News Für Retro-PCs: IDE-ATAPI-Laufwerksemulator kommt per Open Source und Crowdfunding

PCGH-Redaktion

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Der Laufwerksemulator "Pico IDE" soll Retro-Festplatten durch MicroSD-Karten ersetzen, indem er die Daten über die IDE-ATAPI-Schnittstelle bereitstellt. Außerdem verfügt das Open-Source-Projekt noch über einige Zusatzfunktionen.

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Zumindest interne Steckkartenlösungen mit SD-Karten bzw. früher mit CF-Karten gibt es schon länger (nutze selbst einen CF-Adapter für den Amiga 1200).
Dieses Projekt nutzt nun einen externen 3.5"-Slot. Scheint aber interessant zu sein, denn sehe ich das richtig, dass CD-Images direkt über das Modul geladen werden können? Und findige Entwickler finden sicherlich durch den Open-Source-Ansatz noch mehr clevere Möglichkeiten.
Werde es im Auge behalten. Möchte endlich meinen PII 350 wieder aufbauen. Denn ob die 9 GB Seagate 7200 noch laufen wird ist fraglich.
 
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Ja, ATAPI wäre die direkte Emulation eines Wechselmedien-Laufwerks, wie es für verschiedene Images auf einem Medium auch benötigt wird. Elektromechanische CF-Adapter binden dagegen einfach nur die ohnehin IDE-like Karte an das System an, welches sie dann nur als Festplatte nutzen kann. Bei CD-Images bringt das einem eher wenig und war eher eine Notlösung zu Zeiten, in denen lautlose, schockunempfindliche Flash-Laufwerke kaum zu haben waren. Heute würde ich eher einen PCI-SATA-Controller und eine ausgemusterte SSD empfehlen – aber all das hilft einem nicht weiter, wenn man ein "optisches Laufwerk" im System haben will. Polpoelectronics pocht vermutlich nicht ohne Grund auf den Analogen-Audio-Pfad und ähnliches: Als simple Alternative zu HDD/SSD und Software-Laufwerksemulator wäre das Ding nicht nur arg teuer, sondern mit maximal MWDMA2 auch arg lahm. (Theoretisch bis zu 16 MB/s, reale Angabe finde ich gar nicht. UDMA und SATA gehen über PCI bis 133 MB/s.) Das Produkt lohnt sich also erst bei Spezialfällen, für die wirklich ein "CD-Laufwerk" im System stecken muss.
 
Zumindest interne Steckkartenlösungen mit SD-Karten bzw. früher mit CF-Karten gibt es schon länger (nutze selbst einen CF-Adapter für den Amiga 1200).
Dieses Projekt nutzt nun einen externen 3.5"-Slot. Scheint aber interessant zu sein, denn sehe ich das richtig, dass CD-Images direkt über das Modul geladen werden können? Und findige Entwickler finden sicherlich durch den Open-Source-Ansatz noch mehr clevere Möglichkeiten.
Werde es im Auge behalten. Möchte endlich meinen PII 350 wieder aufbauen. Denn ob die 9 GB Seagate 7200 noch laufen wird ist fraglich.
Ja, für IDE-Festplatte gibts das schon länger, aber nicht für CD-Images. ZuluIDE war das erste was mir unter gekommen ist, aber erstens teuer, zweitens scheinbar nicht mit CDA-Unterstützung und auch mit anderen Krankheiten.

Als nächstes, was auch gut funktioniert und was ich zur Zeit selber nutze, kam das relative neue Feature der PicoGUS-Soundkarte (selber Entwickler). Allerdings muss ich dafür immer unter den Tisch kriechen und hinten den USB-Stick an- und abstöpseln, wenn ich neue Images auf den Stick spielen will. Der Wechsel zwischen den Images ist auch nicht so komfortabel wie ein Bildschirm und Knöpfe im Front-Panel, vor allem wenn man sich mitten im Spiel befindet und nicht via DOS-Kommandozeile wechseln kann.

Wäre nur schön, wenn man das Teil im Serdashop bestellen könnte, wie die PicoGUS, anstatt über die Crowdsourcing-Plattform. Scheinbar wird erst im September ausgeliefert, wenn man jetzt zahlt.

PS: Für Festplatten könnte man je nach System eine PCI-Karte mit SATA-Anschlüssen verwenden. Phil von Phil's Computer Lab hatte dazu kürzlich ein Video gemacht. Aber ehrlich gesagt brauche ich die Geschwindigkeit nicht und setzte lieber auf Kompatibilität. Hab mehrere Systeme mit Windows 98SE am laufen (P3 800, P4 2800, Athlon XP 2500+) und nur das Athlon System (auf Arbeit :D) hat noch seine originale HDD. Die eingesetzten CF zu IDE Adapter finde ich schnell genug und hatte bei Spielen noch nie Probleme mit der "Festplatten"-Geschwindigkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
An meinem Amiga ist eine alte 32GB-SSD mit SATA-Schnittstelle per IDE/SATA-Adapter angeklemmt.
Wenn man nicht allzusehr auf "retro" festgebissen ist, wird es da keinen Mangel an Laufwerken geben.
 
In 99% aller Fälle absolut unsinnig, da z.B 10/20/40GB HDDs und CF Karten auch als CHS mit 1024/16/63 (oder weniger) konfiguriert werden können.
Macht nur Sinn bei PCs mit sonderbaren, festen Konfigurationen mit z.B. 56 Sektoren/Spur
 
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