AW: Galaxy S7 und S7 Edge: Samsung erklärt die hauchdünne Heatpipe-Kühlung
Was ist das für ein Unsinn? heatpipe? Wie viel darf der SoC denn da an Strom verbraten, wenn er belastet wird?
Das zeugt eigentlich von einer kompromissbehafteten entscheidung einen SoC zu verbauen, die nur darauf ausgelegt ist, mit biegen und brechen in benchmarks gut dazustehen.
Effizienz und Stromverbrauch scheinen hier zweitrangig zu sein, wenn man solche Geschütze auffahren muss.
Das ist in meinen Augen ziemlich lächerlich.

Die Leistung muss steigen, ja. Das ist äußerst wichtig, damit die Hardware effizienter wird. Aber das muss bei gleichbleibendem Energiebedarf passieren, sonst ist es kein Fortschritt sondern ein Kompromiss. Mal wieder typische Bauerfängerei von Samsung. Wirklich schade, denn technisch sind die Geräte meist die fortschrittlichsten am Markt. Sowas hätten sie nicht nötig.
Das zeugt eher von einer KrompromissLOSEN Entscheidung. Kannst du mir ein einziges Argument nennen, warum man so eine Heatpipe nicht hätte verbauen sollen?
Das ist aus rein technischer Sicht geniale Ingenieurskunst.
- Die Hitze der CPU wird auf eine größere Fläche verteilt, eben das metall "skelett" des telefons. Ideal. statt dass ein Punkt sehr heiß ist, ist die ganze fläche nur Lauwarm.
- Da die Hitze besser verteilt wird, bleibt die CPU kühler --> CPU muss weniger / nicht throttlen --> Kann die volle Leistung bringen wenn sie muss, ohne dass es Hitzeprobleme gibt.
- Weniger Hitze --> besser für den Akku --> Akku altert langsamer.
Platzverschwendung? Samsung schafft es, in den Maßen sämtliche High end technik und Ausstattung unterzubringen, das Gerät schön Dünn zu halten, und dennoch einen für die Gehäusegröße überdurchschnittlich großen Akku zu verbauen. Das soll mal ein hersteller nachmachen. Ein iPhone 6s ist nur wenige mm kleiner, hat aber nur 57% der Akkukapazität.
Es existiert kein einziges Argument was GEGEN diese Heatpipe sprechen könnte, außer die 0,5 Cent kosten für das Kupfer.
Und dass die Heatpipe so gut funktioniert, merkt man ja in diversen tests. Das S7 (Edge) wird maximal handwarm, aber nie heiß. Es bleibt auch außen Kühler als andere Smartphones aus 2015~.
Muss man nur aufpassen, dass man sich nicht die Finger verbrennt.
Ne muss man nicht. Die Heatpipe sorgt ja genau dafür, dass DAS eben nicht passiert.
Wasser wird also zu Dampf und später wieder zu Wasser....
Wann kommen die ersten Meldungen einer abgelehnten Garantie da Wasserschaden/Eigenverschulden weil die 0,4mm nicht dicht sind?
Ach wahrscheinlich hat es H(eatpipe)Fuse, Notfall Verdampfer der Feuchtigkeit mit Abluftschlauch unterm Mikro nach außen.
Ich find's toll.
Aber Samsung halt nicht, hätten sie dem S7 nen Fan Duct spendiert hätte ich sofort eins geordert.
Das zeug da drin kann gar kein reines Wasser sein. sonst müsste die CPU an die 100°C kommen, damit sich diese 100°C an die heatpipe übertragen. Evtl mit etwas überdruck, aber auch das kriegt man hier nicht so hin, dass es rechtzeitig verdampft.
Das Muss irgendein anderes Fluid sein, dessen Siedetemperatur entsprechend niedrig ist.
Aber: Es gab ja dieses Tear Down video, wo die heatpipe aufgeschnitten wrude. Da war garnix drin. Das legt also eins nahe:
- Das Medium im inneren ist so "flüchtig", dass es beim aufschneiden sich unscheinbar in Luft aufgelöst hat.
- Da ist garnix drin. Lediglich das Kupfer als rein physischer Leiter.
Im zweiten Fall hätte samsung das nicht als Flüssigkeitskühlung vermarkten sollen, aber solange das ding seinen Job so hervorragend erfüllt, passt ja alles. Ich tippe aber mal auf letzteres. Werden wohl eh nur das ein oder andere Tröpfchen dort reinpassen.
Aber nichts desto trotz: So eine Heatpipe sollte meiner Meinung nach in jedem High End smartphone drin sein. Einfach weil.. warum denn auch nicht? hat ja nur Vorteile.