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Festplatten Gehäuse, NAS oder was?

Edgecution

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Festplatten Gehäuse, NAS oder was?

Hallo,

folgendes "Problem". Habe mir einen Silent PC zusammengestellt, der unweit vom Sitzplatz und Monitor entfernt steht.
Das lauteste daran sind die Festplatten (2x 3TB WD Red).

Ich suche nun eine Möglichkeit die Festplatten weiter weg aufzustellen. Es sind, Musik, Bilder, Videos und Spiele darauf.

Wie kann ich das nun am besten machen?

Ich dachte erst an ein NAS, was ich 5 Meter neben mir in einen Schrank stellen kann und per USB an den PC anschließen kann? Aber ich lese ständig was mit einrichten, Raid 1 konfigurieren etc. Ich will einfach nur die bestehenden Platten auslagern, ohne Daten zu löschen oder zu verschieben.
Dachte auch an ein normales Festplatten Gehäuse? Wäre das das richtige?

Wie könnte man das am besten machen oder gibt es Empfehlungen? Wie gesagt, einfach nur 2 volle Platten extern etwas weiter vom PC entfernt betreiben, ohne spiegeln, neu installation oder sonstige Faxen. :huh:
 

fotoman

Volt-Modder(in)
AW: Festplatten Gehäuse, NAS oder was?

NAS = Network Attached Storag
was, wie der Name schon sagt, per Netzwerk (sinnvoller weise per Kabel-LAN) und nicht per USB angeschlosen wird
Es gibt auch auch USB-Gehäuse für mehrere HDDs (auch DAS = Direct Attached Storage genennt).

Aber: alles, was Du fertig kaufst und mind. 2 HDDs unterstützt, wird Dir zwangsweise Deine HDDs formatieren. Die Geräte laufen alle mit einem, meist auf Linux basierten System und nutzen dann auch ein Linux-Dateisystem.

Warum ds aber ein Problem ist, verstehe ich nicht. Ein Backup muss es sowieso geben, also muss das vor dem Umzug nur aktuell sein und man muss mit dem Restrisiko leben, dass die Backup-Platten beim Restore der Daten kaputt gehen könnten. Das kann im Zweifel aber auch passieren, wenn die HDDs im PC abrauchen. Bleibt der Zeitaufwand, den muss man halt in Kauf nehmen.

Seblst bei zwei einzelnen USB3-Gehäusen musste Du eher Glück haben, dass die Platten ohne Neuformatieren im Gehäuse korrekt erkannt werden.

Dass auch 2*3TB WD Red eine gewisse Wärme produzieren, Du das Gehäuse also besser nicht in den hermetisch abgeschlossenen Kleiderschrank stellst, sollte wohl klar sein. Ich würde es, eine passende Netzwerkinstallation voraus gesetzt, in die Besenkammer oder Garderobe stellen.

Wobei ich mir nach dem Kauf meines ersten, m.M.n. sündhaft teuren PC-Gehäuses (Fractal Design Define R6) durchaus vorstellen könnte, in ihm die Zugriffe auf die langsamen WD Red nicht mehr zu hören. Das war vor zwei Jahren einer der Gründe, die letzte Platte aus dem billigen Blechgehäuse des alten PCs zu verbannen.

Der einzige Weg, die Platten in einem ext. Gehäuse ohne jede Datenmigration ans Laufen zu bekommen, ist m.M.n. der Selbsbau eines NAS. Egal, ob auf Windows-Basis oder mit Linux.

Die zweitbeste Lösung könnte die Suche nach einem entsprechenden USB3-Gehäuse sein, wobei es dann wohl auf zwei Einzelgehäuse heraus laufen würde. Aber auch dort wird der Anschluss an den PC schwierig und/oder teuer. Was aktive USB3-Kabel mit 5-10m Länger kosten (passive gibt es schlicht nicht, die sind nicht im Standard vorgesehen), kannst Du ja nachsehen. 4-5 kaskadierte, aktive USB3-Hubs sind nicht billiger und kosten im Betrieb einiges mehr. Ob das dann alles funktioniert, bleibt wohl zu testen.
 
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