Geschichte wiederholt sich?

Salve,

völlig passend zum Thema empfehle ich jedem das lesen dieses Artikels.

Es ist um es diplomatisch auszudrücken erschreckend was diese repräsentative Umfrage zu Tage fördert, mehr als erschreckend. Es gilt wirklich in Zukunft mehr als aufzuapassen und anscheinend haben mehr als 1/3 der Befragten, nichts aber auch gar nichts, aus der Zeit 1933-45 gelernt!
Es gibt hier wie du sagst eine Wiederholung: Die Leute sind vermehrt unzufrieden. Das war auch in den 20er- und 30er-Jahren der Fall. Radikalere Parteien sind dann von unzufriedenen Leuten gefragter, weil sie radikale Lösungen gegen die Probleme versprechen (dass diese oft Nachteile haben wird dann ausgeblendet).
Direkt ist die Situation zwar nicht vergleichbar, indirekt aber schon. In den letzten paar Jahren haben sich die Zustände an einigen Stellen verschlechtert, was die Leute halt spüren.
 
Dieser Post ist do hanebüchen das man gar nicht weiss, ob man lachen oder weinen soll.
Demokratisch, freiheitlich, sozial und vom wirtschaftlichen Wohlstand ist DE unter den Top 3-4 Ländern auf der Welt, hier geht es niemanden objektiv schlecht, man bildet sich das höchstens angefeuert von diesem braunen "Dreck" ein.
Mehr ist zu so etwas nicht zu sagen, außer mir bringt jemand Fakten und oder Zahlen, dass das Leben in DE im Vergleich zum Rest der Welt irgendwo messbar wirklich schlechter wäre!
 
Dieser Post ist do hanebüchen das man gar nicht weiss, ob man lachen oder weinen soll.
Demokratisch, freiheitlich, sozial und vom wirtschaftlichen Wohlstand ist DE unter den Top 3-4 Ländern auf der Welt, hier geht es niemanden objektiv schlecht, man bildet sich das höchstens angefeuert von diesem braunen "Dreck" ein.
Mehr ist zu so etwas nicht zu sagen, außer mir bringt jemand Fakten und oder Zahlen, dass das Leben in DE im Vergleich zum Rest der Welt irgendwo messbar wirklich schlechter wäre!
Nicht der Vergleich zum Rest der Welt ist relevant, sondern der Vergleich zu vorher.
Inflation ist z.B. sowas. Leute mit wenig Geld haben halt ein Problem damit, wenn sie für z.B. Strom oder Lebensmittel das Doppelte bezahlen müssen.
Das magst du vielleicht nicht einsehen oder für rechts halten, ist aber so.
Warum sowas eingebildet sein soll, musst du mir erklären. Vielleicht bist du da aber auch in einer Filterblase.
 
Weil es diese Preissteigerungen überall auf den freien Märkten gibt, und nicht nur in DE, aber was rede ich hier eigentlich!
 
Dieser Post ist do hanebüchen das man gar nicht weiss, ob man lachen oder weinen soll.
Demokratisch, freiheitlich, sozial und vom wirtschaftlichen Wohlstand ist DE unter den Top 3-4 Ländern auf der Welt, hier geht es niemanden objektiv schlecht, man bildet sich das höchstens angefeuert von diesem braunen "Dreck" ein.
Und wo setzt du "objektiv" an?

Beim Hungern?
Da haben wir ohne Frage natürlich keine Zustände wie im Sudan, oder auch anderswo auf der Welt, aber eine seit Jahren wachsende Zahl an Menschen, die auf Lebensmittelhilfe angewiesen sind, alleine bei der Tafel inzwischen auf über 2 Mio. Nutzer und da reden wir nur von Menschen die dann auch hingehen.

Dach über dem Kopf?
Auch da wächst die Zahl von Menschen ohne seit Jahren und haben wir inzwischen bereits rund 300.000 Menschen ohne Dach über dem Kopf.

Kinderarmut?
Inzwischen bei etwa 2,9 Mio. in Deutschland, oder rund jedes fünfte Kind.

Höhe des Einkommens?
Rund 14 Mio. Menschen in Deutschland, die inzwischen an der Armutsgrenze, von 1.145 Euro (Alleinstehende) monatlich leben.

Renter die mit 67 Jahren plus noch durch Arbeit aufstocken gehen müssen?
Über 1 Mio. Menschen in Deutschland.

ect. pp. usw. usf.

Du kannst am Ende alles mit noch größerer Armut anderswo auf der Welt relativieren, wenn du das möchtest, aber es steht außer Frage das Deutschland, trotz seines sehr hohen Wohlstands eine immer mehr und klar sichtbare Wohlstandsschieflage hat. Einem kleinen Teil hier geht es sehr bis extrem gut, aber immer mehr Menschen in Deutschland zusehens schlechter und rund 17,3 Millionen Menschen inzwischen schon grenzwertig bis schlecht, rund 1/5 der Bevölkerung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch tust du!
Der eine hat mit seinem Post einen Bezug zu den Lebensverhältnissen in DE zur Zeiten der Wirtschaftskrise 1929ff hergestellt, diese gibt es objektiv nicht. Du machst ähnliches in dem du allgemeine Probleme ansprichst, aber eben auch nicht benennen kannst, wo es denn nun besser läuft, ich kann aus dem Stehgreif 180 Staaten aufzählen wo es schlechter läuft.
DE ist und war nie eine Insel, und die Welt dreht sich nunmal jeden Tag weiter mit Veränderungen, man kann das nicht einfrieren.

Die Methode man muss die Leute in Schutz nehmen die AfD und somit Nazi Gedankengut wählen, weil es wie immer Probleme gibt die man lösen muss, anstatt die Leute in die Eigenverantwortung zu nehmen. Jeder ist nämlich für sein eigenes Wahlverhalten verantwortlich nicht andere. Insoweit wer Anti-demmokratisch und Nazi Gedankengut wählt, werde ich auch genau als das bezeichnen und auch die Leute die dafür Verständnis aufbringen!
 
Du machst ähnliches in dem du allgemeine Probleme ansprichst, aber eben auch nicht benennen kannst, wo es denn nun besser läuft, ich kann aus dem Stehgreif 180 Staaten aufzählen wo es schlechter läuft.
Du forderst etwas was nicht für weltweit einheitlich genormt existiert und somit nur sehr bedingt zwischen zwei Ländern, abseits von hungert, weil nicht mal einen Sack Reis pro Woche, kein Zugang zu sauberen Wasser, vergleichbar ist!

Ist natürlich auch eine Möglichkeit Probleme und Missstände klein und wegzureden.
Kenne ich so und ähnlich auch schon aus der DDR (schaut nach Polen, denen geht es schlechter als uns).
Und nur weil alle Schiffe absaufen und unseres (Deutschland) hier vielleicht 20min länger über Wasser bleibt heißt es nicht das die Zustände überall, nur weil "gleich", hier super und gut sind!

Da kannst du rumragen und geifern wie du lustig bist, du hast noch weniger "Argumente", für deine Behauptungen, als die die ich hier vorbringe. Am Ende aber relativierst du einfach nur alles und redest die Probleme klein, ohne irgendwas von deinem Gefassel überhaupt zu belegen, oder auch nur belegen zu können!
 
Zuletzt bearbeitet:
Kenne ich so und ähnlich auch schon aus der DDR (schaut nach Polen, denen geht es schlechter als uns).
Der Vergleich durfte ja bei dir nicht fehlen, das sagt alles!

Du forderst etwas was nicht für weltweit einheitlich genormt existiert und somit nur sehr bedingt zwischen zwei Ländern, abseits von hungert, weil nicht mal einen Sack Reis pro Woche, kein Zugang zu sauberen Wasser, vergleichbar ist!
Doch gibt es, sogar offiziell von der Uno, so viel zu deinem Wissen!
Der HDI stellt einen Wohlstandsindikator für Staaten dar. Mit dem Index wollte die Uno eigentlich die Verbesserung der Lebensqualität weltweit anstoßen.

Darüber hinaus gibt es so etwas wie Arbeitslosenquote im Moment 5,5%, desweiteren gibt es einen Index für offene Stellen ca 2 Millionen im Moment bei 2,5 Millionen Arbeitslosen. Es gibt einen durchnschnitts median Einkommen in DE 44000€ Brutto und es gibt ein ganzen Haufen weiterer Zahlen die man vergleichen und anfügen kann, ganz objekttiv, ohne auf Gefühlswelten und Subjektivität rücksicht nehmen zu müssen.
 
Wieder da :D
Die gute @chill_eule hat mir eine kurze Pause gegönnt - berechtigt, wie ich zähneknirschend in der Selbstreflektion zugeben muss.

@Don-71 + @Nightslaver :
Eure Diskussion kann nur zum Disput führen, weil ihr beide recht habt.
Natürlich geht es selbst Sozialhilfeempfängern in D. meist besser als dem überwiegen Teil der Menschheit in anderen Ländern und natürlich haben wir trotzdem in diesem sehr reichen Land z. B. Kinder-/und Altersarmut oder eine Schieflage bei der Bildung und auch sonst ist es nicht besonders Lustig in D. am unteren Level zu leben.

Der Ursprung euere Diskussion ist ja, wie zum Teufel kommen diese Menschen auf die Idee, bei der AfD Kreuzchen zu setzen.

Meiner Meinung ist dass ein Konglomerat aus gefühlter und tatsächlicher Perspektivlosigkeit wie wie auch das Gefühl (nicht zwangsweise Tatsache) überhaupt nicht mehr wahrgenommen zu werden.

Sie projektieren quasi ihre Hilflosigkeit in eine Erwartungshaltung an eine fiktive starken Führung, die alles besser machen wird und bei der sie Gehör finden (wobei bei kurzem Nachdenken klar ist, dass dies ebenso eine reine Illusion bleiben wird).
Und -batsch- haste AfD Wähler.
In meinen Augen eigentlich recht einfache Mechanismen.

Aber, wie wird darauf reagiert?

Parteien üben sich in Entsetzen, gegenseitigen Schuldzuweisungen blabliblö.
Und welcher Spitzenpolitiker genau lässt sich in den Hochburgen sehen, unterstützt lokale demokratische Kräfte usw.?
Genau - keiner....

Und wer genau aus der Zivilgesellschaft zeigt Flagge und nimmt die Sorgen und Nöte genau jener ernst und beginnt einen Dialog?
Für jede noch so kleine Randgruppe/Minderheit wird großes Kino gemacht, Demos, Petitionen, gar Gesetze blabliblö.
Aber für einen ordentlichen Prozentsatz der (ost)deutschen Bevölkerung setzt sich genau keiner ein.

So lange keiner auf die Leute zugeht und sie ernst nimmt - nicht im politischen Sinne, sondern als Menschen - so lange werden sie weiterhin Blödsinniges auf dem Wahlzettel ankreuzen.

Und nein, Verbote von solchen Parteien werden das Gefühl des "nicht wahr genommen werdens" eher noch verstärken und weiter zur Radikalisierung führen.

Dier Demokratie hat eine wesentliche Kernkompetenz:
Den parteiübergreifenden Dialog und den Konsens.
Merkwürdiger Weise schaffen wir das alle nicht, genau mit diesen Hilfsmitteln jene so Verächteten aus dem Fängen der Rechtsradikalen wieder herauszuholen.

Und je länger wir damit warten um so größer werden diese Kräfte, bis es irgendwann zu spät ist.
Oder glaubt tatsächlich einer, dass es "nur" 18% sind?
Wie viele sind noch in der Deckung (Nichtwähler, Falschaussagen bei Umfragen aus Scham usw.) bis die Kräfte erwachen?
Ich fürchte, das es bereits viel mehr sind, als uns allen lieb sein kann.
 
Und weil es Länder gibt die noch schlechter da stehen macht es das irgendwie besser?

Was ist das denn für ein Quatsch?
Oh ja! Es ist also Quatsch das DE eines der höchstentwickelten Länder dieser Welt ist, mit einem der höchsten Lebensstandards und sozialer Absicherung überhaupt?
Es geht uns also im Umkehrschluss hier in DE so schlecht neuerdings, das man AfD wählen muss, eine anti-demoktratische Partei, deren Vorstände gerichtlich ausgeurteilt als Rechtsextreme/Radikale bezeichnet werden dürfen.

Man kann über so viel Schwachsinn nur noch den Kopf schütteln.
Mal sehen was passiert, wenn diese verwöhnte Gesellschaft wirklich mal vor Problemen steht!
 
Es geht uns also im Umkehrschluss hier in DE so schlecht neuerdings, das man AfD wählen muss, eine anti-domktratische Partei, deren Vorstände gerichtlich ausgeurteilt als Rechtsextreme/Radikale bezeichnet werden dürfen.
:what:
Wer schreibt denn das?

Es geht darum dass die Menschen dort durchaus echte Probleme haben die man auch angehen muss und das wurde die letzten Jahrzehnte leider verschlafen. Das heißt natürlich nicht dass es OK ist zu versuchen die Demokratie zu untergraben, es ist aber auch kein Freifahrtschein die "blöde Ossis"-Keule zu schwingen.

Man muss endlich mal anfangen das Problem bei der Wurzel anzugehen...
 
Und wer genau aus der Zivilgesellschaft zeigt Flagge und nimmt die Sorgen und Nöte genau jener ernst und beginnt einen Dialog?
Sorry, ich streichel keinem AfD Wähler über den Kopf, und frage ihn, welche gebratene Taube denn recht ist, das er sich verstanden und beachtet fühlt, um wieder normaler Demokrat zu sein.
Die Leute sind für ihr Verhalten und somit auch ihr Wahlkreuz verantwortlich. Eigenverantwortung gibt es in diesem Land anscheinend nicht mehr!
 
Sorry, ich streichel keinem AfD Wähler über den Kopf, und frage ihn, welche gebratene Taube denn recht ist, das er sich verstanden und beachtet fühlt, um wieder normaler Demokrat zu sein.
Die Leute sind für ihr Verhalten und somit auch ihr Wahlkreuz verantwortlich. Eigenverantwortung gibt es in diesem Land anscheinend nicht mehr!
Sorry: Was aber eine eher überhebliche Perspektive ist.

Die Gründe, warum sie AfD wählen ist ja nicht ein Einziger, sondern mannigfaltig.
Kein Ausbildungsgplatz, zu geringes Einkommen, keine Arbeit, geplatzte Träume, kleine Rente, weis der Teufel was.

Meiner Meinung nach lohnt es sich, jedem Einzelnen die Hand zu reichen.

Jeder Einzelne, der durch Überzeugungsarbeit, aufzeigen von Lösungsansätzen usw. nicht mehr dort ein Kreuzchen hinmacht, ist ein Zugewinn für unsere Gesellschaft.

Die Perspektive, die sind alle doof, verstärkt ja gerade noch mal ihre Eigenwahrnehmung, nicht ernst genommen zu werden.
So wird die Anzahl jener eher mehr als weniger.
Dialogverweigerung ist m. M. nach der schlechteste Weg, eine Lösung zu finden.
 
Du findest also in Ostdeutschland läuft alles Tippi Toppi und die Menschen sind einfach nur zu dumm Politik zu verstehen?

Steile These.
Ich finde das viele Ostdeutsche nicht wirklich Demokratie und vor allen dingen Eigenverantwortung und Eigeninitiative verstehen.
Es gibt in diesem Land 2,5 Millionen Arbeitslose und 2 millionen offene Stellen, niemand kann mir erzählen das es für die Meisten davon ein Problem wäre Arbeit,zu finden, Geld damit verdienen und damit zumindestens mal einen Großteil ihrer Probleme zu lösen. Die Bundesrepublik war NIE als Staat angelegt, wo den Bürgern alles abgenommen wird.
 
Ich finde das viele Ostdeutsche nicht wirklich Demokratie und vor allen dingen Eigenverantwortung und Eigeninitiative verstehen.
Es waren aber viele Ostdeutsche, denen die Sensation des Jahrtausends gelungen ist, mit ihrem Verständnis von Demokratie eine gänzlich unblutige Revolution gegen ein totalitäres System zu zu gewinnen.
Immer noch Hut ab davor.
 
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