Wie wäre es denn mal damit:
"Täter unbekannter politischer Überzeugung malten gestern lustige bunte Hakenkreuze an die örtliche Niederlassung der Grünen und verabschiedeten sich freundlich mit zahlreichen Genesungswünschen. Aufgrund ihres Aussehens schienen diese auch angebracht, ihr offensichtliches Krebsleiden erfüllt uns mit tiefer Trauer."
Das ist ja für deine Verhältnisse schon fast kreativ, hinkt allerdings dennoch auf drei Beinen (den Dödel mitgezählt):
Bein 1: Bei politisch motivierten Taten wird die Nationalität und Ideologie des/der Täter, sobald bekannt, in jedem Fall genannt, da im Regelfall für solche Verbrechen relevant.
Bein 2: Bei den von dir beschriebenen Taten wird das nicht explizit getan, weil sich seltsamerweise jeder denken kann, welcher Nationalität die Täter im Regelfall sind, was ...
Bein 3: ... deren eigene Schuld ist. Die sollen doch gefälligst nicht nur in Darkrooms mit den anderen Hirnentkernten weltweit chatten, sondern auch mal ein paar von denen einladen. Dann könnte eventuell auch mal auch berichtet werden, dass beispielsweise us-amerikanische Neonazis einen jüdischen Friedhof geschändet hätten.
Übrigens wird auch nicht verschwiegen, wenn auf besagter Friedhof zur Abwechslung Jugendliche mit muslimischen Background randaliert haben.
Natürlich könnte man die Nationalität / Ideologie / Religion des/der Täter auch nennen, wenn sie nicht tatgegenständlich sind. Aber um dein Beispiel mal aufzugreifen: Ich finde nicht, dass es beispielsweise bei Eigentumsdelikten, Drogenmissbrauch, Verführung Minderjähriger, öffentlicher Unzucht mit Tieren etc. relevant sein könnte, wenn der Täter ein urdeutscher Neonazi (mit Ariernachweis!) und meinetwegen oberbayrisch-sächsischen Wurzeln wäre.
Wer hat denn hier was von Verboten gesabbelt??
Du gerade eben, ansonsten allerdings niemand.
Ich habe lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass dein Argument nicht geeignet ist, deinen Standpunkt zu belegen, weil da Zujubeln einer bestimmten Mannschaft zwar auch der politischen Identifikation dienen kann, aber nicht muss. Wenn ein in Bayern lebender Hamburger öffentlich seinem ehemaligen Heimatverein zujubelt, stellt das zwar seinen Selbsterhaltungstrieb, jedoch nicht zwingend seine Integration südlich des Weißwurstäquators in Frage.
Es gibt keinen Türken, der nicht Nationalist ist. Wenn du was anderes behauptest, beleidigst du die Türken sehr!
Damit könnte ich und müssten sie leben.
Zum Glück ist das ebenso Unsinn, als würde ich behaupten, jeder Deutsche / Finne / Taka-Tuka-Ländler müsse Nationalist sein. Das müssen nicht einmal Personen, die (auch) die türkische Staatsbürgerschaft haben - es sei denn, der Erdowahn hätte das heute früh eigenhändig in die türkische Verfassung reingekritzelt und mit 'nem Kaffeefleck besiegelt.