Geschichte wiederholt sich?

Sollen nicht die meisten AfD Wähler aus der Mitte der Gesellschaft kommen?
Dann ist das Argument der "abgehängten armen Arbeitslosen" ja dabei hinfällig oder?

Und nein, ich habe auch kein Verständnis wieso man bei dieser Partei ein Kreuz macht.

Außerdem will die AfD doch immer Sozialleistungen kürzen. Also nichts was armen Menschen etwas bringen würde. Dann wählt man eher die Linken, Grünen oder die SPD.

Es waren aber viele Ostdeutsche, denen die Sensation des Jahrtausends gelungen ist, mit ihrem Verständnis von Demokratie eine gänzlich unblutige Revolution gegen ein totalitäres System zu zu gewinnen.
Immer noch Hut ab davor.

Ohne Gorbatschow wäre da nichts gelaufen.
 
Kein Ausbildungsgplatz, zu geringes Einkommen, keine Arbeit, geplatzte Träume, kleine Rente, weis der Teufel was.
Ich sage, kein einziger davon ist ein Grund, für die Masse!
Migranten und Asyl ist ein Grund, Globalisierung und die Westbindung ist ein anderer, Auch der Ukraine Krieg und die klare Haltung der Bundesregierung spielen mit rein. Und es gibt einen Haufen Leute, die sich dem Klimawandel verweigern, weil es von Ihnen verlangt sich und ihr "Leben" etwas zu ändern, das will man nicht!
 
Es waren aber viele Ostdeutsche, denen die Sensation des Jahrtausends gelungen ist, mit ihrem Verständnis von Demokratie eine gänzlich unblutige Revolution gegen ein totalitäres System zu zu gewinnen.
Immer noch Hut ab davor.
Allerdings muss man die Frage stellen mit welcher Motivation sich die Mehrheit "für Demokratie" ausgesprochen hat. Gefühlt(! Kennt jemand anständige Umfragen dazu?) war wohl oft nicht die Ein-Parteien-Diktatur Stein des Anstoßes sondern der wirtschaftliche Misserfolg dieser. Man hat sich den Reichtum des Westens gewünscht, nicht dessen Regierungsform.
Das Gegenbeispiel sieht man immer noch in China. Solang es steigenden Wohlstand gibt wird wenig gemurrt.
 
Sollen nicht die meisten AfD Wähler aus der Mitte der Gesellschaft kommen?
Dann ist das Argument der "abgehängten armen Arbeitslosen" ja dabei hinfällig oder?
Ja und nein.
Ich habe "da drüben" Verwandtschaft über sieben Ecken.
Gerade der ländliche Raum (ich spreche jetzt von der Gegend zw. Magdeburg und Leipzig) hat erhebliche Defizite in der Entwicklung wie auch in der politischen Wahrnehmung.
Jeder, der irgendwie vorankommen will muss praktisch zwangsweise weg.
Aber eben nicht jeder will weg.
Die Radikalisierung zieht sich durch alle gesellschaftlichen Schichten, sei es aus Solidaritätsgründen oder tatsächlichen existentiellen Ängsten.
Und nein, ich habe auch kein Verständnis wieso man bei dieser Partei ein Kreuz macht.
Verständnis gegen ein Kreuzchen ist was anderes als Verständnis für die lokalen Themen, die diese Menschen bewegt.
Willst du da alle weiter ignorieren und die als Dumpfbacken ansehen, bis es zu spät ist?

Ohne Gorbatschow wäre das nichts gelaufen.
Gorbi hat weit nach dem Beginn der Proteste irgendwann großwetterlagetechnisch grünes Licht gegeben.
An dem netten Tisch in Gorbis Garten als er mit Helmut in der Strickjacke saß.

Den Protest haben einzig und alleine die Menschen selbst gemacht.
Ich bin schon so alt, dass ich noch gut die ARD Nachrichten im Kopf habe, als alle jeden Augenblick das Auffahren vom Militär erwartet haben.
Geholfen hat jenen Tapferen in den ersten paar Wochen genau niemand - weder aus dem Westen noch der Gorbi.

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Ich sage, kein einziger davon ist ein Grund, für die Masse!
Migranten und Asyl ist ein Grund, Globalisierung und die Westbindung ist ein anderer, Auch der Ukraine Krieg und die klare Haltung der Bundesregierung spielen mit rein. Und es gibt einen Haufen Leute, die sich dem Klimawandel verweigern, weil es von Ihnen verlangt sich und ihr "Leben" etwas zu ändern, das will man nicht!
Diese, ebenso teilweise sehr kontroversen Themen wollte ich gar nicht ansprechen, sonst verlieren wir uns wieder in der z. B. Migrationpolitik.
Aber klar auch das spielt größere Rollen.
 
Da willst du auch nichts gegen die Regierung sagen.
China ist das Land mit dem am meisten vollstreckten Todesurteilen. Weit vor den USA.

Verständnis gegen ein Kreuzchen ist was anderes als Verständnis für die lokalen Themen, die diese Menschen bewegt.
Willst du da alle weiter ignorieren und die als Dumpfbacken ansehen, bis es zu spät ist?
Wie gesagt sind dann andere Parteien deutlich besser dafür geeignet. Die AfD kann ausser Parolen gar nichts. Und hat keinerlei realistische Vorschläge. Und für die Armen tut sie auch nichts, denn sie würde am liebsten Sozialleistungen kürzen.
Gorbi hat weit nach dem Beginn der Proteste irgendwann großwetterlagetechnisch grünes Licht gegeben.
An dem netten Tisch in Gorbis Garten als er mit Helmut in der Strickjacke saß.

Den Protest haben einzig und alleine die Menschen selbst gemacht.
Ich bin schon so alt, dass ich noch gut die ARD Nachrichten im Kopf habe, als alle jeden Augenblick das Auffahren vom Militär erwartet haben.
Geholfen hat jenen Tapferen in den ersten paar Wochen genau niemand - weder aus dem Westen noch der Gorbi.

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Wenn Gorbatschow dagegen gewesen wäre, dann wäre es nicht zu einer Wiedervereinigung gekommen.
 
Naja, ich denke schon das sie sich auch Freiheit gewünscht haben.
Ja klar haben sie das, aber viele haben nicht begriffen, das Freiheit eben keine Einbahnstraße ist, sondern auch Eingeninitiative und Eigenverantwortung beinhaltet!
Außerdem hast du ja schon in deinem Post 3041 darauf hingewiesen, das gründliche Studien ergeben haben, das die AfD in Masse nicht von "Abgehängten" gewählt wird.

Ich bin fesenfest davon überzeugt, das der Hauptgrund der AfD Wähler Migration und Asyl ist, neben den anderen Gründen die ich aufgezählt habe.
Die Partei unterstützt offen Putin und Russland und zieht somit dessen ganzen Fans an, das sagt eigentlich schon alles.
Diese Menschen sind gegen den Westen, sind gegen das was wir 75 JAhre mit der Westbindung aufgebaut haben und wollen das einreißen! Sie werben offen für einen EU Austritt Deutschlands, also genau das was DE wirtschaftlich erfolgreich macht und seine Basis darstellt
 
hat mir eine kurze Pause gegönnt - berechtigt, wie ich zähneknirschend in der Selbstreflektion zugeben muss.
Ich hätte ja die Opferkarte gespielt. :D
Natürlich geht es selbst Sozialhilfeempfängern in D. meist besser als dem überwiegen Teil der Menschheit in anderen Ländern und natürlich haben wir trotzdem in diesem sehr reichen Land z. B. Kinder-/und Altersarmut oder eine Schieflage bei der Bildung und auch sonst ist es nicht besonders Lustig in D. am unteren Level zu leben.
Aber du kannst das nicht mit Bangladesch oder so vergleichen.
Die Kinderarmut hat zugelegt. Die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander.
Leute, die wenig Geld haben, geht es meiner Meinung nach heute schlechter als noch vor 20 Jahren.
Und wenn die Afd die Flüchtlinge als schuldigen ausmacht und die Leute darauf abfahren, ist es wichtig, dass die Politik das besser kommuniziert. Das tut sie aber nicht und die Union übernimmt ja schon die Vokabeln der Afd.
Der Ursprung euere Diskussion ist ja, wie zum Teufel kommen diese Menschen auf die Idee, bei der AfD Kreuzchen zu setzen.
Weil es einfach ist. Niemand kommt auf die Idee, die Wahlliste durchzugucken, welcher Randpartei ich heute meine Stimme geben kann.
Und wer genau aus der Zivilgesellschaft zeigt Flagge und nimmt die Sorgen und Nöte genau jener ernst und beginnt einen Dialog?
Für jede noch so kleine Randgruppe/Minderheit wird großes Kino gemacht, Demos, Petitionen, gar Gesetze blabliblö.
Aber für einen ordentlichen Prozentsatz der (ost)deutschen Bevölkerung setzt sich genau keiner ein.
Die Westdeutschen sind aber genau so arme Schweine, trotzdem ist die Afd hier weit von 20% entfernt.

Sollen nicht die meisten AfD Wähler aus der Mitte der Gesellschaft kommen?
Der rechte Rand wurde ja schon immer bedient. Die Frage ist ja, wie viele Leute aus der Mitte sich mit den Rechten arrangieren können? Offenbar mehr als man denkt.
Außerdem will die AfD doch immer Sozialleistungen kürzen. Also nichts was armen Menschen etwas bringen würde. Dann wählt man eher die Linken, Grünen oder die SPD.
Ich hab mir mal die Mühe gemacht das Grundsatzprogramm der Afd zu lesen.
In weiten Teilen ist sie neoliberal. Der freie Markt wird es richten, alle Beschränkungen müssen entfernt werden.
Dass sie aus der Nato, der EU und dem Euro austreten wollen, ist klar.
Dazu wollen sie die Abtreibungsgesetze verschärfen und natürlich die Solar und vWindenmergie stoppen.
Gleichzeitig sollen Atomkraftwerke wieder in Betrieb gehen und an neuen Reaktortypen soll geforscht werden.
Natürlich lehnt die Afd jegliche klimapolitik ab, da es keinen Klimawandel gibt.
 
Der Hauptgrund ist eher die Unzufriedenheit mit unseren regierenden Parteien.
Da wird dann halt die Partei gewählt, die am stärksten dagegen mobil macht.
 
Diese, ebenso teilweise sehr kontroversen Themen wollte ich gar nicht ansprechen, sonst verlieren wir uns wieder in der z. B. Migrationpolitik.
Aber klar auch das spielt größere Rollen.
Es spielt die Hauptrollen, denn die AfD hat 0,0 Soziales in ihrem Wahlprogram, sondern ist neoliberal bis zum abwinken und stimmt auch so im Bundestag. Die AfD hat mit sozial Schwachen und Abgehängten so viel am Hut wie Carsten Maschmeyer!
 
Allerdings muss man die Frage stellen mit welcher Motivation sich die Mehrheit "für Demokratie" ausgesprochen hat. Gefühlt(! Kennt jemand anständige Umfragen dazu?) war wohl oft nicht die Ein-Parteien-Diktatur Stein des Anstoßes sondern der wirtschaftliche Misserfolg dieser. Man hat sich den Reichtum des Westens gewünscht, nicht dessen Regierungsform.
Das Gegenbeispiel sieht man immer noch in China. Solang es steigenden Wohlstand gibt wird wenig gemurrt.
Da bin ich voll bei Dir.
Gesehen werden nur die Vorzüge, die Nachteile treffen dann mitunter wie ein Hammer (staatliche Rundumbespaßung, so lange linientreu).
Und es wurde ja kurzzeitig tatsächlich andiskutiert, ob es nicht zwei Deutschlands mit unterschiedlichen Systemen geben sollte.

Ich kann da nur meine eigene Wahrnehmung kund tun, die ist wie immer subjektiv.
In meinem Alter (bald 59) ein Teil hat die Chance ergriffen, andere werden heute als ewig Gestrige bezeichnet und jammern in der Tat den Vorzügen der DDR immer noch nach.
Ob das dann nur Verklärung ist, oder tatsächlcih reales ist, bekomme ich nicht ganz auseinander.

Meine Beobachtung ist aber, dass vor Ort Gebliebene heute jüngere Leute sich sehr von diesem "Nostalgietrend" anstecken lassen.
Vorzüge wie z. B. Arbeitsplatzsicherheit, gute Gesundheitsversorgung, geringe Mieten, gute Ausbildung werden da oft genannt.
Inwiefern das dann tatsächlich real besser war = k. A.

Wie ganz oben schon geschrieben, ist dass gefühlt ein fast wirres Konglomerat an Gefühlen Ansichten, z. T. sogar Tatsachen.
Es spielt die Hauptrollen, denn die AfD hat 0,0 Soziales in ihrem Wahlprogram, sondern ist neoliberal bis zum abwinken und stimmt auch so im Bundestag. Die AfD hat mit sozial Schwachen und Abgehängten so viel am Hut wie Carsten Maschmeyer!
Vollkommen richtig.
Aber die Bauernfängerei funktioniert...

ach so:
PS
Ich hege starken Zweifel, dass mehr als 5-10% von ganz Deutschland im Detail sich die jeweiligen Wahlprogramme der Parteien mal auch nur anschauen.
Ich hätte ja die Opferkarte gespielt. :D
echt jetzt?
Aber du kannst das nicht mit Bangladesch oder so vergleichen.
Das kam ja eher vom @Don-71 , mache ich ja auch nicht.
Weil Armut immer realtiv zur Volkswirtschaft des jeweiligen Landes im Kontext steht.
Die Kinderarmut hat zugelegt. Die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander.
Leute, die wenig Geld haben, geht es meiner Meinung nach heute schlechter als noch vor 20 Jahren.
Nichts anderes geschrieben
Und wenn die Afd die Flüchtlinge als schuldigen ausmacht und die Leute darauf abfahren, ist es wichtig, dass die Politik das besser kommuniziert. Das tut sie aber nicht und die Union übernimmt ja schon die Vokabeln der Afd.
Die Problematik derzeit ist doch, dass nahezu alle Kommunen über eine Überbelastung jammmern und nach Abhilfe rufen (weniger Flüchtlinge/mehr Geld).
Die Afd kann diese doch große Schieflage europäische Migrationspolitik genüsslich ausweiden.
Nasch dem Motto:
Ganze Staaten (Ungarn/Polen) sind gegen Flüchtlinge, also kann doch die Eigenwahrnehmung nicht soo falsch sein
Weil es einfach ist. Niemand kommt auf die Idee, die Wahlliste durchzugucken, welcher Randpartei ich heute meine Stimme geben kann.
Ja, ich weiss, Piraten
Die Westdeutschen sind aber genau so arme Schweine, trotzdem ist die Afd hier weit von 20% entfernt.
Bei im Schnitt 15 % mit Ausnahme Bayern, weil da Aiwanger das Feld schon bespielt.
Besser?

Der rechte Rand wurde ja schon immer bedient. Die Frage ist ja, wie viele Leute aus der Mitte sich mit den Rechten arrangieren können? Offenbar mehr als man denkt.
Gut erkannt, mit dem letzten Satz.
Darum ja auch kaum Gegenmaßnahmen.
Behaupte mal, das zieht sich in einigen Kreisen bis ganz nach oben in die Spitzenpolitik.
Und nicht nur bei CDU/CSU oder Liberale
Ich hab mir mal die Mühe gemacht das Grundsatzprogramm der Afd zu lesen.
In weiten Teilen ist sie neoliberal. Der freie Markt wird es richten, alle Beschränkungen müssen entfernt werden.
Dass sie aus der Nato, der EU und dem Euro austreten wollen, ist klar.
Dazu wollen sie die Abtreibungsgesetze verschärfen und natürlich die Solar und vWindenmergie stoppen.
Gleichzeitig sollen Atomkraftwerke wieder in Betrieb gehen und an neuen Reaktortypen soll geforscht werden.
Natürlich lehnt die Afd jegliche klimapolitik ab, da es keinen Klimawandel gibt.
Yepp, kenne es auch.
Im Prinzip tatsächlich neoliberal bis konservativ, die braune Note steht eher zwischen den Zeilen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja klar haben sie das, aber viele haben nicht begriffen, das Freiheit eben keine Einbahnstraße ist, sondern auch Eingeninitiative und Eigenverantwortung beinhaltet!
Außerdem hast du ja schon in deinem Post 3041 darauf hingewiesen, das gründliche Studien ergeben haben, das die AfD in Masse nicht von "Abgehängten" gewählt wird.
Tut mir ja leid, aber auch nur weil du ein hitzköpfiger Ignorant bist!

Aus dem brandenburgischen Dorf, wo ich ursprünglich herkomme, wo zuletzt auch fast 40% AfD gewählt haben, kann ich sagen es sind nicht die Asylanten warum da Kreuze bei der AfD gemacht werden, sondern weil die Leute "die Fresse dick haben" und einfach aus trotz und mir inzwischen scheiß egal, ihr Kreuz bei der AfD machen.

"Die Fresse dick davon" seit der Bezirksreform aus einer Pleitekreisstadt vom Westzuwandererbürgermeister regiert zu werden.

"Die Fresse dick davon" das seit der Kreisreform, in den 1990ern, im Dorf nahezu gar nichts mehr gemacht wurde, aber fleißig die gezahlten Steuergelder in Prestigeprojekte und Schulden der Stadt versenkt werden, während es im Dorf seit gerade mal jetzt 3 Jahren endlich 50k Internet über Vectoring gibt (zuvor nur ISDN) und man sogar noch den neuen Straßenbelag selbst zuzahlen durfte.

"Die Fresse dick davon" das seit das alte (nicht mehr nutzbare) Gemeindehaus, an dem nicht einmal grundlegenste Reperaturen gemacht wurden, seit Jahren, keinen Ort für ihre regelmäßigen Rentnertreffen haben.

"Die Fresse dick davon" das der Gemeindesportplatz von der Kreisstadt als Bauland verkauft wurde, damit da Wohlstandsberliner ihr Einfamilienhaus hinpflanzen konnten, während die Dorfjugend jetzt keinen Fussballplatz mehr zum bolzen hat.

"Die Fresse dick davon" das die letzten 30 Jahren bald 50% der Jungen im Ort weggegangen sind (so wie ich auch) und ihre geerbten Grundstücke verkauft haben und werden, weil sie keine Perspektive haben, dort zu bleiben.
Dafür haben wir jetzt einen Haufen Wochenendberliner, die dort ihr Wochenendhaus haben und zwei davon so krasse Spinner, das die erstmal einen seit Jahren laufenden Rechtsstreit um 5m Grundstücksgrenze vom Zaun gebrochen haben, seit sie da da sind.

"Die Fresse dick davon" das es in Regionalpolitik seit 30 Jahren einen Scheiß interessiert was die Leute im Dorf nervt und stört, lieber vertröstet man, ignoriert und "lächelt weg"!

ect. ect. pp.

Aber stell dich ruhig weiter hin und erkläre alle Ostdeutschen zu dummen Ignoranten, ohne "Selbstinitative"...
 
Zuletzt bearbeitet:
"Die Fresse dick davon" das es in Regionalpolitik seit 30 Jahren einen Scheiß interessiert was die Leute im Dorf nervt und stört, lieber vertröstet man, ignoriert und "lächelt weg"!
Warum dann nicht selbst in die Regionalpolitik gehen oder zumindest andere Abgeordnete oder Bürgermeister als den "Westzuwandererbürgermeister" wählen?
 
Warum dann nicht selbst in die Regionalpolitik gehen

Das Problem ist die Kreisreform von 1990, bis dahin hatte unser Ort, wie auch viele andere kleine Dörfer, noch seinen eigenen Bürgermeister. Seitdem wurden die Gemeinden an Kreisstädte angegliedert und Landkreise zusammengelegt und werden von diesen "mitregiert".

Es gibt zwar noch einen ehrenamtlichen "Gemeinderat", aber der wird geflissentlich, aus der Kreisstadt, bzgl. seiner Anliegen, seit der Reform, ignoriert, da dessen Empfehlungen und Anliegen keine Verbindlichkeit besitzen.

oder zumindest andere Abgeordnete oder Bürgermeister als den "Westzuwandererbürgermeister" wählen?
Ist wie immer bei Wahlen, es wurde für andere gestimmt, aber etwa 80 Stimmberechtigte, in so einem großen Landkreis, sind halt nur ein Bruchteil der Wählerschaft, so das die Abwahl nicht klappt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der eine hat mit seinem Post einen Bezug zu den Lebensverhältnissen in DE zur Zeiten der Wirtschaftskrise 1929ff hergestellt, diese gibt es objektiv nicht.
Direkt ist die Situation zwar nicht vergleichbar, indirekt aber schon. In den letzten paar Jahren haben sich die Zustände an einigen Stellen verschlechtert, was die Leute halt spüren.
?!
Die Unzufriedenheit der Menschen ist an allen Ecken und Enden zu spüren, spiegelt sich direkt im Wahlverhalten nieder.
1% sehr zufrieden. :ugly:

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Du machst ähnliches in dem du allgemeine Probleme ansprichst, aber eben auch nicht benennen kannst, wo es denn nun besser läuft, ich kann aus dem Stehgreif 180 Staaten aufzählen wo es schlechter läuft.
Er hat ganz konkrete Sachargumente gebracht, während du mit Whataboutism und anderen Ländern reagiert hast. Im Jemen läuft es noch schlechter, aber was hat das mit der Problematik in Deutschland zu tun?
Die Methode man muss die Leute in Schutz nehmen die AfD und somit Nazi Gedankengut wählen, weil es wie immer Probleme gibt die man lösen muss, anstatt die Leute in die Eigenverantwortung zu nehmen.
Die AfD ist nicht in Regierungsverantwortung, die Menschen wählen die AfD um ihr Missfallen mit aktueller Tagespolitik auszudrücken, nicht weil sie unbedingt überzeugt sind die AfD löse ihre Probleme.
Insoweit wer Anti-demmokratisch und Nazi Gedankengut wählt, werde ich auch genau als das bezeichnen und auch die Leute die dafür Verständnis aufbringen!
Und der AfD noch mehr Stimmen bescheren. Chapeau!
Die Regierung muss gegensteuern, etwas tun. Sich gegenüber der AfD abzugrenzen und die Wähler als Nazis zu beleidigen wird nicht zum Erfolg führen.
Weil es diese Preissteigerungen überall auf den freien Märkten gibt, und nicht nur in DE, aber was rede ich hier eigentlich!
Die deutschen Energiepreise sind die höchsten in ganz Europa.
 
Die AfD ist nicht in Regierungsverantwortung, die Menschen wählen die AfD um ihr Missfallen mit aktueller Tagespolitik auszudrücken, nicht weil sie unbedingt überzeugt sind die AfD löse ihre Probleme.
Und das ist der Punkt wo ich @Don-71 in seinem Gepolter verstehen kann. Demokratie sollte bedeuten jemanden zu wählen der einen besseren Vorschlag macht wie die Tagespolitik laufen sollte, nicht jemanden der sagt "alles ist doof" ohne einen Gegenentwurf zu haben den man für sinnvoll erachtet bzw. überhaupt nach den Naturgesetzen möglich ist.
 
Und das ist der Punkt wo ich @Don-71 in seinem Gepolter verstehen kann. Demokratie sollte bedeuten jemanden zu wählen der einen besseren Vorschlag macht wie die Tagespolitik laufen sollte, nicht jemanden der sagt "alles ist doof" ohne einen Gegenentwurf zu haben den man für sinnvoll erachtet bzw. überhaupt nach den Naturgesetzen möglich ist.
Danke das du es auf den Punkt gebracht hast. Ich gehe sogar weiter, die AfD hat nicht nur keine alternativen Lösungsansätze, sondern hat die Destruktivität zum alleinigen Politansatz erhoben.
 
Und das ist der Punkt wo ich @Don-71 in seinem Gepolter verstehen kann. Demokratie sollte bedeuten jemanden zu wählen der einen besseren Vorschlag macht wie die Tagespolitik laufen sollte, nicht jemanden der sagt "alles ist doof" ohne einen Gegenentwurf zu haben den man für sinnvoll erachtet bzw. überhaupt nach den Naturgesetzen möglich ist.

Danke das du es auf den Punkt gebracht hast. Ich gehe sogar weiter, die AfD hat nicht nur keine alternativen Lösungsansätze, sondern hat die Destruktivität zum alleinigen Politansatz erhoben.
Hatte ich ja auch schon mehrfach geschrieben:

Die AfD ist keine Alternative und sie hat auch keine Alternativen.
 
Demokratie sollte bedeuten jemanden zu wählen der einen besseren Vorschlag macht wie die Tagespolitik laufen sollte,
Die AfD macht eine Reihe von Vorschlägen, die die Wähler offensichtlich gut finden.
Ich würde nicht per se alle AfD Vorschläge als Unsinn abtun. Es gibt in der AfD Programmatik schon auch soziale Themen, vor allem im Osten.
Screenshot 2023-06-29 181308.png

Man sollte diese Dinge schon ernst nehmen, bevor man sich in einem Szenario in den dreißiger Jahren wiederfindet.
 
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