Fortschritt in der HDD-Technik: Helium ermöglicht Festplatten mit 7 Terabyte

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Auch machen sich kleinste Materialunebenheiten problematisch. (Unwucht)

Zumindest das halte ich bei der Festplattenfertigung für ein geringeres Problem, hier kann doch sehr genau gearbeitet werden verglichen mit beispielsweise den Ultrazentrifugen die ruyven erwähnte, wo man noch von Hand rumhantiert (da sind schon größere Zentrifugen surrend durch Räume gewandert bis das Kabel am Ende war wos nicht 100% gepasst hat an meiner Uni damals :D)
 
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Das waren dann aber vermutlich keine Ultrazentrifugen. Bei Vibrationen im Bereich von an die 10 khz wandert es sich nicht sonderlich gut und eine echte Ultrazentrifuge ist extrem schwer - weil sie nämlich einen riesigen Gusseisenmantel drin hat, für den Fall, dass eine Unwucht wirklich mal den Rotor beschädigt...

@Research: 7 Platte sowieso nicht, aber nicht wegen der Platterdicke. Aber es ging in der Diskussion ja nicht nur um Datengräber, sondern um die Weiterentwicklung von Festplatten allgemein.
 
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Schön das man auch in der HDD Technik weiterforscht :daumen:und sie nicht links liegen lässt da ja jetzt die SSDs im kommen sind.

Aber 7 Terabyte ?
Wofür braucht man bitte soviel Speicherplatz?

Ich finde 1 Terabyte schon viel und kriege die beim besten willen nicht voll:schief:.

Und ich wünsche allen viel Spaß bei der Datensicherung von 7 Terabyte:devil:.

Mfg:
Niza
 
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Unser Kluster hat nie genug Speicher. Immer her damit.
Für Forschungsdaten und Modelle, Datenbanken.

Für Privat: Schon mal die tollen 15MPixel Kameras gedacht? Oder 3D für Privat? Oder das kommende 4k? Deine Sicherung der Steambibliothek? GEMA-Freie Musik? Als Backup für alle deine Computer? Animationen?
 
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Naja, wie wahrscheinlich ist es das dein PC und dein Backup versagen? Mach halt ein RAID1 draus wenn du der Sache nicht traust.
 
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Naja, wie wahrscheinlich ist es das dein PC und dein Backup versagen? Mach halt ein RAID1 draus wenn du der Sache nicht traust.

Lies mal meinen letzten Blog :ugly:

Ich hab jetzt ne 3x parallele Datensicherung... (2SSD-Arbeitsplatten + Kopie davon auf interner HDD + Kopie davon auf externer HDD) :D
 
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Ohne zu lesen: Es musste nicht zufällig der Weiß-Rote Partybus mit dem Schaumbad kommen?
 
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Ja, durch ein Stahlblech wirds wohl nicht kommen... aber wie gesagt beim Herstellungsprozess der Platte wird das denke ich schon nen erheblichen Mehraufwand darstellen.
Die Fertigung geschieht schon jetzt quasi vollautomatisch im Reinraum. Solang man das endgültige verschließen automatisiert muss man quasi "nur" in der entsprechenden Anlage die angestrebte Heliumatmosphäre schaffen(zumindest stell ich mir das so vor:ugly:).
Bis sich ein Entwickler findet, der soweit geht, hoffe ich einfach mal, dass wir wenigstens bald multi-head-reading bekommen. Dafür sollte man imho nicht mehr als einen neuen Controller und ggf. einen stabilieren Arm (oder/und etwas größere Spurabstände) benötigen.
Sag ich auch immer bei jeder "neue ultra aufwendige Festplatten verbesserungs Technik" News. Gerade der Controller sollte bei dem was die SSD Controller mittlerweile an Parallelzugriffen managen können wirklich keine große Kunst mehr sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ohne zu lesen: Es musste nicht zufällig der Weiß-Rote Partybus mit dem Schaumbad kommen?

Nein, ich hatte nur durch die Häufung unwahrscheinlicher Zufälle (Backupplatte stirbt ohne Fremdeinwirkung in der Schublade weg gerade dann wenn ich meinen Rechner mit der Erstplatte umbaue, Ersatzplatte dann Dead-on-Arrival und so weiter) beinahe einen kompletten Datenverlust... Murphy war unterwegs, nicht der Partybus :D

@Olstyle: Das stelle ich mir sehr schwierig vor, denn wenn die Atmosphäre in den Platten dadurch zustande kommt, dass in den Reinräumen eben nur Helium drin ist dann musste nicht nur die Festplatten 100% dicht bekommen sondern die Reinräume auch noch.^^
 
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Man könnte dies lösen indem man in die Platte Helium einlässt und mit nem Stöpsel verschließt. ;):lol:
Oder eine separate Elektro-Schweiß-Kammer mit Schleusen. Denn einen ganzen Raum mit Helium zu fluten... teuer und unmöglich abzudichten.
 
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Ich sprach auch nicht von einem ganzen Raum sondern von einer einzelnen Maschine.
 
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Ich sprach auch nicht von einem ganzen Raum sondern von einer einzelnen Maschine.

Achso, kam etwas verwirrend rüber^^
Das sollte natürlich machbar sein, vor allem da der Raum der Maschine mit Heliuminhalt dann ja nicht mal 100% dicht sein muss - es kann ja mit einer Heliumflasche immer minimaler Helium-überdruck gehalten werden so dass garantiert kein anderes Gas eindringen kann (das geht zwar beim ganzen Raum auch, ist aber vermutlich arg teuer^^)
 
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Nimm ein 2 Kammern Modell: Ein Vakuum außen, innen Helium. Das ganze mit Schleusen. In der ersten wird evakuiert, in der Zweiten befüllt und versiegelt. Danach raus ins Vakuum und letztendlich an die normale Luft..
 
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@Olstyle: Das stelle ich mir sehr schwierig vor, denn wenn die Atmosphäre in den Platten dadurch zustande kommt, dass in den Reinräumen eben nur Helium drin ist dann musste nicht nur die Festplatten 100% dicht bekommen sondern die Reinräume auch noch.^^

Vor allen Dingen müsste man dann für jede kleine Wartungs- oder gar nur Kontrollarbeit die gesamte Produktion für längere Zeit stilllegen, weil das Gas im Raum/Maschiene komplett getauscht werden muss.

Achso, kam etwas verwirrend rüber^^
Das sollte natürlich machbar sein, vor allem da der Raum der Maschine mit Heliuminhalt dann ja nicht mal 100% dicht sein muss - es kann ja mit einer Heliumflasche immer minimaler Helium-überdruck gehalten werden so dass garantiert kein anderes Gas eindringen kann (das geht zwar beim ganzen Raum auch, ist aber vermutlich arg teuer^^)

Ich könnte mir sogar vorstellen, dass einzelne Maschienen wesentlich teurer werden (wenn obiger Athmosphärenwechsel nicht zu oft nötig ist). Denn der ganze Raum hat nur ein paar Türen und ne Stromleitung. Die einzelne Maschiene hat diverse Wartungsöffnungen, Leitungen zu Bedienteilen,...

Aber allgemein glaube ich auch nicht, dass die Produktion voll- oder auch nur hochautomatisiert abläuft. Selbst bei Mainboards werden größere Komponenten noch von Hand eingesetzt. Das Zusammenführen von Platinen, Rahmen, Antrieb, Plattersatz und Lese-/Schreibköpfen ist dagegen ja fast schon Schmiedearbeit. Sowas wird am Fließband von Hand erfolgen - genauso wie das abschließende Draufschrauben der Deckel.
Bei den Heliumplatten wird danach dann vermutlich genau der von Research beschriebene Schritt folgen: Die geschlossene Platte (ggf. jetzt auch zugeschweißt) wird (in einer separaten Maschiene) mit Helium betankt und die Füllöffnung dauerhaft verschlossen.
 
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