News Gaming-Handheld: PCGH-User berichtet über Einfuhrverweigerung

PCGH-Redaktion

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Einem aktuellen Gaming-Handheld des chinesischen Herstellers Retroid Pocket haben Zoll und Bundesnetzagentur die Einfuhr verweigert, berichtet ein PCGH-User.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Gaming-Handheld: PCGH-User berichtet über Einfuhrverweigerung

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Ich kann hier und da die Begründungen ja irgendwie noch nachvollziehen, aber: „Weiterhin fehlte eine deutsche Gebrauchsanleitung“ – ernsthaft?

Ich fordere mit sofortiger Wirkung die Abschaffung des Englischunterrichts. Wird ja offensichtlich nicht gebraucht …
 
Ich kann hier und da die Begründungen ja irgendwie noch nachvollziehen, aber: „Weiterhin fehlte eine deutsche Gebrauchsanleitung“ – ernsthaft?
Wir mussten vor 3 Jahren Palettenweise FFP2/3 Masken zurücksenden weil keine Deutsche Anleitung dabei war. Also das ist tatsächlich ein Grund.
 
Wir mussten vor 3 Jahren Palettenweise FFP2/3 Masken zurücksenden weil keine Deutsche Anleitung dabei war. Also das ist tatsächlich ein Grund.
Glaub ich dir sofort. Kann man auch sehr häufig auf z. B. der Spielwarenmesse in Nürnberg erleben, wenn Stände, sehr häufig aus Fernost, plötzlich dicht gemacht worden sind. Gründe sind hierbei ebenfalls u. a. Plagiate, fehlende Zertifizierungen etc.

VG,
 
Ich habe das Gerät bei geekbuying bestellt und musste weder Zoll noch Einfuhrumsatzsteuer bezahlen. Wäre dazu bereit gewesen.
Glück bzw. Pech gehabt!
 
Klingt eher wie ein vorgeschobener Grund!
Eher will man wohl den West-Markt vor Produkten vom
"Systemfeind" schützen.
 
Klingt eher wie ein vorgeschobener Grund!
Eher will man wohl den West-Markt vor Produkten vom
"Systemfeind" schützen.
Das man eine CE Kennzeichnung in Europa braucht, ohne dem es keine Einfuhr gibt, ist jetzt nichts neues, dass gibts schon gefühlt ewig.

Wenn du aber Beweise für deine Behauptung hast, zeig diese besser, denn diese Behauptung ist andernfalls nicht haltbar.
 
Was geschieht eigentlich mit dem Gerät? Oder wirds zwischengelagert bis die fehlenden Zertifikate geliefert wurden?Geht das zurück an den Absender? Bekommt der Käufer problemlos sein Geld retour? Greift da ein Käuferschutz (PayPal, Kreditkarte)?
 
Was geschieht eigentlich mit dem Gerät? Oder wirds zwischengelagert bis die fehlenden Zertifikate geliefert wurden?Geht das zurück an den Absender? Bekommt der Käufer problemlos sein Geld retour? Greift da ein Käuferschutz (PayPal, Kreditkarte)?
Da es ein asiatischer Händler ist, ist das durchsetzen einer Rückerstatung schwer. Wie die Rechnung bezahlt wurde, steht leider nicht im Artikel. Ich denke aber das der Käuferschutz von PayPal, Amazon da greifen wird. Wenn das mit Vorkasse abgewickelt wurde, ist das Geld auch weg.
 
Was geschieht eigentlich mit dem Gerät? Oder wirds zwischengelagert bis die fehlenden Zertifikate geliefert wurden?Geht das zurück an den Absender? Bekommt der Käufer problemlos sein Geld retour? Greift da ein Käuferschutz (PayPal, Kreditkarte)?
Wenn du selber beim Hersteller einkaufst bist du als Importeur für den Import verantwortlich. Da musst du im Vorfeld selber prüfen ob die Geräte entsprechende Zertifikate für den EU Markt haben.
Käuferschutz hast du wenn du z.B. über AliExpress einkaufst, AliExpress führt ja auch automatisch die Einfuhrumsatzsteuer ab ect.
Wenn du selber beim Hersteller einkaufst trägst du das Risiko.
 
Wenn du selber beim Hersteller einkaufst bist du als Importeur für den Import verantwortlich.
Auch wenn der Händler gegen diese Vorschriften, Gesetze verstösst? Also sozusagen Unwissenheit schützt vor Schaden nicht...

Edit:
Was geschieht trotzdem mit der Ware? Wenn diese retouniert wird hat die Firma das Gerät und das Geld? Hilft dann nur eine Klage um zum Geld zu kommen - was ja bei diesem Warenwert eher sinnlos ist, da der Rechtsanwalt schon mehr kostet.
Wenn hier schon ein EU Gesetz greift, sollte doch der Konsument auch per Gesetz vor solchen Firmen geschützt sein, auch vor dem finanziellen Verlust.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du selber beim Hersteller einkaufst bist du als Importeur für den Import verantwortlich. Da musst du im Vorfeld selber prüfen ob die Geräte entsprechende Zertifikate für den EU Markt haben.
Käuferschutz hast du wenn du z.B. über AliExpress einkaufst, AliExpress führt ja auch automatisch die Einfuhrumsatzsteuer ab ect.
Wenn du selber beim Hersteller einkaufst trägst du das Risiko.
Du kannst als Privatmann kein Importeur sein sondern nur Endkunde. Importeure haften Endkunden nicht. Bei Autos die Du privat kaufst wird oftmals der Name Import verwendet jedoch mit dem Zusatz "privat" also nutzt du es privat anders als professionelle Importeure dort gelten andere Bestimmungen und Steuern sowie Gebühren.Das ist der feine Unterschied der Händler und Importeur ist haftbar Du als Privatmann nicht außer du kaufst nachweislich illegale Sachen und Abgaben und Gebühren und Steuern sind andere.. Also selbst wenn dein Packet eine illegale Waffe beinhaltet und beschlagnahmt wird, Du jedoch nachweisen kannst einen Traininggangsanzug gekauft zu haben mit Rechnung und Papieren muss Dir erstmal eine Straftat nachgewiesen werden. Also "dein Unwissenheit schützt nicht" ist falsch es sei denn Du kaufst halt was illegales wo schon auf der Webseite steht kein export nach Deutschland oder illegal in Deutschland, denn wie sollt Du ohne Info erkennen das etwas keine Zertifizierung oder Betriebserlaubnis in Deutschland hat wenn es nicht erkennbar ist.
 
Hier einmal eine schöne Zusammenfassung von der Materie (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):


"Was den Behörden in solchen Fällen "fehlt", ist ein in Europa ansässiger Wirtschaftsakteur, der für das Nichteinhalten von Vorschriften zur Verantwortung gezogen werden kann. Der private Endutzer ist nämlich werder Hersteller, noch Einführer noch Händler. Er muss aber den Eingriff dulden und auf privatrechtlichem Weg die Rückerstattung des Kaufpreises vom ausländischen Unternehmen fordern"

Was mit der Ware selber passiert ist wohl im besten Fall die Retour auf Kosten des Verkäufers, im schlechtesten Fall die Vernichtung der Ware.
 
Hier einmal eine schöne Zusammenfassung von der Materie (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):


"Was den Behörden in solchen Fällen "fehlt", ist ein in Europa ansässiger Wirtschaftsakteur, der für das Nichteinhalten von Vorschriften zur Verantwortung gezogen werden kann. Der private Endutzer ist nämlich werder Hersteller, noch Einführer noch Händler. Er muss aber den Eingriff dulden und auf privatrechtlichem Weg die Rückerstattung des Kaufpreises vom ausländischen Unternehmen fordern"

Was mit der Ware selber passiert ist wohl im besten Fall die Retour auf Kosten des Verkäufers, im schlechtesten Fall die Vernichtung der Ware.
Und da der Verkäufer in Asien tätig ist, ist der Rechtsweg, durch den Auffand, Chancen los; Leider.
 
So wenig wie ich vom CE-Kennzeichen halte, aber Elektro-Geräte würde ich grundsätzlich nur vom EU-Markt beziehen.
(Auch andere Produkte/Kunststoffteile, die dadurch die Chance hatten evtl auf Schadstoffe geprüft zu sein)
 
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