Geschichte wiederholt sich?

Weil ich davor Angst habe, dass die das ganz einfach ändern werden bzw. sich nicht dran halten werden. So wie das die Sozialisten in der DDR auch gemacht haben.

die DDR war auch kein Rechtsstaat. Deutschland ist aber einer. Wenn der Staat dir was wegnehmen will, kannst du vor Gericht gehen.
Und so einfach kann man das Grundgesetz eh nicht ändern.

Bei den Rechten (vermute ich zumindest), dass das vorerst nicht geschehen wird, vor allem da in der AfD noch ein Wirtschaftsflügel existiert.

Welcher Wirtschaftsflügel?
Die Weigel hat sich doch schon vor Höcke hingekniet, weil sie Angst hat, dass sie sonst genauso rausgemobbt wird wie Petry.
Höcke und Co. führen die Partei praktisch an. Der Gauland ist sein Sprachrohr und die anderen Typen im Vorstand nur Mitläufer.

Einfache Frage, was sah schlimmer aus:

Deutschland 1945 oder die DDR 1989.

Also, ich war 1988 in der DDR und das sah echt schlicht aus. :(
 
Dann eine rechte, denn die wird mir erstmal weniger Schaden zufügen als eine linke, die dann am liebsten alles enteignen will und noch mehr Staat fordert.

Der Standpunkt zu Enteignungen per se ist über alle Parteien hinweg dieselbe, nur die Gründe unterscheiden sich.

Die Roten würden zur Stärkung sozial Schwacher enteignen. Die Schwarzen für den Zugang zu Rohstoffen. Die Gelben für den Ausbau von Infrastruktur. Und die Braunblauen, wenn du die "falsche" politische Meinung, Ethnie oder Religion hast.

Um vor Enteignung komplett geschützt zu sein, muss man zwei wichtige Bedingungen erfüllen: Man muss zur Klientel der jeweils an der Macht befindlichen Partei gehören UND innerhalb dieser eine starke Lobby haben.
Das bedeutet in logischer Folge: Wer sich nach rechts flüchtet, um dort vor Enteignungen geschützt zu sein, muss (auch bzw. insbesondere) dort uneingeschränkt und laut mit den Wölfen heulen.
 
die DDR war auch kein Rechtsstaat. Deutschland ist aber einer. Wenn der Staat dir was wegnehmen will, kannst du vor Gericht gehen.
Und so einfach kann man das Grundgesetz eh nicht ändern.
Wenn das die Politiker abschaffen wollen machen die das auch. So wie damals in der Weimarer Republik.
Aktuell ist es aber so, dass die Mehrheit der Bevölkerung mit dem System zumindest grob zufrieden ist, es wird daher eher nicht passieren. Wenn sich das aber ändert wird hier das Staatssystem samt Grundgesetz abgeschafft, zur Not mit Gewalt.

Dadurch dass ich die Linken wesentlich öfter kritisiere als die AfD vermute ich, dass die AfD mir erstmal weniger Schaden zuführen wird als die Linken.
 
Wenn das die Politiker abschaffen wollen machen die das auch. So wie damals in der Weimarer Republik.

Wie gesagt, so einfach kann man das Grundgesetz nicht ändern.

Aktuell ist es aber so, dass die Mehrheit der Bevölkerung mit dem System zumindest grob zufrieden ist, es wird daher eher nicht passieren. Wenn sich das aber ändert wird hier das Staatssystem samt Grundgesetz abgeschafft, zur Not mit Gewalt.

Wer außer der Afd, die das System, ja tatsächlich abschaffen will, will das denn?
Die Linke würde gerne die Nato entsorgen -- was ich durchaus verstehen kann, denn die Nato ist in ihrer jetzigen Form obsolet.
Die Fdp will den Sozialstaat abschaffen -- das wird aber nie passieren, da die FDP niemals mit ihren Parolen Regierungsführung erreichen wird.
Die Union würde am liebsten alles so lassen wie es ist und den Kopf in Sand stecken, damit man nichts anderes mehr sehen kann.
Was die Grünen genau wollen, ist für mich nicht ersichtlich. Einerseits reden sie von den üblichen grünen Themen. Andererseits sind die Grünen aber auch schnell bereit alles fallen zu lassen, um an die Macht zu kommen.

Dadurch dass ich die Linken wesentlich öfter kritisiere als die AfD vermute ich, dass die AfD mir erstmal weniger Schaden zuführen wird als die Linken.

Die Afd kann dir schnell Schaden zu fügen, in dem sie dir die freie Meinungsäußerung aberkennt.
 
Die Afd kann dir schnell Schaden zu fügen, in dem sie dir die freie Meinungsäußerung aberkennt.
Das wollen auf jeden Fall aber auch die Linken, sieht man ja daran, wie die damit umgehen, dass ein Bern Lucke Dinge an der Uni sagt, die denen nicht passen.
Die wird nur denen gewährt, die mit denen auf einer Linie sind.
Wird die AfD aber genauso machen.

Linkspartei und SPD mittlerweile auch reden über den Sozialismus und dass der was Tolles wäre. Ob da jetzt das Präfix demokratisch davorkommt interessiert mich herzlich wenig, Sozialismus ist Sozialismus und steht im Konflikt mit der aktuellen parlamentarischen Demokratie hier.

---Zitat von DJKuhpisse---
Dadurch dass ich die Linken wesentlich öfter kritisiere als die AfD vermute ich, dass die AfD mir erstmal weniger Schaden zuführen wird als die Linken.
---Zitatende---
Krass! Glaubst du das ernsthaft?:hmm:
ja, die werden erst auf die anderen losgehen, so dass ich mehr Zeit zum abhauen habe, wenn das dann irgendwie noch geht.
 
Das wollen auf jeden Fall aber auch die Linken, sieht man ja daran, wie die damit umgehen, dass ein Bern Lucke Dinge an der Uni sagt, die denen nicht passen.

Zeig mal bitte auf, dass das exakt von der Linkspartei kommt.

Linkspartei und SPD mittlerweile auch reden über den Sozialismus und dass der was Tolles wäre. Ob da jetzt das Präfix demokratisch davorkommt interessiert mich herzlich wenig, Sozialismus ist Sozialismus und steht im Konflikt mit der aktuellen parlamentarischen Demokratie hier.

Nö, falsch. Die wollen eine sozialverträgliche Marktwirtschaft. Das ist ein großer Unterschied.
 

Die AfD.
Aber linke Organisationen betreiben auch ihre Portale wie indymedia und AgentAsteriskIn (mittlerweile eingestellt).
Kann man bei WikiMANNia nachlesen.
Nö, falsch. Die wollen eine sozialverträgliche Marktwirtschaft. Das ist ein großer Unterschied.
Bullshit. Sozialismus, das was die Esken da so schwafelt, ist keine Marktwirtschaft mehr.

Zeig mal bitte auf, dass das exakt von der Linkspartei kommt.
Da ist nicht direkt die Linkspartei gemeint, sonder alle, die sich mit Links identifizieren.
 
Bullshit. Sozialismus, das was die Esken da so schwafelt, ist keine Marktwirtschaft mehr.

Das zeig das mal auf, dass sie den Sozialismus der DDR einführen will. Bitte mit Quellenangaben.

Da ist nicht direkt die Linkspartei gemeint, sonder alle, die sich mit Links identifizieren.

Es gibt immer und überall Spinner. Das musst dir doch klar sein.
Meinungsfreiheit ist in Deutschland ein hohes Gut. Das ist wichtig, Ebenso Pressefreiheit und Redefreiheit.
Wer das mit Gewalt einschränken will, muss entsprechend angeklagt und bestraft werden.
Aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass ein Politiker der Linkspartei die oben genannten Punkte einschränken oder gar verbieten will.
die Karrenbauer hat sowas mal gesagt, weil ihr das Video von dem Youtuber Rezo nicht gefallen hat. Dafür hat sie aber auch sofort Gegenwind bekommen.
 
Das zeig das mal auf, dass sie den Sozialismus der DDR einführen will. Bitte mit Quellenangaben.
Sozialismus ist bei mir Sozialismus - egal ob mit Zusatz oder nicht. Sie wird das auch nie so genau ausdrücken, aber die Tendenz ist da.
 
Sozialismus ist bei mir Sozialismus - egal ob mit Zusatz oder nicht. Sie wird das auch nie so genau ausdrücken, aber die Tendenz ist da.

Die Welt hat sich mit der Globalisierung geändert. Geld ist unfassbar billig geworden. Es gibt Geld im Überfluss und das Geld geht dorthin, wo der meiste Profit lockt.
Ein Kapitalist kann das jetzt gut finden, aber eine Partei, die sich Sozialdemokratisch nennt, muss eben neue Zeichen setzen.
Daher gibt es eben von den neuen Vorsitzenden neue Anregungen und Ideen und was auch immer -- bla bla bla eben.
Aber jetzt mal ernsthaft -- glaubt die SPD Führung echt, dass sie auch nur einen Punkt in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten umsetzen kann? Natürlich nicht. Bis die SPD mal wieder einen Kanzler stellt, wird das noch dauern -- sehr lange dauern.
Und weil man eben weiß, dass man derartiges nicht erreichen kann, kann man eben mehr oder weniger alles fordern.
Exakt das machen die jetzt. Es wird nur nie umgesetzt werden.
 
Dann vergleiche einfach mal unsere Schwesterkultur im Westen, die Franzosen, mit dem Deutschen. Vergleiche Solidarität, soziale Gerechtigkeit etc. Mach es einfahc mal und frage Dich dann, warum der Deutsche zu blöd ist, das obere 1% in seine Grenzen zu weisen, damit alle am Wohlstand partizipieren, und warum der Teutsche wie eh und je auf den schwächsten herumtritt.

Wenn Du mir das schlüssig erklären kannst, dann höre ich neugierig zu. Und dann erkläre mir, warum in Deutschland die letzten Gewerkschaftsführer, die für ihre Mitglieder sinnvolles erstreiten wollen, wie die Gewerkschaft der Lokführer, vom deutschen Mob keinen Zuspruch bekommen, sondern Morddrohungen. Erkläre es mir.

Diese Kultur ist anfällig auf Auswüchse. Darum muss man genauer schauen und aufpassen. Das mit der Demokratie haben hier viele noch nicht so verstanden. Gerade im Osten war dazu auch wenig Zeit bisher.

Wir reden in diesme Thema aber nicht über die linke Weltrevolution, auch nciht über gefährliche Autofahrer, die als Rasermörder jedes Jahr tausende meucheln, auch nicht über andere böse Menschen, nein, hier reden wir über mögliches Wiederaufkeimen des Faschismus in Deutschland. Und ja, es gibt anderes gefährliches Zeugs, aber darum geht es hier nicht.

Wenn andere Kulturen zuwandern sind Vorbehalte und Sorgen nichts weiter als Ressentiments auf Pauschalebene, aber die Deutschen saugen den Rassismus, Egoismus und die Unsolidarität wohl mit der Muttermilch auf. Naja
Die Franzosen mögen vielleicht eher demonstrieren ,was ihre eigenen Belange betrifft, aber sicher nicht einem grundsolidarischem Gedanken folgend, sondern schlicht aus Eigeninteresse, denn wenn der Benzinpreis zu teuer oder die Rentenhöhe in Gefahr, dann bewegt man sich. Ich kann da keinen kausalen Zusammenhang für ein besonderes Maß an Solidarität erkennen, eher ein höheres Maß an Ungehorsam. Was den Zuspruch für schwindenden Zuspruch für Gewerkschaften betrifft, da tragen die Medien in Deutschland maßgeblich zu bei. Bei Streiken der Bahnbediensteten wird dann gern einseitig in der Form berichtet, das einzig und allein die Probleme der Pendler medial hochgeschaukelt werden, die Belange der Bahnbediensteten dafür aber kein Gehör finden und man die Streikenden entsprechend als egozentrische Personen diffamiert. Ich kann mich noch gut erinnern, wie man vor der Einführung von SGB2 die sogenannten Sozialschmarotzer durch sämtliche Talkshows hat touren lassen hat, um so das Bild zu generieren, das man in diesem System nur schuldhaft aufgrund Faulheit landen kann und das Personen, welche sich dort befinden und eigentlich Verlierer des Systems sind, geächtet gehören. Divide et impera funktioniert immer und das unabhängig von der Herkunft eben leider auch in diesem Land.
 
:wall::wall::wall::wall::wall::wall::wall::wall::wall::wall::wall::wall::wall::wall::wall::wall::wall:

Bei Bernd Höcke Geschichtsunterricht gehabt?

Du glaubst gar nicht wie tief das drinne sitzt, das hat mich schon Nerven gekostet das glaubst du gar nicht!

Auch wenn sich das makaber anhört, in Bezug auf speziell dieses Thema sind diejenigen mit denen ich mich auseinandergesetzt habe, Gott sei Dank schon alle von uns gegangen, aber sie haben es jedem erzählt der es nicht hören wolte und teilweise ist was hängengeblieben, bei den weniger belesenen.
Was ich nicht alles gehört habe, von erwachsenen Zeitzeugen, wie sehr der Führer sich für den kleinen Mann und die Volksgemeinschaft eingesetzt hat und es den mächtigen Wirtschaftsleuten / den da Oben gezeigt hat, spottet jeder Beschreibung.
Wenn man dann differenziert dargelegt hat, das er eben einen Scheißdreck gegen die da Oben getan hat, im Gegenteil sich von ihnen hat kaufen lassen, eine große Show abgezogen hat und vor allen dingen schön inszeniert nur jüdische Enteignungen vorgenommen hat, um seinen Rassenwahn auszuleben und das ganze ein riesen Taschenspielertrick war, nebst das er die wirklich sozialistisch angehauchten Leute seiner Organisation/Partei in der Nacht der langen Messer, auch noch gleich um die Ecke gebracht hat, stand man nahe am Pfahl des Erschießungskommandos.
Selbst einigermaßen geleuterte bis vernünftige Leute haben diesem Unsinn teilweise geglaubt und verteidigt. Ich bin froh das ich das hinter mir habe.
 
Bitte keine Angriffe für diese sehr grobe Vereinfachung.

Nun im Kommunismus und im Nationalsozialismus geht es um Kampf. Aber während ersterer den Kampf gegen die herrschenden Klassen propagiert, ist es im NS der Kampf gegen die Juden (als ungenau beschriebene Rasse).

Es gibt schon parallelen, das kann man nicht abstreiten. Die Nazis, um es mit den Worten Haffners zu sagen, schillerten zu allen Zeiten zwischen Rechts und Links.
Aber das ist auch ganz logisch, die Extreme Rechte war auch ohne NSDAP im Parlament und Staat präsent durch die DNVP, durch Hindenburg und durch Organisationen wie den Stahlhelm.
Die Nazis mussten also einiges ans sozialistischer Ideologie aufweisen um überhaupt für breite Kreise wählbar zu sein.
 
Zurück