News Gabe Newell über Steam und Milliarden: Erfolg ist kein Verdienst

PCGH_Jacky

Community Managerin
Teammitglied
Was unterscheidet Steam-Gründer Gabe Newell von allen anderen? In einem Interview bricht der Milliardär mit gängigen Vorstellungen von Erfolg.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Gabe Newell über Steam und Milliarden: Erfolg ist kein Verdienst

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Wie? Sein Erfolg basiert nicht auf dem "American Dream" geblubber.

Ich muss ihm das hoch anrechnen, das er den Erfolg so nüchtern erfasst.

Das hatte letztens auch Arnold Schwarzenegger gemacht, der sagte auch, sein Erfolg, wäre eine Mischung aus vielen Faktoren; Harte Arbeit, Zeitpunkt, die richtigen Leute die an einen glaubten, eine klare Vision von seinem Ziel, Glück
uwm.

Darum beneide ich diese Personen etwas. Eigentlich sind die jungen Jahre die Beste Zeit um sich selbst kennen zu lernen, um seine Fähigkeiten zu entwicklen, damit man am Ende einen Job auswählen kann der zu den eigenen Stärken passt. Die meisten Leute die ich kennen gelernt habe, machten einfach irgendwas, weil es zu dem Abschluss etc gepasst hat. Dann läuft man natürlich schlecht gelaunt durchs leben. Bis auf die paar die durch Vetternwirtschaft Schäden in Unternehmen anrichten.
 
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Nach dem Start mit Half-Life 1998 hätte das Unternehmen den Weg großer Publisher gehen können: schnelles Wachstum, Aktienmarkt, Franchiseproduktion. Stattdessen blieb Valve unabhängig und setzte auf punktuelle, aber wegweisende Veröffentlichungen - darunter Counter-Strike, Portal, Half-Life 2 und DOTA 2.
... das ist doch, was ihm und Steam Kredibilität und Sympathie verliehen hat. Und daraus entstehen halt manchmal gute Geschäftsbeziehungen. Soll nicht heißen, dass seine "Glück gehabt"-Erzählung Quatschfug ist, aber Steam hat halt auch gute Entscheidungen getroffen.
 
Wunderbar ehrlich und geerdet. Viele andere würden sagen, dass sie einfach die geilsten Typen auf Erden sind, die alles verdient haben. Man kann aber auch einfach mal zugeben, dass man nicht nur Skill, sondern auch eine Tonne Glück hatte. Dass Half-Life 3 immer noch nicht erschienen ist, dämpft meine Sympathie aber, ähnlich wie bei @RyzA.

MfG
Raff
 
mal ehrlich, Valve kann bei HL3 nur "verkacken" das wäre noch 1million mal mehr gehyped als CP2077 .... die könnten den Erwartungen niemals gerecht werden. Daher versteh ich wenn HL3 nie kommen würde.
 
mal ehrlich, Valve kann bei HL3 nur "verkacken" das wäre noch 1million mal mehr gehyped als CP2077 .... die könnten den Erwartungen niemals gerecht werden. Daher versteh ich wenn HL3 nie kommen würde.
Was natürlich ein absolutes Totschlagsargument ist! Dann dürfte es ja nie irgendwelche Fortsetzungen von irgendwas (erfolgreichem) geben.:ugly:
 
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Was natürlich ein absolutes Totschlagsargument ist! Dann dürfte es ja nie irgendwelche Fortsetzungen geben.:ugly:
ex gibt halt einfach "Legenden" der History was Games angeht ... bin mir auch relativ Sicher "Witcher 4" wird nicht gut weggkommen.

warum sollte aber Valve das "Risiko" eingehen? Die verdienen mit Steam, CS und DOTA eh genügend ^^

Da HL + HL2 wie der heilige Grahl der Shooter gehandhabt werden kann es nur nach hinten losgehen.
Oder die müssten es als kostenlose "Erweiterung" raushauen, da kann am Ende auch keiner meckern xD
 
... das ist doch, was ihm und Steam Kredibilität und Sympathie verliehen hat. Und daraus entstehen halt manchmal gute Geschäftsbeziehungen. Soll nicht heißen, dass seine "Glück gehabt"-Erzählung Quatschfug ist, aber Steam hat halt auch gute Entscheidungen getroffen.
Deshalb Glück, den Entscheidungen treffen wir dauernd, ob wie am Ende gut waren sehen wir erst viel später.
Endlich spricht es jemand aus.
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort und viel Glück.
Nvidia ist da wohl gerade das Paradebeispiel.
naja, die haben sich durch Arbeit auch sehr gut vorbereitet. Das sich die Arbeit am Ende ausgezahlt hat, liegt an den genannten Faktoren.
 
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Deshalb Gluck, den Entscheidungen treffen wir dauernd, ob wie am Ende gut waren sehen wir erst viel später.
Ja, wenn du dich auf 'ner Party entscheidest, deinen Partner nicht zu betrügen, ist es auch nur Glück, wenn er bei dir bleibt ^^

Ich behaupte mal, die Entscheidungen wurden aus Überzeugung heraus getroffen und nicht erwürfelt. Unabhängig zu bleiben, langfristig zu denken und auf Qualität zu setzen ist doch kein Zufall ...

Generell: Gute Entscheidungen resultieren nicht automatisch in Gesundheit, tolle (Geschäfts-)Beziehungen und Reichtum. Aber sie können die Wahrscheinlichkeit signifikant erhöhen!
 
... das ist doch, was ihm und Steam Kredibilität und Sympathie verliehen hat. Und daraus entstehen halt manchmal gute Geschäftsbeziehungen. Soll nicht heißen, dass seine "Glück gehabt"-Erzählung Quatschfug ist, aber Steam hat halt auch gute Entscheidungen getroffen.

Die "richtige Entscheidung", die Steam zum Durchbruch verholfen hat, lautete "Kontrolle über Counter Strike, Half Life 2 und Left 4 Dead zu haben und den Zugang auf anderen Wegen verweigern."
 
Die "richtige Entscheidung", die Steam zum Durchbruch verholfen hat, lautete "Kontrolle über Counter Strike, Half Life 2 und Left 4 Dead zu haben und den Zugang auf anderen Wegen verweigern."
Ich sage nicht, dass das nicht geholfen hat, aber restriktive Zugangskontrollen sind jetzt kein Alleinstellungsmerkmal von Steam ;-)

Wie @PCGH_Jacky schon impliziert hat, müsste es dann besser um EA, Ubisoft etc. stehen, denn die hatten ja auch ihre Zeit mit sehr großen Titeln und haben's dann so oft vergeigt, dass es nun viele Anti-Fans gibt und sogar – wahrscheinlich wenige – Totalverweigerer, was deren Titel angeht. Gabe hingegen gilt ja vielen Spielern als Musterknabe der Industrie.
 
@PCGH_Torsten andererseits: Durchbruch ≠ Erfolg und der Erfolg hält ja bis heute an.

Im IT-Bereich kann man sich eine ganze Menge erlauben, wenn man es erstmal geschafft hat, der erste zu sein.
x86
Windows
QWERTY (ist noch viel älter)
Twitter
Facebook
Youtube

Es gibt eine sehr lange Liste von Dingen, über die man fast gar nichts postet, die aber jeder weiter nutzt, einfach nur, weil sie im Gegensatz zu funktionalen Alternativen bereits etabliert sind.

Ich sage nicht, dass das nicht geholfen hat, aber restriktive Zugangskontrollen sind jetzt kein Alleinstellungsmerkmal von Steam ;-)

Als Steam erfolgreich wurde, waren sie das noch. Zwar experimentierten einige andere Publisher damals auch schon mit Online-Aktivierungen, was Valves Erfolg begünstigt hat. Aber es waren bei weitem nicht alle und kein anderer erzwang eine spieleübergreifende Verknüpfung und Account-Bindung. Und damals wie heute störten sich nicht wenige daran, dass ihr Offline-Spieleerlebnis mit einer Internet-Verbindung zwangsverknüpft und ihr Gaming-Verhalten vollständig protokolliert wird. Aber die Top-Games kamen von Valve und wer sie spielen wollte, musste und hat die Kröte geschluckt.

Der Rest war dagegen eher Nebensache – Communities gab es als eigenständige Plattformen zu allen relevanten Spielen (mit weitaus engerem Austausch als auf Steam üblich). Sozial waren Spieler über Clans, Teamchat und Messenger längst vernetzt. "Achievements" kamen erst später und wurden anfangs als Ver-Casual-isierung verspottet und der heute von einigen geschätzten Update-Komfort via Steam war schlichtweg noch nicht nötig, weil die Mehrheit der Spiele noch in relativ fertigem Zustand auf den Markt gebracht wurde.
 
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