Gesetz gegen Routerzwang abgesagt: Schlupfloch in der Transparenzverordnung

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Die Bundesnetzagentur hat den finalen Entwurf der Transparenzverordnung vorgelegt und aus diesem geht hervor, dass der Routerzwang doch bestehen bleibt. Ein Schlupfloch erlaubt den Anbietern auch weiterhin, den Kunden einen bestimmten Router aufzubrummen. Sie müssen darüber zuvor nur informieren.

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na da hat sich die Lobbyarbeit der Telekommunikationsanbieter zu mindestens teilweise gelohnt. Was für ein fader Beigeschmack für dieses Gesetz.
 
Es ist zwar in manchen Fällen so, das man nur von einem Provider versorgt werden kann, aber der Regelfall ist es ja das man Optionen hat. Dann muss man sich eben drum bemühen das man einen wählt bei dem man nicht an die Hardware gebunden ist.
 
Es ist zwar in manchen Fällen so, das man nur von einem Provider versorgt werden kann, aber der Regelfall ist es ja das man Optionen hat. Dann muss man sich eben drum bemühen das man einen wählt bei dem man nicht an die Hardware gebunden ist.

schön wärs... selbst wenn man explizit angibt, ein einfaches modem anstelle eines routers zu bekommen wird man in den normalen Vertrag geschoben, weil die wahl des Gerätes nicht bei einem selbst liegt (ist aber ne gute Grundlage für ne Kündigung)
 
Wieso wird das ganze nicht "einfach" auf einen Modemzwang reduziert, da kann man ja effektiv alles dahinter nutzen
Die Lösung fände ich auch am sinnvollsten - der Anbieter darf ein spezielles Modem stellen, dass mit seiner Technik harmoniert. Im Gegenzug muss dies so gestaltet sein, dass der Kunde dahinter einen beliebigen Router schalten kann, der dann den gewünschten Funktionsumfang (DECT-Telefone, Druckerserver, NAS-Funktionen, ...) bietet.
 
na da hat sich die Lobbyarbeit der Telekommunikationsanbieter zu mindestens teilweise gelohnt. Was für ein fader Beigeschmack für dieses Gesetz.
Tja, wir leben eben in keiner Demokratie (auch wenn die Regierung gerne den Anschein erweckt), sondern in einer Lobbykratie - und was die Firmen im Bund nicht durchbekommen, nimmt halt den Umweg über Brüssel...
 
Na damit öffnet man Tür und Tor der Zwangsverordnung auch noch in allen anderen Bereichen. Besonders wenn man das Gerümpel mieten muss stinkt es zum Himmel. Warum soll ich auf 24 Monate bezogen den Speedportkrüppel für 120 Taler nutzen wenn es für wenig Aufpreis richtige Hardware gibt die man nicht erst Hacken muss. Auch können die einem auch für später den Hahn abdrehen indem die Zugangsdaten einfach nicht mehr preisgegeben werden
 
Wer sagt das es nicht dazu kommen kann wenn die anderen solche Zwänge ausüben? Ich hatte mir erlaubt den Worst Case darzustellen
 
Man muss als Kunde nur den Anbieter wählen, der einem die Daten gibt. Wenn die anderen weniger Geld erhalten werden die nachziehen
 
Was bringt es einem Anbieter eigentlich Kunden an ein gerät zu binden?

Ich kenne noch die alten Speedports, die waren grauenhaft, wie das heute aussieht weiß ich nicht.

Bei meinem neuen Anbieter wird mir für VDSL 50000 nur ein Gerät "empfohlen", es ist jedoch mir überlassen, ob ich das einsetze oder nicht.
Da es sich dabei um eine aktuelle Fritzbox handelt sehe ich da aber kein Problem.
 
Was bringt es einem Anbieter eigentlich Kunden an ein gerät zu binden?

Ich kenne noch die alten Speedports, die waren grauenhaft, wie das heute aussieht weiß ich nicht.

Bei meinem neuen Anbieter wird mir für VDSL 50000 nur ein Gerät "empfohlen", es ist jedoch mir überlassen, ob ich das einsetze oder nicht.
Da es sich dabei um eine aktuelle Fritzbox handelt sehe ich da aber kein Problem.


Der Vorteil für die Provider bei Routerzwang liegt doch auf der Hand: Der Kunde bekommt ein Gerät, das komplett vorkonfiguriert ist. Damit wird ausgeschlossen, das der Support in Anspruch genommen wird, weil der Kunde es nicht schafft, die Zugangsdaten richtig einzugeben. Eingesparter Support = weniger Kosten.

Auch wenn die Provider ein Gerät eines namenhaften Herstellers aus Berlin als Zwangsrouter zum Anschluss bereitstellen, so heißt das noch lange nicht, das in diesen Geräten eine entsprechend angepasste Firmware Verwendung findet, die weit weniger Möglichkeiten bietet, als ein gleiches Gerät mit originaler Firmware. Gebrandete Fritzboxen kommen öfters vor.

Bei den Speedports hat sich im Prinzip nichts geändert. Der Benutzeroberfläche ist weiterhin äußerst bescheiden und die Geräte bieten bei weitem nicht die Möglichkeiten, die z.B. eine Fritzbox ermöglicht.
 
Der Vorteil für die Provider bei Routerzwang liegt doch auf der Hand: Der Kunde bekommt ein Gerät, das komplett vorkonfiguriert ist. Damit wird ausgeschlossen, das der Support in Anspruch genommen wird, weil der Kunde es nicht schafft, die Zugangsdaten richtig einzugeben. Eingesparter Support = weniger Kosten.

Auch wenn die Provider ein Gerät eines namenhaften Herstellers aus Berlin als Zwangsrouter zum Anschluss bereitstellen, so heißt das noch lange nicht, das in diesen Geräten eine entsprechend angepasste Firmware Verwendung findet, die weit weniger Möglichkeiten bietet, als ein gleiches Gerät mit originaler Firmware. Gebrandete Fritzboxen kommen öfters vor.

Bei den Speedports hat sich im Prinzip nichts geändert. Der Benutzeroberfläche ist weiterhin äußerst bescheiden und die Geräte bieten bei weitem nicht die Möglichkeiten, die z.B. eine Fritzbox ermöglicht.

Ehm man bekommt 2 Wochen vor der Routerlieferung bei den meisten einen zettel, da steht alles bis ins Detail drauf, wie man das Gerät anschließen soll und wo die Zugangsdaten einzugeben sind (so war das bei mir bei 1&1 und bei T-Online).

Wenn man dann noch zu blöd ist das gerät anzuschließen...dann sorry.


Mir will der Sinn hinter dem ganzen kram immer noch nicht einleuchten.
leute die damals zu dumm waren das Teil anzuschließen (trotz Anleitung), werden es auch nicht packen wenns vorkonfiguriert ist und lassen trotzdem nen techniker kommen oder rufen an.
 
Das Worst Case was einige hier befürchten wird es denke ich nicht geben. Es wird immer einen Anbieter geben der die Kunden abgrasen möchte, welche sich keinen Router vorschreiben lassen möchten. Ausserdem ist es doch Teil der Transparenzverordnung, dass man seine Zugangsdaten bekommt oder irre ich mich da???
Jedenfalls benutze ich meine Fritzbox jetzt schon fast 6 Jahre, erst bei Alice und jetzt bei der Telekom und das funktioniert prima! :)
Sind die Fritzboxen von 1&1 eigentlich stark abgespeckt?
 
Der Zwangsrouter ist für die doch das gefundene Fressen, alleine schon die Ersparnis bei der Manpower für den Support. Bisher hat man den Zwang ja noch nicht zum Glück
 
Der Zwangsrouter ist für die doch das gefundene Fressen, alleine schon die Ersparnis bei der Manpower für den Support. Bisher hat man den Zwang ja noch nicht zum Glück

Ersparnis haben die keine auch die Router müssen Support bekommen nur Zusatzeinnahmen durch die Miete aber ich würde so etwas nie bei mir zulassen denn wenn sich ein Unternehmen ständig auf meinen Router schalten kann und für die Sicherheit nur soviel ausgibt das Sie nebenbei noch ordentlich Profit machen, dann kann sich auch jeder 0815 Hacker auf mein Gerät hacken ich aber nicht mehr weil der Kunde dann ausgegrenzt wird. NIEMALS
 
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