Geschichte wiederholt sich?

Das ist zwar naheliegend, aber nicht geklärt, wie aus deiner Quelle explizit hervor geht

Motiv weiter unklar

Die Hintergründe der Tat, das Motiv – alles noch unklar. Denn der mutmaßliche Täter schweigt. Bei seiner Festnahme habe der 29 Jahre alte Deutsche verwirrt gewirkt. Konkrete Anhaltspunkte zum Motiv des Mannes gibt es zunächst nicht.

Vielleicht solltest du noch die Feinheiten der deutschen Spreche lernen, wie: "Das könnte der nächste rechte Mord sein". So aber diskreditierst du dich einfach nur selber.
 
Ich würde da auch erst einmal abwarten. Aber wenn schon im Vorab erwähnt wird, der mutmaßliche Täter hätte verwirrt gewirkt, läuft das womöglich auf ein zweites Hanau in kleinerer Größenordnung hinaus: Mit einem rechtsextremen Motiv, dass die geistigen Brandstifter damit kleinreden, der Täter wäre geistig umnachtet gewesen.

Als ob das irgend etwas entschuldigen würde. Ein Großteil der Personen im Dunstkreis der deutschen Rechten wirkt auf mich geistig umnachtet und der Rest sind skrupellose Strippenzieher, die darauf spekulieren oder doch zumindest billigend in Kauf nehmen, dass irgend ein Hirni aus ihrer Entourage das ausführt, wozu der Rest (noch) zu feige ist.

Ich will nicht ausschließen, dass es womöglich keinen diesbezüglichen Hintergrund gibt, würde jedoch auf die geringe Chance, dass es sich tatsächlich um die Affekttat eines ideologisch gänzlich unbeeinflussten Geistesgestörten mit rein zufällig ausgewähltem Opfer handelt, kein Blatt Klopapier verwetten. Nicht einmal ein benutztes.
 

Die gleiche Sch*eiße wie bei den rechten Hetzern, noch gar kein Motiv des Täters bekannt und schon wird das narrative Feindbild als Fakt verkauft.
Sowas ist einfach nur armselig und zu diesem Zeitpunkt nur eine Flaschinformation!

Wenn man den Artikel nämlich auch mal unbefangen liest könnte es ebenso gut sein das es sich bei dem 29-jährigen Täter durchaus auch um eine wirklich psychisch erkrankte Person handeln könnte, die vielleicht auch zusätzlich noch einen persönlichen Disput mit dem Opfer hatte (schon vorher öfters im Hauseingang des Opfers gesehen, gezielt auf den Jungen losgegangen, danach nicht weiter auf andere losgegangen, konnte sogar von Passanten bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden).

Es bleibt also erstmal abzuwarten welches Motiv wirklich hinter der Tat steckt und ob ein rechtsextremes Motiv in dem Fall belastbar ist!
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Grund soll es sonst geben wenn ein Deutscher einen armen Flüchtlingsjungen zerstückelt?
 
Erstens hat er ihn nicht zerstückelt und zweitens weisst du nichts über die Umstände.
Aber wenn man halt nur ein Feindbild kennt, muss es das ja immer sein.
 
Welche Grund soll es sonst geben wenn ein Deutscher einen armen Flüchtlingsjungen zerstückelt?

Sorry, mit jemanden der wiederholt solch unterirdische Falschdarstellungen zum Besten gibt führe ich eine inhaltliche Disskusion zum Thema gar nicht erst weiter.
Schon der von dir selbst verlinkte Artikel widerlegt solch eine Darstellung des Geschehenen.

Am besten ist du klopfst bei der AfD an und lädst die rechten "Brüder / Schwestern" im rethorisch-propagandistischen Geiste schon mal auf ein Bier ein, da drückt man sicherlich auch ausnahmsweise ein Auge zu wenn es um Differenzen in Bezug auf Unterschiede zu deinen sonstigen linken Anschauungen geht...

Davon abgesehen verstößt das verbreiten solcher Falschinformationen, wie du es hier machst, gegen die Forenrichtlinien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Grund soll es sonst geben wenn ein Deutscher einen armen Flüchtlingsjungen zerstückelt?
Keine Sorgen, das wird wieder schön geredet. Die Zeugenaussagen zum unvermittelten Angriff sind relativ eindeutig, natürlich weiß man nicht, was Tage und Stunden vorher an anderem Orte passierte. Gäbe es darauf Hinweise, wären die veröffentlich worden. Nehmen wir also das Bekannte und schauen wir auf die Reaktionen der üblichen Verdächtigen, die relativieren, umdeuten etc.

Rassistische Motive stecken tief in unserer Gesellschaft. Das will nur keiner Wahrhaben. Und jedesmal, wenn es an irgend einer Stelle offen zum Tragen kommt, kommt sofort der Beißreflex des es gar nicht eindeutig ist. Für mich ist das immer auch der Selbstschutz, um sich einzureden, der eigene Rassismus wird niemals an die Oberfläche kommen. Ich z.B. bin tief im Inneren extrem fremdenfeindlich. Was ich nicht kenne, lehne ich ab. Das hat evolutionär durchaus Sinn, ist aber heute völlig überholt und kontraproduktiv. Gefühle sind aber schwer zu ändern.

Für mich ist schon der Katholik oder der Bayer etwas so Fremdes, dass ich unterbewußt Kontakt ablehne. Der Verstand hebelt das natürlich komplett aus, aber dazu muss der Verstand immer die Oberhand behalten. Ob ich das für mein ganzen Leben garantieren kann, weiß ich nicht. Aber ich versuche es zumindest. Denn diese tiefen Ängste sind natürlich in der Regel völliger Humbug, der Verstand weiß das. Und meine Konsequenz wäre maximal Ablehnung, niemals aber eine Straftat.

Noch einmal, was außer einem rassistischen Mord soll es sonst sein? Raubüberfall, Sexualdelikt, Lust auf schieres Töten (vermutlich ein Computerspieler, mal sehen, wann die Karte gezogen wird), Familienkonflikt? Für rein gar nichts gibt es Hinweise. Natürlich können und sollten wir mit Einschätzungen bis zum Urteil abwarten. Aber dann ist der Fall längst vergessen.

So bleibt es für mich ein kleiner Baustein in einer großen Reihe von Einzelfällen, deren Zahl zunimmt. Und das betrübt mich.

Sorry, mit jemanden der wiederholt solch unterirdische Falschdarstellungen zum Besten gibt
Bemerkst Du nicht, dass es eine stilistische Übertreibung im Wortlaut unserer rechtsextremen Partei ist? Das ist erkennbar. Ob es hilfreich ist, sei dahin gestellt, aber genau diese Übertreibung ist die Kritik an widerwärtigen AfD Politikern, bei denen solche Worte zum täglichen Repertoire gehören.

einen armen Flüchtlingsjungen
Da kommt dann wieder die Empathielosigkeit der Menschen zum Tragen. Wenn sich zwei typische betrunkene Deutsche Männer im Streit gegeneinander umbringen, dann ist das tragisch, aber so sind sie nun einmal, diese Testosteron durchfluteten Wesen. Wenn aber ein Kind das Opfer ist, ist das etwas anderes. Und in diesem Fall, ein Kind ohne Eltern, ein Flüchtling, ist der Schutzbedarf und die Empfindlichkeit besonders hoch. Solchen Menschen gibt man offene Arme, Liebe und Herzlichkeit, um die äußeren Umstände minimal zu kompensieren.

Das ist wie mit den Kindern, die im Elternhaus von wem auch immer jahrelang misshandelt wurden. Das wiegt viel schlimmer, als einmal draußen verprügelt zu werden
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Noch einmal, was außer einem rassistischen Mord soll es sonst sein?

Stimmt, die unter paranoider Schizophrenie leidende niederländische Mutter, die das gemeinsame Kind, das sie mit einem spanischen Lebensgefährten hatte, in einem Anfall tötet hat dies mit an 100% grenzender Sicherheit auch nur aus rassistischen Motiven gemacht (wegen dem südländischen Aussehn des Kindes), schon richtig. :P:ugly:

Rassismus ist ganz sicher die einzige Möglichkeit warum Menschen andere Menschen töten, der Afghane tötet den Deutschen nur weil er Terrorist / Taliban ist und der Deutsche den Iraker nur weil er rechtsextrem ist und der Italiener den US-Amerikaner nur weil er Mafiosi ist und der farbige US-Amerikanische Teenager den weißen US-Amerikaner nur weil er in einer Gang ist.

Ehrlich mein liebes Rotkaeppchen, noch plattere diskriminierende Kliesches als du kann man in dieser Ausführung von dir bald nicht mehr aus der Denkschublade zaubern...
Vor allen dann nicht wenn man im Vorfeld schon der Verschwörung hingibt das jedes etwaig andere Ergebnis nur Vertuschung der Ermittlungsbehörden sein kann und keiner individuellen Beurteilung bedarf, der 9/11 Regierungsjob lässt grüßen. :schief:

Bemerkst Du nicht, dass es eine stilistische Übertreibung im Wortlaut unserer rechtsextremen Partei ist? Das ist erkennbar.

Ist es das, oder möchtest du das nur gerne in deine Vorstellung der Auffassung des Geschriebenen reininterpretieren?
So oder so, sowas hat hier nichts verloren, ob es von rechts, oder links, oben, oder unten kommt!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn an spekuliert, bevor der Fall geklärt ist, sollte man sich nach dem richten, was bereits bekannt und gesichert ist und dann nach der Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Szenarios.

Auf der einen Seite gibt es bisher keine klaren Indikatoren für eine ideologisch motivierten Tat. Ja, das Opfer war ein Flüchtling, aber es war auch ein Junge, ein Radfahrer, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort und hatte sicherlich auch noch tausend weitere Merkmale außer demjenigen, ein Flüchtling zu sein. So lange die Person des Täters nicht näher beleuchtet wurde, kann alles davon (inkl. Mischungen) in Frage kommen.

ABER: Angesichts des aktuellen ideologischen Klimas in Deutschland und diverser Vorfälle ich jüngerer Zeit sehe ich eine hohe Chance, dass das Merkmal "Flüchtling" (bzw. "äußerlich erkennbarer Migrationshintergrund") eine Rolle spielt und wage die Prognose, dass es bald eher darum gehen wird, wie stark diese Rolle in Gewicht fiel.
Das ist, soweit Spekulationen gehen, realistisch. Zwischen "rechtsextremer Anschlag" und "zufällige Tat eines Verwirrten" gibt es unzählige Schritte, die eher dem einen oder eher dem anderen Pol zuneigen können.

So oder so braucht man mehr Informationen. Wenn man diese hat, kann man mit der abschließenden offiziellen / juristischen Bewertung der Tat immer noch persönlich nicht einverstanden sein. Aber diese Individualmeinung ist dann fundiert.
 
Es ist einfach Hass auf Männer seitens Frauen.
Blödsinn, die überwiegende Anzahl der Männer hat sich im Griff. Ich halte es nur für diskutabel, zu erwähnen, dass 95% der schweren Körperverletzungen durch Männer begangen werden. Das einzige, was Täter dieser Gruppe vereint, ist das Geschlecht. Ansonston sind es arme wie reiche, gebildete wie ungebildete, Deutsche wie Nichtdeutsche.

Aber ich weiß, der übliche "Der Flüchtling ist verantwortlich" Grölende will sich nicht mit der Realität auseinandersetzen. Männer haben ein Gewaltproblem: Punkt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sorry, mit jemanden der wiederholt solch unterirdische Falschdarstellungen zum Besten gibt führe ich eine inhaltliche Disskusion zum Thema gar nicht erst weiter.
Schon der von dir selbst verlinkte Artikel widerlegt solch eine Darstellung des Geschehenen.

Am besten ist du klopfst bei der AfD an und lädst die rechten "Brüder / Schwestern" im rethorisch-propagandistischen Geiste schon mal auf ein Bier ein, da drückt man sicherlich auch ausnahmsweise ein Auge zu wenn es um Differenzen in Bezug auf Unterschiede zu deinen sonstigen linken Anschauungen geht...

Davon abgesehen verstößt das verbreiten solcher Falschinformationen, wie du es hier machst, gegen die Forenrichtlinien.

Oh, sorry war bestimmt ein militanter Fahrradgegner, der hier ausrastete....
 
Männer haben ein Gewaltproblem: Punkt.

Das allerdings erst in zweiter Linie. In erster Linie haben (viele) Männer ein Kompensationsproblem, entstehend aus der Diskrepanz von evolutionärem Ballst und einer modernen Gesellschaft, in der dieser Ballast zunehmend überflüssiger wird, aber weiterhin mitgeschleppt wird. Das taugt selbstverständlich ebenso wenig als Vorwurf wie als Entschuldigung.

Im konkreten Fall ist es sogar irrelevant, weil ja nicht das grundsätzliche Gewaltpotential des Täters, sondern das konkrete Motiv von Interesse wäre.
 
Das allerdings erst in zweiter Linie.
Ich habe das Jahrzehnte mitbekommen. Wie lebte mein Bruder, wie seine Freunde. Da wurde Gewalt toleriert, gar angemaht "Der muss verprügelt werden", so ging das schon zu Schulzeiten. Lauter cholerische Männer, die sich gegeneinander aufstachelten, und ich, die ich versuchte zu beruhigen.

Warum lehren sie sich nicht gegenseitig Kompensationstechniken? Warum schmeißen sie nicht gemeinsam Steine an die Wand, gehen mit den Baseballschläger zum Schrottplatz und fragen nach einer alten Unfallkarossie, warum machen sie kein Holz mit dem Beil, was auch immer. Mann bekommt das kanalisiert, Mann muss es nur wollen. Wenn aber stattdessen rechtsradikale Hetzer die gesamte Aggressivität auf eine Gruppe lenkt, dann passiert, was wir erleben.

Wer muss daran arbeiten? Frauen? Kinder? Alte? Flüchtlinge? Oder doch M Ä N N E R? Und zwar jeder, der eine ganz aktiv an sich, der andere, und das ist die überwiegende Mehrheit, sollte mäßigend auf seine Freunde einwirken. Das hilft. Und diese verantwortung sehe ich in der Gruppe Männer. Und wenn das ein Höcke wieder aufwiegelt, dann ist es der Oberschurke, der Obergewalttätige, der Verführer, ...
 
Dafür haben Frauen andere Probleme die sie evolutionär mitschleppen, du hast nicht Unrecht, aber du bauscht das auf und machst dich lächerlich.
 
Wir haben einfach die Gesellschaft noch nicht genug emanzipiert und leben noch viel zu viele der toxischen Werte des Patriarchats.
 
Zurück