Games Convention Online 2010: Aus für Publikumsmesse, Schwenk auf Fachmesse

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Der logistische und planerische Mehraufwand hat sich damit noch nicht gelohnt, dafür lief die Sache in Leipzig einfach schon zu rund.

Was für ein logistischer und planerischer Mehraufwand. Hier wird doch dauernd argumentiert es sei nur eine Kopie der tollen GamesConvention.

Nur mal zur Entstehung der GC-Leipzig.
Vor der GC wurden Games und Spiele-Hardware auf der CEBIT in Hannover präsentiert. Die Veranstalter der CEBIT waren mit diesem Zustand jedoch sehr unzufrieden, wie sollten diese "Spiele-Freaks"(bin selber einer*g*) denn zu den seriösen Fachbesuchern der CEBIT passen?? Antwort: "GAR NICHT, die müssen weg."
Also wurde eine Ausschreibung für eine Spiele-messe gemacht.
Darauf haben sich kaum Bieter beworben, Leipzig war von allen der Attraktivste und hat die Ausschreibung für eine "deutsche Spielemesse" gewonnen.
Die Reaktion von vielen anderen Städten war, das sie Leipzig ausgelacht haben, das ist Fakt.
Sprüche wie: "*pfff* mit einer Spielemesse verdient man doch nichts....die verpickelten Nerds haben doch eh keine Kohle...." waren in der Zeit Mode.

Doch plötzlich, nach wenigen Jahren, begann die Messe einen Besucherrekord nach dem anderen aufzustellen.
Das internationale Fachpuplikum war begeistert, die Presse war begeistert...die Stadt Leipzig war begeistert und zeigte das mit viel Initiative.(Sonderzüge, Straßenbahnen fuhren vom Hauptbahnhof im 5 Minuten-Takt zum Messegelände)
Das bekamen natürlich auch andere Messestädte mit, unter anderem Köln.
Für köln war/ist doch alles super, sie brauchen nicht erst eine Messe erfinden oder Konzepte entwickeln....Man macht einfach alles so wie in Leipzig und schneidet das "-vention" von "Convention" ab. Erfindet noch ein paar fadenscheinige Argumente --> Fertig ist die GamesCon!
Köln: "jippie der Rubel rollt...und ääätsch an Leipzig+DANKE das Ihr die MESSE groß gemacht habt!*lololol*"

Traurig.... aber eine wahre Geschichte!

Buhuu! Drücken wir noch ein bisschen auf die Tränendrüse! Bloß, welchen wirtschaftlich denkenden Menschen interessiert sowas?

Achja im übrigen gab es schon weit vor der GamesConvention eine Spielemesse in Köln, welche jedoch daran scheiterte das Computerspiele damals noch nicht so salonfähig waren und die Messe auf einen Hersteller fixiert war. Also wohl doch kein so innovatives Konzept.
 
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die Stadt Leipzig war begeistert und zeigte das mit viel Initiative.(Sonderzüge, Straßenbahnen fuhren vom Hauptbahnhof im 5 Minuten-Takt zum Messegelände)
Hmmm Sonderzüge aus Berlin gabs schonmal nicht(wobei eigentlich klar sein musste dass der eine Zug der pro Stunde runter fährt aus Berlin nicht ausreicht), nichtmal der schrottigen Regio haben Sie ein Wagen mehr spendiert obwohl es dazu Dienstanweisungen von der Bahn gibt.

Gut ich juckel jetzt nicht nach Köln aus Berlin aber da haben Sie sich in Leipzsch definitiv nicht mit rum bekleckert.

Und die Hallen und Durchgänge waren absolut DICHT, da ging teilweise auf den Verbindungswegen kaum mehr was vorwärts. Wenn da was passiert und auch nur ne leichte Panik ausgebrochen wäre, da wag ich nicht dran zu denken.
Warum man die Hallen mit 2,50 breiten Röhren verbindet ist mir nen absoluten Oberrätsel. (Nadelöhr 4tw)
 
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Was für ein logistischer und planerischer Mehraufwand. Hier wird doch dauernd argumentiert es sei nur eine Kopie der tollen GamesConvention.

Dem stimme ich zu. Die andauernden Argumente von wegen, es sei nur eine Kopie ist für mich vollkommen irrelevant. Das scheint wohl der einzige Grund zu sein, um zu sagen "Ich gehe nicht auf die GamesCom, ist ja nur eine Kopie".

Und das mit den Freikarten kann ich klipp und klar widerlegen. Ein Freund von mir arbeitet bei der Kölner Messe und er hat mir gesagt, dass es keine Freikarten geben wird (oder in diesem Falle gab).

Zu sagen "Na und sind doch nur 50.000 mehr" ist auch bloß eine willkürliche, abwehrhafte Aussage. Fakt ist jedoch: 50.000 mehr SIND eben 50.000 mehr! Daran gibts nichts zu rütteln, auch wenn Köln noch so groß wäre.
 
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Was für ein logistischer und planerischer Mehraufwand.

Andere Stadt, andere Infrastruktur, andere Ansprechpartner. Wie bei jedem Neuanfang gibt es am Anfang deutlich mehr zu tun, als wenn eine Sache schon mehrere Jahre am gleichen Standort ausgetragen wurde. Deswegen ist es ein Mehraufwand im Vergleich zu Leipzig.

Wenn die Messe dieses Jahr wieder nur bei ca 250k Besuchern stehen bleibt hat sich die Aktion nicht gelohnt.

50k Leute mehr hätte evtl. auch Leipzig erreicht.

Fakt ist jedoch: 50.000 mehr SIND eben 50.000 mehr! Daran gibts nichts zu rütteln, auch wenn Köln noch so groß wäre.

Es muss halt im Verhältnis zum Mehraufwand stehen und da bin ich mir bei 50k Besuchern mehr eben nicht so sicher.
 
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Andere Stadt, andere Infrastruktur, andere Ansprechpartner. Wie bei jedem Neuanfang gibt es am Anfang deutlich mehr zu tun, als wenn eine Sache schon mehrere Jahre am gleichen Standort ausgetragen wurde. Deswegen ist es ein Mehraufwand im Vergleich zu Leipzig.

Wenn die Messe dieses Jahr wieder nur bei ca 250k Besuchern stehen bleibt hat sich die Aktion nicht gelohnt.

50k Leute mehr hätte evtl. auch Leipzig erreicht.



Es muss halt im Verhältnis zum Mehraufwand stehen und da bin ich mir bei 50k Besuchern mehr eben nicht so sicher.
Es geht doch nicht nur um die Besucher sondern, wirtschaftlich gesehen, als erstes um die Aussteller und die "Fachbesucher". Und diese haben gegenüber dem Jahr davor eben zugenommen, womit man den Standortwechsel eben als erfolgreich betrachten kann.

MfG
 
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sondern, wirtschaftlich gesehen, als erstes um die Aussteller und die "Fachbesucher". Und diese haben gegenüber dem Jahr davor eben zugenommen, womit man den Standortwechsel eben als erfolgreich betrachten kann.

So? Können wir da davon ausgehen? Was wissen wir denn schon über die genauen Summen die in Köln aufgebracht werden müssen, im Vergleich zu denen in Leipzig. Vielleicht haben einzelne Unternehmen vom Wechsel profitiert (neue Kunden), aber wie sieht es mit der Messe im Allgemeinen aus? Da bin ich mir eben nicht so sicher.
 
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Andere Stadt, andere Infrastruktur, andere Ansprechpartner. Wie bei jedem Neuanfang gibt es am Anfang deutlich mehr zu tun, als wenn eine Sache schon mehrere Jahre am gleichen Standort ausgetragen wurde. Deswegen ist es ein Mehraufwand im Vergleich zu Leipzig.

Aha also doch keine bloße Kopie?

Wenn die Messe dieses Jahr wieder nur bei ca 250k Besuchern stehen bleibt hat sich die Aktion nicht gelohnt.

Achso 50000 Besucher mehr pro Jahr bei gleichbleibendem Aufwand (mal von den oben angesprochenen Anlaufkosten, die ja nur einmal anfallen) lohnen also nicht?


50k Leute mehr hätte evtl. auch Leipzig erreicht.

Meine Glaskugel sagt was anderes!


Es muss halt im Verhältnis zum Mehraufwand stehen und da bin ich mir bei 50k Besuchern mehr eben nicht so sicher.

Ich denke die Veranstalter werden das schon durchkalkuliert haben.
 
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Aha also doch keine bloße Kopie?

Natürlich ist die Messe keine Kopie, sie wurde legal geklaut.



Achso 50000 Besucher mehr pro Jahr bei gleichbleibendem Aufwand (mal von den oben angesprochenen Anlaufkosten, die ja nur einmal anfallen) lohnen also nicht?

Weißt du denn ob die 50000 mehr auch weiterhin erreicht werden. Und selbst wenn, glaub ich kaum das die Veranstalter auf dauer mit dieser Zahl zufrieden sein werden.




Meine Glaskugel sagt was anderes!

Vielleicht is sie kaputt




Zum Thema Besucherzahlen gepusht. Ich hab damals auch was davon gehört, das zu dem Zeitpunkt als die Messe schon lief, in der Stadt Tickets an Junge Leute und Schüler verschenkt worden um die Besucherzahlen zu erhöhen. Wissen tu ichs natürlich nicht.



Und die Hallen und Durchgänge waren absolut DICHT, da ging teilweise auf den Verbindungswegen kaum mehr was vorwärts. Wenn da was passiert und auch nur ne leichte Panik ausgebrochen wäre, da wag ich nicht dran zu denken.
Warum man die Hallen mit 2,50 breiten Röhren verbindet ist mir nen absoluten Oberrätsel. (Nadelöhr 4tw)

Genau aus diesem Grund wurden 2008 zu zwei Hallen zusätzliche, breitere Röhren gebaut. Als nächster Schritt wäre dann eine neue Halle geplant gewesen.
Die Hallen waren übrigens nie komplett belegt, es war immer ein Viertel/Hälfte der Hallen ungenutzt um diese Fläche bei einer eventuellen Panik als ausweichmöglichkeit zu nutzen.
 
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Aha also doch keine bloße Kopie?

Ich hab nie was anderes behauptet! Wenn ja, bitte zitieren ;)

Achso 50000 Besucher mehr pro Jahr bei gleichbleibendem Aufwand (mal von den oben angesprochenen Anlaufkosten, die ja nur einmal anfallen) lohnen also nicht?

Kannst du denn zu 100% bestätigen dass der Aufwand gleich geblieben ist? Wenn du mir dafür glaubwürdige Quellen nennen kannst, ok, aber ansonsten steht Aussage gegen Aussage ;)

Meine Glaskugel sagt was anderes!

Dann lass uns doch bitte an deinen Quellen teilhaben :schief: Wenn nicht, kannst du dir solche Aussagen sparen.

Ich denke die Veranstalter werden das schon durchkalkuliert haben.

Haben diese bestimmt, nur es wurde zu Beginn auch mit deutlich mehr Besuchern gerechnet und die Zahl der Aussteller ist im Vergleich zur Leipziger Messe auch gesunken.

Wie gesagt, mal abwarten wie es dieses Jahr wird.
 
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Ich hab nie was anderes behauptet! Wenn ja, bitte zitieren ;)

War mehr ein Seitenhieb auf andere Poster hier.


Kannst du denn zu 100% bestätigen dass der Aufwand gleich geblieben ist? Wenn du mir dafür glaubwürdige Quellen nennen kannst, ok, aber ansonsten steht Aussage gegen Aussage ;)

Kann ich nicht, aber ich sehe keinen Grund warum der Aufwand gestiegen sein sollte.


Dann lass uns doch bitte an deinen Quellen teilhaben :schief: Wenn nicht, kannst du dir solche Aussagen sparen.

Du hast angefangen mit den Mutmaßungen, also belege du doch bitte das Leipzig die 50000 mehr auch erreicht hätte.


Haben diese bestimmt, nur es wurde zu Beginn auch mit deutlich mehr Besuchern gerechnet und die Zahl der Aussteller ist im Vergleich zur Leipziger Messe auch gesunken.

Ein Fehlschlag wird es wohl kaum gewesen sein, sonst würde man nicht weitermachen wie bisher.
 
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Kann ich nicht, aber ich sehe keinen Grund warum der Aufwand gestiegen sein sollte.

Weil evtl. das Messegelände teuerer ist, oder allgemein die Preise höher sind als im Osten?

Du hast angefangen mit den Mutmaßungen, also belege du doch bitte das Leipzig die 50000 mehr auch erreicht hätte.

Ich kann dir eine eindeutige Tendenz präsentieren -> Games Convention ? Wikipedia

Wie du siehst haben die Zahlen immer zugenommen, evtl. war der Besucheranstieg der GamesCom also einfach nur normales Wachstum, welches sich auch in Leipzig zugetragen hätte.

Ein Fehlschlag wird es wohl kaum gewesen sein, sonst würde man nicht weitermachen wie bisher.

Von einem Fehlschlag hab ich nicht geredet, aber die Besucherzahlen hauen niemandem vom Hocker und die Aussteller sind auch weniger geworden. Ein Erfolg war es also auch nicht ;)
 
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Ergo sind es weniger ^^
Kann man so eben nicht pauschal sagen, da wie gesagt der Buisness und Entertainment bereich doppelt gezählt wurden, ergo könnte sogar die Leipziger Messe im Endeffekt weniger Aussteller gehabt haben. ;)

MfG
 
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ergo könnte sogar die Leipziger Messe im Endeffekt weniger Aussteller gehabt haben.;)

Könnte, muss aber nicht und ist auch eher unwahrscheinlich. Da müssten sich sonst schon viele Unternehmen komplett umstrukturiert haben.

Edit: Aber lassen wir uns einfach überraschen wie es dieses Jahr wird, nach einem Jahr kann man eigentlich noch nix sagen. Ein neuer Standort braucht immer ein bisschen Anlaufzeit und an den Schwächen wird die Gamescom definitiv arbeiten.

Aber mir kann es eigentlich egal sein, mich hat es schon nicht zur Games Convention gezogen ^^
 
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