Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Parteien wie die FPÖ, AFD, die Partei von Meloni, u.s.w. haben es geschafft, dass faschistische Ideen als konservativ gelten, und damit als demokratisch.

Frau Weidel ist so gar noch extremer, und bezeichnet Hitler als Kommunist. Musks Hitlergruss kam auch vom Herzen.....

Rechtsextrem als Begriff wird immer weiter relativiert, bis bald alles erlaubt ist, selbst der Hitlergruss.....
 
Die republikanische Partei war zu Gründerzeit links. Heute würde ich sie als rechtsextrem bezeichnen und die Politiker, die das anders sehen, sollte die Partei sofort verlassen.
Aber in den USA gründet man keine andere Partei. Das System ist nicht vergleichbar mit Deutschland.
 
Sieht im Falle der AfD der Verfassungsschutz etwas anders. Die sind nämlich nicht "nur" rechts, sondern in vielen Teilen auch rechtsextrem, weshalb sie auch zurecht unter Beobachtung stehen.
Ja, und in den Begründungen steht dann, dass diese Teile noch mehr als nur den deutschen Pass sehen, der einen zum Deutschen macht und das ja rechtsextrem ist. Was natürlich Blödsinn ist.
Auch ein Zufall, dass solche Einstufungen immer pünktlich kommen, wenn die AfD wieder gut in den Umfragen liegt.
Natürlich gibt es Rechtsextreme in der AfD, ebenso wie sich Linksextreme in SPD, Grünen und der Linken finden. Gehört halt dazu.
Parteien wie die FPÖ, AFD, die Partei von Meloni, u.s.w. haben es geschafft, dass faschistische Ideen als konservativ gelten, und damit als demokratisch.
Wohl kaum, schaut man sich mal an, was die CDU im letzten Jahrhundert noch gesagt hat.
Frau Weidel ist so gar noch extremer, und bezeichnet Hitler als Kommunist. Musks Hitlergruss kam auch vom Herzen.....

Rechtsextrem als Begriff wird immer weiter relativiert, bis bald alles erlaubt ist, selbst der Hitlergruss.....
Hahaha, und das Salz, was man darüber generiert, würde einen im Mittelalter zum reichsten Mann der Welt machen. :ugly:

Allerdings ist das hier der Ami-Thread.
Die republikanische Partei war zu Gründerzeit links. Heute würde ich sie als rechtse1xtrem bezte1ichnen und die Polit3iker, die das anders sehen, sollte die Partei sofort verlassen.
Und die Demokraten waren die Rechten, bis man das dann mal getauscht hat.
 
Die Republikaner in der USA sind heute extrem rechts, und die Demokraten sind auch rechts, vergleichbar mit der CDU in Deutschland.

Israel hat einen extrem rechten Präsident, Italien eine extrem rechte Präsidentin, Österreich bald einen Kanzler der FPÖ, und die AFD wird auch immer stärker, wie Le Penn in Frankreich.

Dazu konnte es nur kommen, weil die Demokraten in den USA versagt haben, aber nicht nur die Demokraten in den USA, sondern die Demokratien weltweit......
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja, und in den Begründungen steht dann, dass diese Teile noch mehr als nur den deutschen Pass sehen, der einen zum Deutschen macht und das ja rechtsextrem ist. Was natürlich Blödsinn ist.
Das ist kein Blödsinn. Wenn man sagt, dass nicht die Staatsangehörigkeit einen zum Deutschen macht, sondern das "Blut", dann nennt man das Rassismus und ist somit ganz klar als rechtsextrem klassifiziert.

Das lächerliche daran ist, dass wenn man nur weit genug zurückschaut bei den Bio-Deutschen "Kowalskis & Co." kommt auch mit hoher Wahrscheinlichkeit Pole raus...

In der Hinsicht sind die Amis den Deutschen jedoch weit voraus. Die haben nur vielmehr, dass Problem, dass sie oft Schwarze, Araber und Latinos verachten, aber zumindest sprechen sie ihnen nicht die Staatsangehörigkeit ab und erkennen sie als US-Amerikaner an.
 
Die Demokraten, die auf der Welle des Wokeismus reiten, sollen rechts sein?
Ja, weil Biden hauptsächlich die Interessen der oberen weißen Mittelschicht in den USA geholfen hat, was den Wahlsieg von Trump überhaupt erst ermöglichte.

Nur so konnte Trump überhaupt erst das untere Drittel der US Amerikaner erreichen. Weder Republikaner noch Demokraten vertreten die vielen Wähler wirklich. Aber das untere Drittel fühlte sich von Trump eher vertreten.
 
In der Hinsicht sind die Amis den Deutschen jedoch weit voraus. Die haben nur vielmehr, dass Problem, dass sie oft Schwarze, Araber und Latinos verachten, aber zumindest sprechen sie ihnen nicht die Staatsangehörigkeit ab und erkennen sie als US-Amerikaner an.
Trump will ja die US Staatsbürgerschaft durch die Geburt abschaffen.
Da das aber gegen die Verfassung verstößt, er aber den Supreme Court kontrolliert, könnt3e das sogar was werden.

 
Präsident Trump werde die USA in den kommenden vier Jahren fundamental verändern und die Demokratie des Landes aushöhlen, meint US-Experte Johannes Thimm. Dabei würden Käuflichkeit und Vetternwirtschaft seine Politik prägen.

tagesschau.de:
Welche Ankündigung oder Handlung des neuen US-Präsidenten Trump fanden Sie bislang besonders bemerkenswert?

Johannes Thimm: Es ist bemerkenswert, dass Trump bei den Begnadigungen der Straftäter vom Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 fast alle eingeschlossen hat. Ich war nicht davon ausgegangen, dass er im Wesentlichen keinen Unterschied macht zwischen den gewalttätigen, zu langen Haftstrafen Verurteilten und denen, die wegen kleinerer Vergehen wie Hausfriedensbruch verurteilt wurden.

Es sind auch Leute freigekommen, die als Rädelsführer oder wegen massiver Gewalt gegen die Polizei zu langjährigen Haftstrafen verurteilt waren. Die meisten Maßnahmen in anderen Politikfeldern sind nicht komplett überraschend. Das heißt nicht, dass sie nicht Anlass zur Sorge geben.

Trump will "radikalen Bruch mit Biden-Regierung signalisieren"​

tagesschau.de: Was für ein Signal will Trump mit seinen ersten Ankündigungen und Dekreten senden?

Thimm: Es gibt mehrere Ziele. Er will Handlungsfähigkeit und Entschlossenheit demonstrieren. Und er will durch die hohe Zahl von Maßnahmen, Dekreten und Ähnlichem die Opposition überwältigen. In der ersten Amtszeit hatte er die Erfahrung gemacht, dass sich Dinge nicht so leicht durchsetzen lassen, wie er sich das zuvor naiv vorgestellt hatte. Jetzt demonstriert er, dass er sehr viel besser vorbereitet ist, effektiv und stark ist.

Zudem geht es ihm darum, einen radikalen Bruch mit der Biden-Regierung zu signalisieren. Ein Großteil der Maßnahmen sind ja Rücknahmen von Maßnahmen Bidens. Trump hat in seiner Antrittsrede die USA der Biden-Zeit übertrieben negativ als katastrophal, im Niedergang, fundamental problembehaftet beschrieben.

Und hat dann ebenso gewohnt übertrieben gesagt, dass jetzt alles gut werde und dabei eben alles Mögliche versprochen. Nun gibt es zunächst vier große Körbe von Maßnahmen: restriktive Migrationspolitik, Förderung fossiler Energie, Zölle und Verwaltungsreform.

"Angriff auf Gewaltenteilung und rechtsstaatliche Kontrolle"​

tagesschau.de: Nach dem, was bislang angekündigt wurde: Wie muss man sich die USA in vier Jahren vorstellen? Wie wird sich das Land allem Anschein nach verändern?

Thimm: Es wird fundamentale Verschiebungen in den USA geben. Es wird zu einem Angriff auf die Gewaltenteilung und rechtsstaatliche Kontrolle kommen. Trump hat ein sehr expansives Verständnis präsidentieller Macht. Er ist nicht bereit, sich einschränken zu lassen durch Normen, Regeln, Gesetze.

Trump testet konstant, womit er durchkommt. Nicht alles, was er jetzt angekündigt oder beschlossen hat, wird Bestand haben. Es wird eine Rekordzahl von Klagen gegen seine Maßnahmen geben. Aber genug wird Bestand haben, um die USA fundamental zu verändern und die Demokratie auszuhöhlen.

Man muss nur das Beispiel dieser Straftäter vom 6. Januar nehmen: Es war der größte Aufwand des Justizministeriums, der Bundespolizei, der Behörden. 1.600 Leute wurden angeklagt, mehr als 800 Leute in Gerichtsverfahren nach rechtsstaatlichen Kriterien verurteilt. Staatsanwälte und Richter in Rekordzahl waren beteiligt - und alles wurde mit einer Unterschrift rückgängig gemacht. Das ist ein Affront gegen den Rechtsstaat.

Ich bin übrigens gespannt, ob sich das auf die Bereitschaft der Gerichte, Trumps Handlungen mitzutragen, auswirkt. Ob das nicht vielleicht eine Gegenreaktion der Justiz kreiert, weil sie sich durch diese Massenbegnadigung verhöhnt fühlen...
Quelle: "Vetternwirtschaft und Korruption spielen enorme Rolle"

Das vollständige Interview im Link.

Die Amerikaner haben ihr Verderben gewählt und das in ihrer Naivität nicht erkannt. Am Ende verlieren sie mehr Freiheiten als das sie sie dazugewinnen. Leid tun mir alle die Trump nicht gewählt haben.
 
Aber das untere Drittel fühlte sich von Trump eher vertreten.
Auch hier wieder ähnlich zu Dynamiken hierzulande. Unter dem unteren Drittel findest du leider naturgemäß am meisten, die gesellschaftlich Abgehängten, Verbittersten, psychisch Krankesten und Beeinflussbarsten, die auf simple Lösungen reinfallen.

Simple Lösungen a la "Ohne Migranten, geht's uns allen vieeel besser".

Sicherlich...
Achso!
Warum sagst du dann...

?
Weil Bio-Deutsche, Deutsche mit Migrationshintergrund sagen.
 
Mit "biodeutsch" ist jemand wie ich gemeint, dessen mütterliche Vorfahren seit Generationen Preußen waren, und dessen väterliche Vorfahren seit Generationen Sachsen waren.

Und ich bin nicht nur biodeutsch, sondern auch noch "idealer" Ossi.

Aber ein Volk wird wird nicht nur ethnisch definiert, sondern hauptsächlich kulturell.

Ich z.B. fühle überhaupt nichts, wenn bei mir im Ausweis Bundesrepublik Deutschland steht. Ich fühle mich auch nicht deutsch, und weiß auch nicht was dass für mich bedeuten soll.
 
Aber ein Volk wird wird nicht nur ethnisch definiert, sondern hauptsächlich kulturell.
In einer modernen, individualisierten, multikulturellen Einwanderergesellschaft, ist das so auch nicht möglich.

Dann wären ja streng genommen deutsche Atheisten auch keine "echten Deutschen" mehr, da Deutschland kulturell christlich geprägt ist. Ist natürlich im Selbstverständnis des Deutschen natürlich nicht so.
Problematisch wird es erst, wenn man muslimisch identifiziert wird. Dann kann man sich nämlich warm anziehen, denn Aisha mit Kopftuch kann never ever deutsch sein. Das wäre ansonsten der Untergang des Abendlandes.

De facto ist man in Deutschland juristisch Deutscher, wenn man die deutsche Staatsangehörigkeit hat.
Nur AfD Nazis sehen das nicht so, weil sie Anhänger des weißen Arierkults sind, die besagt, dass nur deutsches Blut sich deutsch nennen darrrrrrrf!
 
Aber die Verfassung kann selbst der Supreme Court doch nicht verändern, oder?
Bürgerrechtler werden vor dem Supreme Court klagren und wenn der den 14. Verfassungszusatz als verfassungswidrig erklärt, ist er nichtig. Man hatte schon früher versucht, die Kinder illegaler Einwanderer, die in den USA geboren wurden, die Staatsangehörigkeit abzusprechen. Bisher hat der Supreme Court das immer abgeschmettert. Aber jetzt, wo die Rechten auch dort die Mehrheit haben, bin ich nicht sicher, ob das bestehen bleibt.
Allerdings bin ich kein Experte im US Recht. Wir müssen abwarten, was weiter passiert.
Reiche Europäer, die ihre Kinder in den USA kriegen wollen, wird das wohl eher weniger betreffen.
 
Trump will ja die US Staatsbürgerschaft durch die Geburt abschaffen.
Da das aber gegen die Verfassung verstößt, er aber den Supreme Court kontrolliert, könnt3e das sogar was werden.


Trump will nicht generell die US Staatsbürgerschaft durch die Geburt abschaffen, sondern die Praxis des Geburtstourismus beenden und insbesondere dafür sorgen, dass illegale Einwanderer nicht durch Ankerkinder unabschiebar werden:


"Among the categories of individuals born in the United States and not subject to the jurisdiction thereof, the privilege of United States citizenship does not automatically extend to persons born in the United States: (1) when that person’s mother was unlawfully present in the United States and the father was not a United States citizen or lawful permanent resident at the time of said person’s birth, or (2) when that person’s mother’s presence in the United States at the time of said person’s birth was lawful but temporary (such as, but not limited to, visiting the United States under the auspices of the Visa Waiver Program or visiting on a student, work, or tourist visa) and the father was not a United States citizen or lawful permanent resident at the time of said person’s birth."


Das er dagegen vorgehen will, ist absolut nachvollziehbar. Die Kinder legaler dauerhafter Einwanderer werden weiterhin per Geburt Amerikaner.

Es soll aber in Zukunft der Geburtstourismus und insbesondere die Praxis der Ankerkinder (Kinder illegaler Einwanderer) beendet werden. Das zu beenden ist schlicht und ergreifend gesunder Menschenverstand.
 
Trump will nicht generell die US Staatsbürgerschaft durch die Geburt abschaffen, sondern die Praxis des Geburtstourismus beenden und insbesondere dafür sorgen, dass illegale Einwanderer nicht durch Ankerkinder unabschiebar werd
Trump will die automatische Staatsbürgerschaft durch Geburt abschaffen. Das beträfe jeden. Dass er gegen illegale Einwanderer ist, ist klar. Rechtsextreme suchen sich immer einen Schuldigen.
Nichtsdestotrotz ist das gegen die Verfassung.
 
Trump will die automatische Staatsbürgerschaft durch Geburt abschaffen. Das beträfe jeden.

Nein, tut es nicht. Ich habe - im Gegensatz zu dir - die orginal Stellungnahme des Weißen Haus verlinkt. Da steht ganz eindeutig, wenn es betreffen soll.

Illegale Einwanderer und Menschen, die sich nur temporär in den USA aufhalten.

Dass er gegen illegale Einwanderer ist, ist klar. Rechtsextreme suchen sich immer einen Schuldigen.
Nichtsdestotrotz ist das gegen die Verfassung.

Das zu klären, ist Aufgabe des SCOTUS. Ich kann die Argumentation jedoch nachvollziehen, dass sich der 14 Zusatzartikel nur auf jene beziehen soll, die sich dauerhaft legal im Land befinden. Mit welcher Logik auch, sollte das Kind einer hochschwangeren Touristin, die sich zufällig in den USA im Urlaub befindet, US-Bürger werden?

Das ergibt schlicht keinen Sinn. Und das die Kinder illegaler Einwanderer, die eh nicht im Land sein dürften, keine US-Bürger werden soll, ist auch nachvollziehbar.
 
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