mit dem zweiten Weltkrieg endette auch die Zeit des Empires. Es ist im Prinzip Hitler und seinem zerstörten Europa zu verdanken dass die USA nach dem 2.WK zur Weltmacht aufstiegen. Zeitenwende eben.

Die USA haben lange darauf gewartet. In den zwanziger Jahren zB stimmten sie im US Kabinett darüber ab, ob es sich für sie als stärkste Industrienationen lohnen würde die MassenProduktion auf Kriegschiffe umzustellen und England von den Weltmeeren zu jagen, ein ganz interessanter Fakt.

Auch da, Europas Vormachtsstellung in der Welt war bereits durch den Ersten Weltkrieg auf dem Weg zum Abgesang und der Zweite Weltkrieg nur der letzte Sargnagel, der dieses sowieso schon klaprige Gerüst, eines europäischen (französischen und britischen) Vormachtsanspruches entgültig zu Fall brachte.

Da spielen die Überlegungen des US Kabinets in den 1920er Jahren eigentlich auch fast schon keine große Rolle mehr.

Denn auch ohne den im Grunde nur noch weiter beschleunigenden Umstand des Zweiten Weltkrieges, wäre es nur noch eine Frage der Zeit gewesen, bis die europäischen Mächte, allen vorran die Briten und Franzosen, ihren Anspruch auf eine europäische Vormachtsstellung nicht mehr hätten behaupten können und wenn es dann eben nicht die USA geworden wären, dann wäre es wohl vermutlich Japan geworden, die diese Rolle und die Vormachtsstellung auf See, von den Briten und Franzosen, hätten beansprucht, neben deren Rolle als asiatische Kolonialmacht. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück