Flexibles NAS-System auf Basis Raspberry PI / Banana PI - Informatik Projekt

BloodKnight989

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Moin moin zusammen,

ich möchte mir als kleines Projekt eine Art NAS-System zusammenstellen. Dabei geht es mir vorwiegend darum einen Speicher für Filme, Bilder und Musik für alle Geräte zu Hause bereit zu stellen, als auch eine Art Cloud mit Dokumenten usw. für unterwegs. Da ich nur ein etwas kleineres Budget habe und sehr gerne bastele würde ich dafür gerne einen Einplatinen Computer nutzen.

Langfristig würde ich gerne 2-3 Festplatten betreiben mit bis zu 6TB Speicher und die Möglichkeit über eine TV Karte/Stick Sendungen aufzunehmen.

Ich habe mich schonmal informiert und bin zum Schluss gekommen, dass die Leistung des Bananas gerade im Bezug auf USB/Netzwerk Geschwindigkeit deutlich besser zu meinem vorhaben passt. Nur bin ich mir in der Hinsicht wegen TV-Karte und Media Fähigkeiten des Bananas unschlüssig.

Hat da jemand noch ein paar Tipps/Empfehlungen?

Da ich derzeitig Mechatronik studiere würde ich je nach Machbarkeit versuchen daraus ein kleines Informatik Projekt zu machen. Allerdings frage ich mich dazu, ob es überhaupt viel zum selber programmieren gibt, wo es doch effizientere vorgefertigte Programme gibt.


Mit vielen Grüßen

BloodKnight989
 
Klingt interessant, jedoch würde mich die niedrige Geschwindigkeit etwas stören, da ja der Bananas nur 1x SATA hat. (die übrigen Platten müssten ans langsame USB 2(?))

Wenn es aber um die Leistung geht, könnte ein Sempron 2650 (2x 1,45GHz) samt AsRock AM1B-ITX (4x SATA3, 4x USB3) für 55€ deutlich interessanter sein. Allerdings braucht man dann noch Netzteil und RAM, das aber in einem Bastlerhaushalt bereits vorrätig rumliegen sollte. :ugly:
 
Hallo & danke für die Antwort.
Mir geht es eigentlich weniger um Geschwindigkeitsrekorde. Einerseits fehlt mir etwas das Geld dafür, wie du schon erwähnt hast: 55€ für Board und CPU, 30€ Netzteil 30€ RAM. Da ist man dann mit entsprechender Festplatte schnell bei 250€. Das ist mir für den Anwang irgendwie etwas zu groß aufgezogen. Schließlich will ich ja nur Daten synchronisieren und streamen. Dafür sollte USB 2.0 mit einer effektiven Datenrate von 10-15MB/s vollkommen ausreichen. (Zumindest für den Anfang) :D

Langfristig kann man natürlich über sowas nachdenken, wäre dann sogar sinnvoll. Derzeitig überwiegt noch der Basteltrieb mit dem Banana. Habe mir außerdem den Banana M2 ausgeguckt. Der hat gar kein SATA mehr, aber dafür 4 USB Schnittstellen. Interessant wäre es auch das ganze zu Hause etwas "intelligenter" zu machen. Nur da fehlt mir der Punkt wo ich überhaupt ansetzen soll.

Wenn mein Dozent zustimmt würde ich dann gerne mein Informatik Projekt damit machen. Aber das ist noch offen.
 
Ich habe mich nochmal weiter informiert, während der Raspi bei USB ca. auf 10MB/s kommt, schafft der Banana M2 immerhin 15MB/s über USB. Beides keine Weltrekorde, aber doch ausreichend für meine Zwecke. Dennoch stört mich am Banana M2 die schwache Softwareunterstützung. Die Software ist noch in der kompletten Entwicklung, daher ist das für meine zwecke derzeitig unbrauchbar.
Der normale Banana schneidet nur teilweise besser als der Rasp 2 ab. Test: Raspberry Pi vs Pi 2 vs Banana Pi Pro Benchmarks •

Der Rasp 2 ist jedoch deutlich flexibler. Daher werde ich mich wohl für diesen entscheiden. Da machen die MB/s auch keinen Unterschied.

Festplatte ist bereits bestellt: WD My Book 3TB. Die sollte für den Anfang genug Speicher haben.
 
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