Gearbox lehnte Entwicklung eines Call of Duty ab

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Gearbox hätte ein Call of Duty entwickeln können. Das verrät Randy Pitchford nun in einem Interview. Der Studio-Boss lehnte diese Offerte allerdings ab, denn seiner Ansicht nach bringt ein solcher Job das Studio nicht weiter. Zudem geht er auf den Erfolg der Serie ein, die in der Branche einzigartig ist.

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Ich hab's vor ein paar Tagen schon nicht richtig verstanden. Ist ja nicht gerade so, als ob Gearbox den Knaller überhaupt gebracht hat. Borderlands ist gut, aber bei weitem nicht so erfolgreich wie andere große Marken. Das wäre doch geschenktes Geld gewesen. Ist schon irgendwie dumm das auszuschlagen, aus wirtschaftlicher Sicht gesehen.
 
Es reicht ja schon wenn 2 Studios das Zeugs an die Wand gefahren haben.

Recht so – nun kümmern sie sich um Duke Nukem (5).
Erscheinungstermin: Sternzeit 2140,11 und das Bugfixing übernehmen die Melmacianer :lol:
 
Ist schon irgendwie dumm das auszuschlagen, aus wirtschaftlicher Sicht gesehen.

Das stimmt schon. Wenn sich das Studio es leisten kann, finde ich es trotzdem gut, dass sie es so gemacht haben. Ich persönlich habe kein einziges Spiel von Gearbox je gespielt, aber ich finde es grundsätzlich immer gut, wenn sich auch auf Seite der Programmierer jemand gegen CoD auflehnt und "nein" sagt. CoD ist, in meinen Augen, in den letzten Jahren eines: Konstant. Und das, obwohl der Entwickler schneller wechselt als die Betthasen von Silvio Berlusconi.

Das zeigt, dass Acitivsion sehr enge grenzen steckt und im Grunde nach dem Motto "was nicht kaputt ist, muss nicht repariert werden" vorgeht. Solange es genug Ahnungslose gibt, die jedes Jahr das gleiche Spiel (trotz verschiedener Engines) mit nahezu der gleichen Grafik kaufen, muss man auch nichts an der Spielmechanik ändern. So sieht das Spiel am Ende auf allen Konsolen gleich aus und Activion ist glücklich. Dedizierte Server passen da natürlich auch nicht ins Bild. Am Ende könnten die Spieler bei der alten Version bleiben und über Jahre (wie Counter Strike 1.6) auf ihren Stammservern vor sich hin zocken. Ohne den neuen Teil gekauft zu haben. Das ist mit dem Matchmaking natürlich nicht möglich. Man wird automatisch zugewiesen und merkt nicht, ob Activion dahinter nun 5, 10 oder 100 Server laufen lässt.

Natürlich stellt sich die Frage, ob man bei einem Shooter wirklich neue Massstäbe setzen kann, oder ob es irgendwann wirklich nur noch um Detail- und Grafikverbesserungen geht. Jedenfalls scheint man sich für die Marke CoD noch nichteinmal Gedanken über dieses Thema machen zu wollen: Ausschlachten solange es geht und wenn es tatsächlich mal flopt, kann man immer noch reagieren und sich um Innovation bemühen.

Ein aus der Sicht von anspruchsvollen Spielern sehr bedauerliche Haltung. Für den Massenmarkt aber völlig ausreichend. Deshalb werde ich auch keinen CoD bzw. Activion-Blizzard Title kaufen. Dieser Laden vegetiert in meiner Liste der boykottierten Publisher auf einer Stufe mit Ubisoft. DRM sei Dank.
 
Recht so – nun kümmern sie sich um Duke Nukem (5). :devil:

MfG,
Raff
Naja. Je nachdem wieviel Gearbox bei DNF gemacht hat, aber finde dass das Spiel versaut wurde (und das nicht wegen den Frauen :D)
Autoheal, Munitionskisten mit unendlich Muni, Schlauchlevels. Alles andere was Duke Nukem 3D damals ausgemacht hat.
Es war einfach ein Fehlkauf. DN3D ist um Welten besser gewesen.
 
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Gearbox hat seit ihrem Bestehen auch nicht wirklich "viel Neues" entwickelt.
- Die HL-Addons spielen sich wie das Original HL - wenn auch sehr gut.
- James Bond Nightfire war - bis auf die James Bond Gadgets - ein 08/15 Shooter - wenn auch kein schlechter.
- Sie haben 3 recht ähnliche Brothers in Arms Spiele entwickelt.
- Borderlands 2 ist auch nicht unbedingt viel anders als Borderlands 1 (was natürlich wirklich was "neues" war)

Ich möchte darauf hinweisen das ich alle oben genannten Spiele gespielt hab und vor allem Borderlands 2 und Brothers in Arms: Hells Highway extrem gut fand.

Aber wenn man schon die Möglichkeit hat die meistverkaufte Shooter-Serie spieltechnisch weiterzubringen - und dabei auch noch ne Menge Kohle zu scheffeln die man dann in WIRKLICH neue Spiele investieren kann - dann sollte man das doch auch tun.
 
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Was soll man den jetzt neu erfinden, das Rad? 1995 als die 3dfx einzug in die heimischen Rechner hielt konnte man viel neues entwickeln. Heute ist der Markt gesättigt.
 
Aber wenn man schon die Möglichkeit hat die meistverkaufte Shooter-Serie spieltechnisch weiterzubringen - und dabei auch noch ne Menge Kohle zu scheffeln die man dann in WIRKLICH neue Spiele investieren kann - dann sollte man das doch auch tun.

Auf dieses lukrative Geschäft hätte ich wohl nicht verzichtet, aber Gearbox wusste wahrscheinlich das zumindest die Vorgaben von Activsion so strickt gewesen wären, das da überhaupt kein großer Raum für Veränderung wäre.
 
Gearbox der Samariter der Spielentwickler? Ich denke nicht, interessant wäre die 2. Version seitens Activisions. Wie oben schon geschrieben muss so ein Studio Geld verdienen und mit dem Geld hätten sie ja gerne irgendwas unglaub innovatives entwickeln können. VW verdient sein Geld auch mit dem "langweiligen Golf" und nicht mit Machbarkeitsstudien.
 
Schön und gut Herr Pitchford, auf der andere Seite könnte man ihr recht allgemein gehaltenes Statement auch als kleinen persönlichen Werbezug mit der Attraktivität der Konkurrenz interpretieren. Warum muss er denn der Öffentlich preisgeben, dass er die Entwicklung eines der erfolgreichsten Serien, ggf sogar ablehnen musste? Seine Aussage der mangelnden Herausforderung lasse ich definitiv nicht gelten! Gerade ein Studio, dass etwas auf sich hält dürfte die CoD-Serie als extreme Herausforderung ansehen um neue Akzente zu setzen und sich unsterblich zu machen. Das ist so dermaßen scheinheilig und eher als neidisch zu lesen was er dort von sich gibt. Untermauert wird diese Tatsache auch damit, dass der Publisher über die Preispolitik des Titels entscheidet, nicht aber die Schmiede! Seine Aussage wäre seriöser wenn er ggf zugegeben hätte, wir entwickeln kein CoD weil uns Activision nicht erlaubt die Serie mit eigenen Ideen anzugehen. Colonial Marines stützt sich auch auf Lizenzen einer Milliarden-Dollar Serie und ich wage zu behaupten, das dieser Shooter ebenfalls keine neuen Innovationen auf den Markt wirft. Sein Interview ist nichts anderen als Ich-Geiles-Mimimi. Abschließend darf noch darübel gemunkelt werden was vielleicht noch zum Ablehnen führte... Colonial Marines ist ein EA-Origin Spiel, ob denen das so gut gefallen würde wenn sich Gearbox mit dem Erzfeind einlässt?
 
Ich wollte nur sagen, bevor du über ihn meckerst, lese mal das Komplette Interview auf Krawall.de
Er wurde darauf angesprochen.

Die Interviews mit ihm sind wirklich klasse weil er sagt was er meint und über viele Dinge Spricht. Ist eine ganze Interview Reihe. ca 4 Artikel. Nur zu empfehlen!
 
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